DE17472C - Vorrichtung zum Speisen von Dreschmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Speisen von DreschmaschinenInfo
- Publication number
- DE17472C DE17472C DENDAT17472D DE17472DA DE17472C DE 17472 C DE17472 C DE 17472C DE NDAT17472 D DENDAT17472 D DE NDAT17472D DE 17472D A DE17472D A DE 17472DA DE 17472 C DE17472 C DE 17472C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- grain
- shaft
- rake
- oscillating
- sheet metal
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 9
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 13
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 13
- 239000010902 straw Substances 0.000 description 7
- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 description 3
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 210000005069 ears Anatomy 0.000 description 1
- NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N novaluron Chemical compound C1=C(Cl)C(OC(F)(F)C(OC(F)(F)F)F)=CC=C1NC(=O)NC(=O)C1=C(F)C=CC=C1F NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F12/00—Parts or details of threshing apparatus
- A01F12/10—Feeders
- A01F12/12—Feeders without band-cutters
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Threshing Machine Elements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der in nachstehendem beschriebene Mechanismus soll das Getreide selbsttätig der Dreschmaschine
zuführen. Derselbe nimmt die aufgeschnittene Garbe in Empfang, vertheilt sie in kleinere Büschel, welche er in fortschreitender
Weise dann aus einander breitet und der Dreschmaschine zuführt.
Dieser Zuführungsapparat kann an allen Dreschmaschinen angebracht werden, denen die
Garben quer zum Schläger oder Klopfer zugeführt werden und parallel zur Bewegungsachse
derselben; diese Zuführung erfolgt auf einer bestimmten geneigten Fläche und bietet dem
Schläger die Aehre von dem Fufsende des Halmes dar.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist eine
Seitenansicht des Vertheilers von der Riemscheibenseite.
Fig. 2 ist eine Ansicht der gegenüberliegenden Seite.
Fig. 3 ist eine hintere Ansicht (Längsrichtung des Vertheilers).
Fig. 4 ist ein Grundrifs und
Fig. S ein Querschnitt der Maschine.
Zwei gufseiserne Seitenwände aa1 von geeigneten
Formen und Dimensionen sind unten mittelst eines Holzgestells a1 a3 und oben durch
einen kantigen hölzernen Querbalken al verbunden.
Am hinteren Theil der Maschine ist eine geneigte Fläche b mit den beiden divergirenden
Seitenwänden bvP an den gufseisernen Seitentheilen
α und a1 und an der Querwand des
Fufsgestells a2 befestigt. In hierzu eingerichteten
Behältern nehmen die Seitentheile a a1 die Lager der Welle c auf, und dieselben sind so
eingerichtet, dafs sie mittelst der Stellschraube c1,
die in geeigneter Weise darunter angebracht ist, hoch- und niedergestellt werden können.
Etwas weiter nach vorn, parallel zur Welle c und in besonderen Lagern, nehmen die Seitenwände
aa1 die Welle d auf, welche an zwei Stellen d1 dl einfach gekröpft ist. Am hinteren
Ende bewegt sich eine dritte Welle e in den an den Seiten b1 der geneigten Fläche b angebrachten
Lagern e1.
An der Hauptwelle d sitzen die Riemscheiben/,
die beiden Excenter gg\ und an den beiden Kurbeln d1 d1 sitzen die beiden
Hebel ΑΛ1.
Die Excenter g g1 bewirken mittelst der
Stangen i il eine oscillirende Bewegung der beiden Hebel k k1, welche sich todt auf den
beiden Enden der Welle c drehen; der Hebelt setzt gleichzeitig noch die hintere Welle e mittelst
der Pleuelstange j in Bewegung.
An der festen Wand α und an der Seite, auf
welcher sich die Pleuelstange/ befindet, steht die Welle c mit dem Sperrrad m, das einen Sperrhaken
Ot1 und einen Greifhaken η hat, in Verbindung.
Dieser Haken η gehört zu einem Hebelchen n1, das mit der Kurbel n2 gegliedert
ist, welche ihren Stützpunkt auf der Seitenwand α hat; der Hebel -n? balancirt, indem er
in der beweglichen Gleitscheibe k"1 hin- und
hergleitet, auf einer Welle, welche in dem Träger k°° ruht, der am Hebel k sitzt.
Mittelst dieser Einrichtung kann das Sperrrad m
zwei oder drei Zähne auf einmal rücken. Um dasselbe nur einen Zahn fortzurücken, kann
man den Hebel w1 und die Kurbel «2 fortfallen
lassen und den Haken η direct auf dem am Hebel k befindlichen Träger k3 befestigen.
