DE471303C - Elektrischer Kettenfadenwaechter fuer Webstuehle - Google Patents

Elektrischer Kettenfadenwaechter fuer Webstuehle

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DE471303C
DE471303C DEZ16732D DEZ0016732D DE471303C DE 471303 C DE471303 C DE 471303C DE Z16732 D DEZ16732 D DE Z16732D DE Z0016732 D DEZ0016732 D DE Z0016732D DE 471303 C DE471303 C DE 471303C
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contact
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looms
electric chain
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions
    • D03D51/28Warp stop motions electrical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Elektrischer Kettenfadenwächter für Webstühle Die Erfindung betrifft einen elektrischen Kettenfadenwächter für Webstühle mit einem beim Betrieb des Webstuhles sich drehenden Kontaktkörper, welcher in den durch herabfallende Weblitzen zu schließenden Abstellstromkreis eingeschaltet ist, und durch dessen Verstellung im Umfangssinne der Zeitpunkt zur Schließung des Abstellstrornkreises in bezug auf die SchützenbeNvegung abgestimmt werden kann. Es ist bekannt. bei Wächtereinrichtungen dieser Art für jeden Webschaft einen solchen drehbaren Kontaktkörper vorzusehen, so daß entsprechend viele Kontaktstücke einzustellen sind und die Einrichtung verwickelt wird.
  • Um nun mit einem einzigen solchen Kontaktkörper auszukommen, ist derselbe gemäß der Erfindung mit einem von einem ortsfesten Kontaktstück- berührten Kontaktring versehen sowie mit zwei an diesen Kontaktring angeschlossenen Kontaktstellen, welche mit verschiedenen Webschäften zugeordneten, ortsfesten Kontaktstücken derart zusammenwirken, daß die infolge Fadenbruches an ihren Schäften herabfallenden Weblitzen der verschiedenen Webschäfte in gleicher Stellung der Schäfte den Abstellstromkreis schließen können.
  • Es kann dabei in einfachster Weise durch Verstellen dieses einen Kontaktkörpers im Umfangssinne das Schließen des Abstellstromkreises hinsichtlich der Bewegung sämtlicher Webschäfte auf einmal abgestimmt werden.
  • Die Zeichnung dient zur Erläuterung von zwei Ausführungsbeispielen des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. i zeigt als erstes Beispiel einen einfachen Webstuhl. Abb. z zeigt einen einzelnen Webschaft. Abb. 3, 4 und 5 zeigen in größerem Maßstab Einzelheiten des Webschaftes. Abb. 6 veranschaulicht in zwei Darstellungen eine Weblitze in kontaktfreier Lage sowie in Kontaktlage an einem Schaftstab. Abb. 7 zeigt in Ansicht und im Schnitt die auf einer Welle angeordnete Kontaktvorrichtung. Abb.8 zeigt ein zum Beispiel zugehöriges Schaltungsschema.
  • Abb. 9 veranschaulicht als zweites Beispiel einen Webstuhl mit durch eine Schaftmaschine bewegten Schäften. -Abb. io und ii zeigen in zwei rechtwinklig zueinander versetzten Darstellungen eine Einzelheit, während Abb. 1z ein zu diesem Beispiel gehöriges Schaltungsschema zeigt.
