DE488223C - Selbsttaetige Ausrueckvorrichtung - Google Patents

Selbsttaetige Ausrueckvorrichtung

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DE488223C
DE488223C DET31687D DET0031687D DE488223C DE 488223 C DE488223 C DE 488223C DE T31687 D DET31687 D DE T31687D DE T0031687 D DET0031687 D DE T0031687D DE 488223 C DE488223 C DE 488223C
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DE
Germany
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gear
release device
driven part
driven
driving
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Expired
Application number
DET31687D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANZ THEUNISSEN
Original Assignee
FRANZ THEUNISSEN
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/26Automatic clutches actuated entirely mechanically acting at definite angular position or disengaging after consecutive definite number of rotations

Description

  • Selbsttätige Ausrückvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Ausrückvorrichtung, bei der ein getriebener Teil durch einen treibenden Teil durch Abstützung auf ein im allgemeinen feststehendes Hilfsglied bewegt wird, das bei Lösung seines Haltes den getriebenen Teil in die Ausrücklage zurückführt. Die Erfindung besteht darin, daß das Hilfsglied durch eine ihm erteilte Bewegung den getriebenen Teil in die Ausrückstellung befördert. Vorteilhaft geht die Beförderung des getriebenen Teiles durch das Hilfsglied unter Mitwirkung einer sich auf den treibenden Teil abstützenden Verbindung vor sich.
  • Die dem Hilfsglied erteilte Bewegung zur Rückführung des getriebenen Teiles wird vorteilhaft erfindungsgemäß von einem Kraftspeicher, beispielsweise einer Feder, geliefert.
  • Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform trägt der treibende Teil die Achse eines Zahnrades, dessen Zähne in die Verzahnung des getriebenen Gliedes und des Hilfsgliedes eingreifen.
  • Schließlich ergeben sich weitere Vorteile dadurch, das der treibende Teil sich um die Achse des als Zahnrad ausgebildeten -Hilfsgliedes dreht, so daß das oder die auf ihm angeordneten Zahnräder zu Umlaufrädern und der getriebene Teil zum Hohlrade wird.
  • Die Ausrückvorrichtung gemäß der Erfindung ist besonders gut für elektrische Apparate zu gebrauchen, beispielsweise für Widerstände, für selbsttätige Drehausschalter, für Anlasser usw.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung hervor, die sich auf drei in den Abbildungen dargestellte Ausführungsformen bezieht. Es stellen dar Abb. 1 und 2 zwei vereinfachte Ausführungsbeispiele nach der Erfindung, Abb.3 eine perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform, teilweise im Schnitt. Nach der durch Abb. 1 dargestellten Ausführungsform steht der getriebene Teil I unter der Einwirkung eines treibenden Hebels 2, der im Punkte 3 drehbar in einer Gabel 3' gelagert ist. Der Hebel 2 legt sich mit dem dem getriebenen Gliede gegenüberliegenden Ende in eine passende Aussparung eines Stückes 4, das im allgemeinen feststeht; dieses Stück 4 kann in der verschiedensten Weise festgehalten und verstellt werden, beispielsweise durch einen Anschlag 5 und eine Feder 6, die das Stück 4 gegen den Anschlag 5 preßt. Durch Bewegen des Hebels 2, dessen Ende a im allgemeinen feststeht, wird auf den getriebenen Teil I eine geradlinige Bewegung übertragen, die größer ist als diejenige, die auf die Achse 3 übertragen wird.
  • Der Zweck der Erfindung besteht darin, den Teil I in seine Ausgangslage selbsttätig zurückzuführen, in der sein Teil b gegen den Anschlag 7 anliegt, und zwar in dem Augenblick, in dem ein bestimmtes Ereignis eintritt. Die Wirkung dieses bestimmten Ereignisses besteht in der durch den gezeichneten Pfeil angedeuteten Bewegung des Stückes q..
  • Nach den dargestellten Ausführungsformen wird durch das genannte Ereignis der Anschlag 5 nach unten bewegt und somit das Stück q. der Kraft der Feder 6 frei ausgesetzt. Das Stück q. bewegt sich also und nimmt dabei den Hebel 2 ebenfalls in der Pfeilrichtung mit. Sowie der Hebel 2 nun auf den Anschlag 8 trifft, wird er um den Drehpunkt 3 gedreht, derart, das der Teil I in der in Abb. I gezeichneten Pfeilrichtung bewegt wird, bis der Ansatz b gegen den Anschlag 7 trifft, und somit die Anfangslage des getriebenen Teiles wieder erreicht und hergestellt ist.
  • Abb. 2 stellt schematisch eine etwas abgeänderte Ausführungsform nach der Erfindung dar, bei der der Teil I' als Zahnstange ausgebildet ist, die mit einem Zahnrad 2' kämmt. Das Zahnrad 2' besitzt eine in einer Gabel 3' drehbar gelagerte Achse 3. Das Zahnrad 2' kämmt mit einer im allgemeinen feststehenden Zahnstange 4', die in ähnlicher Weise wie in Abb. I durch einen Anschlag 5 und die Kraft einer Feder 6 gehalten wird.
