DE1934004C - Optischer Schussfadenwächter fur Web maschinen - Google Patents
Optischer Schussfadenwächter fur Web maschinenInfo
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Description
ι 2 S
Die Erfindung betrifft einen optischen Schußfaden- Flg. I eine Überstohtdarstellung einer Webwtlchtcr für Webmuschinen mit einem Sender eines maschino νμη der Warenseite ausgesehen)
auf die Schußrichtung gerichteten Strahles und einem FIg. 2 ein elektrisches Schaltschema eines Schuß-Empfilngcr dieses Strahles, welchem EmpfUnger fadenwttchters.
Schaltmittel zugeordnet sind, die nach einem Schuß- s Die Webmaschine besitzt zwei Wangen 1, 2
fuden-Eintrugungsvorgang zur Überprüfung der An- (Fig. I), zwischen denen ein nicht sichtbarer Kettwesenheit des Schußfadens schultbereit sind. baum, ein Warenbaum 3, nicht dargestellte Führung»·
Aus der schweizerischen Patentschrift 375 305 Ist und Spannvorrichtungen für Kette und Gewebe, ein
ein SchußfndenwUchtor dieser Art bekannt, wobei der die beiden Wangen verbindender Miltelträger 4 und
Strahl quer zur Schußlinie auf eine dahinter befind- »o eine Hauptantriebswelle 5 der Maschine angeordnet
' liehe Photozelle gerichtet ist. Falls der Schußfaden sind. Ferner sind in Fig. 1 ein zum Fuchbildungs-
»nwesend ist, wird der Strahl von diesem unter- mechunismus gehörender Schafte sowie das Riet7
brochen, so daß er die Photozelle nicht erreicht und sichtbar.
diese keine Schaltmaßnahmen zur Stillsetzung der Auf der Wange 1 sitzt dus den Schützen ab-Webmuschine auslöst. Ist kein Schußfaden anwesend 15 schießende Schußwerk 8, auf der rechten Seite der
oder ist er gebrochen, so trifft der Strahl dio Photo- Maschine ist das Fangwerk 9 angeordnet, in das der
zelle imd diese löst Schaltmußnalmien zur Stillsetzung Schützen bei linde des Schußvorganges (Eintrags)
der Webmaschine aus. gelangt. Der Schußfaden 10 wird von der Vorrats-
Krfahrungsgemiiß ist die Verschmutzung eines spule 11, die außerhalb des Webfaches in der Regel
optischen Schußfadenwächters ein ernsthaftes Pro- ao ortsfest angeordnet ist, über einen Schirm 12 sowie
blein. Der anfallende Staub und Flug setzen sich ab einen auf und ab beweglichen Fadenspanner 13 geauf die optischen Teile — die Linsen und das licht- führt und in das Webfach eingetragen,
empfindliche Element — des Senders und des Emp- Nach dein Eintrag wird der Schützen im Fang-
fungers. Auch schlägt sich das dem Schützen anhaf- werk 9 jeweils etwas zurückgeschoben, so daß er eine
tende Schmieröl als Nebel, vermischt mit Staub, auf »5 bei jedem Schuß exakt gleiche Stellung hat. Dabei
die optischen Teile nieder. Nun wird die Intensität wild der Fadenspanner 13 in seine obere Stellung bedes Strahles, die wie die Erfahrung lehrt, einen ver- wegt. so daß der Schußfaden bei der Rüekwärtsbewehältnismäßig geringen Wert haben soll, selbstver- gung des Schützens immer gespannt bleibt. Durch
stündlich bei reinem Zustand der optischen Teile ein- nicht dargestellte Fadenbremsen wird während der
gestellt. Bei einem bestimmten Grad der Verschmut- 30 Rückschiebbewegung des Schützens dafür gesorgt,
zung des Senders und/oder des Empfängers ist die im daß die entstehende Mehrlänge des Schußfadens am
Empfänger zur Wirkung kommende Strahlungsinten- Fadenspanner 13 in erster Linie durch zurückziehen
sität so gering, daß dieser immer in der Weise des ganzen eingetragenen Schußfadens gebildet wird;
reagiert, als ob ein Schußfaden eingetragen worden soweit erforderlich wird dabei außerdem ein gewisses
wäre, auch wenn dies nicht der Fall ist. Bei der Ver- 35 Fadenstück von der Spule 11 abgezogen,
arheitung von faserigen Garnen lösen sich oft etliche Nach der Rückwärtsbewegung von Schützen und
Fasern beim Schußeintrag, welche in den Strahl des Schußfaden wird der Schußfaden auf der Schußseile
SchuUfadenwächters gelangen können und dann eben- von einer (nicht gezeichneten) Schere abgeschnitten,
falls die Anwesenheit eines Schußfadens vortäuschen. Die herausragenden Schußfadenenden beiderseits des
Die Überwachung der Schußfadeneintragung durch 40 Faches werden nach Rietanschlag und Webfachwechden Schußfadenwächter ist somit nicht mehr zuver- sei von einem Leistenlegermechanismus in das
lässig, st) daß die Webmaschine unbemerkt fehler- nächste Fach eingelegt. Das Gewebe wird auf den
haftes Gewebe produzieren kann. Warenbaum 3 aufgewickelt.
