DE862964C - Dauerkalender - Google Patents

Dauerkalender

Info

Publication number
DE862964C
DE862964C DEG1495A DEG0001495A DE862964C DE 862964 C DE862964 C DE 862964C DE G1495 A DEG1495 A DE G1495A DE G0001495 A DEG0001495 A DE G0001495A DE 862964 C DE862964 C DE 862964C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
calendar according
flaps
flap
display
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG1495A
Other languages
English (en)
Inventor
Magdalin Chris Gleerup-Moeller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE862964C publication Critical patent/DE862964C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/24Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars
    • G04B19/243Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator
    • G04B19/247Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator disc-shaped
    • G04B19/253Driving or releasing mechanisms
    • G04B19/25333Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement
    • G04B19/25353Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement driven or released stepwise by the clockwork movement
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09DRAILWAY OR LIKE TIME OR FARE TABLES; PERPETUAL CALENDARS
    • G09D3/00Perpetual calendars
    • G09D3/04Perpetual calendars wherein members bearing the indicia are movably mounted in the calendar

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)

Description

  • Dauerkalender Die Erfindung bezieht sich auf einen an sich bekannten Dauerkalender, der beim Verstellen von Hand selbsttätig die verschiedenen Tag,. der Monate und die Schaltjahre in seiner Konstruktion mit berücksichtigt. Der Dauerkalender nach der Erfindung besitzt gegenüber den bekannten Ausführung: n einen sehr einfachen und betriebssicheren Mechanismus, der billig hergestellt werden kann. Er gehört zu der Gattung von Dauerkalendern, bei denen die Anzei.getrommeln xur Wochentag- und Monatsanzeige mit dazwischenliegender Tagesanzeige auf einer horizontal gelagerten gemeinsamen Welle angeordnet sind.
  • Erfindungsgemäß ist die Tagesanzeige dabei durch eine auf derselben Welle sitzende Klappentrommel bzw. einem Fallrad gebildet. Dadurch wird der Vorteil erreicht, daß die wichtige Tageszahl größer hergestellt werden kann als die Wochen-und -Monatsanzeigen, ohne deshalb den Tagestrommeldurchmesser größer machen zu müssen als die anderen Trommeln. Die Lagerung der gemeinsamen Welle kann zu beiden Seiten der Klappentrommel erfolgen, und die Anzeigerollen können auf den beiderseitig dazu liegenden Wellenstümpfen fliegend angeordnet werden. Der Klinkenmechanismus, wie die Schalträder, Federn und Klinken, kann in den Zwischenräumen ,zwischen den Anzeigerollen und der Klappentrommel untergebracht werden. Dadurch ergibt sich auch der Vorteil, daß der Kalender in einer stark zusammengedrängten Form in bezug auf seine Länge gebaut werden kann. In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung. dargestellt.
  • Fig. I zeigt.einen Dauerkalender, von vorn gesehen, bei abgenommenem Deckel bzw. Gehäuse und -Fortlassung der Schaltvorrichtung und von Einzelheiten, die in den Fig. 2 bis 7 gezeigt -sind: Nach Fig. i. trägt eine Fundamentplatte i zwei Lagerböcke 2 und 3, in welchen eine durchgehende Stahlwelle 4 gelagert ist, um die alle gleichachsigen Räder und Trommeln sich drehen. Auf ein Außenende der Welle 4 ist eine Tagtrommel 5 und auf das andere Ende der Welle eine Monatstrommel 6 fliegend aufgesetzt. In der Mitte ist ein Datumzeiger angeordnet, der wie eine Klappentrommel 7 bzw. Klappenfallrad mit einunddreißig Klappen ausgebildet ist, die allmählich sichtbar werden und das Datum vom i. bis zum 31. zeigen. Die Klappentrommel besteht aus Klappen 8, die am oberen Rand mit Zapfen 9 versehen sind, welche in Löchern in zwei an der Welle vorgesehenen Trommelflanschrädern io und I I gelagert sind. . Über der Klappentrommel7 liegt ein die Lagerböcke 2 und 3 verbindender Plattenstreifen- 1,2" der, wie insbesondere Fig. 7 zeigt, die Klappen 8 zurückhält, bis die dem Streifen zugekehrte Unterkante der Klappen den unteren Rand 13 des Streifens passiert hat. In ,diesem Augenblick dreht sich die freigegebene Klappe um ihre Zapfen 9 um i8o° und fällt dadurch in eine Stellung hinab, in welcher die Zahl an der Klappe sichtbar wird.
