DE2543045C3 - Elektrische Überwachungsvorrichtung für das Webfach einer Webmaschine - Google Patents
Elektrische Überwachungsvorrichtung für das Webfach einer WebmaschineInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D51/00—Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
- D03D51/007—Loom optimisation
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- D03D51/46—Automatic stop motions acting on defective operation of loom mechanisms of shedding mechanisms
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Description
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Die Erfindung betrifft eine elektrische Überwachungsvorrichtung für das Webfach einer Webmaschine
nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Mit einer derartigen Überwachungsvorrichtung soll eine unrichtige Webfach-Bildung festgestellt werden,
insbesondere ob miteinander verschlungene oder gerissene Kettfäden vorhanden sind. Entsprechende
Wächterimpulse sind nur dann von Bedeutung, wenn sie außerhalb des Fachwechsels, auftreten. Bei der aus der
DE-AS 15 35 695 bekannten Überwachungsvorrichtung der eingangs genannten Art werden deshalb die
Wächterimpulse in der Torschaltung mit dem vom Webzyklus abgeleiteten Torsteuersignal verknüpft das
nur während eines bestimmten Zeitabschnittes außerhalb des Fachwechsels auftritt Das Torsteuersignal
wird von einem Nockenschalter erzeugt dessen mit dem Webmaschinen-Antrieb gekuppelte Nockenscheibe durch mechanischen Eingriff und Umbau verändert
werden kann. Hierdurch ist zwar eine Veränderung des bestimmten Zeitabschnittes, während dem die Wächterimpulse ausgewertet werden sollen, im Prinzip möglich.
Jedoch besteht der Nachteil, daß eine genaue Einstellung des Zeitabschnittes auf verschiedene Arten von
Fäden oder auf verschiedene Kriterien, wann das aus den Kettfäden gebildete Kettfach als fehlerfrei zu
betrachten ist wenn überhaupt nur sehr mühsam vorgenommen werden kann. Auf jeden Fall muß bei
jeder Veränderung oder Korrektur der Einstellung die Webmaschine angehalten werden. Hieraus folgt daß bei
der bekannten Überwachungsvorrichtung immer mehrere Probeläufe notwendig sind, um festzustellen, ob die
gewählte Einstellung des Zeitabschnittes an der Nockenscheibe auch das gewünschte Überwachungsergebnis und die gewünschte Sicherheit bei der Feststellung von Fehlern der Fachbildung erbringt.
Aus der DE-OS 17 10 202 ist eine Überwachungsanordnung für die Schußeintragung in Webstühlen
bekannt bei welcher von den in Bewegung begriffenen Schützen mittels an den Schützen angebrachter
Reflektionsmarken eine Impulsfolge aus mehreren Impulsen abgeleitet wird. Die Impulsfolge wird zur
Analysierung einer Koinzidenzschaltung aus mehreren Toren und monostabilen Kippgliedern zugeführt,
welche die Impulsfolge nach einem bestimmten Zeitraster zerlegt Der Beginn des Zeitrasters wird
durch ein mit dem Webzyklus synchronisiertes Taktsignal vorgegeben, zu dessen Standardisierung ein
weiteres, monostabiles Kippglied vorgesehen ist. Dieses Kippglied ist genauso wie die anderen, ausschließlich die
Impulsfolge erhaltenden monostabilen Kippglieder der Koinzidenzschaltung bezüglich Dauer und Phase des
von ihm abgegebenen Ausgangsimpulses fest eingestellt so daß Beginn und Dauer des Zeitrasters durch die
Kippglieder nicht verändert werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Überwachungsvorrichtung für das aus den Kettfäden
gebildete Webfach einer Webmaschine zu schaffen, bei welcher der für das Erfassen einer fehlerhaften
Fachbildung geeignete Zeitabschnitt je nach Art der Fachbildung und der für das Gewebe verwendeten
Kettfäden schnell und bequem, gegebenenfalls auch bei laufender Webmaschine, individuell eingestellt werden
kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgema"ß mit 4er im
Anspruch 1 und bezüglich vorteilhafter Ausgestaltungen in «Jen Unteransprüchen gekennzeichneten Überwachungsvorrichtung gelöst
Bei der erfindungsgemäöen Überwachungsvorrichtung wird das Torsteuersignal auf rein elektrischem
Wege von dem Torsteuersignalgenerator erzeugt, der seinerseits von einer in ihrer Einstellung festen
Taktgebervorrichtung angesteuert wird. Mit den Stellgliedern des Torsteuersignalgenerators kann nun das
Torsteuersignal sehr bequem und !eicht bezüglich seiner
Lage und/oder Phase zur Vorgabe jedes geeigneten Zeitabschnittes für die Erfassung von Wächterimpulsen
eingestellt werden. Hierbei ist eine sehr genaue Einstellung und auch eine Ein- oder Nachstellung
während des Laufs der Webmaschine möglich, so daß die Folgen einer Einstellungsänderung sofort erkannt
werden können. Jedes Anhalten der Webmaschine und langwierige Probenläufe entfallen. Insgesamt ist also die
erfindungsgemäße Überwachungsvorrichtung sehr flexibel und leicht einstellbar.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung einer foteelektrischen Überwachungsvorrichtung für das Webfach
einer Webmaschine,
Fig.2 eine graphische Darstellung des Überwachungsbereiches der Überwachungs- bzw. Kettfadenwächtervorrichtung nach F i g. 1,
Fig.3 ein Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels der Erfindung,
Fig.4 einen schematischen Schaltplan eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung, wobei das
Ausführungsbeispiel von Fig.3 in größerem Detail
gezeigt ist,
F i g. 5 und 6 Wellenformen der Signale an verschiedenen Stellen der Schaltung nach Fig.4, um die
Arbeitsweise der Vorrichtung zu erläutern,
Fig.7 ein Blockdiagramm eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung,
F i g. 8 eine Darstellung, die den Überwachungs- oder
Meßbereich durch die fotoelektrische Kettfadenwächtervorrichtung gemäß F i g. 7 zeigt,
Fig.9 und 10 Wellenformen von Signalen an
verschiedenen Stellen des Ausführungsbeispiels nach F i g. 7, um dessen Arbeitsweise zu erläutern, und
F i g. 11 eine schematische Darstellung eines abgewandelten Zeitgeberschalters zur Verwendung in der
erfindungsgemäßen Vorrichtung.
