DE92123C - - Google Patents
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- DE92123C DE92123C DENDAT92123D DE92123DA DE92123C DE 92123 C DE92123 C DE 92123C DE NDAT92123 D DENDAT92123 D DE NDAT92123D DE 92123D A DE92123D A DE 92123DA DE 92123 C DE92123 C DE 92123C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H7/00—Inclined or stepped grates
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Solid-Fuel Combustion (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Rost.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Rost für Dampfkesselfeuerungen, dessen
Eigenthümlichkeit darin besteht, dafs die der Feuerung zugekehrte Seite der einzelnen Stäbe
mit Aussparungen versehen ist, wobei die Stäbe über einander so angeordnet sind, dafs die
Aussparungen des einen über die Ansätze des anderen zu liegen kommen. Die einzelnen
Roststäbe sind ziemlich breit gehalten, laufen nach hinten spitz zu und sind etwas nach
oben gebogen, zum Zweck, die bei Beschickung des Rostes gegen denselben geworfenen Kohlen
aufzunehmen und dem Verbrennungsraum zuzuführen.
Fig. ι zeigt den in einem Feuerbüchsenkessel angebrachten Rost im Schnitt und.
Fig. 2 denselben in Vorderansicht.
Fig. 3 und 4 veranschaulichen die einzelnen Roststäbe.
Auf der vorderen Seite jedes einzelnen Roststabes sind Ansätze α angeordnet. Die Roststäbe
werden so über einander gelegt, dafs die Ansätze α eines Stabes sich über den Aussparungen
des darunter liegenden Stabes befinden. Die Stäbe, welche zweckmäfsig recht breit gehalten werden, sind an ihrer Hinterseite'etwas
nach oben gebogen, um die beim Beschicken des Rostes gegen denselben geworfenen Kohlen leicht aufzunehmen und dem
Verbrennungsraum zuzuführen.
Die Wirkungsweise dieses Rostes ist folgende:
Beim Beginn des Heizens wird der Brennstoff von oben durch die ThUr b eingeschüttet
und vertheilt sich entsprechend auf den Rost, worauf er entzündet wird. Man läfst denselben
so lange brennen, bis eine bestimmte Temperatur sich entwickelt hat. Zur weiteren
Beschickung des Rostes werden nun die Kohlen nicht mehr durch die durch ThUr b verschlossene
Oeffhung geschüttet, sondern vermittelst einer geeigneten Schaufel gegen den
Rost in der Richtung des Pfeiles geworfen. Da nun die Roststäbe etwas nach aufwärts
gebogen sind und sich nach hinten bedeutend verjüngen, werden die gegen dieselben geworfenen
Kohlen zwischen den einzelnen Spalten einfallen und in den Verbrennungsraum gelangen.
Am vorderen Theil des Rostes bei den Ansätzen α wird die höchste Temperatur erzielt,
also die flüchtigen Gase verbrannt. Die dahinter liegenden Kohlen werden nur vergast
bezw. in Koks verwandelt; es müssen daher entweichende Gase durch die Verbrennungsstelle ziehen und werden hier vollständig zu
Kohlensäure verbrannt.
Ist die auf dem Rost befindliche Kohlenmenge entzündet und sind die vorderen Kohlen
völlig verbrannt, so wird die ganze Masse mit einer Krücke etwas nachgeschoben, worauf mit
einer Schaufel wieder frische Kohlen gegen den Rost geworfen und von diesem auf^
genommen werden.
Die Ansätze α der einzelnen Roststäbe haben folgenden Zweck:
Die ■ Kohle kommt auch in die Lücken, welche durch die Ansätze α gebildet werden,.
zu liegen. Beim Entzünden der Kohle werden diese Ansätze die Wärme sehr leicht aufnehmen
und. die Kohle so auf beständiger
Verbrennungstemperatur erhalten. Da nun die frische Kohle bei d eingeführt wird, so wird
dieselbe auch nach und nach vergasen, die Gase werden durch die glühende Kohlenmasse
ziehen und mit den glühenden Eisentheilen in Berührung kommen, also völlig verbrennen/
Die Roststäbe können dem Brennstoff entsprechend beliebig breit gehalten werden.
Die sich bildende Schlacke wird vermittelst eines Hakens von den einzelnen Stäben herabgestofsen
und bei c herausgezogen. Ist die Verbrennung in regelrechtem Gang, so wird
die Feuerthür b abgesperrt, es kann also nicht übermäfsig Luft zutreten.
Die Entfernung der einzelnen Roststä'be ist gleich der Stärke derselben, und wählt man
zweckmäfsig sowohl die Stärke des Roststabes als auch die der Spalten etwa 20 mm.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: - .Rost für Dampfkesselfeuerungen aller Art, dadurch gekennzeichnet, dafs die einerseits mit Ansätzen (a) versehenen und andererseits etwas nach oben gebogenen Stäbe in Form eines Treppenrostes so angeordnet sind, . dafs die Ansätze (a) eines jeden Stabes über den Aussparungen des nächst unteren liegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE92123C true DE92123C (de) |
Family
ID=363684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT92123D Active DE92123C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE92123C (de) |
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