  • Die Tagtrommel 5 ist in vierzehn Ei nteiftingen so -geteilt, daß die Tage von Montag bis Sonntag zweimal am Umkreis der Trommel angegeben sind. Die Trommel ist fest mit einem Schaltrad 14 verbunden, das vierzehn Zähne hat und von einer hier nicht gezeichneten Schaltvorrichtung angetrieben wird. Am Umkreis der Monatstrommel 6 sind die Monate von Januar bis Dezember gedruckt, und diese Trommel ist mit einem Schaltrad 15 mit zwölf Zähnen fest verbunden. Die Klappentrommel 7 ist mit einem Schaltrad 16 mit einunddreißig Zähnen fest verbunden. Hieraus ist ersichtlich, daß. die Namen . derTage undMonate-mitTypen annähernd- gleicher Größe wiedergegeben werden können, wenn sämtliche drei Trommeln wesentlich gleichen Dürohmessers gewählt werden, während auf der Klappentrommel Raum für die Datumangabe mit großen Typen ist.
  • In Fig. i und 7 ist gezeigt, daß die das Datum angebende Zahl so geteilt ist, daß die untere Hälfte der Zahl auf der Vorderseite einer Klappe steht, 'während die obere Hälfte der Zahl auf der Rückseite der nächsten Klappe steht. Die Zahlen können auch kleiner sein, so daß eine Zahl ungebrochen auf der Vorderseite jeder Klappe Raum findet. Der sichtbare Teil der Rückseite der Klappe, die an der Reihe ist umgedreht zu werden; ist mit 17 bezeichnet.
  • Außer dem Schaltrad 15 ist ferner eine Sektorscheibe 18 fest mit der Monatstrommel 6 verbunden, welche Scheibe in zwölf Sektoren geteilt ist, deren Radiert im wesentlichen proportional mit der Anzahl von Tagen in dem jeden Sektor entsprechenden Monat sind. In fester Verbindung mit der Klappentrommel 7 ist eine spiralförmige Scheibe 30 angeordnet, deren Aufgabe nachstehend erklärt wird.
  • In der Folge ist vorausgesetzt, daß der Dauerkalender von Hand mittels eines Druckknopfes b(zw. eines Hebelarmes betrieben wird, der jedesmal ganz herabgedrückt werden muß, wenn das Datum wechseln soll. Dieser Druckknopf bzw. Hebelarm ist in der Zeichnung nicht .gezeigt, da er nicht zur Erfindung gehört und seine Bauart und Wirkungsweise nachstehend unter Bezugnahme auf die Fig. 2, 3 und 6 näher erklärt ist. Hiernach ist auf der Welle 4 ein Bügel 21 gelagert, dessen einer Arm beispielsweise zwischen der Trommel 5 und dem Schaltrad 14 (s. Fing. i) und dessen anderer Arm zwischen dem Schaltrad 15 und der Sektorscheibe i8 gelagert sein kann. Die Arme des Bügels sind mit einem parallel zur Welle 4 verlaufenden Teil verbunden, der somitaußerhalb des Umkreises der Klappentrommel 7 angeordnet sein muß. Fig. 2 zeigt die Schaltvorrichtung zum Antreiben der Tagtrommel, die mit dem Schaltrad 14, das hier vierzehn Zähne aufweist, fest verbunden ist. Bei jeder Bewegung des Bügels 21 wird das Schaltrad 14 jedoch nur um einen Zahn vorgeführt, obwohl die Winkelbewegung des Bügels bedeutend größer ist, als dies der Vorführung eines einzigen Zahnes entspricht. Dazu ist am Bügel 2i ein fester Zapfen 24 angeordnet, der in einen kurvenförmigen Schlitz 23 .eingreift und der in einem um einen festen Punkt 25 schwingbar gelagerten starren Schaltorgan 22 mit einer Schaltfeder 52 und einem Vorsprung 53 befestigt ist. Der Schlitrz 23 ist so geformt, daß die Schaltfeder 52 das Schaltrad 14 bei jeder vollen Schwingung des Bügels 21 gerade um einen Zahn vorführt. Unter der Schaltfeder 52 liegt der starre Vorsprung 53, der sich am Schluß jeder Vorführungsbewegung gegen einen der Zähne des Schaltrades anlegt und dadurch gewährleistet, daß die Tagtrommel nicht infolge ihrer Trägheit mehr als einen Tag vorwärts geführt werden kann. Ein Gegenanschlag -19 hindert die Rückdrehung der Tagtrommel - bei der Rückwärtsbewegung der Schaltfeder 52.
