DE3818C - Rüben-Erntemaschine - Google Patents
Rüben-ErntemaschineInfo
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- DE3818C DE3818C DENDAT3818D DE3818DA DE3818C DE 3818 C DE3818 C DE 3818C DE NDAT3818 D DENDAT3818 D DE NDAT3818D DE 3818D A DE3818D A DE 3818DA DE 3818 C DE3818 C DE 3818C
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Landscapes
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
1878.
— JV2 3818 — r".'"Kl'asse 45.''
FRIEDRICH NAUENDORF in GRANA bei ZEITZ. Rüben - Erntemaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Juni 1878 ab.
Die neue Rüben - Erntemaschine besteht im wesentlichen aus vier in derselben vereinigten
Apparaten und zwar, wie aus der Zeichnung ersichtlich, aus dem Hebeapparat A, der Ausziehvorrichtung
B, der Abschneidevorrichtung C, dem Sammelraume D und dem Steuer E.
Die Hebeschaare, deren Form in Rück- und Seitenansicht besonders gezeichnet ist, werden
in den Schlitzlöchern α durch die Keile b und Schrauben c befestigt; durch die Keile sind
dieselben in ihrer Längsrichtung stellbar, so dafs ,die Spitzen der Schaare auf und vom
Griffe gestellt werden können.
Man stellt dieselben beim Gebrauch nach der Reihenentfernung der Rüben, und zwar
derart, dafs die Schaar neben, die Ausläufer (Meifsel) unter den Reihen gehen und diese
hierdurch gelockert und gehoben werden. Die Tiefe, in welcher dies geschieht, richtet sich
nach der Gröfse der Rüben. Die Inbetriebsetzung der Maschine erfolgt durch die Drehung
der gekröpften Axe d, welche durch die Schnecke e und das Schneckenrad el hervorgebracht
wird.
An dem hinteren Rade £l befindet sich ein
' Stirnradkranz, welcher die Bewegung auf die am Rahmen befindlichen Räder gg1 und g2 überträgt.
Letzteres bewegt die Gabelkreuze h, welche mit g 2 auf derselben Welle sitzen. Die
an den Armen des Kreuzes befestigten, durch Scharnier und Federn zum Oeffnen und
Schliefsen eingerichteten Gabeln fassen die gehobenen Rüben und ziehen sie aus dem Acker.
Auf dem ferneren Wege, den die Gabel mit der Rübe beschreibt, kommen sie zu dem
Punkte i (s. Details), wo die letztere die Schneidevorrichtung C passirt, welche das Kraut
oder den Kopf abschneidet.
Das Stück K verbindet das Gestell mit der Gabelkreuzwelle; in / ist eine Nabe aufgesetzt,
an welcher der Messerhalter m läuft; derselbe erhält seine auf- und niedergehende Bewegung
durch die auf den Naben der Gabelkreuze sitzenden sechstheiligen Sperrräder η und zwar
so, dafs das Messer schneidet, sobald die Rübe zum Punkte i kommt. Um den Rückgang des
Messers zu beschleunigen, ist unter demselben die Feder p angebracht. Um das Messer je
nach der Länge des Rübenkopfes zu stellen, ist der Stiel desselben in der vorderen Oese
des Messerhalters vierkantig, während der hintere Theil mit Gewinde und zwei Muttern
hinter den Oesen ο ο' versehen ist; eine auf
den Messerstiel, zwischen den Oesen und der vorderen Mutter aufgesteckte Spiralfeder drückt
das Messer nach vorn und wird hierdurch ein selbstthätiges Verkürzen des Messerstiels ermöglicht.
Nachdem die Rüben die Schneidevorrichtung passirt haben, gelangen sie auf den höchsten
Punkt des von den Gabeln zu durchlaufenden Kreises, und fallen, durch ihre eigene Schwere
und Form bedingt, aus denselben in den Sammelkasten. Sollten sich die Gabeln, wenn die
Rüben sehr stark sind, festklemmen und diese nicht fallen lassen, so mufs auf dem Messerträger
K und dem Rahmen des Gestelles ein Bügel von Flacheisen geschraubt werden, an
welchen die Nase q der Gabeln vortritt und hierdurch die Gabeln öffnet.
Die herabfallendenRüben werden im Kasten G gesammelt, dessen Entleerung durch die mittelst
Kurbel, Rad und Zahnstange zu öffnende untere Hälfte der Rückwand erfolgt.
Um die Maschine den verschiedenen Entfernungen der Reihen anpassen zu können, ist es
nöthig, dafs sämmtliche Theile stellbar sind. Der Grundrifs stellt die Maschine zum Ernten
der Rüben von 364 mm Reihenweite dar; um dieselbe auf 416 mm zu erweitern, ist es nöthig,
die Spur der Fahrräder, welche jetzt 728 mm beträgt, auf 832 mm zu vergröfsern (die Fahrräder
gehen genau auf dem Mittel des Zwischenraumes der zu hebenden und der aufserhalb
des Fahrrades stehenden Rübenreihe). Die Axe des Vordersteuers, welche aus zwei Theilen
besteht, wird auf beiden Seiten um je 52 mm herausgezogen und wieder fest geschraubt.
Auf den Schenkeln der Knieaxe wird der vor der Radnabe befindliche Ring s hinter dieselbe
gesetzt, die Hebeschaare werden gewechselt und der Rahmen des Ausziehapparates, welcher aus
zwei Theilen besteht und in dem Hintertheile des Hebeapparates in eine U-Eisenschiene eingelegt
ist, mittelst der Spindel t mit Rechts-
und Linksgewinde und den auf derselben befindlichen Muttern ti'- aus einander geschraubt.
Das Stirnrad, die Gabelkreuze und die Messerträger werden ebenfalls versetzt und letztere
wieder mit den Schrauben fest gezogen. Der Boden und die Hinterwand des Sammelkastens
sind auf den Seiten mit Schlitzlöchern versehen, welche einer Vergröfserung desselben auf diese
Reihenweite entsprechen.
<S ftf ρ
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ν ν * (/
Eine Rüben-Erntemaschine, welche derZuckerrübencultur alle bis jetzt durch Menschen geleisteten Arbeiten: als Heben, Herausziehen, Abschneiden und Sammeln der Rüben in beliebiger Reihenentfernimg mittelst Zugkraft ermöglicht, unter Anwendung der in der Zeichnung und Beschreibung angegebenen Theile.' Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3818C true DE3818C (de) |
Family
ID=282723
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3818D Active DE3818C (de) | Rüben-Erntemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3818C (de) |
-
0
- DE DENDAT3818D patent/DE3818C/de active Active
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