Die Erfindung bezweckt, einen optischen Schuß- J ..^-,1Ap. dem Fangwerk 9 ist unterhalb der Schußlinie,
fadenwächter zu schaffen, der ungestört von der 45 d. h. der theoretisch vom Schützen zurückgelegten
unvermeidlichen Flug-, ölnebel- und Faserbildung, Bahn, ein Gehäuse 20 befestigt, das einen Sender
die Eintragung der Schußfäden zuverlässig über- oder eine Lichtquelle 21 (Fig. 2) enthält. Ebenfalls
wacht. am Fangwerk befestigt ist ein zweites Gehäuse 22,
Der Erfindung liegt daher die technische Aufgabe das ein lichtempfindliches, elektrisches F.lement oder
zugrunde, die das Stillsetzen der Webmaschine bewir- 50 eine Photozeile 23 enthält. Der von der Lichtquelle
kenden Spaltmittel des elektrischen Sieuerkreises so ausgehende, gebündelte Strahl 24 ist quer zur Schußaus/ubilden, daB durch ihn auch der Verschmut- linie auf die Photo/eile gerichtet. Das Gehäuse 22
zungsgrad der optischen Abtasteinrichtung überprüft trägt einen Kasten 25, der den elektrischen Teil des
werden kann. < Schußfaden Wächters enthält und welcher wie folgt
nachfolgende Schaltbereitschaft der Schaltmittel, um Die Photozelle 2Ü (F i g: 2) ist über einen Wider-
die Intensität des auf den Empfänger einwirkenden stand 26 mit dem Eingang eines" Verstärkers 27 ver-Struhlcs bei Fadenabwesenheit zu prüfen und Schalt- bunden. Der Verstärker ist seinerseits mit einem
maßnahmen auszulösen, wenn die Intensität des Schmitt-Trigger 28 verbunden, der das Spannungs-Strahles einen vorgegebenen Wert unterschreitet. Der 60 signal der Photozelle in ein Rechtecksignal verwansich hieraus ergebende Vorteil ist darin zu sehen, daß delt. Der Schmitt-Trigger weist zwei Ausgänge 28«
sobald die Verschmutzung der optischen Teile so weit und 28£> auf, die zwei um 180° phasenverschobenen
vorangeschritten ist, daß der Schußfadenwächter Spannungen führen. Jedesmal, wenn der Schmittnicht mehr zuverlässig arbeitet, die Webmaschine Trigger von der vollbeleuchteten Photozelle ein Spanebenfalls stillgesetzt wird. 65 mingssignal empfängt, kippt er um, und die Span-
Ein Ausfiihriiiigsbeispiel des Gegenstandes der Er- nungssignale an den Ausgängen wechseln in Phase,
findung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Der Ausgang 28« des Schmitt-Triggers führt zu
Es zeiiit einem Eingang 2')<i eines NAND-Gatters 29, der
Claims (2)
- ir\ 934 004Ausgang286 zu einem ElngungSQ« eines zweiten Jedesmal, wenn der Schalter 33 geoltnct wird, w*rdNAND-Gatter» 30. Ein zweiter Eingang29 fr des gleichzeitig dns Zeitglied 31 gestartet, indem es überGatters 29 ist mit einem Zeitgliod 31 vorbundon. Die den Widerstand 34 an die positive Spannung gelegtAusgange29c und 30c der NAND-Gatter29 bzw. wird. Die Laufzeit (z.B. 120ms) des Zeilgliedes3130 fuhren zu einem monostabilen Multivibrator 32, 5 ist !linger uls die Öffnungszeit des Schalters 33, derdessen Ausgang 32r über (nicht dargestellte) Vcr- nach der Überwachung de> Eintragung des Schuß-stllrkerelemunle mit dem (ebenfalls nicht dargestell- fndens wieder schließt. Die Laufzeit des Zeitgliedesten) Hauptschalter der Webmaschine in Verbindung 31, die abhängig ist von der Arbeitsgeschwindigkeitsteht. Weiterhin Ist noch ein Schalter 33 vorgesehen, der Webmaschine, ist so lange, daß der obenerwähnteder von der Hauptwelle 5 der Webmaschine gesteuert in Zeitpunkt für die Überprüfung der optischen Teilewird. Mittels des Schalters 33, der normalerweise ge- erreicht ist. In diesem Zeitpunkt gibt dos Zeilgliedschlossen ist, kann ein zweiter Eingang 30fr des eine Spannung auf den Hingang 29fr des NAND-NAND-Gatters 30 wahlweise mit Erde oder über Gatters 29. Sind die optischen Teile in dem Maßeeinen Widerstund 34 mit einer positiven Spannung verschmutzt, daß die Intensität des auf die Photo/eileverbunden werden. 