F i g. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer fotoelektrischen Kettfadenwächter- bzw. einer Überwachungsvorrichtung für das Webfach. Die Kettfäden 1
und 2 werden durch Webelitzen 3 und 4 zur Fachbildung auf- und abbewegt, während das Gewebe gewebt und
nach links transportiert wird. In F i g. 1 sind die Kettfäden Γ und 2', die durch Verfilzen miteinander
verflochten sind, in gestrichelten Linien gezeigt Ein Riet 5 führt eine hin- und hergehende Bewegung durch die
Drehung einer Kurbelwelle 6 aus. Eine Weblade 7 sitzt auf Webladenträgern 8, und eine Lichtquelle 9 und eine
fotoelektrische Einrichtung 10 sind auf der Rückseite des Riets 5 angeordnet, so daß sie einander gegenüberliegen, wobei die Achse des Lichtstrahls durch das Fach
bzw. Webfach der Kettfäden verläuft. Eine Kurvenscheibe 11 ist fest auf der Kurbelwelle 6 vorgesehen, so
dall ein Taktgeberschalter 12 während einer geeigneten Zeitdauer bei einer Umdrehung der Webmaschine
geöffnet oder geschlossen wird. Diese Zeitdauer ist
beispielsweise nur die Periode, wenn die fotoelektrische
KettfadenwäPhtervorriohtung durch die Kettfäden Γ
und 2' geschaltet werden kann. Die Zeitperiode, während der der Taktgeberschalter 12 geöffnet wird,
wird so gewählt, daß sie etwa einem Siebtel der Zeit für eine volle Umdrehung der Kurbelwelle 6, beispielsweise
dem Drehwinkel von 80° bis 130°, oder etwa einem Drittel bis zu einem Viertel der Zeitdauer für eine volle
Umdrehung, beispielsweise von 50° bis 150° des
in Drehwinkels, in dem Ausführungsbeispiel der Erfindung
entspricht Die Ein- bzw. Ausschaltung des Schalters 12 wird dazu verwendet, ein Torsignal zur Übertragung
des Kettfaden-Überwachungssignales zu liefern, das von der fotoelektrischen Überwachungseinrichtung an
ι r, die nachfolgenden Stufen übertragen wird, wie noch im
einzelnen beschrieben wird. Die fotoelektrische Überwachungsvorrichtung ist nur schematisch dargestellt
und kann abgewandelt werden, solange eine Überwachung einer fehlerhaften Fachbildung der Kettfaden auf
in fotoelektrischem Wege möglich ist
Fig.2 zeigt den Überwachungs- e.ter Meßbereich
der fotoelektrischen Kettfadenwächter vorrichtung (F i g. 1). Die Einrichtung ist so ausgeführt, daß die
fehlerhafte Fachbildung der Kettfaden in einem Bereich
_>-, von 80° bis 130° des Drehwinkels der Kurbelwelle 6
erfaßt werden kann. Mit anderen Worten wird der Taktgeberschalter 12 durch die Kurvenscheibe 11 in
einem Bereich von 80° bis 130° des Drehwinkels der Kurbelwelle 6 geöffnet In solch einem Fall besteht die
ίο Möglichkeit, daß die Kettfäden 1, die bei tier extremen
Position während der Fachbildung am weitesten oben liegen, nicht in seitlicher Richtung aufeinander ausgerichtet sind Dies ist insbesondere bei Geweben der Fall,
bei denen aufgrund der Natur der Kettfaden schwer ein
)-, Fach gebildet werden kann, wobei einige Kettfäden 1",
die in gestrichelten Linien gezeigt sind, dazu neigen, durchzuhängen. Wenn die Kettfäden 1" soweit durchhängen, daß sie den Lichtweg von der Lichtquelle 9 in
dem Überwachungsbereich von 80° bis 130° unterbre-
4D chen, so wird ein Kettfaden-Überwachungssignal von
der fotoelektrischen Einrichtung 10 erzeugt als ob eine fehlerhafte Fachbildung der Kettfäden festgestellt
worden wäre, obwohl die Kettfäden in diesem Fall ein ordnungsgemäßes Fach bilden. Folglich wird die
4-, Webmaschine irrtümlich automatisch wie in dem Fall stillgesetzt, wenn eine fehlerhafte Fachbildung der
Kettfäden festgestellt worden ist obwohl eine ordnungsgemäße Fachbildung der Kettfäden stattgefunden
hat
Um solch ein Problem zu umgehen, könnte man daran denken, den Meßbereich und daher den Öffnungsbereich des Taktgeberschalters 12 um 10° zu verschieben,
beispielsweise auf einen Boreich von 90° bis 140° des Drehwinkels der Kurbelwelle 6. Tatsächlich kann es
Y, möglich sein, daß dadurch die Fehlfunktion bei
durchhängenden Kettfäden 1" reduziert wird, vas bei solchen Kettfäden der Fall sein kann, deren Fachbildung
nur schwer zu verwirklichen ist Dennoch ist es erforderlich, den Winkel und die Form des Nockens 11
h() in bezug auf die Kurbelwelle zu ändern, um die
Öffnungsperiode des Taktgeberschalters 12 einzustellen, obwohl solch eine Änderung außerordentlich
schwierig ist.
F i g. 3 ist ein Blockdiagramm eines Ausführungsbei-
b5 spiels der Erfindung. Ein Lichtstrahl von einer
Lichtquelle 9, wie sie in den F i g. 1 und 2 gezeigt ist, kann auf eine fotoelektrische Einrichtung 10 auftreffen.
Die fotoelektrische Einrichtung 10 empfängt den
Lichtstrahl und mißt eine Änderung in dem Lichtstrom aufgrund einer Unterbrechung des Lichtstrahls durch
die Kettfäden, um ein Kettfaden-Überwachungssignal zu liefern. Das Kettfaden-Überwachungssignal wird an
einem Verstärker 15 abgegeben. Der Ausgang des Verstärkers 15 wird an einen Eingang einer Torschaltung 16 angelegt.
Andererseits wird der Taktgeberimpuls von dem Taktgeberschalter 12, der während der Offnungsperio-(Se des Schalters erzeugt wird, durch zwei Verzögerungsschaltungen bzw. -einrichtungen 13 und 14, die ein
wichtiges Merkmal des gezeigten Ausfuhrungsbeispiels darstellen, an den anderen Eingang der Torschaltung 16
angelegt, um das Offnen und Schließen der Torschaltung zu steuern. Die zwei Verzögerungsschaltungen 13
und 14 können jeweils beispielsweise einen Univibrator aufweisen. Die Verzögerungsschaltung 13 dient dazu,
die Anstiegszeit oder die Vorderflanke des Ausgangsimpulses in Abhängigkeit von dem Taktgeberimpuls
beispielsweise durch einen als Stellglied dienenden variablen Widerstand VR 3 zu variieren oder zu
verzögern. Die andere Verzögerungsschaltung 14 dient dazu, die Abfallzeit oder RUckflanke des Ausgangsimpulses in Abhängigkeit von dem Taktgebersignal
beispielsweise mit Hilfe eines ebenfalls als Stellglied dienenden variablen Widerstandes VR 4 zu variieren
oder zu verzögern. Diese beiden Verzögerungsschaltungen 13 und 14 bestimmen daher die öffnungs- und
Schließ-Periode der Torschaltung 16, wobei das öffnen und Schließen durch die Taktgeberimpulse von dem
Taktgeberschalter 12 steuerbar ist. Insbesondere wird die Verzögerungsschaltung 13 durch die Vorderflanke
des Taktgeberimpulses getriggert, um einen Ausgangsimpuls zu erzeugen, dessen Impulsbreite durch den
variablen Widerstand VT? 3 bestimmt ist. Die nachfolgende Verzögerungsschaltung 14 wird durch die hintere
Flanke des Ausgangsimpulses von der Verzögerungsschaltung 13· getriggert, und der Abfall oder die
Rückflanke des Ausgangsimpulses wird nach Wunsch durch den variablen Widerstand VT? 4 eingestellt.
