DE179598C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE179598C DE179598C DENDAT179598D DE179598DA DE179598C DE 179598 C DE179598 C DE 179598C DE NDAT179598 D DENDAT179598 D DE NDAT179598D DE 179598D A DE179598D A DE 179598DA DE 179598 C DE179598 C DE 179598C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- feed
- shaft
- cut
- knife
- disc
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D3/00—Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
- B26D3/18—Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor to obtain cubes or the like
- B26D3/20—Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor to obtain cubes or the like using reciprocating knives
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Cutting Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'■- M 179598 — KLASSE 66 ö. GRUPPE
FRIEDRICH GRAFF in WITTEN A.D.Ruhr.
Gegenstand der Erfindung ist eine Würfelschneidemaschine für Speck u. dgl. mit drei
in zueinander 'senkrechten Ebenen angeordneten Messergruppen, von welchen .. die
aus Scheibenmessern bestehende wagerechte Messergruppe durch den Schneidgutbehälter
hindurchgreift und außer der Zerteilung des Gutes auch dessen Vorschub im Behälter bewirkt. Dabei ist der Antrieb dieser Messer-
gruppe so geregelt, daß' sie während der Wirkung . des Abschneidemessers keine Drehung
erhält und deshalb kein Vorschub stattfindet. Maschinen dieser Art sind zwar bekannt.
Bei diesen erhält die den Vorschub bewirkende Messergruppe ihren Antrieb durch ein
von der Hauptachse in Tätigkeit gesetztes Schaltwerk. Eine Regelung der. Länge des
Vorschubes und damit der Länge der zu schneidenden Stücke hat man bei diesen Maschinen
durch· eine Änderung der wirksamen Länge des Schalthebels zu erreichen gesucht,
was aber zugleich eine Änderung der Geschwindigkeit der Messer zur Folge hat.
Im Gegensatze zu diesen älteren Maschinen wird nun nach vorliegender Erfindung die den Vorschub des Sclineidgutes bewirkende Messergruppe durch ein Getriebe in Drehung versetzt, dessen Treibrad mit seiner Welle durch eine Kupplung lösbar verbunden: ist.
Im Gegensatze zu diesen älteren Maschinen wird nun nach vorliegender Erfindung die den Vorschub des Sclineidgutes bewirkende Messergruppe durch ein Getriebe in Drehung versetzt, dessen Treibrad mit seiner Welle durch eine Kupplung lösbar verbunden: ist.
Diese Kupplung befindet sich für gewöhnlich in eingerückter Stellung. Durch am Gestelle
angeordnete, einstellbare Ausrückglieder wird jedoch die Kupplung absatzweise auf mehr
oder minder lange Zeit zur Erzielung des Stillstandes der den Vorschub des Schneidgutes
vermittelnden Glieder ausgerückt.
Diese Neuerung hat gegenüber den bekannten Einrichtungen den wesentlichen Vorteil,
daß die Geschwindigkeit der Messer auch bei einer Änderung des Vorschubes die gleiche
bleibt, vorausgesetzt, daß die Umdrehungszahl der Antriebsachse die gleiche bleibt, und
daß während einer Umdrehung der Kurbel der Vorschub des Schneidgutes beliebig oft
unterbrochen werden kann durch entsprechende Anordnung der die Kupplung ausrückenden
Glieder.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiele veranschaulicht.
Dabei zeigt:
Fig. ι den Aufriß,
Fig. 2 den Grundriß der Maschine,
Fig. 3 die Kurbelplatte und
Fig. 4 die Einrichtung zum Stillsetzen der den Vorschub bewirkenden Scheibenmesser
während des Schneidvorganges der Abschneidemesser in Vorder-, Seitenansicht und Ansicht von unten.
In dem Ausführungsbeispiele ist 1 der wagerechte
Tisch der Maschine, 2 der prismatische an seiner hinteren Öffnung (Eintrittsöffnung)
etwas erweiterte Schneidgutbehälter, der mittels einer unten an ihm sitzenden Schiene 3 an
einer entsprechenden, auf dem Tische 1 vorgesehenen Schiene 4 durch Schrauben 5 lösbar
befestigt ist. Durch den Schneidgutbehälter 2 greifen von der Seite her durch entsprechende
Schlitze die wagerechten, sich
drehenden Scheibenmesser 6, die auf einer lotrechten gemeinschaftlichen Welle 7 in einem
der Dicke der zu schneidenden Würfel entsprechenden Abstande voneinander befestigt
sind und so die wagerechte Messergruppe bilden. Diese Messer 6, welche in Richtung
des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles angetrieben werden, zerschneiden den Speck in
flache Streifen und bewirken gleichzeitig, da sie sich auf dem im Behälter befindlichen Teile
bei ihrer Drehung nahezu in der Längsrichtung des Behälters bewegen, in an sich bekannter
Weise durch Reibung den Vorschubdes Schneidgutes. An der vorderen Seite des
Behälters 2 ist das senkrechte Messergatter 8 angeordnet. Das aus Bandmessern bestehende
Messergatter ist in den Rahmen 9 mittels, der Schrauben 10 eingespannt und wird mit
diesem durch Vermittelung des unten am Rahmen angreifenden, um den festen Drehpunkt
11 schwingenden Hebels 12 in unten noch näher zu beschreibender Weise in auf-
und abgehende Bewegung gesetzt. Der Rah-, men 9 wird hierbei mittels zweier Nuten 13
in den Seitenteilen auf den am Speckbehälter 2 vorgesehenen Schienen 14 geführt. Das
durch dieses senkrechte Messergatter in prismatische Streifen zerschnittene Gut wird
durch die Vorschubwirkung der Scheibenmesser 6 aus dem1 Behälter 2 herausgeschoben.
