DE9318C - Kalenderuhr - Google Patents
KalenderuhrInfo
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- DE9318C DE9318C DENDAT9318D DE9318DA DE9318C DE 9318 C DE9318 C DE 9318C DE NDAT9318 D DENDAT9318 D DE NDAT9318D DE 9318D A DE9318D A DE 9318DA DE 9318 C DE9318 C DE 9318C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B19/00—Indicating the time by visual means
- G04B19/24—Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars
- G04B19/243—Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator
- G04B19/24306—Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator combination of different shapes, e.g. bands and discs, discs and drums
- G04B19/2432—Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement
- G04B19/2434—Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement driven or released by their own energy source which is released at regular time intervals
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B19/00—Indicating the time by visual means
- G04B19/24—Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars
- G04B19/243—Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator
- G04B19/24306—Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator combination of different shapes, e.g. bands and discs, discs and drums
- G04B19/2432—Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement
- G04B19/24333—Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement driven or released stepwise by an energy source which is released at determined moments by the clockwork movement
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- Physics & Mathematics (AREA)
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Description
1879.
Klasse 83.
PIUS WEHRLE ϊν RÖTHENBACH (Amt Neustadt, Grossherzogthum Baden).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1879 ab.
Längste Dauer: 22. Februar 1892.
Diese Kalenderuhr ist einmal jährlich aufzuziehen und zeigt in einer Linie den Wochentag,
das Datum und den Monatsnamen. Der Mechanismus ist in ein Messinggestell von zwei gleichen,
185 mm langen und 46 mm breiten Platten eingebaut. Die Weite des Laufes beträgt 70 mm.
Die Trommel T1 mit den Namen der Wochentage steht links, das Band mit den Datumszahlen
geht über zwei Rollen R R' in der Mitte, die Monatstrommel T'1 steht rechts vom Gestell. Die Tagwelle und Datumswelle bilden
eine bewegliche . Axe W W1 , während der Monatsrolle . eine an der rechten Seite des Gestelles
auf gleicher Höhe mit der vorgenannten beweglichen Axe angebrachte feste Axe W1 JV2
als Führung dient. .
Die bewegliche Axe macht in '7 Tagen (einer Woche) eine volle Umdrehung; die Monatswelle wird dagegen durch dag Zurückgehen der
Datumsrollen mittelst eines excentnschen Rades E, an welchem sich ein leichter federnder Hebel F
befindet, je Nachts 12 Uhr des letzten Monatstages um einen Monatsnamen vorwärts gedreht.
Das Zurückgehen der Datumsrollen wird durch eine Feder im unteren Federhause G rechts
von der Führungsrolle R ' veranlagst. Auf dieses Federhaus wickelt sich eine Saite .S auf, eine
Vorrichtung, welche der Zahnübersetzimg vorgezogen wurde. Der Vorgang ist dabei der
folgende: .
Durch das Vorgehen der Kalenderuhr vom Ersten bis zum Letzten jedes Monats wickelt
sich die Saite 5 vom Federhaus G auf die kleinere Welle' w an der Führungsrolle R1 ab.
Wenn nun der Monat aus ist und die Lösevorrichtung der oberen Datumswelle eingreift, so
zieht das Federhaus G die Datumswellen mit dem Zahlenbande wieder zurück bis zum Ersten,
und das Spiel beginnt von neuem.
An der Führungswelle w befindet sich aufsen
rechts am Gestell ein kleiner Trieb t, welcher ' das excentrische Rad E vor- und rückwärts
bewegt und so die Monatswelle regulirt. Der Datumanzeiger besteht aus einem mit 31 Nummern
bedruckten Seidenbande und zwei ungleich grofsen Holzrollen R und R' mit Messingrändern.
An der oberen Datumsrolle R links ist ein Mechanismus angebracht, durch welchen
die Welle ihre Aus- und Einlösung selbst besorgt; rechts dagegen ist ein Rad C an die
Hauptwelle befestigt, in welches ein auf der gröfseren Datumsrolle befindlicher Trieb c mit
einem sogenannten Schöpfer ί eingreift. Vor diesem Triebe steht ein Hebel H, welcher mit
seiner Axe durch die Datumsrolle R hindurchgeht. An dieser letzteren ist auf der linken
Seite der Datumsrolle" ein weiterer kleiner Hebel h angebracht, durch welchen das Auslösen
und Einfallen vom Letzten auf den Ersten jeden Monats bewerkstelligt wird.