Folglich wirken die zwei Verzögerungsschaltungen 13 und 14 zusammen, um die Öffnungsperiode der
Torschaltung 16 einzustellen, deren Öffnung und Schließung in Abhängigkeit von dem Taktgeberimpuls
so gesteuert wird, daß sich eine solche Zeitperiode (ausgedrückt in einem Drehwinkel der Kurbelwelle)
ergibt, bei der das Kettfaden-Überwachungssignal, das durch eine Unordnung in den Kettfäden bei der
extremen Fachbildung erzeugt wird, nicht an die nachfolgenden Schaltungseinheiten angelegt wird.
Das Kettfaden-Oberwachungssignal von der fotoelektrischen Einrichtung 10 wird durch die Torschaltung
16, die durch das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 14 geöffnet wird, an ein Anzeigegerät 17 der
Kettfadenwächtervorrichtung angelegt Das Anzeigegerät 17 weist eine Leuchtdiode od. dgL auf, die durch
das Überwachungssignal zum Leuchten gebracht wird. Das Überwachungssignal wird auch an einen Wellenformer 18 angelegt, der aus einem Univibrator od. dgl.
besteht Der Ausgang des Wellenformers 18 wird in einer Speicherschaltung 19 gespeichert Wenn die
Speicherschaltung 19 durch den Weüenformer geformte Impulssignale speichert, deren Zahl gleich einer
vorbestimmten Zahl von Kettfaden-Überwachungssignalen ist, wird ein Ausgangssignal an einen Impulsformer 20 abgegeben, der aus einem Univibrator od. dgL
bestehen kann, so daB ein Ausgangsimpuls beispielsweise für Steuerzwecke geliefert wird. Eine Steuereinrich-
lung 21, die beispielsweise ein Relais aufweist, wird in Abhängigkeit von dem Ausgangsimpuls betätigt, um die
Webmaschine anzuhalten.
Der Aufbau des Ausführungsbeispieis wird im folgenden anhand von F i g. 4 beschrieben. Das Überwachungssignal von der fotoelektrischen Einrichtung 10
wird an den Verstärker 15 angelegt, und der Ausgang des Verstärkers wird durch eine Kapazität Cl
differenziert, wobei nur die ins Positive gehende Komponente des differenzierten Ausgangssignales
durch Dioden DT. und D3 abgeleitet wird. Das
Überwachungssignal wird ferner an einen Univibrator angelegt, der den Wellenformer 18 bildet. Eine Diode
D1 ist zwischen dem Verbindungspunkt der Kapazität
Cl und der Diode D2 und Erde GND in der gezeigten
Polarität, d. h. in Sperrichtung in bezug auf die Erde GND, angeschaltet. Ein Schalttransistor Tr 3 bildet die
Torschaltung 16 und ist zwischen dem Verbindungspunkt und Erde GNDangeschlossen.
Andererseits ist der Taktgeberschalter 12, der durch den Nocken bzw. die Kurvenscheibe 11 in Fig. 1
steuerbar ist, zwischen der Basiselektrode eines Transistors Tr 4 und Erde GND angeschlossen. Der
Ausgang des Transistors Tr 4 wird an einen Univibrator angelegt, der die eine Verzögerungsschaltung 13 bildet.
Der Ausgang der Verzögerungsschaltung 13 wird an den Univibrator angelegt, der die andere Verzögerungsschaltung J4 bildet. Die Verzögerungsschaltung 13 weist
einen durch Transistoren TrS und Tr9 gebildeten Univibrator auf, der den variablen Widerstand VR 3
zum Einstellen der Impulsbreite seiner Ausgangsimpulse hat. Die Verzögerungsschaltung 14 weist einen aus
den Transistoren Tr 10 und TrIl gebildeten Univibrator auf, der einen variablen Widerstand VR 4 zum
Einstellen der Impulsbreite seiner Ausgangsimpulse hat. Insbesondere wird die Verzögeningsschaltung 13
getriggert, so daß sie in Abhängigkeit von dem Anstieg der Ausgangsimpulse (Zeitgeberimpulse) des Transistors TrA ansteigt und nach der Zeitperiode abfällt, die
durch den variablen Widerstand KR 3 eingestellt ist. Die Verzögerungsschaltung 14 wird in Abhängigkeit von
dem Abfall des Ausgangsimpulses von der Verzögerungsschaltung 13 getriggert und fällt nach Ablauf der
Zeitperiode ab, die durch den variablen Widerstand VT? 4 eingestellt ist. Der Ausgang der Verzögerungsschaltung 14 wird an die Basis des Torschaltungstransistors TrZ angelegt.
Der Wellenformer 18 weist einen aus den Transistoren TrX und Tr 2 bestehenden Univibrator auf, der an
seinem Ausgang einen variablen Widerstand VT? 1 hat. Da die Schaltungsanordnung solch eines Univibrators
an sich bekannt ist, erübrigt sich eine detaillierte Beschreibung. Die Zeitkpnstante oder die Zeitperiode
des Ausgangssignals des Univibrators, der den Impulsformer 18 bildet, wird kürzer als die Dauer eines vollen
Arbeitszyklus der mit ihrer Höchstgeschwindigkeit laufenden Webmaschine gewählt, so daB sichergestellt
wird, daB, selbst wenn der Univibrator während jedes
Arbeitszyklus der mit ihrer höchstmöglichen Geschwindigkeit laufenden Webmaschine betätigt wird, die
folgenden Ausgangssignale des Univibrators getrennt werden können, d h. daß keine Überlappung stattfindet
Das Ausgangssignal des Wellenformers 18 wird durch eine Kapazität C4 differenziert, und nur die ins Positive
gehende Komponente des differenzierten Ausgangssignales wird durch Dioden D 4 und D 5 abgeleitet so daß
die auf diese Weise abgeleitete, ins Positive gehende Komponente an die Basis eines Transistors 7r7
angelegt wird. Eine Kapazität CS ist mit der Speicherschaltung 19 verbunden, um das differenzierte
Ausgangssignal der Kapazität C 4 zu speichern, so daß der Transistor Tr 7 das erstemal eingeschaltet wird,
wenn eine vorbestimmte Zahl differenzierter Ausgangsimpulse in der Kapazität CS gespeichert sind, worauf
der Transistor Tr7 ein Ausgangssignal an seinem
Emitter abgibt. Das Ausgangssignal des Transistors Tr 7 wird an den Wellenformer 20 angelegt, der ein
Univibrator ist. Der Wellenformer 20 dient dazu, das Ausgangssignal der Speicherschaltung 19 in einen
Impuls mit einer Impulsbreite von beispielsweise 3 see umzusetzen. Diese Zeitdauer ist notwendig, um die
Steuereinrichtung 21 zu betätigen, die ein Relais od. dgl. aufweist. Das Ausgangssignai des Wellenformers 20
treibt die nachfolgende Steuereinrichtung 21. Die Steuereinrichtung 21 weist einen Ausgangsverstärker
und ein dadurch angetriebenes Relais auf, um die Webmaschine anzuhalten. Da die der Steuereinrichtung
21 nachgeschalteten Stufen an sich bekannt sind, erübrigt sich ihre genaue Beschreibung.
