DE92840C - - Google Patents

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DE92840C
DE92840C DENDAT92840D DE92840DA DE92840C DE 92840 C DE92840 C DE 92840C DE NDAT92840 D DENDAT92840 D DE NDAT92840D DE 92840D A DE92840D A DE 92840DA DE 92840 C DE92840 C DE 92840C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/10Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only manually operated, e.g. block arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Zusatz zum Patente JVi 83926 vom 20. Oktober 1894.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1896 ab. Längste Dauer: 19. Oktober 1909.
Die Vorrichtungen im Stationsapparate, welche die selbsttätige Unterbrechung der Leitung nach Abgabe einer gewissen Anzahl von Wechselströmen bewirken, und ebenso die, welche die Sicherung des jedesmal nöthigen Mafses der Drehung der gezahnten Scheibe im Stellwerkapparat bei etwaigem Ausbleiben der richtigen Anzahl von Wechselströmen herbeiführen (Seite 4, 2. Spalte, Absatz 3 und 4 und Seite 2, i. Spalte, Absatz 3 und 4 der Patentschrift Nr. 83926), werden durch eine einfache Anordnung· im Stellwerkapparat ersetzt, welche die beiden eben genannten Aufgaben gleichzeitig erfüllt bezw. die zweite überflüssig macht.
In den Fig. 1 und 3, von denen die erste einen Apparat mit einfacher Sperrung (nur in der Ruhestellung), die letztere einen solchen mit doppelter Sperrung (in der Ruhe- und der gezogenen Stellung) wiedergiebt, befindet sich auf dem oberen Theil der sich drehenden Welle B, dicht unter der gezähnten Scheibe Z, eine kleine Scheibe, die in den genannten Figuren' mit 4 bezeichnet ist und die zur Herbeiführung der genannten Sicherung dient. Der von der Station her eintreffende Wechselstrom wird nämlich durch Contacte, welche sich an dieser Scheibe befinden, in den Apparat eingeführt, und zwar derart, dafs der Strom von selbst unterbrochen wird, sobald die vorschriftsmäfsige Drehung vollendet ist. Die Fig. 5 zeigt die Anordnung dieser Scheibe und der Schaltung in der Horizontalprojection. Die Scheibe 4 trägt auf ihrem Umfang zwei von einander isolirte halbringförmige Contactstücke 5 und 6, und auf diesen schleifen drei Contactfedern 1, 2 und 3. Von diesen ist 1 mit der Leitung I verbunden, die um die Elektromagnete E gewickelt ist und dann zum Stationsapparate hinführt, während die Leitungen von 2 und 3 direct zum Stationsapparat laufen, so dafs also im Ganzen drei Leitungen I, II und III dieVerbindung zwischen dem Stationsund dem Verschlufsapparat am Stellwerk herstellen. Im Stationsapparat befindet sich ein Contacthebel, der in Fig. 5 mit der Zahl 7 bezeichnet ist. Dieser ist an die Leitung I angeschlossen und kann mit den beiden Contacten II und III, die den gleichbenannten Leitungen entsprechen, in Berührung gebracht werden. Eine beliebige Stromquelle ist in die Leitung I eingeschaltet und in Fig. 5, schematisch angedeutet, mit der Zahl 8 bezeichnet. In der gezeichneten Lage ist im Stationsapparat Contact zwischen I und II hergestellt. Es kann aber kein Strom zu Stande kommen, weil im Stellwerkapparat die Scheibe 4 eine solche Stellung hat, dafs die Contactfedern 1 und 2 nicht auf einem und demselben Contacthalbringe schleifen. Wird aber im Stationsapparat der Hebel 7 umgelegt, so dafs die Leitungen I und IH in Wirksamkeit treten, so kann der Strom zu Stande kommen, weil die Contactfedern ι und 3 auf einem und demselben Contactringe 5 schleifen. Dreht sich nun infolge
der Stromwirkung die Welle B und mit ihr die Scheibe 4, z. B. im Sinne des gezeichneten Pfeiles, so tritt nach einer Vierteldrehung die Contactfeder 1 auf das Ringstück 6 über, und in demselben Augenblick hört infolge dieser Unterbrechung die Stromwirkung auf, die Welle B steht also still. Dafür aber liegen nun wieder die Leitungen I und II zum Stromdurchlafs bereit, sobald im Stationsapparat der Hebel 7 wieder mit dem Contacte II in Berührung gebracht wird.