  • Nach Fig. 3 ist am Bügel 21 eine zweite federnde Schaltkliri:ke 29 angebracht, die teils mit dem Schaltrad 16 der Datumtrommel in Eingriff gelangen- kann, teils gegen den abgerundeten Oberteil des Lagerbocks 2 anliegt. In der oberen Kante des Lagerbocks ist ein Einschnitt 28, der zuläßt, daß das Ende der Schaltkliri'ke 29 während der Vorführung zum Eingriff mit dem Schaltrad 16 herabsinkt und diesen Eingriff während eines kleinen Teils der Bewegung dei- Sperrklinke 29 aufrechterhält. Hierdurch hat man die Gewähr, daß das Schaltrad 16, das einunddreißig Zähne hat, bei jeder vollen Winkelbewegung des Bügels 21 nur um einen Zahn vorwärts getrieben wird. Die Winkelbewegung des Bügels ist in der Tat etwa 45°. Die große Winkelbewegung des Bügels 21 ist, wie nachstehend gezeichnet, notwendig, weil die Bewegung des Bügels auf die in Fig.6 gezeigte besondere Mitnehmervorrichtung übertragen wird, die am 28. Februar mittels eines Mitnehmers 48 den Datumzeiger bei dem folgenden Datumwechsel um vier Stufen vorwärts führen soll.
  • Um zu gewährleisten, daß das Schaltrad 16 der Datumtrommel ohne Rücksicht auf die Stärke des den Wechsel erzeugenden Impulses bei jedem Datumwechsel nur um einen Zahn vorgeführt wird, ist der Lagerbock 2 mit einem aufwärts ragenden Teil 27 (Fig. 3) versehen, der nach der einen Seite den Einschnitt 28 begrenzt und unter welchen das umgebogene Ende der Schaltfeder 29 am Schluß jeder Vorführung gelangt, so daß die Schaltfeder sicher zwischen zwei Zähnen ganz herabgedrückt gehalten wird. Eine weitere Drehung des Schaltrades 16 in die Vorführungsrichtung ist dadurch gehindert, bis die Schaltfeder 29 etwas zurückgezogen ist.
  • Fig. 4 zeigt die Vorrichtung zum Vorführen der Monatstrommel. Eine .mit der Klappentrommel des Datumzeigers fest verbundene spiralförmige Scheibe 30 wird im Laufe des Monats eine an einem Arm 31 vorgesehene Nase 33 nach rechts zwingen. Der Arm scann um einen Zapfen 32 drehen und wird von einer Feder 35 gegen die spiralförmige Scheibe gedrückt. Am Arm ist eine federnde Sperrklinke 34 vorgesehen, die .mit dem die Monatstrommel antreibenden Schaltrad 15 im Eingriff ist. Im Laufe des Monats ist somit die Sperrklinke 34 langsam nach rechts zum Eingriff mit einem neuen Zahn am Schaltrad 15 geführt. Beim Übergang vom letzten Tag eines Monats zum ersten des -folgenden Monats springt die Nase 33 vom höchsten bis zum niedrigsten Punkt am Umkreis der Scheibe 30, und die Sperrklinke 34 wird infolgedessen mittels der Feder 35 das Schaltrad 15 um einen Zahn vorwärts treiben und dadurch die Trommel 6 so drehen, daßi sie den folgenden Monat zeigt. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß für den Kalenderwechsel am Ende des Monats kein besonders großer Kraftaufwand erforderlich ist, weil die Monatstrommel bei dieser Gelegenheit nicht gedreht werden soll. Die für das Drehen der Monatstrommel erforderliche Kraft wird im Laufe des Monats in der Feder 35 angesammelt, indem sie bei jedem Datumwechsel ein klein wenig gespannt wird. Das Außenende der wie eine Blattfeder ausgebildeten Sperrklinke 34 ist derart im Zickzack 37 gebogen, daß etwas von dem mit den Zähnen des Schaltrades zusammenarbeitenden Außenende der Blattfeder entfernt ein gegen die Oberseite eines Zahnes des Schaltrades gerichteter Vorsprung entsteht. Der Vorsprung ruht mit einem federnden Druck gegen den Zahn, um das'Festhalten des Schaltrades am Schluß seiner Bewegung zu gewährleisten, ohne daß die Einstellung des Schaltrades von Hand in der Vorführungsrichtung gehindert wird. Eine Gegenklinke 36 hindert die Rückdrehung der Monatstrommel, wenn die Sperrklinke 34 allmählich nach rechts zum Eingriff mit einem neuen Zahn geschoben wird.
