DE928107C - Elektrischer Weichenantrieb mit UEberwachungseinrichtung - Google Patents

Elektrischer Weichenantrieb mit UEberwachungseinrichtung

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Publication number
DE928107C
DE928107C DES28365A DES0028365A DE928107C DE 928107 C DE928107 C DE 928107C DE S28365 A DES28365 A DE S28365A DE S0028365 A DES0028365 A DE S0028365A DE 928107 C DE928107 C DE 928107C
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DE
Germany
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point machine
switch
monitoring
monitoring device
tongue
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Expired
Application number
DES28365A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Dipl-Ing Fehlauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE928107C publication Critical patent/DE928107C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/06Electric devices for operating points or scotch-blocks, e.g. using electromotive driving means
    • B61L5/065Construction of driving mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Elektrischer Weichenantrieb mit 1Pberwachungseinrichtung Es ist bekannt, zur Kontrolle der Weichen- und Zungenlage einer Weiche elektrische Weichenantriebe mit einer Überwachungseinrichtung zu versehen, die; durch Überwachungskontakte überprüft, ob die Weiche der Stellbewegung des Antriebes gefolgt ist und $de Weichenzungen ihre richtige Endlage erreicht haben. In der Regel verwendet man hierfür zwei im Antrieb gelagerte Schieher, die von den Weichenzungen über angelenkte Verbindungsstangen verschoben werden. Die, Kontrollschieber haben Ausnehmungen, in die ein Hakenhebel oder Nocken eingreift, wenn die Zungen ihre Endlage erreicht haben. Der Hakenhebel kann an den Schalthebeln der überwacherkontakte befestigt sein oder auf andere Weise mit diesen in Verbindung stehen. Ist beispielsweise die Zungenverbindungsstange oder die Stellstanege gebrochen, so daß eine oder beeide Weichenzungen der Stellbew egung des Weichenantriebes nicht gefolgt sind, dann werden auch die Zungenprüferstangen nicht bewegt, so daß der die Weichenlage rückmeldende Schalthebel nicht einfallen kann. Der Überwachungsmagnet im Stellwerk erhält keinen Strom, infolgedessen kann auch das zugehörige Signal nicht auf Fahrt gestellt werden.
  • Die Anordnungbesonderer Überwachungsschieber am Antrieb ist aufwendig. Da für den Schiebereintritt eine Wand des Antriebsgehäuses durchbrochen werden muß, kann hier Staub oder Wasser eindringen. Außer der Stellstanige müssen im gleichen Schwellenfeld noch Zunge,nprüferverbindungsstangen angeordnet und an die Zungen angeschlossen werden; dadurch wird das Stopfen, dieser Schwellen erschwert, ;auch können durch Schnee- und Eisablagerungen Störungen auftreten.
  • Es würde daher einen Vorteil und eine wertvolle technische Verbesserung eines elektrischen Weichenantriebes bedeuten, wenn man eine Kontrolle der Weichen- und Zungenlage ohne Anwendung besonderer Zungen'kontrollschieber und ihrer Verbindungsstangen erreichen könnte.
  • Gemäß der Erfindung ,wird eine Weichemkontrodledadurch bewirkt, . daß der die Weichenstellstange bewegende: Teil des. elektrischen Antriebes, z. B. die Stelll'kurbel oder der Stellgchieber, durch eine auf die Stellkurblel einwirkende Kraft, die durch eine Feder, ein Gewdcht od. dgl. erzeugt wird,. bei Bruch der Stallstange oder der Zungenverbindungsstange übeir die normale Endlage hinaus um eirein geiringen Weg weiterbewegt wird, so. daß die Überwachungskontakte unterbrochen werden.- Während bei den bisher bekannten elektrischen Weichenantrieben die Begrenzung des Stallhubes durch einen festen Anschlag im Weichenantrieb selbsterfolgt und die Weiche in! ihrer Endlage nur mit einer bestimmten HalWzraft festgehalten wird, liegt die Begrenzung des Stellwe;ges gemäß der Erfindung in der Weiche selbst, wobei die Weichenzungen mit einem durch den Antrieb bewirkten Anpressen gegen die Backenschiene oder einen den Zungenhub begrenzenden Anschlag gedrückt werden. Nur in diesen Endlagen werden die Überwachungskontakte geschlossen.
  • In Fig. i ist eine solche Anordnung beispielsweise dargestellt.
