DE926831C - Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE926831C
DE926831C DED2888A DED0002888A DE926831C DE 926831 C DE926831 C DE 926831C DE D2888 A DED2888 A DE D2888A DE D0002888 A DED0002888 A DE D0002888A DE 926831 C DE926831 C DE 926831C
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DE
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gear
clutch
shaft
gears
coupling
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Expired
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DED2888A
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English (en)
Inventor
Hans-Joachim Dipl-Ing Foerster
Karl Dr-Ing Kollmann
Theodor Dipl-Ing Kuemmich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D67/00Combinations of couplings and brakes; Combinations of clutches and brakes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf ein Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer Strömungskupplung und einer als Gangschaltung dienenden mechanischen Kupplung, bei dem der Antrieb mindestens in einem Teil der unteren Gänge von der getriebenen Hälfte der Strömungskupplung über eine Hohlwelle und in mindestens einem oberen, insbesondere dem höchsten Gang von der treibenden Hälfte der Strömungskupplung unmittelbar über die mechanische Kupplung und über eine in der Hohlwelle konzentrisch angeordnete innere Welle erfolgt.
  • In Ausgestaltung derartiger Getriebe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Hohlwelle in Antriebsverbindung mit der Vorgelegewelle eines Zahnräderstandgetriebes über die Zahnräderpaare für die niederen Vorwärtsgangstufen steht und die innere Welle mit der Abtriebswelle gegebenenfalls über eine zweite mechanische Kupplung direkt kuppelbar ist.
  • Durch die Erfindung wird ein Vorgelegegetriebe geschaffen, das sich durch möglichst große Einfachheit und kurze Baulänge bei einer möglichst großen Anzahl von Getriebestufen und geringem Gewicht auszeichnet und das dabei auch die weiche Wirkung der Strömungskupplung in den unteren mit dem guten Wirkungsgrad der mechanischen Kupplung in den oberen Gängen verbindet.
  • Gegenüber einem bekannten Getriebe, bei dem die mechanische Kupplung und die Strömungskupplung je mit einem Glied eines nachgeschalteten Planetengetriebes zusammenarbeiten, hat die Erfindung unter anderem den Vorzug, daß kein teures Planetengetriebe verwendet werden muß und daß die mechanische Kupplung für einen direkten Gang, der durch einfaches Aneinanderkuppeln fluchtender Wellen erzielt wird, verwendet werden kann. Es ist andererseits wohl auch ein Getriebe bekannt, bei dem einer Strömungs- und einer Reibungskupplung ein Standgetriebe nachgeschaltet ist, wobei jede der Kupplungen mit je einem Zahnrad dieses Standgetriebes zusammenarbeitet, jedoch ist hierbei im Gegensatz zur Erfindung die Hohlwelle und nicht die innere Welle mit der Reibungskupplung verbunden, was zu einer sperrigen Ummantelung der Strömungskupplung zum Zweck des Antriebs der Hohlwelle führt.
  • Auch ist kein direkter Gang über die Reibungskupplung vorgesehen.
  • Zur Erzielung weiterer Gangstufen besteht eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung darin, daß die mit der treibenden Hälfte der Strömungskupplung über die mechanische Kupplung kuppelbare innere Welle mit- dem treibenden Teil einer Lamellenkupplung verbunden ist, deren getriebener Teil über eine zweite, zwischen der inneren Welle und der ersten Hohlwelle angeordnete Hohlwelle mit einem Zahnräderpaar des Standgetriebes in Antriebsverbindung steht.
  • Etwas Ähnliches kann erfindungsgemäß auch dadurch erreicht werden, daß der mit der treibenden Hälfte der Strömungskupplung verbundene Kupplungsdeckel zur Erzielung weiterer Gänge über eine weitere (dritte konzentrische) äußere Getriebewelle mit einem Zahnradpaar des Standgetriebes gekuppelt ist bzw., z. B. durch eine Lamellenkupplung, gekuppelt werden kann.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung dreier Ausführungsbeispiele nach Abb. I, 2 und 3 zu entnehmen. Abb. 4 zeigt die Klauenkupplung für den Freilauf in Abwicklung.
  • In Abb. I ist I die antreibende Welle des Motors, z. B. die Motorkurbelwelle, 2 die Strömungskupplung, welche aus einer treibenden Hälfte 3 und einer getriebenen Hälfte 4 besteht.
