DE931820C - Fotoelektrischer Schussfadenwaechter fuer Webschuetzen - Google Patents

Fotoelektrischer Schussfadenwaechter fuer Webschuetzen

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Publication number
DE931820C
DE931820C DESCH7262A DESC007262A DE931820C DE 931820 C DE931820 C DE 931820C DE SCH7262 A DESCH7262 A DE SCH7262A DE SC007262 A DESC007262 A DE SC007262A DE 931820 C DE931820 C DE 931820C
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DE
Germany
Prior art keywords
shuttle
weft
weft thread
light source
photocell
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Expired
Application number
DESCH7262A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Buchmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE931820C publication Critical patent/DE931820C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J2700/00Auxiliary apparatus associated with looms; Weavening combined with other operations; Shuttles
    • D03J2700/10Shuttles
    • D03J2700/14Gripper shuttles
    • D03J2700/16Gripper shuttles with warp or weft stop motion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Fotoelektrischer Schußfadenwächter für Webschützen Die Erfindung betrifft einen fotoelektrischen Schußfadenwächter für Webschützen, der bei Schußfadenbruch oder bei abgelaufener Schußspule das Stillsetzen des Webstuhles veranlaßt.
  • Es kommt bei Webstühlen vor, daß der Schußfaden reißt oder die Schußspule abgelaufen ist. Wird der Webstuhl nicht sofort abgeschaltet, so schlägt das Webeblatt den zuletzt eingetragenen Schußfaden mehrfach an. Dadurch wird die Gleichmäßigkeit des Gewebes gestört. Nun sind zwar zum Abschalten von Webstühlen bei Fadenende Fühlstifte bekannt, welche elektromechanisch oder mechanisch wirken. Derartige Anordnungen haben jedoch. den Nadhteil großer Trägheit. Um diesem Nachteid abzulhelfen., sind ferner Einrichtungen geschaffen worden, welche die Schützen- bzw. Spulenwechselvorrich@tu.ngen mit Hilfe lichtelektrischer Zellen steuern-. Diese bekannten Einrichtungen benutzen die Reflexion des Lichtes an der leergelaufenen Spule bzw. an der Spulenoberfläche. Eine sol.dhe Anordnung weist aber den. Nachteil auf, dä.ß der Webstuhl nur bei. abgelaufener Spule und nicht bei Fadenziß stillgesetzt wird.
  • Erfindungsgemäß werden die aufgezeigten Nachteile dadurch behoben, daß am Schußfadenspannhebel im Webschützen eine Blende angebracht ist, die bei normalem Betrieb eine im Webschützenboden vorgesehene Öffnung überdeckt und so den Durchtritt eines von einer ortsfesten Lichtquelle oberhalb oder unterhalb der Webschützenbahn kommenden Lichtstrahles zu einer unterhalb oder oberhalb der Webschützenbahn befestigten Fotozelle verhindert, bei Schußfadenbruch oder bei abgelaufener Schußspule jedoch freigibt und damit das Abstellen des Webstuhles veranlaßt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei-spiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. r ist eine Teilansicht des Webschützens mit Teilen der Anordnung zum Stillsetzen des Webstuhles. Fig. 2 und Fig. 2 a zeigen die Anordnung der Lichtquelle und der Fotozelle in bezug auf die Weblade.
  • Mit i ist der Webschützen bezeichnet, der in dem einen Ende den an sich .bekannten Fadenspannhebel.3 enthält. Bei gespanntem Faden 2 befindet sich der Fadenspannhebel in der Lage, die in Fig. i durch die ausgezogene Linie 3 dargestellt isst. An dem Spannhebel 3 ist eine Blende 5 befestigt, welche eine Aussparung 6 im Webschützen i verdeckt. Befindet sich der Webschützen kurz vor dem Schützenkasten, so trifft ein Lichtstrahl 9 (Fig. 2) einer fotoelektrischen Fühleinrichtung auf die Aussparung 6. Da bei gespanntem Faden die Aussparung 6 jedoch durch die Blende 5 verdeckt ist, ist der Lichtstrahl an dieser Stelle unterbrochen und kann nicht auf die Fotozelle 8 in Fig. 2 treffen, durch welche das Abschalten des Webstuhles bewirkt wird.
  • Reißt der Faden 2, so fällt die Fadenspannung weg, und der die Blende 5 tragende Spannhebel 3 schwingt infolge der Einwirkung des Kraftelementes q. (beispielsweise eines Gummizuges) in Richtung der Kraftwirkung. Dabei gelangt er in die Stellung, welche in Fig. i durch strichpunktierte Linien dargestellt ist. Hierdurch wird die Öffnung 6 freigegeben, und der Lichtstrahl kann, sobald der Webschützen den Strahlengang passiert, durch die Öffnung 6 hindurchtreten, auf die Fotozelle treffen und das Sti.llsetzen des Webstuhles einleiten.
