DE93071C - - Google Patents

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DE93071C
DE93071C DENDAT93071D DE93071DA DE93071C DE 93071 C DE93071 C DE 93071C DE NDAT93071 D DENDAT93071 D DE NDAT93071D DE 93071D A DE93071D A DE 93071DA DE 93071 C DE93071 C DE 93071C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Oktober 1896 ab.
Vorliegende Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung zu schaffen, welche angiebt, wie viele Gespräche von bestimmter Zeitdauer durch ein Telephon geführt wurden.
Da nun bekanntlich vielfach Sanduhren zur Bestimmung der Zeitdauer eines Telephongespräches verwendet werden und zur Bestimmung einer zweiten Gesprächsdauer die Sanduhr um i8o° gewendet werden mufs, so benutzt man diese Drehbewegung zum Betrieb eines Zählwerkes, welches in Einern, Zehnern, Hundertern u. s. w. auf bekannte Weise die Zahl der geführten Gespräche angiebt.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι ein Längsschnitt durch den gedachten Registrirapparat,
Fig. 2 eine Rückansicht bei abgenommener Deckplatte,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Schubstange für das Zählwerk.
Der in diesen Figuren dargestellte Registrirapparat ist für zwei Telephone dargestellt; es kann jedoch ganz genau gleich der Apparat nur einfach, also für ein Telephon gebaut werden.
In der Grundplatte α sind die beiden Lageraugen b vorhanden, in welchen sich die Achsen c leicht drehen. An diesen Achsen c sind die oben und unten zu einem Viertel mit Schrot oder ähnlichen schweren Körpern gefüllten Hülsen d befestigt, welche in den Armen e je eine Sanduhr s tragen, deren Ablaufsdauer der erlaubten Gesprächszeit entspricht. Das in den Hülsen befindliche Schrot sucht diese, somit auch die Sanduhren, in senkrechter Stellung zu erhalten.
An den Enden der Achsen c sind die aus einem Stück bestehenden zweizähnigen Sperroder Schalträder ff1 derart befestigt, dafs in das zu unterst liegende Sperrrad f eine federnde Sperrklinke g eingreift und so das Drehen der Hülsen d bezw. Wenden der Sanduhren nur nach einer Richtung gestattet.
Das obere Schaltrad f1 stöfst bei der möglichen Drehung nach der Pfeilrichtung χ mit einem seiner Zähne /2 gegen den Daumen h der Schaltstange /, welche entsprechend in den Führungen j -gerade geführt wird und unter der Federwirkung k steht.
Diese Schaltstange i trägt eine federnde Schaltklinke /, welche in das zehnzähnige Schaltrad m eingreift und dieses stets um einen Zahn weiter schaltet. Das Schallrad m zeigt mit dem Zeiger ^ die Einer und durch das entsprechende bekannte Räderwerk O durch die Zeiger \l ^ die Zehner, Hunderter u. s. w. auf ihren darunter befindlichen Scalen an.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Soll z. B. bei Telephon I gesprochen werden, so mufs der betreffende Aufsichtsbeamte beispielsweise die obere Sanduhr zur Bestimmung ,der Gesprächsdauer um i8o° drehen. Mit der Drehung der Sanduhr um i8o° stiefs jedoch einer der Zähne/2 gegen den oberen Daumen h der Schaltstange i, prefste diese nach abwärts, wodurch auch die Klinke / das Schaltrad in um einen Zahn weiter schaltete, somit auch den Zeiger ς um Y10, also um ein Gespräch weitergedreht wurde.
Der gleiche Vorgang spielt sich auch ab, wenn z. B. auch gleichzeitig auf Telephon II gesprochen werden soll. Der Beamte 'dreht
alsdann die beiden Sanduhren nach einander um i8o° und bringt sie dadurch zum Ablaufen.
Mit dem Drehen der oberen Sanduhr wurde der Zeiger \ um Y10 weitergeschaltet.
Das Gleiche erfolgte auch beim Drehen der unteren Sanduhr, da wieder einer der Zähne/2 des unteren Schaltrades f1 gegen den unteren Daumen h stiefs, die Stange i nach unten zog und somit auch das Schaltrad m um einen Zahn weitergeschaltet wurde. Es wurden' somit auf einander folgend beide Gespräche vom Zählwerk registrirt.
Soll der Apparat nur einfach gebaut werden, so wird eine der Achsen c sammt Hülse und Sanduhr gänzlich fortgelassen, und erhält die Stange i nur den einen Daumen f, welcher alsdann in der beschriebenen Weise das Zählwerk bethätigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Registrirvorrichtung für Ferngespräche, bei welcher die jedesmalige Umwendung der in bekannter Weise zur Bestimmung der Gesprächsdauer verwendeten Sanduhren dazu benutzt wird, ein Schaltrad (fl) zu drehen,. wodurch eine unter Federwirkung stehende Schubstange (ij, die mit einer Klinke (I) versehen ist, auf das Schaltrad (nt) eines bekannten Zählwerkes einwirkt, zum Zwecke, die Zahl der vollzogenen Umkippungen der Sanduhren bezw. die Zahl der Gespräche zu registriren.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT93071D Active DE93071C (de)

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DE (1) DE93071C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2698658A (en) * 1953-04-03 1955-01-04 Lewis W Coren Interval timer and indexing combination
US20040133979A1 (en) * 2003-01-13 2004-07-15 Newkirk David C. Orthopedic table apparatus

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2698658A (en) * 1953-04-03 1955-01-04 Lewis W Coren Interval timer and indexing combination
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