Es kann also ohne erneute Umlegung des Hebels 7 in der Station keine gröfsere Drehung der Welle B im Stellwerk als um 900 eintreten.
Die in der Patentschrift Nr. 83926 auf S. 2, i. Spalte, letzter Absatz beschriebene Einrichtung zur Federnachspannung tritt, wie an derselben Stelle, zweite Spalte, zweiter Absatz bereits bemerkt, nicht ein, wenn die ertheilte Freigabe von der Station aus zurückgenommen wird, ohne dafs der Wärter diese Erlaubnifs zur Stellung des Signales benutzt hat. Um Betriebsstörungen durch eine solche Unterlassung zu vermeiden, wird durch vorliegende Construction die Einrichtung getroffen, dafs bei jeder Verstellung des Signales eine übermäfsige Spannung der Feder herbeigeführt, diese aber bei der Rücklegung des Signales um so weiter wieder aufgehoben wird, je weniger vorher eine Entspannung stattgefunden hatte. Auf diese Weise kann immer eine ganze Anzahl von unbenutzten Freigaben bezw. deren Rücknahme vorkommen, ohne dafs sogleich eine Betriebsstörung einträte. Hierfür dient folgende Einrichtung:
In Fig. 6 ist C die Spiralfeder, die an einem Ende mit dem von ihr zu treibenden Zahnrad b (Fig. ι und 3), am anderen mit einem Schaltrad 9 verbunden ist. Dieses Schaltrad wird bei der Verstellung der Stange 5 jedesmal gedreht, und zwar durch eine Schaltklinke 10 (Fig. i, 2, 3 und 6). In Fig. 1 ist die Bewegung dieser Schaltklinke von der Stell-" stange 5 aus so abgeleitet, dafs die Stange 5 einen Stift 11 trägt, der einen mit entsprechender Lücke versehenen senkrechten Hebel 12 um eine waagrechte Drehachse 13 dreht. Das zweite Ende dieses Hebels wirkt mittelst einer Lenkstange 14 auf einen um die senkrechte Achse G schwingenden waagrechten Hebel 15, der wiederum mittelst eines senkrechten Stiftes 16 den auf derselben Achse sitzenden Hebel 17 in Bewegung setzt. Dieser Hebel 17 trägt die vorher genannte Sperrklinke 10. In Fig. 3 ist diese Bewegungsübertragung dadurch bewerkstelligt, dafs mit der Stange S ein Stift K verbunden ist, welcher den vorher genannten Hebel 15 direct in Bewegung setzt.