15 zur Wirkung kommende Lichts zu gering zur AbgabeDie Wirkungsweise der Schalteinrichtung ist fol- eines Spannungssignals ausreichender Amplitude ist,gendc: so verharrt der Schmitt-Trigger in seiner Lage. InUnmittelbar nach [Untreuen des Schützens in dem ' dieser Lage ist die am Ausgang 28« des Schmitt-Fangwerk 9 wird der Schalter 33 von der Haupt- Triggers und am I-iiigang 29υ des NAND-Gatters 29 welle 5 der Webmaschine geölinet. Dadurch wird der »0 anstehende Spannung groß genug, um zusammen mit Eingang 30fr des NAND-Gatters 30 über den Wider- der am Hingang 29fr herrschenden Spannung das stand 34 mit der positiven Spannung verbunden. Die NAND-Gatter 29 /um Durchlassen eines Signals an Phasenlage der Ausgangsspannungen des Schmitt- dem Multivibrator 32 /u bringen. Dieser kippt um Triggers ist so, daß die am Eingang 30α anstehende und veranlaßt dadurch die Stillsetzung der Web-Spannung nicht ausreicht, um zusammen mit der »5 maschine. Statt die Verschmutzung der optischen jetzt am Eingang 30fr herrschenden Spannung das Teile so weit gehen zu lassen, daß die Webmaschine NAND-Gatter 30 zum Durchlassen eines Signals zu stillgesetzt werden muß. ist es natürlich möglich den bringen. War kein Schußfaden vom Schützen einge- Multivibrator 32 bereits bei einem geringeren Grad tragen worden, so befindet sich kein Schußfaden int der Verschmutzung ein Warnsignal betätigen zu Wege des Lichtstrahles 24 zwischen der Lichtquelle 30 lassen, so dali Maßnahmen zur Reinigung der opti-21 und der Photozelle 23. Die Photozelle ist somit s'-hen Teile durchgeführt werden können. Waren die voll beleuchtet und sie erzeugt ein Spannungssignal, optischen Teile im obengenannten Zeitpunkt genüdas im Verstärker 27 verstärkt, den Schmitt-Trigger gend sauber, so gibt die Photozelle ein Spartnungs-28 zum Kippen bringt. Dadurch wechselt das Signal signal an den Schmitt-Trigger 28, der sodann umam Hingang 30« des NAND-Gatters 30 in Phase, so 35 kippt. Die danach am Eingang 29a des NAND-Galdaß es jetzt ausreicht, um zusammen mit der am Ein- te rs 29 auftretende Spannung ist aber nicht ausgang 30fr herrschenden Spannung das NAND-Gatter reichend um zusammen mit der am Hingang 29 fr 30 zur Abgabe eines Signals an den monostabilen herrschenden Spannung das NAND-Gatter 29 zur Multivibrator 32 zu veranlassen. Dieser kippt da- Abgabe eines Signals zu bringen. Der Multivibrator durch um und veranlaßt die Stillsetzung der Web- 40 kippt daher nicht um, und die Webmaschine bleibt maschine. Dieselben Vorgänge spielen sich ab, wenn im Betrieb.der Schußfaden bricht, welches meistens kurz hinter Der Schußfadenwächter bietet weiterhin die Mögdem Schützen stattfindet. Der Schußfaden bildet dann lichkeit der Überwachung von gebrochenen Schußin der Nähe des Lichtstrahles eine kleine, den Licht- fäden, die — durch ihre größere Restlänge — im strahl umgehende Schlaufe, was sich so auswirkt, als 45 Tastbereich in der Form eines Knäuels liegen bleiben, wenn kein Schußfaden eingetragen