DE18780C - Neuerungen an Kalenderwerken - Google Patents
Neuerungen an KalenderwerkenInfo
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- DE18780C DE18780C DENDAT18780D DE18780DA DE18780C DE 18780 C DE18780 C DE 18780C DE NDAT18780 D DENDAT18780 D DE NDAT18780D DE 18780D A DE18780D A DE 18780DA DE 18780 C DE18780 C DE 18780C
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- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B19/00—Indicating the time by visual means
- G04B19/24—Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars
- G04B19/243—Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator
- G04B19/24306—Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator combination of different shapes, e.g. bands and discs, discs and drums
- G04B19/2432—Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement
- G04B19/24333—Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement driven or released stepwise by an energy source which is released at determined moments by the clockwork movement
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Ö3: Uhren.
Fateatirt to Deutschen Reiche vom 14. December 1881 ab.
Wochentag-, Datum- und Monatanzeiger stehen bei diesem Kalenderwerk in einer Linie neben
einander. Das Gröfsenmafs ist nicht bestimmt, denn nach der in Folgendem beschriebenen
Construction können Kalenderwerke in jeder Gröfse, von Miniatur bis zur gröfsten Uhr,, hergestellt
werden. Je nach der verlangten Schriftgröfse mufs auch der Mechanismus des Kalenderwerkes
Vergröfserung oder Verkleinerung erfahren. Die Trommel 1 mit den Wochentagsnamen befindet sich links, die Datumrolle mit
dem Datumband 2 ist in der Mitte, jedoch beide an einer Achse; die Trommel 3 mit den
Monatsnamen ist rechts am Gestell auf gleicher Höhe wie Wochentag und Datum, aber an einer
am Gestell festen Achse angebracht. Wochentag und Datum gehen alle 24 Stunden um einen
Tag und Datum vorwärts, und in sieben Tagen (einer Woche) machen sie eine Umdrehung um
ihre eigene Achse. Der Monatanzeiger 3 wird jeweils am Letzten jeden Monats, Nachts
12 Uhr, um einen Monatsnamen mittelst einer Kurbelscheibe 4 vorwärts gezogen, die an gleicher
Achse mit dem grofsen gezahnten Rad 5 befestigt ist. Von dieser Kurbel aus zieht eine
Zugstange 6 die Monatscheibe um einen Zahn und die damit verbundene Monattrommel um
einen Monatnamen vorwärts. Auf der Zugstange 6 liegt eine Feder 7, die auf dem Gestell
festsitzt und mit ihren Enden die Monat- und Datumzugstange in ihrer richtigen Lage
hält. An der Hauptachse, an der die Wochentagtrommel fest drehbar und die Datumrolle
leicht sich selbst auslösbar angebracht sind, ist ein siebenzähniges Sperrrad 9 fest aufgenietet.
In demselben befinden sich sieben Stifte^ die zur Auslösung und Wiederaufnahme der Datumbandrolle
an der Hauptachse dienen. Das Sperrrad 9 steht mit der Zugstange 8 in Verbindung
und wird von dieser alle 24 Stunden so weit gedreht, dafs der folgende Wochentag und
Datum sichtbar werden. Die Datumzugstange 8 ist mit. dem Hebel 10 in Verbindung, der an
dem Federzapfen 11 befestigt ist. Das Federhaus 12 befindet sich rechts unten im Gestell.
Auf demselben ist eine Saite befestigt; mittelst derselben wird das Zurücklaufen des Datumbandes
bewerkstelligt, indem vom Ersten jeden Monats bis zum letzten Datum sich die Saite
vom Federhaus 12 auf die untere Bandrolle 13
aufwickelt und dann durch das Auslösen am Letzten jeden Monats sich wieder auf den
Federkasten 12 zurü'ckwickelt. Zur Auslösung der Datumrolle geht ein Hebel durch die
Datumrolle, welcher vorn mit einem Haken versehen ist. Er greift in die sieben Stifte am
Sperrrad 9; durch einen gebrochenen Hebel 14, der an der Hauptachse sitzt, bewirkt er die
Auslösung des Monatanzeigers. An der Datumrolle 2 ist ein Trieb fest eingesetzt, welcher in
das grofse Rad 5 eingreift. 5 trägt zwei Stifte, wovon der rechts gelegene das Wiedereinstellen,
der links gelegene das Auslösen der Datumrolle an der Hauptachse besorgt. An der linken Platte,
innerhalb des Gestelles, ist ferner ein Hebel 15
mit einem halbkreisförmigen Kopf angebracht, und an der äufseren Seite befindet sich eine
Welle mit einem gebogenen Rechen mit vier Zähnen, dessen einer Arm durch die Platte geht.
Letzterer trägt den aufliegenden Hebel 15. Bei dem Rotiren des Rades 5 drückt der Stift
links: dem Kopf des Hebels 15, und letzterer
stellt dann den Hebel 14 in die richtige Lage, die durch die Monatscheibe 3 dem Hebel- 14
in Verbindung mit einer Waage 16, die an der rechten Seite des Gestelles an einer Achse
sich befindet und in die Einschnitte auf der Monatscheibe einfällt, dadurch das richtige Monatsverhältnifs
regulirend. Unten an dem Monatanzeiger 3 sitzt eine Feder 17, welche das Zurückgehen
der Monatscheibe verhütet, indem sie in die Zähne des Zwölfer-Sperrrades, welches
an der Monatscheibe und somit auch an der Monattrommel 3 befestigt ist, einfällt. Zum
Reguliren des Schaltjahres ist ein achtzähniges Sternrad 18 an der rechten Gestellplatte, aufsen
zwischen der Monattrommel und dem Gestell, angebracht, in dem sich ein Stift befindet und
ein kleiner Hebel. 19 liegt. Auf der Nabe des Sternrades 18 und in der Monatscheibe sind
zwei Stifte, die das Achtersternrad alljährlich urn zwei Zähne vorwärts schieben und so alle
vier Jahre in dem tiefsten Einschnitt der Monatscheibe 3 den Hebel 19 um die Höhe eines
Zahnes im Rechen 16 emporhalten. Dadurch wird der 29. Februar zur Anzeige gebracht.
Zum Auslösen des Kalenderwerkes von der Uhr aus geht eine Zugstange von Hebel 10,
welche . mit einer Waage mit der Hinterseite
der Uhr verbunden ist und durch das Beisatzrad des Schlagwerkes emporgezogen wird.
Durch jedes Abfallen der Waage schreitet das Kalenderwerk um einen Tag und Datum vorwärts.
Claims (3)
1. Die Auslösung der, Datumrolle mittelst des Hebels 15, welcher sich gegen die Platte
des Gestelles stemmt.
2. Die Construction des Achtersternrades zur Regulirung des Schaltjahres, vermöge dessen
die Schaltjahrregulirung sicher und mit geringer Kraft bewerkstelligt wird, indem sich
der Druckpunkt während des Regulirens weit von der Achse des Achtersternrades entfernt.
3. Die leichte Auslösung von der Uhr aus, weil das Beisatzrad beständig mit der Auslösung
beschäftigt ist und das gleiche Uebersetzungsverhältnifs mit seinem » Eingriff beibehält,
gleichviel, ob das Kalenderwerk oben oder unten an der Uhr angebracht ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT.IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18780C true DE18780C (de) |
Family
ID=295636
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18780D Active DE18780C (de) | Neuerungen an Kalenderwerken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18780C (de) |
-
0
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