Bei jeder Verschiebung der Stange S erfolgt also zunächst ein gleich starkes Aufziehen der Feder, dasselbe ist aber so reichlich bemessen, dafs es eine übermäfsige Federspannung hervorruft, die bei der Rücklegung der Stange S zum Theil wieder aufgehoben wird, und zwar um so weniger, je mehr Entspannung vorher erfolgt ist. Diese Aufhebung der überflüssigen Federspannung bei der Rückbewegung der Stange S geschieht auf folgende Weise:
Wenn bei der Rückbewegung der Stange S (also auch der Schaltklinke 10) eine Spannung der Feder erhalten bleiben soll, so mufs eine Sperrung vorhanden sein, welche einen Rückgang des Schaltrades g verhindert. Diese Sperrung ist in bekannter Weise durch ein auf der Welle G festsitzendes Sperrrad 18 (Fig. 7 und 4) und eine mit dem Schaltrad g verbundene Sperrklinke 19 vorgesehen, Hie durch eine Feder 20 angezogen wird. Verhindert man nun diese Sperrklinke während der Zurücklegung der Stange S, also des Rückweges der Schaltklinke 10, an ihrem Eingriff in das Sperrrad 18, so bleibt keine Federspannung bestehen, weil das Schaltrad g sich dann vollständig wieder zurückdreht. Verhindert man aber den Eingriff der Sperrklinke 19 in das Sperrrad 18 nur während eines Theiles der Dauer jener Rückwärtsbewegung, so bleibt, je nach Länge dieser Verhinderung, eine gröfsere oder kleinere Spannung in der Feder zurück. Eine solche theilweise Verhinderung des Eingreifens der Sperrklinke 19 je nach dem Mafse der vorher stattgehabten Federentspannung geschieht auf folgende Weise:
Fest verbunden mit dem umlaufenden Federgehäuse 21 (Fig. 8 und 4) ist ein bogenförmiger Schleifkranz 22, dessen relative Lage zu dem Schaltrad g also stets von dem Grade der vorhandenen Federspannung abhängt. Auf dem Umfang des Federgehäuses 21 schleift ein kleiner Hebel 23, der, je nach seiner relativen Lage, auch auf den Schleif kranz '22 hinauftreten kann. Dieser Hebel 23 ist nun mit der Sperrklinke 19 durch eine gemeinschaftliche Drehachse fest verbunden (Fig. 7 und 8). Es kann also die Sperrklinke 19 nur dann in die Zähne des Sperrrades 18 eingreifen, wenn der kleine Hebel 23 nicht auf dem Schleifkranz 22, sondern nur, wenn er auf dem Umfang des Federgehäuses 21 gleitet. Es ist nun die relative Stellung des Hebels 23 zum Schleifkranz 22 so gewählt, dafs ersterer bei nicht genügender oder genügender Federspannung auf dem Federgehäuse, bei übertriebener Federspannung auf dem Schleifkranz 22 gleitet. Sobald also eine übertriebene Federspannung eintritt, wird die Sperrklinke 19 ausgehoben und der Rückgang der Spannung so lange gestattet, bis der kleine Hebel 23 von dem Schleifkranz herabgleitet und die Sperrklinke 19 zum Eingriff kommt. Auf diese Weise regelt sich also der Grad der Federspannung immer von selbst.
Die Vorrichtung, welche bewirkt, dafs durch das Ziehen des Signales selbst die Freigabe aufgehoben wird, so dafs stets nur eine Signalstellung stattfinden kann, hat gegenüber der Einrichtung des Haupt-Patentes (Patentschrift Nr. 83926, S. 2, zweite Spalte, Absatz 2) eine Abänderung erfahren, die in den Fig. 9,'10, 11 und 12 dargestellt ist. Aus Fig. 9 ist zunächst ersichtlich, dafs eine zweite, die Stellstange S1 in der gleichen Richtung wie K mittelst des Einschnittes e.2 sperrende Klinke K2 angeordnet f Sf
ist, die ebenfalls
dieser kann
Stift t2 trägt. Auch
Hindernifs h2 ab
einen
von einem Hindernifs h2
wechselnd an einer Bewegung (nach links) gehindert werden, in welchem Falle die Klinke K2 nicht zur Wirkung kommen kann. Es ist nun die Einrichtung getroffen, dafs dieses Hindernifs Zz2 durch die Verstellung der Stange S aus der Rühelage in die gezogene Stellung jedesmal yon dem Stift t.2 entfernt wird, so dafs also bei dem Versuch, die Stange S nochmals zu verschieben, die Klinke K2 einfällt. Trifft aber von der Station her auf elektrischem Wege die Rücknahme der Freigabe ein, das heifst also: wird die Hauptklinke K zum Einfallen bereit gelegt, so ist dafür gesorgt, dafs gleichzeitig das Hindernifs h.2 wieder vor den Stift t2 tritt. Auf diese Weise kann also in jedem Falle immer nur eine von den beiden Klinken in der sperrenden Lage verharren. Es ergiebt sich für die Wechselbeziehung zwischen Klinke K, Klinke K2 und Stange S folgendes Schema:
Klinket Klinke UT2 Stange S
a) Ruhestand sperrend nicht sperrend gesperrt
b) Freigabe nicht sperrend nicht sperrend frei
c) Signalstange und Rücklegung nicht sperrend sperrend gesperrt
d) Rücknahme der Freigabe, d. h. Her
stellung von a)
sperrend nicht sperrend gesperrt.