worden ist. Bricht nämlich ein Schußfaden, so bewegt sich derWar wohl ein Schußfaden 10 vom Schützen ein- noch im Schützen festgeklemmte Teil noch weiter ingetragen worden, wie das bei normalem Betrieb der die Richtung des Fangwerks und häuft sich im GebietWebmaschine der Fall ist, so befindet er sich im des Lichtstrahles in der Form eines Knäuels an. Die-Wege des Lichtstrahles 24. Dieser erreicht somit die 50 ser Knäuel ist noch im Bereich des Lichtstrahles,Photozelle 23 nicht und diese erzeugt kein Span- wenn die Überprüfung auf Sauberkeit der optischennungssignal. Der Schmitt-Trigger kippt daher nicht Teile stattfindet. Die Schaltmittel reagieren auf diesenum und die Spannung am Eingang 30« des NAND- Umstand in derselben Weise als wenn die optischenGatters 30 wechselt nicht in Phase. Das NAND-Gat- Teile verschmutzt wären und stellen die Web-ter 30 läßt somit kein Signal durch, der Multivibrator 55 maschine ab.32 kippt nicht um, mid leitet keine Schaltmaßnahmen Statt der Verwendung des um der Hauptwelle bezur Stillsetzung der Webmaschine ein. Die Maschine dienten mechanischen Schalters 33 kann die erforderläuft weiter und der Schützen wird »ach Rückschie- liehe Spannung zur Betätigung des Schußfadenwächben aus dem Fangwerk ausgestoßen und zum Schuß- ters mittels des Schützens erzeugt werden, z. B. indem werk zurückgeführt. Der Schußfaden wird abge- fio man seine Unterbrechung des Lichtstrahles beim Passchnitten und es folgt Rietanschlag, Webfachwechsel sieren desselben zur Impulsbildung heranzieht oder und Leistenlegen in das nächste Fach. Es befindet auf induktiver Weise einen Impuls erzeugen läßt,
sich somit mit Sicherheit kein ordnungsgemäßerSchußfaden mehr im Bereich des Lichtstrahles zwi- Patentansprüche:
sehen Sender und Empfänger. Zu diesem Zeitpunkt 65erfolgt nun die Überprüfung der optischen Teile des 1. Optischer Schußfadenwächter für Web-Schußfadenwächters auf Verschmutzung um! zwar maschinen mit einem Sender eines auf die' ' ' ■ Schußrichtung gerichteten Strahles und einemi 334 004Empfänger dieses Strahles, welchem Empfänger Schaltmittel zugeordnet sind, die nach einem Schul.ifaden-Einttagimgsvorgang zur Überprüfung der Anwesenheit des Schußfadens schaltbereit sind, g e k e η η ζ e i c h η e t durch eine weitere, nachfolgende Schaltbereitschafl der Schallmittel, um die Intensität des auf den Empfänger einwirkenden Strahles bei Fadenabwcsenheit.zu prüfen und Schaltmaßnahmen auszulösen, wen» die Intensität des Strahles einen vorgegebenen Wert unterschreitet. - 2. Optischer Schußfadenwächter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittcl einen einem Verstärkerelement (27) nachgeschalteten Schmitt-Trigger (28) aufweisen, dessen Ausgänge (28«: 28/)) je mit einem Eingang (29a; 30«) eines ersten bzw. zweiten NAND-Gat-Iprs (29; 30) verbunden sind, deren Ausgänge (29t; 30 c) ihrerseits zu einem monostabilen Multivibrator (32) führen, der über weitere Verslärkerelcmenle mit dem Hauptschalter der Webmaschine in Verbindung steht, und daß der zweite Eingang (29 b) des ersten NAND-Gatters (29) über ein Zeitglied (31) mittels eines Schalters (33) sowie der zweite Eingang (30 b) des zweiten NAND-Gatters (30) mittels des Schalters (33) wahlweise mit Erde oder mit der Spannungsquelie verbindbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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