DE89958A - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE .83: Uhren.
H. ERNST in BERLIN. Schlagwerk für Grofsuhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1896 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einschaltvorrichtung des Schlagwerkes für Thurm- und
dergleichen Uhren, welche sich durch Vereinfachung des Mechanismus und eine durchaus
sichere Function von den jetzt gebräuchlichen Constructionen unterscheidet.
Auf beiliegender Zeichnung ist diese Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht nach stattgefundener Auslösung.
Im wesentlichen besteht diese Vorrichtung aus "dem Schlufsrade a, welches vermittelst der
Zahnräder b, c, d und e das zur Bethätigung des Hammerhebels g und Wiedereinschaltung
des Hebels h dienende Zahnrad f in Drehung versetzt. Die Auslösung des Hebels h erfolgt
durch das Minutenrad i in der bekannten Weise, wie Fig. 1 veranschaulicht. Das Schlufsrad
α ist auf der einen Seite mit Stiften k versehen,
welche bei einmaliger Umdrehung des Rades a, was 12 Stunden in Anspruch nimmt,
das Einschalten des Hebels h 24mal bewirken,
d. h. jede halbe Stunde.
Auf der Welle m der Zahnräder e d ist ein Anlä'ufer / angeordnet, der bei jedem Schlag
eine Umdrehung macht und mit seinem Ende durch die Aussparung η der mit dem. Hebel h
in fester Verbindung stehenden Welle n1 schlägt.
Dies" geschieht jedoch nur, wenn der Hebel h ausgelöst ist, wobei die Aussparung in die
Bahn des Hebels h gedreht wird. Befindet sich dagegen der Hebel h in seiner Ruhelage,
wie Fig. ι zeigt, so wird er durch die Welle κ1
arretirt. Wird der Hebel h durch das Minuten-r
rad.ζ- ausgelöst, so fällt derselbe bis in die punktirte Lage, wo er durch den Stift 0 eine
Hemmung erhält. Bei dieser schwingenden Bewegung des Hebels h werden gleichzeitig der
Einschalter ρ und - die mit der Aussparung η
versehene "Welle n1 gedreht. Hierdurch erhält
die Aussparung η eine solche Stellung, dafs der Anläufer / ungehindert rotiren kann, und
zwar so oft, als es der der Anzahl der zu gebenden Schläge entsprechende Abstand zwischen
den betreffenden Stiften k gestattet. Alsdann trifft einer der Stifte k auf den kürzeren
Theil des Hebels h und hebt den längeren Theil sowie den Hebel ρ etwas hoch, so dafs
einer der Stifte q, welche in dem Zahnrad f vorgesehen sind und vordem über den Hebel ρ
hinweggleiteten, unter letzteren greifen und ihn anheben, wobei gleichzeitig die Welle n1 gedreht
und der Hebel h in seine Anfangslage gebracht wird. Infolge der Drehung der Welle nl
wird der Anläufer / arretirt und die Schlagvorrichtung (Rollen r und Hammerhebel g)
aufser Thätigkeit gesetzt.
Dieser Vorgang wiederholt sich bei der auf der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellten
Construction jede halbe Stunde; er kann aber auch viertelstündlich oder auch nur
jede Stunde wiederholt werden, wobei nur eine andere Anordnung der Stifte k getroffen werden
mufs.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Schlagwerk für Uhren, dadurch gekennzeichnet, dafs der durch das Minutenrad i ausgelöste Fallhebel (h) vermöge einer den Durchgang eines Anläufers / gestattenden Aussparung seiner Drehachse das Schlagwerk auslöst und nach dem Schlagen durch die auf dem Schlufsrade (a) in entsprechenden Entfernungen angeordneten Stifte (k) derartig angehoben wird, dafs einer der Stifte (q) des Hebnägelrades (f) unter den' Einschalthebel (p) greift und diesen sowie den Hebel (h) in seine ursprüngliche Lage zurückbefördert.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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