Ebenfalls an der linken Seite der Datumsrolle ist ein grofser Messingtrieb M vorhanden,
der sich mit der Datumsrolle lose herumbewegt und durch sein Eingreifen in das grofse Zahnrad
Z links unterhalb der Datumswelle das regelmäfsige Einfallen und Auslösen auf den
Ersten jeden Monats zu Stande bringt, indem der an dem grofsen Rad befindliche Stift r
durch das Zurückgehen des Seidenbandes mit den Rollen an den kleinen Hebel h hinten an
der Datumsrolle anstöfst und den Hebel H in eine solche Lage bringt, dafs der Trieb c vorn
an der Datumsrolle mit dem Schöpfer s darauf aufliegt. Das Seidenband ,bewegt sich darnach
wieder mit der Hauptwelle zum regelmäfsigen Datumswechsel vorwärts. Die Eintheilung der
Monate ist auf einer an der Monatswelle befestigten Messingscheibe L (dem Monatsrade)
angebracht, und zwar in der Art, dafs die Monate mit 31 Tagen auf dem äufsersten Kreise
bezeichnet sind, die Monate mit 30 auf dem nächsten nach innen und der Februar schliefslich
mit 28 Tagen auf dem innersten Kreise, Fig. 2.
Das Schaltjahr ist dabei durch folgende Einrichtung berücksichtigt. Hinter dem Monatsrade, unterhalb der Axe ist ein Viersternrädchen
V angebracht mit einem hervorstehenden Stifte v. An dem Monatsrade befindet sich
ebenfalls ein Stift u, welcher nach Umlauf jeden Jahres einen .Arm des Viersternrädchens mitnimmt.
Hinter dem Viersternrädchen liegt ein kleiner Hebel J3, welcher nach jedem vierten
Jahre durch den Stift υ des Rädchens V gehoben wird und dadurch die Höhe des 29. Februars
auf dem Monatsrade L ersetzt. Das
Einfallen der Lösevorrichtung wird durch die schon oben beschriebene Uebersetzung um einen
Tag hinaus verzögert und der 29. Februar kommt zum Vorschein.
Die schräge Welle Q aufsen links am Gestell mit dem viergezahnten Einfaller O in Bogenform
ist bestimmt, den Auslösehebel X an der Hauptwelle so lange dem Bereich der an der
Datumswelle angebrachten Lösevorrichtung h Hs c fern zu halten, bis der Ansatz Y des grofsen
Rades Z neben der Datumsrolle mittelst des Stiftes y und der Welle Q den Hebel X auf den
vor dem Monatsrade bestimmten Platz zum richtigen Auslösen des Datums schiebt.
Das Kalenderwerk erhält seine Kraft zum Gehen durch die aufgezogene Feder eines Federhauses
A, das an der obersten Welle befindlich ist.
Die tägliche Auslösung geschieht vom Zeigerwerk der dem Kalenderwerk beigegebenen Uhr
alle 24 Stunden, und zwar so leicht, als das Auslösen eines gewöhnlichen Schlagwerks.
Das Auslösen des Kalenderwerks von der Uhr aus wird durch das Vierkant α und die
Hebelverbindung b df vermittelt.
Das Aufziehen der Feder und die Regulirung der Tagwelle wie der Monatswelle geschieht
mit demselben Schlüssel.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Das ganze Werk in seiner eigenartig knappen Zusammenstellung und Anordnung der Wellen; besonders die Vorrichtung zum Auslösen und Wiedereinfallen bei der Datumswelle, der Rücklauf der beiden Rollen mit dem Seidenbande durch Anwendung einer Saite und die Regulirung des Schaltjahrs.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9905T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9318C true DE9318C (de) |
Family
ID=34832243
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9318D Active DE9318C (de) | Kalenderuhr | ||
| DENDAT9905D Active DE9905C (de) | Verbesserungen an einer Kalenderuhr |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9905D Active DE9905C (de) | Verbesserungen an einer Kalenderuhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE9905C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4402216A (en) * | 1981-08-31 | 1983-09-06 | Nuclepore Corporation | Erythrocyte deformability monitor |
| US4522509A (en) * | 1982-12-04 | 1985-06-11 | Gebruder Schmidt GMBH & Co. KG | Clockwork retaining assembly |
| US5313824A (en) * | 1992-09-30 | 1994-05-24 | Herguth Laboratories | Lubricating oil analysis method and kit |
-
0
- DE DENDAT9318D patent/DE9318C/de active Active
- DE DENDAT9905D patent/DE9905C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4402216A (en) * | 1981-08-31 | 1983-09-06 | Nuclepore Corporation | Erythrocyte deformability monitor |
| US4522509A (en) * | 1982-12-04 | 1985-06-11 | Gebruder Schmidt GMBH & Co. KG | Clockwork retaining assembly |
| US5313824A (en) * | 1992-09-30 | 1994-05-24 | Herguth Laboratories | Lubricating oil analysis method and kit |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE9905C (de) |
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