  • Von dem elektrischen Weichenantrieb i sind nur die für die Überwachung wichtigen Teile dargestellt. Beispielsweise ist hier eine Antriebskurbel 2 vorgesehen, die von einem Elektromotor über ein Getriebe um den erforderlichen Winkelweg gedreht wird, und die Zungen 3 der Weiche über eine Stallstange 4 in bekannter Weise hin und her bewegt. Nach Erreichen der Endlage sind die Kontaktfedern 5 des Überwachungskontaktes geschlossen. Eine Feder 6 wirkt auf die Steinkurbel oder deren Welle ein und sucht sie im Stallsinne weiterzubewegen. Da der Antrieb keinen Endanschlag hat, kann sich die.Stellkuribel bei Bruch der Stellstange4 weiterdrehen, so daß der Überwachungskontakt unterbrochen wird.
  • Bei Weichen ohne Spitzenverschluß, deren Zungen durch eine Verbindungsstange während des ganzen Stallweges gleichzeitig mitgenommen werden, ist es wichtig, daß die Angriffsbolzen der Weiche waagerecht liegen und die Stallstange an einem Hebelarm der Zungenverbindungsstange angreift. Wird beispielsweise der Bolzen 7 gelöst,. so stellt sich, wie aus Fig. 2 ersichtlich, die Zungenverbindungsstange 8 schräg, wobei sie sich um den Bolzen 9 dreht. Die Kurbel 2 hat sich über ihre normale Endlage hinausgedrieht, der überwachüngskonta,kt 5 ist unterbrochen. Das gleiche geschieht, wenn; Bolzen 9 entfernt wird oder die Zungenverbindungsstan.ge 8 bricht.
  • Auch bei Weichen mit Spitzenverschlußä deren Zungen nicht während des ganzen Stallweges gleichzeitig gestellt werden, läßt sich diese Art der Zungenüberwachung verwenden. Wie aus Fig. 3 ,ersichtlich ist, greift hierbei die Stellstanige nicht an der Stange an, die die beiden Spitzenverschlüsse miteinander verbindet, sondern tsie wird an die Mitte einer Schwinge io .angeschlossen., die mit beiden Weichenzungen in Verbindung steht. Beispielsweise wird die Schwinge io, wie dargestellt, unmittelbar an die dem Antrieb zunächst liegende Zunge angelenkt, während an dem entgegengesetzten Schwingenende die zur zweiten Zunge 13 führende Stange ii angreift. Hierbei ist es erforderlich, daß der Hub der ubliegienden Zunge, z. B. durch den Anschlagwinkel 12, begrenzt wird, damit die Endbegrenzung des Stellhübes in der Weiche liegt. Während der Umstellbewegung wird, entsprechend der Bewegungsart eines Spitzenverschlusses, zunächst die ablieigende Zunge bewegt, da die anlieigende Zunge noch verriegelt ist. Bleibt eine der beiden Zungen liegen, so erreicht die Kurbel nicht ihre Endlage. Tritt ein Bruch einer der Stangen oder ihrer Verbindungsglieder ein, so fehlt die Endbegrenzung in der Weiche, und die Kurbel wird durch Federwirkung über ihre Endlage hinaus bewegt. In beiden Fällen werden die Überwachungskontglcte - unterbrochen. Die Überwachungseinrichtung ist von der Bauart des Spitzenverschlusses unabhängig. Beide Zungen werden durch Federkraft in ihrer Endlage festgehalten, so daß sie auch dann die richtige Lage einnehmen, wenn ein Teil des Spitzenverschlusses gebrochen sein sollte. Auch eine Spürerweiterurng der Weicho -,vi rd durch Unterbrechen, der Überwachungskontakte bemerkbar.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Weichenantrieb mit überwachungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß bei Bruch der Stellstang4 (4) des Weichengestänges oder eines seiner Teile die Stellku:rbel (2) oder der Stellschiebser des Antriebs durch eine auf die Stallkurbel einwirkende Kraft, z. B. einer Feder (6), über die normale Endlage hinaus um einen geringen, Weg weiterbewegt wird, so daß die Überwachungskontakte (5) unterbrochen werden. - '
  2. 2. Elektrischer Weichenantrieb nach Anspruch i,- dadurch gekennzeichnet, dd,ß die Endbegrenzung der Stallbewegung nicht im Weichenantrieb, sondern in der Weiche selbst liegt.
  3. 3. Elektrischer Weichenantrieb nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, d@aß die Stallstange (4) an einem Hebelarm der Zungenverbindun.gsstange,(8) angreift.
  4. 4. Elektrischer Weichenantrieb nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stallstange (4) an die Mitte einer Schwinge (io) angeschlossen ist, deren Enden mit den beiden Weichenzungen ,gelenkig verbunden sind.
DES28365A 1952-05-01 1952-05-01 Elektrischer Weichenantrieb mit UEberwachungseinrichtung Expired DE928107C (de)

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