Ein Schalttransistor Trb ist mit der Basis des
Transistors Tr7 verbunden, um die Ladung an der Kapazität CS zu entladen. Die Basis des Transistors
Tr 7 wird mit dem Ausgangssignal von dem Wellenformer
20 durch einen Widerstand R 15 gespeist, so daß der Transistor Tr 6 in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal
des Wellenformers 20 eingeschaltet wird, wodurch die Kapazität CS entladen wird. Die Basis des
Transistors 7r6 wird auch mit einem differenzierten Ausgangssignal versorgt, das durch die Differenziation
des Ausgangssignals an dem Kollektor eines Transistors Tr9 erhalten wird, der den Univibrator der Verzögerungsschaltung
13 bildet. Das differenzierte Ausgangssignal wird durch eine Kapazität C6 und einen
Widerstand /?12 gebildet, wobei eine Diode D 6 dazu dient, nur die ins Positive gehende Komponente des
differenzierten Ausgangssignals abzuführen. Ein weiterer Schalttransistor Tr 5 ist mit der Basis des Transistors
Tr β verbunden, und die Basis des Transistors Tr 5 wird
mit dem Ausgangssignal des Wellenformers 18 über einen Widerstand R 13 beaufschlagt. Wenn ein Ausgangssignal
von dem Wellenformer 18 abgeleitet wird, wird daher der Transistor TrS eingeschaltet, so daß die
Basis des Transistors 7r6 zwangsweise auf dem Potential der Erde GND gehalten wird, so daß das
differenzierte Ausgangssignal der Kapazität C6, das zu diesem Zeitpunkt abgeleitet werden könnte, unwirksam
gemacht wird. Das differenzierte Ausgangssignal wird daher effektiv an den Transistor Tr 6 angelegt, so daß er
nur dann eingeschaltet wird, wenn kein Ausgangssignal von dem Wellenformer 18 ansteht
Die Arbeitsweise der in F i g. 4 gezeigten Schaltung ist besser anhand von Fig.5 verständlich, die die
Wellenformen der Signale an verschiedenen Stellen der Schaltung von Fig.4 zeigt Es ist zu beachten, daß
Fig.5 die Wellenformen der Signale unter der ■
Annahme zeigt, daß eine fehlerhafte Fachbildung während drei oder mehr aufeinanderfolgenden Perioden der Webbewegung aufgetreten ist Wenn der eo
Drehwinkel der Kurbelwelle 6 (Fig.l) 80° erreicht wird der Zeitgeberschalter 12 unter der Wirkung des
Nockens 11 geöffnet Wenn der Drehwinkel der Kurbelwelle 6 den Wert von 130° erreicht wird der
Zeitgeberschalter 12 unter der Wirkung des Nockens 11 wieder geschlossen, so daß sich insgesamt die in F i g. 5a
gezeigte »Wellenform« ergibt Während der Periode, während der der Taktgeberschalter 12 geöffnet ist wird
der Transistor Tr 4 eingeschaltet, so daß ein Taktgeberimpuls erzeugt wird, wie er in Fig.5b gezeigt
ist. Das Ausgangssignal des Transistors TrA wird durch die nachfolgende Kapazität differenziert, und nur die ins
Negative gehende Komponente des differenzierten Ausgangssignals wird durch eine Diode abgeführt und
als Triggereingangssignal an den Univibrator angelegt, der die Verzögerungsschaltung 13 bildet. Daher liefert
die Verzögerungsschaltung 13 den Ausgangsimpuls, wie er in Fi g. 5c gezeigt ist, dessen Dauer durch den
variablen Widerstand V/73 bestimmt wird. Das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 13 wird
durch eine Kapazität C% in der nachfolgenden Stufe differenziert. Das Ausgangssignal der Kapazität C6
wird durch die Diode gleichgerichtet, so daß nur die ins Negative gehende Komponente des differenzierten
Ausgangssignals entsprechend dem Abfall odei der Rückflanke des Ausgangsimpulses von der Verzögerungsschaiiung
i3 abgenommen und an einen Triggereingang des Univibrators angelegt wird, der die
Verzögerungsschaltung 14 bildet. Die Verzögerungsschaltung 14 liefert den Ausgangsimpuls, wie er in
Fig. 5d gezeigt ist, und dessen Dauer durch den variablen Widerstand VT? 4 bestimmt ist. Der Ausgangsimpuls
der Verzögerungsschaltung 14 wird an die Basis des Transistors TrZ angelegt, der die Torschaltung 16
bildet, so daß der Tortransistor Tr3 abgeschaltet wird, wenn der Ausgangsimpuls auf einem niederen Schaltwert
ist. Folglich wird das Kollektorpotential des Tortransistors Tr 3 nur von dem Ausgangssignal des
Verstärkers 15 abhängig. Insbesondere bewirkt der Ausgangsimpuls der Verzögerungsschaltung 14, daß die
Torschaltung 16, die durch den Transistor Tr3 gebildet wird, geöffnet wird. Mit anderen Worten wird der
Tortransistor Tr 3 nach einer Verzögerung geöffnet, die der Impulsbreite (etwa 10° in Einheiten des Drehwinkels
der Kurbelwelle) des Ausgangssignals der Verzögerungsschaltung 13 entspricht, da der Zeitgeberschalter
12 geöffnet (bei 80° des Drehwinkels der Kurbelwelle) und am Ende des Ausgangsimpulses von der Verzögerungsschaltung
14 geschlossen wird, wobei eine Verzögerung seit der Beendigung des offenen Zustandes
des Taktgeberschalters (bei 130° des Drehwinkels der Kurbelwelle) verwirklicht wird.