  • Fi:g. 5 zeigt in größerem Maßstab die mit der Monatstrommel fest verbundene Sektorscheibe 18, die aus zwölf Sektoren gebildet sein kann, deren Radien, jedenfalls an einem Teil jedes Sektors proportional mit der Zahl der Tage der Monate sind. Der mit 38 bezeichnete Teil des Sektors entspricht z. B. dem Monat Februar mit nur 28 Tagen, während der Teil 39 den Monat März mit 31 Tagen und der Teil 4o dem Monat April mit 3o Tagen entspricht usw. Die Sektorscheibe wird zusammen mit der Monatstrommel in die durch den Pfeil 45 angegebene Richtung gedreht. Ein Arm 43 ist mit einem Vorsprung 44 versehen, der z. B. durch eine Feder nachgiebig gegen den Rand der Sektorscheibe gedrückt gehalten wird. Der Arm kann sich um einen Zapfen 42 drehen, und seine Stellung wird somit von der Stellung der Sektorscheibe 18 abhängen.
  • Fig. 6 zeigt den Lagerbock 3 und den Arm 43, der sich um den am Lagerbocilc 3 befestigten Zapfen 42 drehen kann. Hinter dem Lagerbock ist der Endflansch i i der Datumtrommel mit dem Daumen 26 sichtbar.
  • Der Arm 43 bildet einen Teil eines Mitnehmers 48 oder ist durch eine waagerechte Brücke 57 mit demselben verbunden, welcher Mitnehmer wie eine dünne elastische Platte ausgebildet ist, die einen spitzen Winkel mit dem Endflansch der Datumtrommel bildet, in dem die Vorderkante 46 der Platte dem Endflansch am nächsten ist und mit dem Daumen 26 desselben zusammenarbeiten kann. Andererseits kann der Daumen bei einer Bewegung in die durch einen Pfeil 49 gezeigte Vorführungsrichtung infolge der schrägen Stellung der Platte im Verhältnis zum Flansch unter die Platte hineingelangen und deren Vorderkante 46 passieren, wobei er die Platte ein wenig vom Flansch abbiegt.
  • Bei jedem Datumw;chsel wird ein Zapfen 5o am Bügel 21 den Mitnehmer 48 in die durch einen Pfeil 51 gezeigte Richtung bis zu einer bestimmten Endstellung drehen. Wenn der Daumen 26 sich während dieser Bewegung des Mitnehmers unmittelbar vor dessen Vorderkante 46 befindet, wird letztere den Daumen treffen und die Datumtrommel in eine dem ersten eines Monats entsprechende Stellung herumführen. Es wird daher von der Ausgangsstellung des Mitnehmers abhängen, um wieviele Stufen die Datumtrommel vorgeführt wird, und die erwähnte Ausgangsstellung wird wiederum von der Ausgangsstellung des Armes 43 abhängig sein. Wenn der Vorsprung 44 am Arm 43 z. B. gegen den dem Monat Februar entsprechenden Sektor an der Sektorscheibe 18 der Monatstrommel ruht, wird der Mitnehmer 48 in seiner Ausgangsstellung so weit gegen den Pfeil 51 gedreht sein, daß er bei seiner Vorführung in Richtung des Pfeiles 51 bis in seine Endstellung imstande ist, durch Eingriff mit dem Daumen 26 die Datumtrommel vier Schritte vorwärts zu drehen entsprechend dem Wechsel vom 28. Februar zum i. März.