Erreicht wird dieser Arbeitsgang durch folgende Einrichtung:
Das Hindernifs h2 befindet sich an einem in den Fig. 10, 11 und 12 im Grundrifs gezeichneten Hebel 29, der um die Achse G drehbar ist, durch die Feder 25 immer möglichst nach links gedreht wird und einen nur einseitig nachgiebigen federnden Schnepper 26 trägt. In Fig. 10 ist die Stellung gezeichnet, welche dem oben unter a) gekennzeichneten Zustand entspricht. Die Welle B hat eine solche Stellung, dafs keines der Hindernisse h den Stift t, welcher der Hauptklinke K angehört, an der Bewegung hindert. Der Hebel 24 aber hat eine solche Lage, dafs das Hindernifs h 2 vor dem Stift t2 liegt. Fig. 11 zeigt den unter b) erwähnten Zustand: Stift t ist durch Hindernifs h gesperrt. Es ist jedoch auch das Signal schon als gezogen angenommen, und dadurch hat der schon aus der Beschreibung der Aufziehvorrichtung bekannte Hebel 17 mittelst eines Stiftes 27 den Hebel 24 entgegengesetzt dem Sinne eines Uhrzeigers gedreht. Dadurch hat sich das Hindernifs h2 vom Stift t2 entfernt und daher die Klinke K2 bereits freigegeben. Bei dieser Drehung ist der Schnepper 26 infolge seiner Nachgiebigkeit an der Welle B vorbeigeglitten.
Wird die Stange 5 jetzt zurückgelegt, so tritt die in Fig. 12 dargestellte Lage ein. Das Zurückdrehen des Hebels 17 läfst auch den Hebel 24 infolge der Feder 25 wieder zurückschwingen , jedoch kann. dieser nicht weiter gelangen, als bis der Schnepper 26 gegen die Welle B stöfst. Da dieser Schnepper in der jetzt beanspruchten Richtung nicht nachgiebig ist (Stift 28 verhindert dies), so verharrt der Hebel 24 in der in Fig. 12 gezeichneten Lage, das heifst, es kann das Hindernifs h2 immer noch nicht wieder dem Stift t2 gegenübertreten.
Trifft nun die Rücknahme der Freigabe von der Station her ein, nachdem bereits das Signal im Stellwerk gezogen ist, so dreht sich die Welle B wieder um 90°. An der Ste)le, mittelst welcher sie dem Schnepper den Durchgang verwehrte, ist diese Welle aber so abgeflacht, dafs nach einer Drehung um 90° der Schnepper Raum zum Vorbeischwingen findet. Es kann dann der ganze Hebel 17 wieder seine erste, in Fig. 10 dargestellte Lage einnehmen und das Hindernifs h2 sich wieder vor den Stift t.2 legen. Dadurch ist der vorher geschilderte Arbeitsgang erreicht.