  • Die treibende Hälfte der Strömungskupplung 3 ist mit dem Kupplungsstück 5 einer Lamellenkupplung 6 verbunden, welche durch einen hydraulisch gesteuerten Kolben 7 derart betätigt wird, daß das Kuppeln durch den Druck des hydraulischen Mittels, das Entkuppeln unter Federwirkung erfolgt. Das Gegenkupplungsstück 8 der Kupplung 6 steht mit einer Innenwelle 9 in fester Verbindung, welche z. B. als Drehstab ausgebildet ist.
  • Die treibende Hälfte 4 der Strömungskupplung 2 ist auf einer Hohlwelle Io angeordnet, welche in die durch die beiden Lager II und I2 begrenzte Kammer des Wechselgetriebegehäuses I3 hineinreicht und auf ihrem Ende innerhalb der Kammer das Zahnrad I4 der aus den Zahnrädern I4 und I5 bestehenden konstanten Getriebeübersetzung trägt: Das Zahnrad I5 ist auf einer Vorgelegewelle I6 fest angeordnet. Auf dieser sind, lose drehbar, die Zahnräder I7 und I8 gelagert, welche mit der Welle durch die Lamellenkupplungen I9 und 2o kuppelbar sind. Die letztgenannten Kupplungen sind in gleicher Weise wie die Kupplung 6 ausgebildet und haben mit dieser zweckmäßig gleiche Durchmesserabmessungen, so daß die einzelnen Teile der Kupplungen untereinander ausgewechselt werden können.
  • Die Zahnräder I7 und I8 stehen mit den Zahnrädern 2I und 22 in ständigem Eingriff; welche auf der einerseits mit der Innenwelle 9 und andererseits mit der Abtriebswelle 24 in Drehrichtung fest gekuppelten hohlen Hauptgetriebewelle 23 nicht verdrehbar und nicht verschiebbar gelagert sind.
  • Die mittels der beiden Lager 25 und 26 im Getriebegehäuse 13 gelagerte Vorgelegewelle 16 ist über das Endlager 26 hinaus verlängert und trägt auf ihrem verlängerten Ende frei tragend ein Zahnrad 27, welches mit einem auf der Abtriebswelle 24 lose drehbar gelagerten Zahnrad 28 im Eingriff steht. Letzteres enthält eine Freilaufvorrichtung 29, deren Innenring durch ein Klauenkupplungsstück 30 mit den Klauen 3I gebildet wird, welche mit den Klauen 32 eines Gegenkupplungsgliedes 33 kuppelbar sind. Letzteres bildet einen hydraulisch betätigten Kolben, welcher auf der Welle 24 nicht drehbar, aber gegen Federwirkung längs verschiebbar gelagert ist und dessen Zylinder zugleich als Zahnrad 34 für den Rückwärtsgang dient. Der Rückwärtsgang wird hierbei in einer in der Zeichnung nicht dargestellten Weise durch ein auf einer Neben- oder Rückwärtswelle angeordnetes Zahnradpaar gebildet, von denen das eine Zahnrad z. B. mit dem Zahnrad 27 in ständigem Eingriff steht, während das andere Zahnrad, welches mit 34 in dauerndem Eingriff steht, durch Längsverschiebung einer Schaltmuffe mit dem Zahnrad 34 kuppelbar ist. Die Zahnräder 27, 28 bzw. des Rückwärtsganges mit Einschluß des Zahnrades 34 können zweckmäßig als schräg verzahnte Räder ausgebildet sein. Statt dessen können jedoch auch gerade verzahnte Zahnräder verwendet werden, von denen das eine Zahnrad bei Leerlauf und Vorwärtsbetrieb nicht mit dem Gegenrad im Eingriff steht und erst bei Einschaltung des Rückwärtsganges in Eingriff gebracht wird. Zweckmäßig ist es ferner relativ zur Nebenwelle bzw. zum anderen Zahnrad der Nebenwelle, z. B. auf einer Verlängerung derselben, lose drehbar gelagert und mit diesem durch Klauen od. dgl. kuppelbar, wobei ein Reibschluß, z. B. im Gleitlager, vorgesehen sein kann, welcher das lose drehbare Zahnrad zuvor in Drehung versetzt.