  • Von Sparkalendern und ähnlichen mechanischen Kalendern her ist es bekannt, die Kalender mit einer Schaltjahranordnung zu versehen, die alle 4 Jahre bewirkt, daß der Datumzeiger Ende des Monats Februar nicht vom 28. Februar zum i. März, sondern vom 29. Februar zum r. März vorrückt. Eine solche Anordnung läßt sich natürlich leicht mit der beschriebenen Bauart kombinieren, indem die Monatstrommel ein kleines Schaltjahrrad 58 treibt, das einmal herumgedreht wird, wenn die Monatstrommel viermal herumläuft. Für diese Übertragung können z. B. die von Zählerwerken her bekannten Malteserkreuze zur Anwendung gelangen. Ein Daumen 59 am kleinen Rad kann so angeordnet sein, daß er alle 4 Jahre ' nach einem anderen mit dem Mitnehmer verbundenen Arm 54 gerichtet ist, so daß der Vorsprung 4.4 des Armes 43 im Monat Februar nicht ganz im Ausschnitt 38 (Fig. 5) hinalikommen kann, sondern eine Stellung einnehmen wird, die dem Umstand entspricht, daß der Monat nun 29 Tage hat.
  • Fig. 7 zeigt in Seitenansicht die Datumtrommel, die hier wie eine Klappentrommel mit einunddreißig am Umkreis von Trommelflanschen io und ii verteilten Klappen 8, 8' ausgebildet ist, die während der Drehung der Trommel in die durch den Pfeil 55 angegebene Richtung durch einen von den Lagerböcken 2 und 3 getragenen, schräg gestellten Anschlag in Form -des Plattenstreifens 12 mehr oder weniger fest gegen den Umkreis der Trommel gedrückt werden, da der radiale Abstand der Innenkante etwas kleiner ist als der äußere Halbmesser der radial gestellten Klappen. Wenn die Klappen während der Vorführung der Datumtrommel unter der Kante des Plattenstreifens 12 hervortreten, machen sie in der frei liegenden Sichtöffnung eine Schwingung von ungefähr i8o° und ruhen nun gegen die Oberkante eines Teilkreisstückes oder Schirms 56, hinter welchem die Klappen bei der fortgesetzten Vorführung herabgezogen werden. Dieser konzentrisch zur Welle 4 liegende Schirm 56, dessen Innendurchmesser etwas kleiner ist als der äußere Durchmesser der radial gestellten Klappen, ist, wie gezeigt, quer zur Datumtrommel hin gerifhelt oder rauh ausgebildet, so daß die Klappen in Verbindung mit diesem Schirm wie selbstsperrende Organe wirken, die da:s Rückdrehen der Klappentrommel hindern, wenn die Vorführungsklinke zurückgezogen wird. In der Zeichnung bezeichnet 8 die Klappe, die bei der nächsten Vorführung der Datumtrommel außerhalb der Kante des Plattenstreifens i2 gelangt und in eine Stellung wie die von der Klappe 8' eingenommene hinabgeklappt wird. An «der Vorderseite der Klappe 8' und gegebenenfalls auf der Rückseite der Klappe 8 können die das Datum angebenden Zahlen vermerkt sein, die in der gezeigten Stellung der Datumtrommel von außen sichtbar sind.
  • An Stelle des Plattenstreifens 12 und des Schirmes 56 kann auch ein die Klappentrommel und die einzelnen Fallklappen 8 umgebendes Führungsteil vorgesehen werden, das von der Unterkante des Plattenstreifens 12 im Uhrzei,gersinn bis zur Oberkante des Schirmes 56 verläuft und an der Fundamentplatte i gehalten wird. Der Durchmesser dieses Führungsteils ist dabei etwas kleiner als der Durchmesser der radial oder tangential gestellten Klappen B. Die Reibung der an den Führungsteilen gleitenden Enden der Klappen $ ergibt eine Selbstsperrung, die hindert, daß die Trommel in der Richtung gegen den Pfeil 55 gedreht wird, wenn die Antriebsklinke z9 (Fig. 3) nach einem vollbrachten Vorschub zurückgeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dauerkalender mit einer horizontal gelagerten, gemeinsamen Welle für die Anzeigetrommeln zur Wochentags- und Monatsanzeige mit dazwischenliegender Tagesanzeige, dadurch gekennzeichnet, daß die Tagesanzeige aus einer auf derselben Welle sitzenden Klappentrommel bzw. einem Klappenfallrad besteht. z. Kalender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung der gemeinsamen Welle zu beiden Seiten der Klappentrommel erfolgt und die Anzei.gerollen auf den beiderseitig dazu liegenden Wellenstümpfen fliegend angeordnet sind. 3. Kalender nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klinkenmechanismus, wie die Schalträder, Federn und Klinken nur in den Zwischenräumen zwischen den Anzeigerollen und der Klappentrommel angeordnet ist. 4. Kalender nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappentrommel unterhalb der Sichtöffnung von einem gegebenenfalls an seiner Klappenseite rauhen oder gezackten, kornzentrisch zu seiner Welle liegenden Teilkreisstück umgeben ist, dessen Innendurchmesser etwas kleiner ist als der äußere Durchmesser der radial gestellten Klappen. 