  • Beim Webstuhl gemäß Abb. i bezeichnet i die von der nicht gezeichneten Hauptwelle angetriebene Schlagwelle, durch deren Schlagnasen z und 3 in bekannter Weise die Bewegung von Oberschlägern 4 und 5 für den Webschützen erfolgt. 6 ist der Abstellhebel des Webstuhles. Der Abstellhebel 6 trägt, wie bekannt, einen Winkelhebel 7, welcher für gewöhnlich durch eine Sperrstange 8 entgegen dem Einfluß einer nicht dargestellten Zugfeder in der gezeichneten Stellung gehalten wird. Nach Auslösen der Sperrstange 8, welches durch Erregung einer elektromagnetischen Spuleg bewirkt wird, bringt genannte Zugfeder den Winkelhebel ? in eine Stellung, in welcher dessen kürzerer Arm in die Bahn der einen Stelze der Weblade io kommt, wodurch dann der Abstellhebel 6 aus seiner Sperrast herausgedrückt wird zwecks Abstellens des Webstuhles. Von der Weblade ist nur der als Schützenbahn dienende Teil gezeichnet.
  • Es sind bei diesem Beispiel vier Webschäfte--i i . angenommen, die in bekannter Weise paarweise an Schnurzügen 12 aufgehängt sind. Die Weblitzen 13 sind auf zwei Stäbe 14 und 15 aufgeschoben, von denen der obere, 14, zwei ineinanderliegende Stromleiter 16 und 17 (Abb. 6) aufweist, welche durch eine Isolierschicht 18 voneinander getrennt sind. Der obere Schaftstab 14 liegt beiderends in Isolierstücken i9 und 2o; das Isolierstück i9 ist in Abb. 3 im Schnitt gezeichnet,- während Abb. 4 und 5 das Isolierstück 2o in Ansicht und im Schnitt, der zur Ansicht rechtwinklig versetzt ist, zeigt. Der Stromleiter 16 des Schaftstabes 14 ist durch einen im Isolierstück i9 angeordneten Bolzen 21 (Abb. 3) und eine auf diesen wirkende Druckfeder 22 mit einer am Schaftrahmen befindlichen Kontaktplatte 23 stromleitend verbunden, welch letztere ihrerseits mit einer Klemmschraube 24 Verbindung hat. Der Stromleiter 17 des Schaftstabes 14 ist durch einen ihn gabelartig übergreifenden, im Isolierstück 2o gelagerten Bolzen 25 und eine auf diesen wirkende Druckfeder 26 mit einer am Schaftrahmen angebrachten Kontaktplatte 27 stromleitend verbunden, welch letztere ihrerseits mit einer Klemmschraube 28 verbunden ist. Der untere Schaftstab 15 liegt in zwei Isolierstücken 29 und 30 (Abb. 2).
  • Die vorgesehene Anordnung der Schaftstäbe 14 und 15 in Isolierstücken und der mit dem Schaftstab 14 in stromleitender Verbindung stehenden Teile des Schaftrahmens verhindern bei Schließung des Abstellstromkreises einen übergang des Stromes auf die seitlichen Metallschienen 31 des Rahmens der Schäfte i i, deren zwei Längsteile aus Holz bestehen. Dies ist aus dem Grunde wichtig, weil einander benachbarte Schäfte häufig in solche gegenseitige Lage kommen, daß sie einander mit den seitlichen Schienen 31 berühren.
  • Die- auf den Schaftstäben 14 und 15 geführteiz-Weblitzen 13, welche bei ungebrochenen Kettenfäden durch diese in Schwebelage (Abb. 6, links) gehalten werden, wirken durch ihre obere Platine 32 mit den Stromleitern 16 und 17 des Stabes 14 des betreffenden Schaftes zusammen. Fällt eine Litze 13 infolge Fadenbruches am Schaft herab (Abb. 6, rechts), dann stellt sie stromleitende Verbindung zwischen den Leitern 16 und 17 des Schaftstabes 14 her zwecks Schließung des Abstellstromkreises des Webstuhles. In diesen Stromkreis ist die auf der Schlagwelle r drehverstellbar angeordnete Kontaktvorrichtung 33 eingeschaltet (Abb. i, 7, 8). Dieselbe weist auf einem Zylinder, der aus Isolierznaterial besteht, einen Kontaktring 34 und links und rechts davon j e einen mit dem Ring 34 verbundenen Kontaktstreifen 35 bzw. 36 auf. Gegen den Ring 34 liegt eine Kontaktzunge 37 an, und in der Bahn der Kontaktstreifen 35 und 36 befindet sich je eine Kontaktzunge 38 bziv. 39. Die Kontaktzunge 37 ist an eine Stromleitung 4o angeschlossen, in welche die elektromagnetische Spule 9 eingeschaltet ist. Von der Stromquelle aus, an welche die Leitung4o angeschlossen ist, führt eine Leitung 41 (über die Klemmschrauben 28) zu den Stromleitern 17 der vorhandenen vier oberen Schaftstäbe 14. Die Stromleiter 16 dieser Schaftstäbe 14 sind (über die Klemmschrauben 24) -paarweise durch je eine Leitung 42 bzw. 43 mit der Kontaktzunge 38 bzw. 39 verbunden.
