DE179598C - - Google Patents

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DE179598C
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cut
knife
disc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/18Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor to obtain cubes or the like
    • B26D3/20Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor to obtain cubes or the like using reciprocating knives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Cutting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'■- M 179598 — KLASSE 66 ö. GRUPPE
FRIEDRICH GRAFF in WITTEN A.D.Ruhr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19- April 1905 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Würfelschneidemaschine für Speck u. dgl. mit drei in zueinander 'senkrechten Ebenen angeordneten Messergruppen, von welchen .. die aus Scheibenmessern bestehende wagerechte Messergruppe durch den Schneidgutbehälter hindurchgreift und außer der Zerteilung des Gutes auch dessen Vorschub im Behälter bewirkt. Dabei ist der Antrieb dieser Messer- gruppe so geregelt, daß' sie während der Wirkung . des Abschneidemessers keine Drehung erhält und deshalb kein Vorschub stattfindet. Maschinen dieser Art sind zwar bekannt. Bei diesen erhält die den Vorschub bewirkende Messergruppe ihren Antrieb durch ein von der Hauptachse in Tätigkeit gesetztes Schaltwerk. Eine Regelung der. Länge des Vorschubes und damit der Länge der zu schneidenden Stücke hat man bei diesen Maschinen durch· eine Änderung der wirksamen Länge des Schalthebels zu erreichen gesucht, was aber zugleich eine Änderung der Geschwindigkeit der Messer zur Folge hat.
Im Gegensatze zu diesen älteren Maschinen wird nun nach vorliegender Erfindung die den Vorschub des Sclineidgutes bewirkende Messergruppe durch ein Getriebe in Drehung versetzt, dessen Treibrad mit seiner Welle durch eine Kupplung lösbar verbunden: ist.
Diese Kupplung befindet sich für gewöhnlich in eingerückter Stellung. Durch am Gestelle angeordnete, einstellbare Ausrückglieder wird jedoch die Kupplung absatzweise auf mehr oder minder lange Zeit zur Erzielung des Stillstandes der den Vorschub des Schneidgutes vermittelnden Glieder ausgerückt.
Diese Neuerung hat gegenüber den bekannten Einrichtungen den wesentlichen Vorteil, daß die Geschwindigkeit der Messer auch bei einer Änderung des Vorschubes die gleiche bleibt, vorausgesetzt, daß die Umdrehungszahl der Antriebsachse die gleiche bleibt, und daß während einer Umdrehung der Kurbel der Vorschub des Schneidgutes beliebig oft unterbrochen werden kann durch entsprechende Anordnung der die Kupplung ausrückenden Glieder.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Dabei zeigt:
Fig. ι den Aufriß,
Fig. 2 den Grundriß der Maschine,
Fig. 3 die Kurbelplatte und
Fig. 4 die Einrichtung zum Stillsetzen der den Vorschub bewirkenden Scheibenmesser während des Schneidvorganges der Abschneidemesser in Vorder-, Seitenansicht und Ansicht von unten.
In dem Ausführungsbeispiele ist 1 der wagerechte Tisch der Maschine, 2 der prismatische an seiner hinteren Öffnung (Eintrittsöffnung) etwas erweiterte Schneidgutbehälter, der mittels einer unten an ihm sitzenden Schiene 3 an einer entsprechenden, auf dem Tische 1 vorgesehenen Schiene 4 durch Schrauben 5 lösbar befestigt ist. Durch den Schneidgutbehälter 2 greifen von der Seite her durch entsprechende Schlitze die wagerechten, sich
drehenden Scheibenmesser 6, die auf einer lotrechten gemeinschaftlichen Welle 7 in einem der Dicke der zu schneidenden Würfel entsprechenden Abstande voneinander befestigt sind und so die wagerechte Messergruppe bilden. Diese Messer 6, welche in Richtung des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles angetrieben werden, zerschneiden den Speck in flache Streifen und bewirken gleichzeitig, da sie sich auf dem im Behälter befindlichen Teile bei ihrer Drehung nahezu in der Längsrichtung des Behälters bewegen, in an sich bekannter Weise durch Reibung den Vorschubdes Schneidgutes. An der vorderen Seite des Behälters 2 ist das senkrechte Messergatter 8 angeordnet. Das aus Bandmessern bestehende Messergatter ist in den Rahmen 9 mittels, der Schrauben 10 eingespannt und wird mit diesem durch Vermittelung des unten am Rahmen angreifenden, um den festen Drehpunkt 11 schwingenden Hebels 12 in unten noch näher zu beschreibender Weise in auf- und abgehende Bewegung gesetzt. Der Rah-, men 9 wird hierbei mittels zweier Nuten 13 in den Seitenteilen auf den am Speckbehälter 2 vorgesehenen Schienen 14 geführt. Das durch dieses senkrechte Messergatter in prismatische Streifen zerschnittene Gut wird durch die Vorschubwirkung der Scheibenmesser 6 aus dem1 Behälter 2 herausgeschoben. Die vorstehenden Teile werden alsdann durch die vor dem Behälter vorbeistreichenden, im Ausführüngsbeispiele an der als Antriebsvorrichtung der Maschine dienenden Kurbei-
.35 scheibe 15 befestigten Abschneidemesser 16 abgetrennt.
Bei der vorliegenden Ausführung sind an der Kurbelscheibe zwei Messer 16 befestigt (Fig. 3), die am Umfange der Scheibe einander gegenüber. liegend durch Schrauben 17 befestigt sind und deren Schneidkante am Umfange der Scheibe beginnend allmählich etwa auf die Länge eines Viertelkreises so weit vortritt, daß das Messer die ganze vordere Seite des Behälters 2 bestreicht.
Die sämtlichen getriebenen Teile der Maschine erhalten ihre Bewegung mittelbar von der die Kurbelscheibe 15 tragenden Hauptantriebswelle 18 aus. Von dieser wird nämlich einerseits mittels eines Stirnräderpaares 19, 20 die Kurbelscheibe 21 und von dieser durch die Schubstange 22 der Hebel 12 und mit diesem das Messergatter 8 angetrieben, während andererseits durch das Kegelräderpaar 23, 24 die lotrechte Welle 25 in Drehung versetzt wird, die unter dem Tische 1 ein Kettenrad 26 trägt. Dieses bewirkt den Antrieb der Kreismesser 6 durch die Kette 27, welche über die Räder 28, 29 und die Leitrollen 30 läuft.. Das Rad 28 sitzt auf der Messerwelle 7 und vermittelt deren Drehung, während durch die im entgegengesetzten Sinne zueinander laufenden Räder 29 Trommeln 31 und über diese und die Gegentrommeln 32 laufende Riemen 33 angetrieben werden, die dazu dienen, Schneidgut, welches in kleineren Stücken der Maschine zugeführt werden soll, in den Behälter 2 in bekannter Weise einzuschieben, da es von den Riemen, zwischen welche es geschüttet werden kann, mitgenommen wird.
Das die Vorschubglieder mittelbar treibende Kettenrad 26 ist mit seiner Welle 25 durch eine Kupplung lösbar verbunden. Es sitzt nämlich im vorliegenden Ausführungsbeispiele das Kettenrad 26 lose auf einer auf der Welle
25 festgekeilten und oberhalb des Rades 26 mit einem Bunde ausgestatteten Büchse 39. Das Kettenrad ist mit einer Scheibe 34 in einem Stücke gegossen, gegen welche von unten her durch den Einfluß der Feder 38 eine Backe 35 gepreßt wird, die um den Zapfen 37 drehbar an einem auf der Welle 25 befestigten Querstücke 36 gehalten ist. Durch den von der Backe 35 ausgeübten Druck wird das Kettenrad 26 gegen den Bund der auf der Welle 25 befestigten Büchse 39 gedrückt, so daß dadurch die Verbindung zwischen Kettenrad 26 und Welle 25 hergestellt und damit die Drehung der letzteren auf das Rad 26 über-, tragen wird. Die Backe 35 besitzt nun endlich einen seitlichen Ansatz 40, und an dem Tische sind an den Armen 41 in Schlitzen 42 derselben verstellbar die Anschlagstifte 43 angeordnet, welche in die Bahn. des Ansatzes 40 der Backe hineinragen. Die Backe wird hierdurch jedesmal beim Zusammentreffen mit einem der Anschlagstifte 43 zur Seite gedrückt und dadurch die oben beschriebene Verbindung der Welle 25 mit dem Kettenrade
26 gelöst, was den Stillstand der Vorschubvorrichtung zur Folge hat.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiele sind nun entsprechend der Zahl der Abschneidemesser 16 zwei solche Anschlagstifte 43 vorgesehen, und es wird deren Anordnung und Höhenlage so gewählt, daß sie während des Schneidvorganges der einzelnen Abschneidemesser die Backe 35 in ausgerückter Lage erhalten. Je nach Einstellung der Anschlag- no stifte 43 dauert dabei der Stillstand der Vorschubglieder mehr oder minder lange Zeit, so daß dadurch eine Regelung des Vorschubes möglich ist. ■