5. Kalender nach Anspruch i bis 4, dadurch .gekennzeichnet, daß die Klappentrommel oberhalb der Sichtöffnung einen vorzugsweise etwas schräg gestellten Anschlag für die Klappen besitzt, wobei der Abstand der Innenkante zur Drehachse etwas kleiner ist als der äußere Halbmesser der radial gestellten Klappen. 6. Kalender nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag als Querverbindung der beiden Lagerböcke für die durchgehende Welle ausgebildet ist. 7. Kalender nach Anspruch i :bis 6, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Klappentrommel von einem an der Sichtöffnung unterbrochenen konzentrisch zu seiner Welle liegenden Teilkreisstück gegebenenfalls Führungsteil umgeben ist, dessen Durchmesser etwas kleiner ist als der Durchmesser der radial gestellten Klappen. B. Kalender nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Klappen beiderseitig an Scheibenrädern so beweglich gehalten sind, daß sie beim Drehen der Räder und bei Freigabe durch den oberen Rand der Sichtöffnung um nahezu i8o° herumklappen und auf den unteren Rand der Sichtöffnung fallen. 9. Kalender nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede einzelne Tageszahl derart auf zwei aufeinanderfolgende Klappen verteilt ist, daß ein Teil der Zahl auf der Rückseite der noch nicht heruntergefallenen und der andere Teil auf der Vorderseite der bereits heruntergefallenen Klappe aufgezeichnet ist. io. Kalender nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daB auf die Welle der Klappentrommel die Schaltvorrichtungen für Tag-, Wochentag- und Monatsanzeige aufgesetzt sind. i i. Kalender nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daB die Klappentrommel und die Monatsanzeige bzw. Trommeln mit Klinkenrädern verbunden sind und jede für sich von Klinken vorgetrieben wird, die von einem um die Trommelwelle drehbar gelagerten Bügel bewegt werden.
DEG1495A 1944-12-20 1950-03-29 Dauerkalender Expired DE862964C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DK862964X 1944-12-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE862964C true DE862964C (de) 1953-01-15

Family

ID=8153378

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG1495A Expired DE862964C (de) 1944-12-20 1950-03-29 Dauerkalender

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE862964C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4127825C1 (de)
DE2512416A1 (de) Uhr mit datums- und tagesanzeige
DE2222424C3 (de) Kalenderuhr
DE862964C (de) Dauerkalender
DE449081C (de) Einstellbarer Kalender
DE58994C (de) Kalenderuhr
DE626045C (de) Immerwaehrender Kalender
AT164238B (de) Schaltvorrichtung für Dauerkalender mit einer Tag-, einer Datums- und einer Monatstrommel
DE564400C (de) Selbsttaetiger Kalender
CH125522A (de) Einstellbarer Kalender.
DE631335C (de) Mechanischer Kalender
DE7638C (de) Kalenderwerk
DE586389C (de) Immerwaehrender Kalender
AT143248B (de) Mechanischer Kalender.
AT139571B (de) Selbstkassierender Kalender.
DE1523717C3 (de) Automatische Datumsanzeigevorrichtung für Kalenderuhren
DE574056C (de) Verstellbarer Haspel
CH719729A2 (de) Mechanische Baugruppe zur Anzeige einer Betriebszeit.
AT148108B (de) Mechanischer Kalender.
DE108491C (de)
DE402781C (de) Kalender mit mechanischer Einstellung der Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresdaten
DE98899C (de)
DE3242C (de) Mit einer gewöhnlichen Stundenuhr in Verbindung zu setzende Kalenderuhr
CH262298A (de) Schaltvorrichtung an einem Dauerkalender zum Antreiben einer Wochentag-, einer Datum- und einer Monattrommel.
DE95572C (de)