  • Das Zahnrad 34 trägt außerdem einen Klauenkranz 35, in welchen ein von außen in geeigneter Weise verstellbares Klinkenglied 36 eingreift und dadurch das Zahnrad 34 bzw. die Abtriebswelle 24 gegen Drehen sperrt.
  • Die Freilaufvorrichtung29 ist derart ausgebildet, daß sie bei Antrieb des Zahnrades 28 in Vorwärtsdrehrichtung das Klauenglied 30 mitnimmt und dadurch bei eingerückten Klauen 31, 32 das Fahrzeug über das Klauenglied 33 und die Abtriebswelle 24 antreibt, bei Überholung durch das Klauenglied 33 in Vorwärtsdrehrichtung jedoch das Zahnrad 28 voh der Abtriebswelle 24 entkuppelt. Die Klauen 31 und 32 sind zweckmäßig, wie in Abb. 4 in Abwicklung dargestellt ist, - sowohl an ihren Stirnflächen 37 und 38 als auch an einer Flanke 39, 40 abgeschrägt. Ersteres hat den Zweck, das Einrücken der Kupplung zu erleichtern, sobald der Flüssigkeitsdruck auf den Kolben 33 wirkt und damit die Klauen 32 in die Klauen 3I einzurücken sucht. Durch die Abschrägung der Zahnflanken 39, 40 soll das Ausrücken der Kupplung erleichtert bzw. auch dann ermöglicht werden, wenn die Kupplung noch unter Last steht.
  • Zum Schalten der Kupplungen 6, I9, 20, 33 ist ein in der Zeichnung im einzelnen nicht dargestelltes Öldrucksystem vorgesehen, welches die Flüssigkeit zu den Schaltkolben, z. B. durch die hohlen Wellen, leitet. Damit das System sowohl bei stehendem Fahrzeug, aber laufendem Motor, als auch bei fahrendem Wagen, aber stehendem Motor, unter Druck gehalten werden kann, ist einerseits eine Primärzahnradpumpe 4I vorgesehen, welche durch das mit der treibenden Hälfte 3 der Strömungskupplung verbundene Deckelglied 42 angetrieben wird, und andererseits eine Sekundärzahnradpumpe 43, die ihren Antrieb durch ein z. B. von dem Zahnrad I8 angetriebenes Zahnrad 44 erhält, das stets mit der Abtriebswelle des Getriebes gekuppelt ist und z. B. auch für den Tachometerantrieb dient.
  • Das Getriebe ist als Vierganggetriebe ausgebildet. Als konstante Übersetzung für die drei ersten Gänge dient das Zahnradpaar I4, I5, welches durch die Hohlwelle Io in ständiger Verbindung mit der getriebenen Hälfte 4 der Strömungskupplung steht und somit eine Übertragung des Antriebes in den ersten drei Gängen über die Strömungskupplung vermittelt. Der I. Gang wird durch die Zahnräder 27, 28, der 2. Gang durch die Zahnräder I7, 2I und der 3. Gang durch die Zahnräder I8, 22 gebildet. Die Antriebskonstante I4, I5 sowie die Zahnräder für den I. und 3. Gang sind hierbei unmittelbar neben den Getriebelagern II, I2 bzw. 25, 26 angeordnet, wodurch sich eine besonders geräuschlose Lagerung, insbesondere im 3. Gang, ergibt. Die Zahnräder des 2. Ganges sind unmittelbar neben der Antriebskonstante angeordnet, was eben, falls eine geräuschlose Lagerung gewährleistet. Infolge der frei fliegenden Anordnung des Zahnrades 27 kann der Abstand der Lager 25 und 26 trotz der Zwischenschaltung der Kupplungen I9 und 2o relativ kurz gehalten sein.
  • In der gezeichneten Stellung befindet sich das Getriebe im Leerlauf. Durch Verschieben des Kolbens 33 nach links wird der I. Gang eingerückt, so daß dann der Antrieb über die Strömungskupplung, die Antriebskonstante I4, I5, die Vorgelegewelle I6, das Zahnradpaar 27, 28, die Freilaufvorrichtung 29 und die Kupplung 33 auf die Abtriebswelle 24 übertragen wird.