Das Ausgangssignal der fotoelektrischen Einrichtung 10 und daher das Ausgangssignal des Verstärkers 15
ändert sich in Abhängigkeit von der fehlerhaften Ordnung der Kettfäden 1 selbst im Falle einer
fehlerfreien Fachbildung, wobei das Kettfaden-Überwachungssignal gebildet wird. Nach der Verzögerung von
etwa 10° in Einheiten des Drehwinkels der Kurbelwelle
von dem Zeitpunkt an, an dem der Taktgeberschalter 12 geöffnet worden ist, wird jedoch der Transistor Tr 3
abgeschaltet oder das Tor wird geöffnet Daher wird das Kettfaden-Überwachungssignal, das eine Fehlordnung der Kettfäden anzeigt bei einer fehlerfreien
Fachbildung nicht an einen Triggereingang des Univibrators angelegt, der den Wellenformer 18 bildet
Folglich wird die Kapazität CS Oberhaupt nicht aufgeladen.
Es sei nun angenommen, daß das Kettfaden-Überwachungssignal von dem Verstärker 15 in Abhängigkeit
von einer fehlerhaften Fachbildung der Kettfäden abgeleitet wird, wobei dieses Kettfaden-Überwachungssignal, das einer fehlerhaften Fachbildung der Kettfäden
entspricht während der Abschaltperiode des Tortransistors Tr 3 auftritt Dann wird das Anzeigegerät 17
erregt, um die fehlerhafte Fachbildung der Kettfäden
anzuzeigen, und das Kettfaden-Überwachungssignal, das die fehlerhafte Fachbildung der Kettfaden anzeigt,
wird durch die Dioden Dl und D3 an den Univibrator
des Wellenformers 18 als Triggersignal angelegt. Daher liefert der Wellenformer 18 einen Ausgangsimpuls, wie
er in F i g. 5f gezeigt ist, der in Abhängigkeit von einem ankommenden Kettfaden-Überwachungssignal ansteigt,
das auf -iner fehlerhaften Fachbildung der Kettfäden beruht.
Das Torsteuer-Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 14 wird durch die Kapazität Cb differenziert,
so daß ein differenziertes Ausgangssignal an dem Widerstand R12 ansteht. Die ins Positive gehende
Komponente des Signals wird durch die Diode D 6 an die Basis des Transistors 7>6 angelegt, Das Ausgangssignal
des Wellenformers 18 bewirkt jedoch, daß der Transistor TrS während der Dauer des Ausgangssignals
eingeschaltet wird, so daß die Basis des Transistors Tr 5 auf de? Potential der Frde ONO gebracht wird. Daher
wird der Transistor 7r6 durch die ins Positive gehende Komponente des differenzierten Ausgangssignais nicht
getriggert. Der Transistor 7r6 bleibt daher ausgeschaltet, so daß die Kapazität CS nicht entladen wird.
Folglich lädt das differenzierte Ausgangssignal, das durch Differenziation des Ausgangssignals des Wellenformers
18 durch die Kapazität C 4 erhalten wird, die Kapazität CS in einer Wellenform, wie sie als
Ladestrom in F i g. 5g gezeigt ist. Eine Veränderung der Ladespannung über der Kapazität CS ist in Fig.5h
gezeigt. Die Ladespannung über der Kapazität C 5 wird an den Transistor Tr 7 angelegt. Der Transistor Tr 7 ist
jedoch so eingestellt, daß er an einem voreingestellten Spannungsniveau oder einem vorbestimmten Schwellenwert
eingeschaltet wird, wie er in F i g. 5h gezeigt ist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Schaltung
für den Transistor Tr 7 so ausgelegt, daß die Ladespannung über der Kapazität den Schwellenwert
nur dann überschreitet, wenn drei ankommende Impulse die Kapazität geladen haben. Wenn die Ladespannung
über der Kapazität den Schwellenwert übersteigt, wird der Transistor Tr 7 eingeschaltet, und der Wellenformer
20 liefert einen Ausgangsinpuls, dessen Impulsbreite beispielsweise 3 see beträgt Daher wird die Steuereinrichtung
21 mit dem Relais angesteuert, um die Maschine in der erwünschten Weise automatisch
stillzusetzen. Gleichzeitig wird das Ausgangssignal des Wellenformers 20 über den Widerstand 15 an den
Transistor 7r6 angelegt, so daß der Transistor 7r6 eingeschaltet wird. Daher wird die Kapazität C5 auf
ihren Anfangszustand entladen. Die Zahl der ankommenden Impulse, die die Kapazität C5 auf die
Ladespannung aufladen, die den genannten Schwellenwert übersteigt, wird durch den variablen Widerstand
VR1 eingestellt Auf diese Weise läßt sich die Spannung
des Ausgangssignals variieren.
Anhand von Fig.6 wird nun die Arbeitsweise der
Schaltung beschrieben, wenn die Kettfaden-Überwachungssignale, die durch eine fehlerhafte Fachbildung
der Kettfäden verursacht werden, nicht während drei oder mehr aufeinanderfolgenden Perioden der Webbewegung erzeugt werden. Obwohl in F i g. 6 Wellenformen von nacheinander ankommenden Kettfaden-Überwachungssignalen gezeigt sind, die den Wellenformen in
Fig.5 ähnlich sind, wird das dritte Kettfaden-Überwachungssignal in der Reihe nicht empfangen. Weil das
dritte Kettfaden-Überwachungssignal fehlt, wird kein entsprechendes Ausgangssignal von dem Wellenformer
20 abgegeben, so daß der Transistor Tr 5 während
dieser Periode ausgeschaltet bleibt. Daher wird die ins Positive gehende Komponente des in F i g. 6h gezeigten,
differenzierten Ausgangssignals von der Kapazität C 6, wie es in F i g. 6g gezeigt ist, an die Basis des Transistors
7>6 angelegt, um diesen einzuschalten. Da der Transistor 7V6 eingeschaltet wird, wird die Ladung, auf
die die Kapazität C5 durch die zwei aufeinanderfolgenden Signale aufgeladen worden ist, durch den Transistor
TrS entladen, ohne daß die Spannung den Schwellenwert erreicht. Folglich wird der Anfangszustand
wiederhergestellt.