Die .farbigen Felder (roth und weifs), durch welche der_ jeweilige Zustand des Blockapparates (ob blockirt oder nicht) angedeutet wird, befanden sich im Haupt-Patente auf der
Scheibe Z (Patentschrift Nr. 83926, S. 1, zweite Spalte, Absatz 4). Mit Vortheil wird statt dessen eine Einrichtung angewendet, welche in den Fig. 1 und 9 zu sehen ist. Es ist hier für den gedachten Zweck eine mit dem Zahnrad b verbundene Trommel T gewählt, deren Umfang durch senkrechte Streifen in abwechselnd rothe und weifse Felder getheilt ist. Die Breite dieser Streifen ist so gewählt, dafs bei jedem Wechsel im Zustande des Apparates (blockirt oder freigegeben) auch ein neuer rother oder weifser Streifen vor ein im Gehäuse des Apparates befindliches Fensterchen tritt.
Bei solchen Apparaten, welche mit der vorher beschriebenen Einrichtung zur selbstthätigen Herbeiführung der Sperrung nach einmaligem Ziehen des Signales versehen sind, wie sie an den Fig. 9 bis 12 erläutert wurde, kann man leicht eine Vorrichtung schaffen, die mittelst einer Farbenscheibe dem Beamten erkennbar macht, ob das Signal bereits gezogen ist oder nicht. Es ist auf dem in den Fig. 10, 11 und 12 gezeichneten Segmente der Theil 29 mit rother, der Theil 30 mit grüner Färbung versehen und das Segment schwingt zwischen der Schauöffnung und der schon erwähnten Trommel T mit der Farbenscala (siehe Fig. 9). Auf diese Weise deutet das Verschwinden des Segmentes in der Schauöffnung (Fig. 10) die Ruhestellung, das Erscheinen des grünen Feldes 30 (Fig. 11) die gezogene Stellung der Stange S und endlich das rothe Feld 29 (Fig. 12) die erfolgte Zurücklegung der Stange S und ihre selbstthätig eingetretene Sperrung an.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Abänderung der in Anspruch 1 des Patentes Nr. 83926 geschützten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs die Stromunterbrechung nach erfolgter Drehung nicht im Stationsapparat, sondern im Stellwerksapparat erfolgt, und zwar dadurch, dafs zwischen Stationsapparat und Stellwerksapparat drei Leitungen vorgesehen sind, von denen abwechselnd je zwei zur Stromführung benutzt werden, und dafs ein von der gedrehten Vorrichtung selbst gesteuerter Contactwechsel angeordnet ist, derart, dafs. nach der Drehung um den vorgeschriebenen Winkel der eine der drei Contacte aus- und der andere dafür eingeschaltet wird.
    An der unter Anspruch 4 des Patentes Nr. 83926 geschützten Vorrichtung eine Einrichtung zum Rückgängigmachen der absichtlich übermäfsigen und bei erfolgter Benutzung des Stellwerkes ganz oder theilweise überflüssigen Federspannung am Stellwerkapparat, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Sperrrad (18) nebst Sperrklinke (19) angeordnet ist, welche die durch Schaltklinke (10) und Schaltrad (9) bewirkte Federspannung aufrecht erhalten, wobei aber die Sperrklinke (19) durch einen Hebel (23) gesteuert wird, der seinerseits durch einen Schleifkranz (22) derart beeinflufst wird, dafs er bei Eintritt einer übermäfsigen Federspannung in eine die Sperrklinke (19) aushebende Lage gelangt, so dafs eine Rückdrehung der Feder um das'vorhandene Uebermafs erfolgt.
    Eine Abänderung der unter Anspruch 3 des Patentes Nr. 83926 geschützten Einrichtung zur selbstthätigen Herbeiführung einer Sperrung der Stellstange (S), gekennzeichnet durch eine zweite Klinke (K2), Fig. 9, welche im gleichen Richtungssinne wie die Hauptklinke (K) sperrend auf die Stellstange (S) wirkt, und durch ein das Einfallen der Klinke (K2) abwechselnd gestattendes und verhütendes, von der Stellstange (S) aus und durch die auf elektrischem Wege betriebene Welle (B) gesteuertes Hindernifs (h 2).
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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