  • Die Kontaktvorrichtung 33 ist derart auf der Schlagwelle i eingestellt, daß eine Schließung des Abstellstromkreises nur in einem bestimmten Zeitpunkt nach dem einzelnen Schützenschlag erfolgen kann. Angenommen, es seien infolge Fadenbruches durch eine am Schaft herabfallende Weblitze in bezug auf das Schema gemäß Abb.8 auf dem links außen befindlichen Schaftstab 14 die Stromleiter 16 und 17 miteinander verbunden worden, dann wird im gegebenen Zeitpunkt, sobald der Kontaktstreifen 35 der sich drehenden Kontaktvorrichtung 33 mit der zugeordneten Kontaktzunge 38 in Berührung tritt, der Abstellstromkreis 40, 41 über die Leitung 42 geschlossen. Infolge der hierdurch bewirkten Erregung dex elektromagnetischen Spule 9 wird die Sperrstange 8 ausgelöst, so daß der kürzere Arm des federbeeinflußten Winkelhebels 7 in die Bahn der auf der entsprechenden Seite des Webstuhles befindlichen Stelze der Weblade io bewegt wird, worauf die Auslösung des Abstellhebels 6 erfolgt. Werden durch eine infolge Fadenbruches an ihrem Schaft herabfallende Weblitze in bezug auf das Schema gemäß Abb. 8 auf dem rechts außen befindlichen Schaftstab 14 die Stromleiter 16 und 17 miteinander verbunden, dann wird der Abstellstromkreis 1o, 41 im angegebenen Zeitpunkt durch Berührung des Kontaktstreifens 36 der Kontaktvorrichtung33 mit der zugeordnetenKontaktzunge 39 über die Leitung 43 geschlossen.
  • Beim Webstuhl gemäß Abb. 9 sind von der zugeordneten Schaftmaschine nur einzelne Teile gezeichnet. Bei sechs Webschäften i i sind Schwingen vorhanden, die je aus zwei miteinander verbundenen Schwingen 44, 44' bestehen und an denen je ein Schaft aufgehängt ist, dessen Aufundabbewegung von einer an der Schaftmaschine vorgesehenen Mustervorrichtung aus bestimmt wird. Den sechs Schwingen 44' ist je eine Stellscheibe 45 zugeordnet, welche aus Isoliermaterial besteht und am Umfang einen Kontaktstreifen 46 (Abb. io) aufweist. An den Kontaktstreifen der Stellscheiben 45, die drehbar auf einer gemeinsamen Achse 47 sitzen, greift je eine Zugfeder 48 an, die mit einer Klemmschraube 49 verbunden ist. Die Zugfedern 48 sind bestrebt, die Stellscheiben 45 in einer Stellung zu halten, in welcher dieselben durch die Begrenzung eines an einem erhöhten Umfangsteil derselben vorhandenen Ausschnittes 5o an eine Anschlagstange 5 1 anschlagen. In dieser Stellung der Stellscheiben 45 sind deren Kontaktstreifen 46 außerhalb des Bereichs von zugeordneten Kontaktzungen 52, welche an einer Sammelschiene 53 vorgesehen sind. An jeder Stellscheibe 45 greift eine Steuerstange 54 an, auf welcher sich (auf einer Schraubenmutter) ein Hebel 55 abstützt. Die auf einer gemeinsamen Achse 56 gelagerten Hebel 55 befinden sich in der Bewegungsbahn je einer Schwinge 44'.