  • Wenn unter der Wirkung des genannten Ereignisses der Anschlag 5 außer Eingriff mit der Zahnstange 4' kommt, so bewegt sich diese entsprechend der wirkenden Kraft der Feder in der gezeichneten Pfeilrichtung und führt gleichzeitig das Zahnrad 2' zu dem Anschlag 8 hin. Sowie das Zahnrad gegen den Anschlag 8 trifft, erfolgt bei weiterer Bewegung der Zahnstange 4' die rückwärtige Verstellung der Zahnstange I' gemäß der gezeichneten Pfeilrichtung, und zwar so lange, bis der Ansatz b gegen den Anschlag 7 sich legt.
  • Die in Abb. 3 dargestellte Ausführungsform beruht auf demselben Bewegungsprinzip. Ein zentrales Zahnrad 4" sitzt auf einer Scheibe 4"', die eine Nase 6 besitzt, gegen die im allgemeinen der Schnabel einer um eine festgelagerte Achse 9 drehbar angeordneten Sperrklinke 5 sich legt.
  • Mit diesen im allgemeinen feststehenden Teilen stehen die Zahnräder 2' im Eingriff dadurch, daß sie mit dem Zahnrad 4" kämmen. Die Zahnräder 2' sind lose drehbar auf ihren Achsen 3 gelagert, die auf einer mit einem Handgriffe 3' versehenen Scheibe angeordnet sind. Die Zahnräder 2' kämmen weiterhin mit der Innenverzahnung eines Zahnkranzes I', der den getriebenen Teil darstellt. Da nach der durch Abb. 3 gezeichneten Ausführungsform der Erfindungsgedanke an einem Widerstande ausgeführt ist, trägt der Zahnkranz I" ein Verlängerungsstück b, das Kontakt mit verschiedenen Kontaktstücken machen kann.
  • Das Zahnrad 4" und die mit ihm verbundene Scheibe 4"' sind gegenüber der Bewegung in der einen Drehrichtung durch die Klinke 5 und gegenüber der Bewegung in der anderen Drehrichtung durch eine Feder 12 genügend großer Spannung unbeweglich gehalten. Durch Bewegung des Handgriffes 3' kann der Teil b des Zahnkranzes I in alle gewünschten Lagen gebracht werden. Die Verschiebung des Teiles b ist größer als die des Handgriffes 3'. Die Bewegung des Handgriffes 3' wird durch die Wirkung der Feder 12 nicht beeinflußt.
  • Sobald das Ereignis, das die Entfernung der Sperrklinke 5 aus der Nase 6 bewirkt, eintritt, führt die Feder 12 eine Drehung des Zahnrades 4" herbei, wodurch nach kurzer Zeit der Handgriff 3' auf den Anschlag 8 trifft, sofern er nicht schon an dieser Stelle sich befindet. Darauf beginnt die rückläufige Bewegung des Zahnkranzes I", die erst ein Ende hat, wenn das Verlängerungsstück b des Zahnkranzes I" gegen den Anschlag 7 sich legt.
  • Die Auslösung der Sperrklinke 5, an der unter Federspannung der Ansatz 6 des Teiles 4"' anliegt, kann zweckmäßig durch ein Relais I0 erfolgen.
  • Um von neuem die Feder 12 zu spannen, wird der Handgriff 3' im umgekehrten Uhrzeigersinne so lange zugedreht, bis die Sperrklinke 5 sich von neuem vor der Nase 6 befindet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Selbsttätige Ausrückvorrichtung, bei der ein getriebener Teil durch einen treibenden Teil mit Hilfe eines im allgemeinen feststehenden Hilfsgliedes bewegt wird, das bei Lösung seines Haltes den getriebenen Teil in die Ausrücklage zurückführt, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsglied durch eine ihm erteilte Antriebskraft den getriebenen Teil in die Ausrückstellung befördert.
  2. 2. Ausrückvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Beförderung des getriebenen Teiles durch das Hilfsglied unter Mitwirkung einer sich auf den treibenden Teil abstützenden Verbindung vor sich geht.
  3. 3. Ausrückvorrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Hilfsglied erteilte Antriebskraft zur Rückführung des getriebenen Teiles von einem Kraftspeicher, beispielsweise einer Feder, geliefert wird.
  4. 4. Ausrückvorrichtung nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der treibende Teil die Achse eines Zahnrades trägt, dessen Zähne in die Verzahnung des getriebenen Gliedes und des Hilfsgliedes eingreifen.
  5. 5. Ausführungsform nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der treibende Teil sich um die Achse des als Zahnrad ausgebildeten Hilfsgliedes dreht, so daß das oder die auf ihm angeordneten Zahnräder zu Umlaufrädern und der getriebene Teil zum Hohlrade wird.
DET31687D 1926-04-13 1926-04-13 Selbsttaetige Ausrueckvorrichtung Expired DE488223C (de)

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DE488223C true DE488223C (de) 1929-12-23

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DET31687D Expired DE488223C (de) 1926-04-13 1926-04-13 Selbsttaetige Ausrueckvorrichtung

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DE (1) DE488223C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2766630A (en) * 1953-12-21 1956-10-16 Freeman O Ehrler Indicator actuator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2766630A (en) * 1953-12-21 1956-10-16 Freeman O Ehrler Indicator actuator

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