  • Sobald eine der beiden anderen Kupplungen, z. B. die Kupplung I9 für den 2. Gang, eingerückt wird, wodurch der Antrieb vom der Vorgelegewelle 16 über das Zahnradpaar I7, 2I auf die Wellen 23, 24 übertragen wird, wird selbsttätig durch Überholen der Freilaufvorrichtung 29 der I. Gang ansgerückt, ohne daß die Klauen 3I, 32 ausgerückt zu werden brauchen. Wird die Kupplung I9 wieder freigegeben, so schaltet sich automatisch der I. Gang wieder ein.
  • Zur Schaltung des 3. Ganges wird die Kupplung 2o eingerückt und die Kupplung I9 ausgerückt, wodurch Ader Antrieb über das Zahnradpaar I8, 22 erfolgt.
  • Zur Erzielung eines direkten Ganges wird die Kupplung 6 eingerückt und die Kupplung 2o ausgerückt, indem der Kolben 7 unter Druck gesetzt wird. Hierdurch wird die Motorwelle I bzw. die treibende Hälfte 3 der Strömungskupplung unmittelbar mit der Innenwelle 9 und damit über die Welle 23 mit der Abtriebswelle 24 verbunden: Die Strömungskupplung ist dadurch :aus der Antriebsübertragung ausgeschaltet, indem die Kupplung 6 als Überbrückungskupplung wirkt. Hierdurch ist im Dauerbetrieb des Fahrzeuges ein hoher Wirkungsgrad gewährleistet.
  • Beim Einrücken des Rückwärtsganges durch Verbindung der beiden Zahnräder 27 und 34 über die Rückwärtsgangwelle wird die Klauenverbindung 3I, 32 gelöst. In. allen anderen Gängen steht zweckmäßig :der Kolben 33 unter Druck, so daß die Klauen 31, 32 sich also im Eingriff befinden. Hierdurch, ist Idas Fahrzeug automatisch gegen Rückwärtsrollen in einer Steigung gesichert, solange einer der oberen Gänge eingerückt ist, da infolge der doppelten Übertragung des Antriebes über den betreffenden Gang sowie über den bei Rückwärtsdrehrichtung über die Freilaufkupplung 29 gleichzeitig in Wirkung tretenden I. Gang der Antrieb in sich blockiert wird. Diese Blockierung wird aufgehoben, wenn 'keine Lamellenkupplung Öldruck hat. Soll bei abgestelltem Wagen; ein. Rollen des Fahrzeugs verhindert werden, so kann die Klinke 36 mit dem Zahnkranz 35 in Einsgriff gebracht werden. Ferner kann eine Vorrichtung vorgesehen sein, welche das Kupplungsglied 33 bzw. die Welle 24 zwangläufig mit dem Zahnrad 28 kuppelt, die Freilaufvorrichtung 29 damit also in beiden. Richtungen durch eine starre Kupplung ersetzt.
  • In den Abb. 2 und 3 sind Teile, welche denen in Abb. I wirkungsmäßig entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen versehen, nur jeweils um Ioo bzw. 200 vermehrt.
  • Die Ausführungsform nach Abb. 2 unterscheidet sich von derjenigen nach Abb. I in der Hauptsache dadurch, daß die Antriebskonstante, welche aus den Zahnrädern II4 und II5 gebildet wird, am hinteren, Ende des Getriebes angeordnet st und die Vorgelegewelle 116 mit der Abtrie:bswelle 124 verbindet. Die mit der getriebenen Hälfte io4 der Strömungskupplung verbundene Hohlwelile iio erstreckt sich bis an das rückwärtige Ende des Getriebes, während die Innenwelle sog unmittelbar mit der Abtriebswelle 124 gekuppelt ist.
  • Zur Eiinisc haltung des i. Ganges isst ein Kl@auenkupplungsstück 133 vorgesehen, durch welches das Zahnrad 128 über die Freilaufkuppliu.ng 129 mit der Vorgelegewelle 116 in einer Drehrichtung verbunden werden kann. Der Antrieb im i. Gang erfolgt alsdann über die Strömungskupplung 2:, die Hohlwelle iio, das Zahnradpaar 127, 128 und über die konstante Übersetzung 114, 115 auf die Abtriebswelle I24.