Claims (3)

115 Pate nt-An Sprüche:
i. Maschine zum Zerschneiden von Speck u. dgl. in Würfel und ähnliche Stücke mit drei in zueinander senkrechten Ebenen angeordneten Messergruppen, von welchen die aus Scheibenmessern be-
stehende, wagerechte Messergruppe zugleich den Vorschub des Schneidgutes im Behälter bewirkt und während des Schneidvorganges des Abschneidemessers keine Drehung erhält, dadurch gekennzeichnet, daß die den Vorschub des Schneidgutes vermittelnden Teile durch ein Getriebe in Tätigkeit gesetzt werden, dessen Treibrad mit seiner Welle durch eine Kupplung
ίο lösbar verbunden ist, welche für,gewöhnlich in eingerückter Stellung gehalten wird, jedoch durch am Gestelle einstellbar angeordnete Ausrückglieder absatzweise ausgerückt und je nach Einstellung dieser Glieder auf- mehr oder minder lange Zeit in ausgerückter Stellung gehalten wird, um außer dem Stillstande der Vorschubglieder während der Wirkung des Abschneidemessers zugleich eine Regelung des Vorschubes zu ermöglichen.
2. Ausführung der Maschine nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Vorschubglieder durch ein Kettengetriebe bewirkt wird, dessen lose auf der Welle (25) sitzendes Treibrad (26) von einer mit der Welle (25) umlaufenden, durch Federdruck gegen eine mit dem Rade verbundene Scheibe (34) gepreßten Backe (35) an einen vorstehenden Rand einer auf der Welle (25) festsitzenden Büchse (39) angedrückt und so durch Reibung- mitgenommen wird, und daß die Backe (35) durch Anschlag an entsprechend am Gestelle angeordnete Anschlagstifte (43)· absatzweise von der mit dem Treibrade verbundenen Scheibe (34) zur Unterbrechung des Vorschubes abgehoben wird.
3. Ausführung der Maschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagstifte (43) in der Höhenrichtung verstellbar angeordnet sind, um eine Regelung des Antriebes der Vorschubglieder zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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