Wie oben beschrieben wurde, wird bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung die
Öffnungsperiode des Zeittors, die der Öffnung des Taktgeberschalters entspricht, durch die Verzögerungsschaltung, beispielsweise Univibrator od. dgl., so verzögert,
daß eine Fehlfunktion aufgrund der Unordnung der Kettfäden, die bei Geweben auftritt, mit deren
Kettfäden die Fachbildung weniger leicht durchgeführt werden kann, vermieden werden kann. Dadurch wird
die Webmaschine nur bei einer fehlerhaften Fachbildung der Kettfäden automatisch angesteuert, um sie
beispielsweise anzuhalten. Da die Verzögerungszeit der Verzögerungsschaltung, beispielsweise des Univibrators,
leicht, beispielsweise durch einen variablen Widerstand, eingestellt werden kann, ohne daß die
Anordnung, Form und/oder der Montagewinkel des Nockens geändert werden muß, der auf der Kurbelwelle
vorgesehen ist, kann der Überwachungsbereich äußerst einfach nach Bedarf je nach der Art und den
Eigenschaften der Kettfäden, die für das Gewebe verwendet werden, eingestellt werden. Da eine vorbestimmte
Zahl nacheinander ankommender Kettfaden-Überwachungssignale durch eine akkumulative Einrichtung,
beispielsweise eine Kapazität, zusammengefaßt werden muß, kann die automatische Steuerung bei der
erfindungsgemäßen Vorrichtung unabhängig von der Laufgeschwindigkeit der Webmaschine durchgeführt
werden. Die vorbestimmte Zahl der aufeinanderfolgend ankommenden Signale kann leicht durch den variablen
Widerstand eingestellt werden.
In dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel ist der Schwellenwert für den akkumulierten Signalwert so
gewählt, daß drei oder mehr aufeinanderfolgende Kettfaden-Überwachungssignale, die auf einer fehlerhaften
Fachbildung der Kettfäden beruhen, zu einem akkumulierten Wert führen, der den Schwellenwert
oder den voreingestellten Wert überschreitet, so daß die Webmaschine gesteuert wird. Selbstverständlich muß
der Schwellenwert oder der voreinbestimmte Wert je nach der Art und den Eigenschaften der Gewebe, die
gewebt werden sollen, oder nach der Qualität der
Öffnungssignal, das mechanisch durch den Taktgeberschalter abgeleitet wird, zum Triggern der Verzögerungsschaltung verwendet Alternativ kann jedoch solch
ein Taktsignal auch dadurch erzeugt werden, daß man das Kettfaden-Überwachungssignal abführt, das dann
abgeleitet werden kann, wenn das Riet und damit der Lichtstrahl der fotoelektrischen Detektoreinrichtung
die Kettfadenlinie des augenblicklichen Kettfadenfaches überquert, so daß das beim Überqueren der
Kettfadenlinie gemessene Signal an diesem Zeitpunkt
die Verzögerangsschaltung triggert Insbesondere kann
der Ausgang der fotoelektrischen Einrichtung 10, der abgeleitet werden kann, wenn der Lichtstrahl zwischen
der Lichtquelle 9 und der fotoelektrischen Einrichtung
10 die auf der Oberseite liegende Kettfadenlinie überquert, wobei das Fach an diesem Zeitpunkt am
größten ist, r.ls Meßsignal für die Überquerung der ·. Seren Kettfadenlinie abgeleitet und an die Verzögerungsschaltung
13 statt dem Öffnungssignal des obengenannten Taktgeberschalters 12 angelegt werden.
Die Verzögerungsschaltung 13 wird durch das Meßsignal bei Überqueren der oberen Kettfadenlinie
getriggert und liefert einen Ausgangsimpuls, der bei einem vorbestimmten Drehwinkel (80° oder 90°) der
Kurbelwelle 6 abfällt, während die nachfolgende Verzögerungsschaltung 14 in Abhängigkeit von dem
Abfall des Impuls-Ausgangssignals getriggert wird, so daß die Vorrichtung im wesentlichen in derselben Weise
arbeitet, wie oben in Zusammenhang mit dem is vorhergehenden Ausführungsbeispiel beschrieben wurde.
Bei dem zuletzt beschriebenen Ausführungsbeispiel ist kein mechanischer Taktgeberschalter erforderlich,
Fig. 7 zeigt ein Blockdiagramm eines weiteren Ausführungsbeirpit-Is der Erfindung. Der Hauptteil des
in Fig. 7 ge; nigten Ausführungsbeispieles ist im wesentlichen gleich wie bei dem in Fig. 3 gezeigten
Ausführungsbeispiel. Daher wird nur der abweichende Teil des in F i g. 7 gezeigten Ausführungsbeispiels im
folgenden beschrieben. Der Taktgeberimpuls, der von dem Taktgeberschalter 12 mit einem hohen Schaltwert
während der Öffnungsperiode des Schalters abgeleitet wird, wird an eine Differenzierstufe 22 und an ein
UND-Gatter 25 angelegt. Die Differenzierstufe 22 differenziert den Taktgeberimpuls, um ein differenziertes
Ausgangssignal an der Vorderflanke des Taktgeberimpulses, d. h. bei Beginn der öffnung des Taktgeberschalters
12, zu liefern. Das differenzierte Ausgangssignal wird an die Verzögerungsschaltung bzw. Verzögerungseinrichtung
23 angelegt. Die Verzögerungsschaltung 23 weist einen Univibrator auf, der durch das
Ausgangssignal der Differenzierstufe 22 getriggert wird, um ein Ausgangssignal zu erzeugen, dessen Breite
beispielsweise durch einen variablen Widerstand VR 23 variabel ist. Das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung
23 wird an einen Inverter 24 angelegt, der ein invertiertes Ausgangssignal erzeugt, das an das
UND-Gatter 25 angelegt wird. Daher liefert das UND-Gatter 25 ein Ausgangssignal, dessen Vorderflanke
variabel und dessen Rückflanke fest ist, und dieses Ausgangssignal wird an die Torschaltung 16 als
Torsteuersignal angelegt. Da die restliche Schaltungsanordnung des in F i g. 7 gezeigten Ausführungsbeispiels
die gleiche wie bei dem in F i g. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist, erübrigt sich eine erneute Beschreibung.
F i g. 8 zeigt einen Überwachungs- oder Meßbereich der fotoelektrischen Kettfadenwächtervorrichtung in
der Ausführung von F i g. 7 und entspricht der Darstellung von F ig. 2.
Fig.9 zeigt den Zeitablauf der Signale bei dem
Ausführungsbeispiel von F i g. 7. Es ist zu beachten, daß gemäß Fig.9 die erfindungsgemäße Vorrichtung so
ausgelegt ist, daß sie auf zwei oder mehr aufeinanderfolgende, fehlerhafte Fachbildungen der Kettfäden an-
spricht Im folgenden wird die Arbeitsweise des Ausführungsbeispiels von Fig.7 anhand von Fig.9
beschrieben.
Wenn der Drehwinkel der Kurbelwelle 6 (F i g. 1) 50° erreicht, wird der Taktgeberschalter 12 unter der
Wirkung des Nockens Ii geöffnet, und wenn der Drehwinkel 150° wird, wird der Taktgeberschalter 12
wieder unter der Wirkung des Nockens 11 geschlossen.