  • Zur Einschaltung des 2. Ganges dient die außerhalb- des eigentlichen Getriebes angeordnete Lamellenkupplung II9, welche einen Antrieb über die Zahnräder II7, 121 vermittelt, von denen. das letztere frei fliegend auf der Vorgelegewelle II6 angeordnet und das erstere durch die Lamellenkupplung zig II9 mit der Hauptwelle IIo kuppelbar ist; zur Einschaltung des 3. Ganges wird die Kupplung 120, welche das Zahnrad 122 mit der Vorgelegewelle kuppelt, ein- und die Kupplung II9 ausgerückt, wodurch die Übersetzung über das Zahnradpaar II8, I22 bewirkt wird.
  • Im 4. oder direkten Gang ist allein die Kupplung Io6 eingeschaltet, welche eine direkte Antriebsübertragung unter Überbrückung der Strömungskupplung von der Motorwelle IoI über die Innenwelle Io9 auf die Abtriebswelle 124 vermittelt.
  • Der erfolgt beispielsweise über ein Zahnrad 134, das durch eine (nicht dargestellte) Rückwärtsgangwelle mit einem auf der Hauptwelle angeordneten Zahnrad, z. B. dem Zahnrand II5, in Antriebsverbindung gebracht werden kann. Eine Parkverriegelung kann z. B. am vorderen Ende der Vorgelegewelle bei 135 vorgesehen sein, wo z. B. auch der Antrieb der Sekundärölpumpe bei I43 erfolgt. Die Primärölpumpe ist bei 141 angedeutet.
  • Wie ersichtlich, sind in diesem Falle die Zahnräder des 2. Ganges außerhalb der durch die Lager III, 112 bzw. 125, i26 begrenzten Getriebekammer; und zwar das Zahnrad I21 frei fliegend auf der Vorgelegewelle 116 angeordnet. Die Kupplung II9 für den 2. Gang befindet sich außerhalb dieser Getriebekammer. Im Gegensatz zur Ausführungsform nach Abb. I sind dagegen die Zahnräder des I. und des Rückwärtsganges mit Einschluß der Freilaufvorrichtung 129 innerhalb der Getriebekammer angeordnet. Ein zusätzliches Lager 145 dient in Verbindung mit dem Lager i 12 dazu, das Zahnrad i 15 der konstanten Übersetzung beiderseits im Gehäuse 113 abzustützen und dadurch eine erhöhte Laufruhe der Gänge zu gewährleisten.
  • Die Ausführung nach Abb. 2 hat vor allem den Vorteil, daß infolge Anordnung der Antriebskonstanten an der Abtriebsseite des Getriebes die Kupplungen für die einzelnen Gangschaltungen geringere Drehmomente zu übertragen haben. Den Kupplungen sind so angeordnet, daß sie bei den gegebenen Übersetzungsverhältnissen das kleinstmögliche Moment zu übertragen haben.
  • Von den beiden vorher beschriebenen Ausführungsformen, unterscheidet sich diejenige nach Abb. 3 in der Hauptsache dadurch, daß die Zahnradpaare für die Getriebeübersetzungen zwischen den Schaltkupplungen liegen, letztere also an den Enden der Getriebekammer bzw. außerhalb derselben untergebracht sind. Die Antriebskonstante j14,:215 befindet sich, wie bei der Ausführung nach Abb. i, am vorderen Ende des Getriebes. Es folgt, unmittelbar anschließend, das Zahnradpaar 217, 22 i für den 2. Gang, von denen das erstere fest mit dem Zahnrad 2I5 und der als Hohlwelle ausgebildeten Vorgelegewelle 216 verbunden ist, hierauf die Zahnräder 227 und 228 für den i. Gang mit der Freilaufvorrichtung 22g, alsdann die Rückwärtszahnräder 246 und 234, welche durch ein gestrichelt angedeutetes Zahnrad 247 miteinander in Antriebsverbindung gebracht werden können, und schließlich die Zahnräder 218, 222 für den 3. Gang.
  • Der 3. Gang wird hierbei durch die Kupplung 220 geschaltet, deren mit der Abtriebswelle 224 fest verbundenes Kupplungsglied 248 einen Zahnkranz 235 trägt. In diesen Zahnkranz kann die Klaue einer axial verstellbaren Muffe 236 für Parkverriegelung eingreifen, die im Gehäuse bzw. auf einem im Gehäuse fest verankerten, zur Lagerung der Vorgelegewelle 2i6 dienenden Achsglied 249 gelagert ist.