  • Der Fotozellenstrom wird durch bekannte Verstärker entsprechend verstärkt und kann ein Relais oder mehrere Relais erregen, die den Schaltkreis zum Stillsetzen des Webstuhles schließen bzw. öffnen.
  • Um zu verhindern, daß der Lichtstrahl während der Flugzeit des Webschützens, also in -der Zeit, in welcher der Lichtstrahl nicht durch die Blende 5 oder den Webschützen selbst unterbrochen wird, auf die Fotozelle trifft und hierdurch ein unerwünschtes Abschalten bewirkt, wird beispielsweise eine Nockenschaltung vorgesehen, durch welche die Saugspannung der Fotozelle kurzgeschlossen ist, solange sich der Webschützen außerhalb des Strahlenganges der Lichtquelle befindet, während beim Eintreten der Spitze des Webschützens -in den Lichtstrahlengang die Saugspannung aufgeschaltet wird.
  • Fig. 2 zeigt die Anordnung der fotoelektrischen Fühleinrichtung in bezug auf die Weblade. In der Führung 12 des Webschützens i sind Öffnungen io und iö angebracht, durch die hindurch der Lichtstrahl 9 von der Lichtquelle 7 zur Fotozelle 8 verläuft, -solange diese Öffnungen nicht verdeckt sind. Um zu verhindern, daß das Abschalten vorgenommen wird, solange sich der Webschützen i nicht zwischen den Öffnungen io und io' befindet, wird durch den Schalter ii die Saugspannung Us der Fotozelle während dieser Zeit kurzgeschlossen: Sobald die Webschützenspitze in den Strahlengang 9 der Lichtquelle 7 eintritt, wird der Schalter i i geöffnet und die Saugspannung Us der Fotozelle aufgeschaltet.
  • Statt des Schalters ii kann eine weitere Blende 13 vorgesehen werden, die eine der Öffnungen io bzw. io' abdeckt und damit den Weg des Lichtstrahles 9 versperrt. Sobald die Spitze des Webschützens den Strahlengang erreicht, schiebt der Webschützen die Blende beiseite, so daß der Strahlengang des Lichtstrahles 9 allein davon abhängig ist, ob die Aussparung 6 des Webschützens i entsprechend der Stellung der Blende 5 verdeckt oder offen ist. Verläßt der Webschützen den Strahlengang, so rückt die Blende 13 wieder automatisch in den Weg des Lichtstrahles 9.
  • Die in Fig.2 gewählte Anordnung von Lichtquelle und Fotozelle kann auch umgekehrt werden, so daß sich die Lichtquelle unterhalb, die Fotozelle dagegen oberhalb der Webschützenbahn befindet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fotoelektrischer Schußfadenwächter für Webschützen, der bei Schußfadenbruch oder bei abgelaufener Schußspwle das Stillsetzen des Webstuhles veranlaßt, gekennzeichnet durch eine am Schußtadenspannhebel (3) im Webschützen (i) angebrachte Blende (5), die bei normalem Betrieb eine im Webschützenboden vorgesehene Öffnung (6) überdeckt und so den Durchtritt eines von einer orts-festenLichtquel.le (7) oberhalb oder unterhalb der Webschützenbahn kommenden Lichtstrahles (9) zu einer unterhalb oder oberhalb der Webschützenbahn befestigten Fotozelle (8) verhindert, bei Schußfadenbruch oder bei abgelaufener Schußspule jedoch freigibt und damit das Abstellen des Webstuhles veranlaßt.
  2. 2. Fotoelektrischer Schußfadenwächter für Webschützen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine am Schützenkasten angeordnete Blende (i3), die nach Herausschlagendes Webschützens aus dem Schützenkasten den Strahlengang (9) der Lichtquelle (7) unterbricht, beim Wiedereintreffen des Webschützens im Schützenkasten jedoch wieder aus dem Strahlengang (9) teerausgeschoben wird.
  3. 3. Fotoelektrischer Scbußfadenwächter für Webschützen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine im Webstuhl- angeordnete Nockenschaltung (ii), die die Saugspannung der Fotozelle (8) kurzschließt, solange sich der Webschützen außerhalb des Strahlenganges (9) der Lichtquelle (7) befindet, die Saugspannung der Fotozelle (8) jedoch aufschaltet, sobald die Webschützenspitze in -den Strahlengang (9) der Lichtquelle (7) kommt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift N:r. 6o0 330; deutsches Patent 876 679.
DESCH7262A 1951-08-07 1951-08-07 Fotoelektrischer Schussfadenwaechter fuer Webschuetzen Expired DE931820C (de)

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