  • Bei der :-Abwärtsbewegung der einzelnem Schwinge 44' stößt dieselbe auf den zugeordneten Hebel 55 auf und verschwenkt denselben abwärts in die in Abb. io strichpunktiert gezeichnete Stellung (in Abb. i i sind je drei Schwingen 44' in oberer und unterer Stellung im Schnitt gezeichnet). Dabei wird die zugeordnete Stellscheibe 45 durch Vermittlung ihrer Steuerstange 54 derart gedreht, daß der Kontaktstreifen 46 der Stehscheibe 45 mit der entsprechenden Kontaktzunge 5a in Berührung tritt. Dadurch wird die von der Kontaktzunge 38 zur Sainmel-. schiene 53 führende, durch eine Zweigleitung 43 mit der Kontaktzunge 39 verbundene Leitung 4a über die gedrehte Stellscheibe 45 und ihrer gleichzeitig als Stromleiter dienenden Zugfeder 48 über eine an die entsprechende Klemmschraube 49 angeschlossene Leitung 57 mit dem Stromleiter 16 des Schaftstabes des zugehörigen Webschaftes verbunden, so daß bei infolge Fadenbruches am Schaft leerabgefallener Litze der Abstellstroinkreis 40, 41 geschlossen wird, sobald die sich drehende Kontaktvorrichtung 33 den einen ihrer Kontaktstreifen 35, 36 mit der betreffenden Kontaktzunge 38 bzw. 39 in Berührung bringt.
  • Bei beiden erläuterten Beispielen kann die Schließung des Abstellstromkreises über die Kontaktvorrichtung 33 nur in Unterfachstellung der einzelnen Webschäfte erfolgen.
  • Statt die Kontaktvorrichtung 33 auf ihrer Welle drehverstellbar anzuordnen, könnte man auch die vorgesehenen, mit dem Kontaktring verbundenen Kontaktstreifen am Isolierkörper drehverstellbar anbringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Kettenfadenwächter für Webstühle mit Kontaktlitzen in den Webschäften und mit einem beim Betrieb des Webstuhles sich drehenden Kontaktkörper in dem durch herabfallende Weblitzen zu schließenden Abstellstromkreise, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktkörper (33) einen von einem ortsfesten Kontaktstück (37) berührten- Kontaktring (34) und zwei hieran angeschlossene Kontaktstellen (35, 36) besitzt, welche mit verschiedenen Webschäften zugeordneten, ortsfesten Kontaktstücken (38, 39) in der Weise zusammenwirken, daß die infolge Fadenbruches herabfallenden Weblitzen (i3) der verschiedenen Webschäfte in gleicher Stellung der Schäfte den Abstellstromkreis (40, 41) schließen können.
DEZ16732D 1927-03-30 1927-04-06 Elektrischer Kettenfadenwaechter fuer Webstuehle Expired DE471303C (de)

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CH471303X 1927-03-30

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DE471303C true DE471303C (de) 1929-02-09

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ID=4516002

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DEZ16732D Expired DE471303C (de) 1927-03-30 1927-04-06 Elektrischer Kettenfadenwaechter fuer Webstuehle

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DE (1) DE471303C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1123268B (de) * 1954-10-02 1962-02-01 Sulzer Ag Verfahren zum Abstellen von Webmaschinen und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE1292096B (de) * 1963-12-31 1969-04-03 Esser Martin Elektrische Geschirrkettenfadenwaechter fuer Webmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1123268B (de) * 1954-10-02 1962-02-01 Sulzer Ag Verfahren zum Abstellen von Webmaschinen und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
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