  • Zur direkten Kupplung der Motorwelle 2oI bzw. der treibenden Hälfte 2o3 der Strömungskupplung 2o2 dient wiederum eine Lamellenkupplung 2o6, deren eines Kupplungsglied mit der Kupplungshälfte2o3 in Strömungskupplung und deren anderes Kupplungsglied mit der Welle Zog fest verbunden ist. Die Welle Zog trägt auf ihrem hinteren Ende mittels der Freilaufvorrichtung 229 das bereits erwähnte Zahnrad 228 für den i. Gang und ist mittels der Klauen 231 durch das Klauenkupplungsglied 233 mit der Abtriebswelle 234 direkt kuppelbar. Das gleiche Kupplungsglied 233 dient dazu, das Zahnrad 234 mittels der Klauen 25o mit der Abtriebswelle 22q. zu kuppeln.
  • Für die Schaltung des 2. Ganges ist eine LamellenkupplungZig vorgesehen, welche innerhalb eines gehäuseförmigen Teiles der die getriebene Hälfte 204 mit dem Zahnrad 214 der konstanten Übersetzung verbindenden Hohlwelle 2io angeordnet ist. Während das eine Kupplungsglied 251 der Kupplung 2Ig mittels einer Hohlwelle 252 mit dem Zahnrad 22i verbunden ist, ist die andere Kupplungshälfte 253 der Kupplung Zig auf der Innenwelle 2o9 angeordnet. Die Zahnräder 214 der konstanten Übersetzung und 221 für den i. Gang sind zwischen Lagern 2 i i und 245 gelagert.
  • Im i. bis 3. Gang sowie im Rückwärtsgang erfolgt die Antriebsübertragung wieder über die Strömungskupplung 2o2, deren getriebener Teil 2,04 über die Hohlwelle 2io mit dem Zahnradpaar 21q, 215 für die konstante Übersetzung und damit mit der Vorgelegewelle 216 in ständiger Antriebsverbindung steht. Mit diesen Teilen drehen sich auch die Zahnräder 228 für den i. Gang, 241 für den 2. und 222 für den 3. Gang mit. Zum Antrieb des i. Ganges ist die Kupplung 233 mit den Klauen 231 zu kuppeln. Wird ein höherer Gang eingerückt, so wird damit das Zahnrad 228 überholt und der 'i. Gang automatisch ausgerückt.
  • Wird zum Einschalten des 2. Ganges die Kupplung Zig eingerückt, so verbindet diese das Zahnrad 22i mit der Innenwelle Zog; so daß der Antrieb von der Strömungskupplung über die Zahnräder 2i4, 215, 217, 221 zur Innenwelle 2o9 übertragen wird. Damit eine Weiterleitung auf die Abtriebswelle 224 erfolgen kann, ruß also die Kupplung 233 auch im 2. Gang.im Eingriff sein. Zur Schaltung des 3. Ganges wird die Kupplung 22o eingerückt. Der Antrieb erfolgt in diesem Falle von der Strömungskupplung über die Zahnräder 214, 215, 218, 222 unmittelbar zur Abtriebswelle 224. Der 3. Gang benötigt also die Kupplung 233 nicht, so daß diese gegebenenfalls im 3. Gang auch ausgerückt sein kann.
  • Im 4. Gang wird die treibende Hälfte 203 der Strömungskupplung durch die Kupplung 2o6 wieder unmittelbar mit der inneren Welle 2o9 verbunden, wobei die Weiterleitung des Antriebes zur Abtriebswelle 224 wieder durch die Klauenkupplung 233 zu erfolgen hat.
  • Der Antrieb der Primärpumpe erfolgt wieder durch einen mit der treibenden Hälfte 203 der Strömungskupplung verbundenen gehäuseförmigen Teil 242, z. B. mittels eines Schraubenradgetriebes 241, während die Sekundärölpumpe z. B. durch ein Zahnrad 244 der Abtriebswelle 224 angetrieben wird.