Am Sperrhaken η ist noch der Hebel n3 angebracht,·
der dazu dient, den Sperrhaken η aus dem Sperrrad auszuheben und infolge dessen
die Bewegung der Welle c zu sistiren. Der hochgehobene Hebel «3 stützt sich auf den
Ruhepunkt «4.
An der Welle c sitzen und drehen sich mit ihr eine Anzahl Scheiben, welche mit langen
Zinken p1 versehen sind. Zwischen den gezahnten Scheiben p wird der Raum von den
gekrümmten und centrirten Blechwänden q so ausgefüllt, dafs die Zinken nach hinten hervorstehen
und vorn nicht gesehen werden können. Die Blechwände q sind von den Querwänden a? a3
getragen und reichen mit der grofsen Blechwand q1 bis zur Dreschmaschine. Am hinteren
Theil dieser Blechwand, und zwar in der Nähe des Querträgers a?, befinden sich kleine Oeffnungen,
durch welche die aus den Aehren abfallenden Körner heraustreten; dieselben werden
entweder durch einen besonders angebrachten Kanal dem Schüttler zugeführt oder fallen direct
auf den Schüttler.
Die hintere Welle e trägt eine aus zwei Theilen bestehende Wand εΛ e2 mit einer Fugendecke
e%, damit der äufsere Theil von «2 mehr
oder weniger zurückgeschoben werden kann. Dieser Theil e2 ist mit gegliederten Zacken £4
versehen, welche sich an ihrem unteren Ende biegen, wenn sie einem Gegenstand begegnen,
der von rückwärts nach vorwärts geht.
Diese Zacken, welche der oscillirenden Bewegung der Wand e1 e2 folgen und die man
der Blechwand q mehr oder weniger nähern kann, lassen den Zinken der Scheiben p nur
so viel Stroh zukommen, als man beabsichtigt; sie sind die Regulatoren der Zuführung.
Die Köpfe der Hebel k kl sind durch die
Querstange fcl mit einander verbunden; an
letzterer ist mittelst eines Winkeleisens eine Blechwand r aufgeschraubt oder vernietet,
welche vorn in Führungszungen r1 ausläuft, deren Zahl mit der der Scheiben p correspondirt.
Unterhalb der Querstange k^ fassen die
Hebel k k1 die Enden einer Welle s, deren
der Sperrhakenseite entgegengesetztes Ende mittelst Keilverbindung eine Kurbel s1 aufnimmt,
an welcher der Pleuelstangenkopf s2
sitzt; das andere Ende der Pleuelstange s3, ein gegliedertes Kopfende bildend, geht in der an
der festen Seitenwand α sitzenden Stütze i4.
An der Welle j sitzen die an ihren Fufsenden xl gegliederten Zacken x, welche jedem
von hinten nach vorn stattfindenden Druck widerstehen. Das Ganze bildet 'eine Art gegliederter Harke, welche das von der Blechwand
q nachgezogene Stroh nur von vorn nach hinten durchharkt, so dafs dasselbe, ordentlich
abgeglichen, gleichförmig und. beständig vorwärts geht. ■:·..·■■■ . ■ ·-,·■■
Die Zacken x' greifen zwischen die Führungszungen rx und treten unten mehr oder weniger
hervor, wie dies von der Befestigung und dem Anbringen des Winkeleisens, an welchem die
Blech wand r sitzt, abhängig gemacht ist. Die Montirung des Winkeleisens erfolgt mittelst
Schraubenbolzen, welche durch die länglich geformten Schraubenbolzeneinschnitte reichen.
An dem Querholz oder Riegel al sind Führungsstangen ν befestigt, welche eine gewisse Elasticität
besitzen; dieselben bezwecken:
1. die Getreidehalme regelmäfsig aus einander zu halten, während die Vertheilungsharke
dieselben erfafst und der Dreschmaschine zuführt,
2. das Zurückgehen des Strohes zu verhindern, während die Harke den oberen Theil ihrer
elliptischen Curve durchläuft.
Diese Vertheilungsharke besteht aus einer Reihe von Zacken y, welche alle an einem
röhrenförmigen Querstück jy1 sitzen; letzteres
wird von zwei gleichförmigen Hebeln h hl getragen,
welche letztere von den Bügeln d1 der Welle d aufgenommen werden.
Geführt werden die beiden Hebel von den Pleuelstangeny2, welche in den am Querholz«4
sitzenden, fest angebrachten Stützen y3 oscilliren. Es wird hierdurch erklärlich, dafs durch diese
Construction die Spitzen y eine Ellipse beschreiben müssen, um sich der Blechwand q zu
nähern und so das Stroh zu erfassen und der Dreschmaschine zuzuführen, oder sich davon zu
entfernen in entgegengesetzter Richtung.