Die vorstehenden Teile werden alsdann durch die vor dem Behälter vorbeistreichenden, im
Ausführüngsbeispiele an der als Antriebsvorrichtung der Maschine dienenden Kurbei-
.35 scheibe 15 befestigten Abschneidemesser 16
abgetrennt.
Bei der vorliegenden Ausführung sind an der Kurbelscheibe zwei Messer 16 befestigt
(Fig. 3), die am Umfange der Scheibe einander gegenüber. liegend durch Schrauben 17
befestigt sind und deren Schneidkante am Umfange der Scheibe beginnend allmählich
etwa auf die Länge eines Viertelkreises so weit vortritt, daß das Messer die ganze vordere
Seite des Behälters 2 bestreicht.
Die sämtlichen getriebenen Teile der Maschine erhalten ihre Bewegung mittelbar von
der die Kurbelscheibe 15 tragenden Hauptantriebswelle 18 aus. Von dieser wird nämlich
einerseits mittels eines Stirnräderpaares 19, 20 die Kurbelscheibe 21 und von dieser durch die
Schubstange 22 der Hebel 12 und mit diesem das Messergatter 8 angetrieben, während
andererseits durch das Kegelräderpaar 23, 24 die lotrechte Welle 25 in Drehung versetzt
wird, die unter dem Tische 1 ein Kettenrad 26 trägt. Dieses bewirkt den Antrieb der
Kreismesser 6 durch die Kette 27, welche über die Räder 28, 29 und die Leitrollen 30
läuft.. Das Rad 28 sitzt auf der Messerwelle 7 und vermittelt deren Drehung, während durch
die im entgegengesetzten Sinne zueinander laufenden Räder 29 Trommeln 31 und über
diese und die Gegentrommeln 32 laufende Riemen 33 angetrieben werden, die dazu dienen, Schneidgut, welches in kleineren
Stücken der Maschine zugeführt werden soll, in den Behälter 2 in bekannter Weise einzuschieben,
da es von den Riemen, zwischen welche es geschüttet werden kann, mitgenommen
wird.
Das die Vorschubglieder mittelbar treibende Kettenrad 26 ist mit seiner Welle 25 durch
eine Kupplung lösbar verbunden. Es sitzt nämlich im vorliegenden Ausführungsbeispiele
das Kettenrad 26 lose auf einer auf der Welle
25 festgekeilten und oberhalb des Rades 26 mit einem Bunde ausgestatteten Büchse 39.
Das Kettenrad ist mit einer Scheibe 34 in einem Stücke gegossen, gegen welche von
unten her durch den Einfluß der Feder 38 eine Backe 35 gepreßt wird, die um den Zapfen 37
drehbar an einem auf der Welle 25 befestigten Querstücke 36 gehalten ist. Durch den von
der Backe 35 ausgeübten Druck wird das Kettenrad 26 gegen den Bund der auf der Welle 25 befestigten Büchse 39 gedrückt, so
daß dadurch die Verbindung zwischen Kettenrad 26 und Welle 25 hergestellt und damit die
Drehung der letzteren auf das Rad 26 über-, tragen wird. Die Backe 35 besitzt nun endlich
einen seitlichen Ansatz 40, und an dem Tische sind an den Armen 41 in Schlitzen 42 derselben
verstellbar die Anschlagstifte 43 angeordnet, welche in die Bahn. des Ansatzes 40
der Backe hineinragen. Die Backe wird hierdurch jedesmal beim Zusammentreffen mit
einem der Anschlagstifte 43 zur Seite gedrückt und dadurch die oben beschriebene
Verbindung der Welle 25 mit dem Kettenrade
26 gelöst, was den Stillstand der Vorschubvorrichtung zur Folge hat.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiele sind nun entsprechend der Zahl der Abschneidemesser
16 zwei solche Anschlagstifte 43 vorgesehen, und es wird deren Anordnung und
Höhenlage so gewählt, daß sie während des Schneidvorganges der einzelnen Abschneidemesser
die Backe 35 in ausgerückter Lage erhalten. Je nach Einstellung der Anschlag- no
stifte 43 dauert dabei der Stillstand der Vorschubglieder mehr oder minder lange Zeit, so
daß dadurch eine Regelung des Vorschubes möglich ist. ■
Claims (3)
115 Pate nt-An Sprüche:
i. Maschine zum Zerschneiden von Speck u. dgl. in Würfel und ähnliche
Stücke mit drei in zueinander senkrechten Ebenen angeordneten Messergruppen, von
welchen die aus Scheibenmessern be-