  • In allen drei dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung ist die Schaltkupplung 6, fob, 2o6 für die Einschaltung eines direkten Ganges innerhalb des inneren Umfanges der Strömungskupplung angeordnet, so daß die Schaltkupplung keine zusätzliche Baulänge des Getriebes beansprucht. Soll auch im direkten Gang die Strömungskupplung wirksam bleiben, so ist es lediglich erforderlich, die antreibende Hälfte 5, 105, 2o5 der Lamellenkupplung statt mit der treibenden Hälfte der Strömungskupplung mit deren getriebener Hälfte 4, 104, 2o4 zu verbinden.
  • Soll der Antrieb nicht nur im 4. Gang, sondern auch in weiteren Gängen, z. B. im 3. Gang, unter Überbrückung der Strömungskupplung übertragen werden, so kann hierfür zweckmäßig der Kupplungsdeckel 42, 142 oder 242 verwendet werden. Beispielsweise kann zu diesem Zweck das Gehäuse der Lamellenkupplung 119 (Fig. 2) statt mit der Hohlwelle IIo mit dem Kupplungsdeckel 142 verbunden sein; um auf diese Weise einen 3. Gang zu erzielen, wären ferner die Zahnradpaare II8, 122 und 117, 121 gegeneinander auszutauschen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer Strömungskupplung und einer als Gangschaltkupplung dienenden mechanischen Kupplung, derart, daß der Antrieb mindestens in einem Teil der unteren Gänge von der getriebenen Hälfte der Strömungskupplung über eine Hohlwelle und in mindestens einem oberen, insbesondere dem höchsten Gang von der treibenden Hälfte der Strömungskupplung unmittelbar über die mechanische Kupplung und über eine in der Hohlwelle konzentrisch angeordnete innere Welle erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwelle (Io, IIo, 2Io) in Antriebsverbindung mit der Vorgelegewelle (16, 116, 216) eines Zahnräderstandgetriebes über die Zahnräderpaare (14, 15, 118, 122, 127, 128, 221, 217) für die niederen Vorwärtsgangstufen steht und die innere Welle mit der Abtriebswelle (24, 124, 224) gegebenenfalls über eine zweite mechanische Kupplung (231, 233) direkt kuppelbar ist.
  2. 2. Wechselgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der treibenden Hälfte der Strömungskupplung über die mechanische Kupplung kuppelbare innere Welle (2o9) mit dem treibenden Teil einer Kupplung, z. B. einer hydraulisch betätigten Lamellenkupplung (219), verbunden ist, deren getriebener Teil über eine zweite, zwischen der inneren Welle und der ersten Hohlwelle angeordnete Hohlwelle (252) mit einem Zahnräderpaar (214, 215) des Standgetriebes in Antriebsverbindung steht.
  3. 3. Wechselgetriebe nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der treibenden Hälfte der Strömungskupplung verbundene Kupplungsdeckel (42, 142, 242) zur Erzielung weiterer Gänge über eine weitere (dritte konzentrische). äußere Getriebewelle mit einem Zahnradpaar des Standgetriebes gekuppelt ist bzw., z. B. durch eine Lamellenkupplung, gekuppelt werden kann.
  4. 4. Wechselgetriebe nach . den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnräder des Standgetriebes paarweise neben den Endlagern, und zwar entweder unmittelbar nebeneinander auf der Innenseite der Endlager oder teilweise beiderseits des einen oder des anderen Endlagers, angeordnet sind.
  5. 5. Wechselgetriebe nach den Ansprüchen I bis ,4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Freilaufvorrichtung des Standgetriebes durch eine hydraulisch betätigte Kupplung entkuppelbar ist und der dazu vorgesehene Kupplungszylinder zugleich als Zahnrad für eine Gangübersetzung, vorzugsweise für die Rückwärtsgangübersetzung, ausgebildet ist.
  6. 6. Wechselgetriebe nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungszylinder für den Freilauf bzw. das eine Zahnrad der Rückwärtsgangübersetzung zugleich mit Klauen od. dgl. für eine Parkverriegelung versehen ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 557 774. 619 46o, 714 715, 716 460, 717 3o6, 734 378, 734875, 736 791 britische Patentschriften Nr. 517 5i9, 617 827; USA.-Patentschriften Nr. 1 689 244, 2 129 366, 2 181711, 2 241 764, 2277214, 2344656 2378035 2 456 328; Automotive Industries, 15. 9. 1949: Automatic Transmissions, IV; 15. 12. 1949: Automatic Transmissions, V.
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