Arbeiten des Vertheilers.
Die aufgebundene Getreidegarbe, welche auf dem Aufnahmebrett'. b niedergelegt worden,
wird von den Zinken p1 der Scheiben p in mehr oder minder grofsen Büscheln gefafst und
durch die drehende Bewegung der Scheiben/, welche ihre Bewegung mittelst der oben be-
-schriebenen Transmission durch die Riemscheibe und die Welle d erhalten, nach vorwärts
gezogen. Bei jeder partiellen Drehung der Scheiben p geht das Getreide über die
Blechwände q, die Wände e1 e* jedoch lassen
nur die einmal bestimmte Quantität durch und werfen jedes Mehr zurück.
Etwas höher breitet die gegliederte Harke χ das Stroh aus und erlaubt demselben nur, bis
zu einer gewissen Dicke zwischen die Führungen r1 und ν und den Blechwänden q q
und der Hauptblechwand q1 zu gleiten. Hierauf nimmt die Vertheilungsharke y bei jeder Wellen-
Umdrehung von d ein gewisses Quantum Stroh, um es der Dreschmaschine zuzuführen.
■· Stellt .man nun . die-.Schraube cx hoch oder niedrig, so : hebt, oder senkt . sich das ganze System, die Zähne der Scheiben p treten sonach mehr oder weniger hervor; es wird ebenso die Eintrittsöffnung für das Stroh, welche zwischen den Blechwänden q1 und r rx entsteht, gröfser oder kleiner sein. Man regulirt also die Zuführung mittelst dieser Schraube allein.
■· Stellt .man nun . die-.Schraube cx hoch oder niedrig, so : hebt, oder senkt . sich das ganze System, die Zähne der Scheiben p treten sonach mehr oder weniger hervor; es wird ebenso die Eintrittsöffnung für das Stroh, welche zwischen den Blechwänden q1 und r rx entsteht, gröfser oder kleiner sein. Man regulirt also die Zuführung mittelst dieser Schraube allein.
Claims (4)
- Patent-Anspruch:Eine die Speisung der Dreschmaschine bezweckende Vorrichtung, welche sich aus folgenden Werkzeugen zusammensetzt:
i. einem durch Schraube c1 verstellbaren Zinkenrade/ für die Vorwärtsbewegung des Getreides; - 2. einer ausziehbaren, mit gelenkigen Greifern «4 versehenen Wand £2, welche durch ihre Schwingungen die Zufuhr abmifst, indem sie das zu viel zugeführte Getreide wieder rückwärts leitet; ,
- 3. einer Harke cs'k*, deren Zahne, χ durch ihre eigentümliche, gleichzeitig um die feste Achse c und die oscillirende Achse s schwingende Bewegung das Getreide längs der federnden, um c schwingenden Armer1 ordnen;
- 4. einer Harke y1, deren Zähne y das geordnete Getreide fassen und längs einer ellipsenähnlichen Bahn q1 in die Trommel leiten.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE17472C true DE17472C (de) |
Family
ID=294407
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT17472D Active DE17472C (de) | Vorrichtung zum Speisen von Dreschmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE17472C (de) |
-
0
- DE DENDAT17472D patent/DE17472C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE17472C (de) | Vorrichtung zum Speisen von Dreschmaschinen | |
| DE36677C (de) | Neuerung an Dreschmaschinen mit Stampfen oder Hämmern | |
| DE202301C (de) | ||
| DE48090C (de) | Kartoffelerntemaschine | |
| DE91583C (de) | ||
| DE1957933C3 (de) | Regelvorrichtung für öffnungsweite von Rüttelsieben in Mähdreschern | |
| DE255319C (de) | ||
| DE296632C (de) | ||
| DE45877C (de) | Garbenbindemaschine | |
| DE227413C (de) | ||
| DE91990C (de) | ||
| DE95946C (de) | ||
| DE112950C (de) | ||
| DE264835C (de) | ||
| DE234586C (de) | ||
| DE54672C (de) | Mechanismus zum Bewegen des Verschlufsschiebers an Düngerslreuinaschinen | |
| DE173860C (de) | ||
| DE29256C (de) | Schüttelrost hinter dem Strohschüttler an Dreschmaschinen | |
| DE105003C (de) | ||
| DE84857C (de) | ||
| DE176777C (de) | ||
| DE101570C (de) | ||
| DE51608C (de) | Dreschmaschine | |
| DE106822C (de) | ||
| DE102305C (de) |