stehende, wagerechte Messergruppe zugleich den Vorschub des Schneidgutes im
Behälter bewirkt und während des Schneidvorganges des Abschneidemessers keine
Drehung erhält, dadurch gekennzeichnet, daß die den Vorschub des Schneidgutes
vermittelnden Teile durch ein Getriebe in Tätigkeit gesetzt werden, dessen Treibrad
mit seiner Welle durch eine Kupplung
ίο lösbar verbunden ist, welche für,gewöhnlich
in eingerückter Stellung gehalten wird, jedoch durch am Gestelle einstellbar
angeordnete Ausrückglieder absatzweise ausgerückt und je nach Einstellung dieser
Glieder auf- mehr oder minder lange Zeit in ausgerückter Stellung gehalten wird,
um außer dem Stillstande der Vorschubglieder während der Wirkung des Abschneidemessers
zugleich eine Regelung des Vorschubes zu ermöglichen.
2. Ausführung der Maschine nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß der
Antrieb der Vorschubglieder durch ein Kettengetriebe bewirkt wird, dessen lose auf der Welle (25) sitzendes Treibrad (26)
von einer mit der Welle (25) umlaufenden, durch Federdruck gegen eine mit
dem Rade verbundene Scheibe (34) gepreßten Backe (35) an einen vorstehenden
Rand einer auf der Welle (25) festsitzenden Büchse (39) angedrückt und so durch Reibung- mitgenommen wird, und
daß die Backe (35) durch Anschlag an entsprechend am Gestelle angeordnete Anschlagstifte
(43)· absatzweise von der mit dem Treibrade verbundenen Scheibe (34)
zur Unterbrechung des Vorschubes abgehoben wird.
3. Ausführung der Maschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagstifte (43) in der Höhenrichtung verstellbar angeordnet sind, um
eine Regelung des Antriebes der Vorschubglieder zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE179598C true DE179598C (de) |
Family
ID=443918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT179598D Active DE179598C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE179598C (de) |
-
0
- DE DENDAT179598D patent/DE179598C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE179598C (de) | ||
| DE920458C (de) | Schneidwerk fuer Maehmaschinen mit einem umlaufenden Schneidband | |
| DE37306C (de) | Neuerung an Hackmaschinen mit rotirenden Messern | |
| DE65501C (de) | Papierzuführung an Rotationsmaschinen für wechselnde Formate | |
| DE446395C (de) | Durch eine Welle angetriebene Broetchenteig-Teil-und-Wirkmaschine mit Kolben und Messerstern und unterem Antrieb der Wirkplatte | |
| DE178925C (de) | ||
| DE701358C (de) | Aufschnittschneidemaschine | |
| DE689150C (de) | Buchbindemaschine | |
| DE191634C (de) | ||
| DE516276C (de) | Maschine zum Abschneiden von Baendern in bestimmten Laengen | |
| DE488723C (de) | Abstellvorrichtung fuer Naehmaschinen o. dgl. | |
| DE692880C (de) | Vorrichtung zum Zerlegen von Lachsstuecken in Scheiben | |
| DE735961C (de) | Vorrichtung zum Abschneiden einzelner Stuecke von einstellbarer Laenge von einem Federband | |
| DE465969C (de) | Maschine zur Herstellung von Knoepfen | |
| DE58773C (de) | Cigarrenwickelmaschine | |
| DE546092C (de) | Brotschneidmaschine | |
| DE320362C (de) | Querschneidemaschine, bei der die Papierbahn zwischen Foerderwalzen den Schneidmessern absatzweise zugefuehrt wird | |
| DE32537C (de) | Vorrichtungen an Schnellpressen zum Anlegen des Papiers, zum Auslegen der Drucke, sowie zum Langschneiden des Papiers | |
| DE1757766A1 (de) | Aufschnittschneidemaschine mit Scheibenablegevorrichtung | |
| DE1243632B (de) | Stickerei-Ausschneidemaschine | |
| DE389721C (de) | Verstellbare Fuehrung fuer Stahlbandscheren | |
| DE194387C (de) | ||
| DE86916C (de) | ||
| DE472801C (de) | Selbsttaetige Teigteilmaschine, bei der der austretende Teigstrang die Einrueckung des Schneidmesserantriebes bewirkt | |
| DE42101C (de) | Maschine zur Herstellung von Nägeln |