Folglich wird ein Taktgeberimpuls von dem Taktgeberschalter 12 während der Öffnungsperiode des Taktgeberschalters
abgeleitet, wie es in Fig.9a gezeigt ist. Durch die Differentiation der Vorderflanke des
Taktgeberimpulses wird ein differenziertes Ausgangssignal von der Differenzierstufe 22, wie es it· F i g. 9b
gezeigt ist, zum Zeitpunkt des Drehwinkels von 90° erzeugt und an die Verzögerungsschaltung 23, beispielsweise
einen Univibrator, angelegt, um sie bzw. ihn zu triggern.
Die Verzögerungszeit der Verzögerungsschaltung 23, d. h. die Breite des Ausgangsimpulses der Verzögerungsschaltung,
wird so gewählt, daß der Bereich überdeckt wird, wo die fotoelektrische Überwachungseinrichtung
die Kettfaden nicht erfaßt, die herabhängen können, obwohl eine ordnungsgemäße Fachbildung der
Kettfäden stattgefunden hat. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel
ist die Impulsbreite des Ausgangssignals der Verzögerungsschaltung 23 so gewählt, daß sie etwa
40° (90° bis 50°) in Einheiten des Drehwinkels der Kurbelwelle entspricht. Folglich wird die Verzögerungsschaltung
23 bei dem Winkel von 50° durch das differenzierte Ausgangssignal der Differenzierstufe 22
getriggert und an dem Winkel von 90° zurückgesetzt, so daß ein Ausgangsimpuls mit einer Impulsbreite
entsprechend 40° erzeugt wird, wie in Fig. 9c gezeigt
ist. Das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 23 wird durch den Inverter 24 invertiert und an das
UND-Gatter 24 angelegt, dessen anderer Eingang den Zeitgeberimpuls aufnehmen kann, der in F i g. 9a gezeigt
ist. Daher liefert das UND-Gatter 25 einen Ausgangsimpuls, wie er in Fig.9d gezeigt ist, dessen Impulsbreite
um einen Wert entsprechend 40° des Drehwinkels der Kurbelwelle im Vergleich zu dem ursprünglichen
Taktgeberimpuls kleiner bzw. dessen Vorderflanke entsprechend verzögert ist. Der Ausgangsimpuls von
dem UND-Gatter 25 dient als Torsteuersignal für die Torschaltung 16.
Andererseits kann das Ausgangssignal der fotoelektrischen Einrichtung 10 und daher von dem Verstärker
15 ein Kettfaden-Überwachungssignal 1, das eine Störung der Kettfaden 1 anzeigt, selbst im Fall einer
ordnungsgemäßen Fachbildung der Kettfäden enthalten, wie in Fig.9e gezeigt ist. Da jedoch die
Torschaltung 16 mit einer Verzögerung entsprechend 40° des Drehwinkels der Kurbelwelle im Vergleich zu
dem Beginn der Öffnung des Zeitgeberschalters 12 geöffnet wird, wird das Kettfaden-Überwachungssignal
bei einer ordnungsgemäßen Fachbildung der Kettfäden durch die Torschaltung 16 unterbrochen. Es sei nun
angenommen, daß das Kettfaden-Überwachungssignal von dem Verstärker 15 abgegeben wird, nachdem die
Kurbelwelle den Winkel von 90° erreicht hat Dann ist ersichtlich, daß das Kettfaden-Überwachungssignal ein
solches Signal ist, das durch die fehlerhafte Fachbildung der Kettfäden erzeugt wird. Dieses einer fehlerhaften
Fachbildung entsprechende Kettfaden-Überwachungssignal wird während der Öffnungsperiode der Torschaltung 15 erzeugt, so daß es durch die Torschaltung 16 an
den Wellenformer 18 zu dessen Triggerung und auch an das Anzeigegerät 17 abgegeben wird. Das Anzeigegerät
17 wird dadurch erregt, um anzuzeigen, daß eine fehlerhafte Fachbildung der Kettfäden gemessen
worden ist Der Wellenformer 18 liefert ein Impulsausgangssignal, das in Abhängigkeit von einem durch eine
fehlerhafte Fachbildung erzeugten Kettfaden-Überwachungssignal ansteigt und nach einer vorbestimmten
Impulsdauer abfällt, wie in Fig.9f gezeigt ist Dieses
Ausgapgssignal wird an die Speicherschaltung 19
angelegt,
Die Speicherschaltung 19, die eine Speicherkapazität
od, dgl aufweisen kann, speichert die Ausgangsimpulse
von dem Impulsformer 18 kumulativ. Die Speicherschaltung 19 ist jedoch so eingestellt, daß sie ein
Ausgainigssignal liefert, wenn drei oder mehr ankommende Impulse kumulativ gespeichert worden sind.
Wenn nur zwei aufeinanderfolgende, von einer fehlerhaften !Fachbildung erzeugte Kettfaden-Überwacbungs-
signale erzeugt werden, erreicht die kumulativ gespeicherte Spannung daher nicht das oben erwähnte,
vorein,gestellte Spannungsniveau oder den Schwellenwert, wie er in Fig.9g gezeigt ist Folglich wird kein
Ausgangssignal zum Triggern des Wellenformers 30 is
erzeugt, und kein Ausgangsimpuls wird von dem Wellenilormsr 20 abgegeben, wie in Fig.9h gezeigt ist
Folglich hält die Steuerschaltung 21 der Webmaschine diese nicht an, und die Webmaschine läuft weiter.
Vorzugsweise ist das voreingestellte Spannungsniveau der Speicherschaltung 19t beispielsweise durch einen
variablen Widerstand, variabel, um das Niveau nach Wunsch einstellen zu können, so daß die Zahl der
aufeinanderfolgenden Impulse, auf die die Speicherschaltung 19 anspricht nach Bedarf geändert werden
kann.
Anhand von Fig. 10 wird nun die Arbeitsweise des
Ausfürirungsbeispiels für den Fall beschrieben, wenn
drei oder mehr durch eine fehlerhafte Fachbildung erzeugte Kettfaden-Überwachungssignale abgeleitet
werden. In solch einem Fall speichert die Speicherschaltung 19 die drei aufeinanderfolgenden Ausgangsimpulse
von dem Wellenformer 18, wie sie in Fig.9g gezeigt
sind. Folglich fibersteigt die Ladespannung oder die gespeicherte Spannung an der Speicherschaltung 19 das 3S
voreinjgestellte Spannungsniveau. Daher wird ein Ausgaingssignal von der Speicherschaltung 19 abgegeben, das den nachfolgenden Wellenformer 18 triggert.
Daher liefert der Wellenformer 20 einen Steuerimpuls, wie er in F i g. 10h gezeigt ist und die Steuereinrichtung
21 spricht auf den Impuls an, um die Webmaschine anzuhalten.
Fig. 11 ist eine schematische Darstellung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles des Taktgeberschalters, der sich zur Verwendung der erf indungsgemä-
Ben Vorrichtung eignet Der Taktgeberschalter 28 kann statt der Anordnung des Nockens 11 und des Schalters
12 in F i g. 1 eingesetzt werden. Der Taktgeberschalter 28 weint einen Unterbrecher 26 auf, der auf einer sich
drehenden Welle 27 angeordnet ist, die wirksam mit der Kurbelwelle (nicht gezeigt) gekuppelt ist, so daß der
Lichtstrahl von der Lichtquelle 9' zu der fotoelektrischen Einrichtung 10' unterbrochen wird, wenn sich der
Unterbrecher 26 dreht Der Unterbrecher 26 wird in Pfeilrichtung gedreht, wenn sich die Kurbelwelle dreht, ss
und der Lichtstrahl von der Lichtquelle 9' wird an dem einen großen Durchmesser aufweisenden Abschnitt des
Unterbrechers 26 unterbrochen, während der Lichtstrahl von der Lichtquelle 9 auf die fotoelektrische
Einrichtung 10' an dem ausgesparten Abschnitt des Unterbrechers 26 auftreffen kann, so daß die fotoelektrische Einrichtung 10* einen Taktgeberimpuls liefert
Diese Art des Taktgeberschalters erleichtert die Einstellung der Impulsbreite und der Phase des
Taktgeberimpulses, so daß die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung verbessert werden
kann. Diese Art von Taktgeberschalter ermöglicht auch die Empfindlichkeits-Testmessung und die Testmessung
der ordnungsgemäßen Betriebsweise, während der Arbeitsgang der Webmaschine unterbrochen ist
Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel kann der Zeitpunkt, an dem mit der Überwachung einer
fehlerhaften Fachbildung der Kettfäden begonnen wird,
auf die optimale Bedingung in Abhängigkeit davon geändert werden, wie leicht die Fachbildung der
Kettfaden bei dem Gewebe erfolgen kann, das gewoben wird, oder auch in Abhängigkeit von den Eigenschaften
der Webmaschine. Der Zeitpunkt, an dem die Überwachung beendet wird, wird durch einen mechanischen Taktgeberschalter fest eingestellt, so daß
verschiedene Tests selbst bei stillstehender Webmaschine durchgeführt werden können. Es wird daher eine
automatische Kettfadenwächtervorrichtung für eine Webmaschine angegeben, die leicht zu betreiben und
einzustellen und einfach im Aufbau ist
Die wichtigsten Gesichtspunkte der erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiele können wie folgt zusammengefaßt werden. Es wird eine automatische Kontrolleinrichtung für eine Webmaschine angegeben, die eine
fotoelektrische Kettfadenwächtervorrichtung aufweist, die an dem Riet angeordnet ist, so daß der Lichtstrahl
durch das Fach der Kettfadenlage hindurchtritt um eine fehlerhafte Fachbildung der Kettfäden zu überwachen.
Ein Taktgeberschalter ist mit einer Kurbelwelle gekoppelt um ein Taktgebersignal bei einem vorbestimmten Drehwinkel der Kurbelwelle zu erzeugen.
Verzögerungsschaltungen dienen dazu, das Taktgebersignal zu verzögern, um ein Torsteuersignal zu
erzeugen, dessen Vorder- und/oder Rtickfianken durch
die Verzögerungsschaltungen definiert sind. Eine Torschaltung spricht auf das Torsteuersignal an, um die
Übertragung des Kettfaden-Überwachungssignals zu gestatten. Ein Wellenformer nimmt das durch die
Torsteuerschaltung gesteuerte Signal auf und liefert in ihrer Signalform definierte Signale. Eine Speicherkapazität ist so angeschlossen, daß sie die in ihrer Form
definierten Signale aufnimmt, wobei die Ladespannung über einem Schwellenwert erfaßt wird, um ein
Steuersignal zu erzeugen, auf das die Steuerschaltung anspricht, um die Webmaschine anzuhalten.
Claims (10)
- 211>■>Patentansprüche;j. Elektrische überwachungsvorrichtung fttr das Webfach einer Webmaschine mit einer Torschal- ι tung, an deren einem Eingang wahrend eines bestimmten Zeitabschnittes eines Webzyklus ein Torsteuersignal auftritt, dessen Beginn und Dauer innerhalb eines Webzyklus einstellbar ist und bei dessen Auftreten am Ausgang der Torschaltung ein ι ο Ausgangssignal dann auftritt, wenn während der Dauer des Torsiteuersignals ein ein nicht ordnungsgemäß gebildet·» Webfach signalisierender Wächterimpuls am anderen Eingang der Torschaltung anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß eine n Taktgebervorrichtung (12) vorgesehen ist, die zu einem bestimmten Zeitpunkt eines Webzyklus ein Taktsignal an einen Torsteuersignalgenerator (13, 14; 22, 23, 24, 25) abgibt der in Abhängigkeit vom Auftreten des Taktsignals das Torsteuersignal erzeugt und Sj^Uglieder (VR 3, VR 4; VR 23) zur Einstellung des Torsteuersignals aufweist
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Torsteuersignalgenerator zum Definieren der Vorderflanke des Torsteuersignals in Abhängigkeit von dem Taktsignal eine Verzögerungseinrichtung (13, 23) aufweist, um die Vorderflanke des Torsteuersignals zu verzögern.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Verzögerungseinrichtung (13, 23) einen Univibrator aufweist der von dem Taktsignal getriggertwird.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch Z. dadurch gekennzeichnet daß der Torsteuersignalgenerator (22 bis 25) ferner eine !Schalteinrichtung (3) aufweist die auf das Ausgangssignal der Verzögerungseinrichtung (23) und auf das Taktsignal bei gleichzeitigem Auftreten dieser Signale anspricht und dadurch das Torsteuersignal erzeugt
- 5. Vorrichtuni; nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet daß der Torsteuersignalgenerator (13,14) ferner eine die Rückflanke des Torsteuersignals definierende Schalteinheit (14) aufweist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß die die Rückflanke des Torsteuersignals definierende Schalteinheit ebenfalls eine Verzögerungseinrichtung (14) ist die auf ein Ausgangssignal der die Vorderflanke des Torsteuersignals definierenden Verzögerungseinrichtung (13) anspricht um die Rückflanke des Torsteuersignals w zu verzögern.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rückflanke des Torsteuersignals definierende Verzögerungseinrichtung einen Univibrator aufweist der in Abhängigkeit von dem y, Ausgangssignal der die Vorderflanke des Torsteuersignals definierenden Verzögerungseinrichtung (13) getriggert wird
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Taktgebervorrichtung einen w) elektrischen Schalter (12) mit einem Betätigung;* glied und eine Kurvenscheibe (11) aufweist.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktgebervorrichtung eine fotoelektrische Überwachungseinrichtung (9, 10) und hi einen Unterbrecher (26) aufweist.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Taktgebervorrichtung für das Taktsignal eine Einrichtung aufweist um die Kettfäden des Webfaches abzutasten.
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