DE86358C - - Google Patents

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DE86358C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M20/00Details of combustion chambers, not otherwise provided for, e.g. means for storing heat from flames

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

■/
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
ROBERT DEISSLER in BERLIN-TREPTOW. Feuerungsanlage.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1895 ab.
Die in den Fig. 1 bis 6 in drei Abänderungen dargestellte Feuerungsanlage ist für Rostfeuerungen aller Art anwendbar, insbesondere für Dampfkesselfeuerungen.
Die Neuerung besteht darin, dafs über dem Rost parallel oder nahezu parallel der Rostlänge ein Feuerbalken angebracht ist, welcher den Rost in zwei Längstheile A und B zerlegt. Der gröfsere Theil A des Rostes wird in bekannter Weise mit Kohlen beschüttet, und der Feuerbalken C ist nun so hoch über dem Rost angeordnet, dafs der in Glut befindliche Brennstoff unterhalb des Balkens C durch natürlichen Fall sich ausbreitet und den Rost B in einer nicht zu hohen Schicht deckt; dieser Theil der Kohle wird stets mehr oder weniger glühend sein, so dafs die hindurchströmende Verbrennungsluft stark erhitzt wird.
Die Zuführung von noch nicht in Glut befindlicher Kohle ist durch den bei Anwendung von Steinkohlen etwa 160 mm über dem Rost befindlichen Feuerbalken C so viel wie möglich verhindert.
Die Folge ist völlige Verbrennung der Feuergase über der hinteren Feuerbrücke E in dem Durchlafs F; zum Theil beginnt die Verbrennung schon über dem Roste A, da sich die vom Roste A aufsteigenden, durch Pfeil χ (Fig. 2) angedeuteten Gase mit den seitlich überschlagenden, stark erhitzten und theilweise mit heifser Luft durchsetzten Feuergasen vermischen und so eine rauchlose Verbrennung herbeiführen.
Der Heizer kann beide Rosttheile A und B gut überblicken und den abgeschlossenen Rosttheil B mit glühendem Brennstoff versehen; auch kann jeder Roststab frei anhebbar angeordnet werden. Durch entsprechende Ansätze oder Auflager am Kessel und in der Feuerung wird erreicht, dafs der Feuerbalken leicht entfernt bezw. eingesetzt werden kann.
Der Feuerbalken braucht sich nicht über die ganze Rostlänge zu erstrecken, besonders dann nicht, wenn die Kohlenschicht, welche für gewöhnlich auf dem Roste brennt, eine sehr hohe ist. Der Rost B wirkt wie ein Generator, der stets heifse Luft und sehr hoch erhitzte Verbrennungsgase liefert; die letzteren genügen, um die übrigen Gase rauchfrei zu verbrennen.
Zur leichteren Entschlackung kann man den Feuerbalken etwas schräg zur Längsrichtung legen und erhält so vorn oder hinten mehr Platz für die Schürstange.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind zwei Rosttheile B und ß1 zu Generatoren gemacht, indem zwei Feuerbalken C C1 und zwar zu beiden Seiten der Feuerthür angeordnet sind. Je nach der Breite der Feuerung können noch mehr Abtheilungen geschaffen werden.
An den Stellen, wo die noch unverbrannten Gase mit den hocherhitzten Gasen sich mischen und verbrennen sollen, können alle möglichen Mischvorrichtungen, Rippen, Feuerbrücken, Vorsprünge u. s. w. angebracht werden. Ferner kann die Feuerbrücke gekühlt werden oder aus einem Wasserrohr bestehen, welches mit dem Dampfkessel verbunden ist.
Durch diese Anlage findet auch eine bessere Vertheilung der Stichflamme über die ganze Rostlänge statt, da die Mischung mehr über dem Roste erfolgt. Durch die Längsanordnung des Feuerbalkens kann demselben vom Roste
aus Luft zugeführt und dieselbe hinten gut abgeleitet werden.
Fig. 4 bis 6 zeigen die Zerlegung des Rostes in zwei bezw. mehrere Abtheilungen für einen Röhrenkessel; hier ist ferner der Rost seitlich mit Abstürzkanä'len versehen, so dafs die verbrannte Kohle bezw. die darauf ruhende Schlacke mit Leichtigkeit seitlich heruntergestofsen und der Rost freigehalten werden kann. Das Freihalten der nicht mit frischer Kohle gespeisten Rosttheile B bezw. B1, welche einen secundä'ren Rost bilden, ist von grofser Wichtigkeit für den dauernden Betrieb; ohne diese Entfernung der Schlacke würde Verstopfung dieser Roste eintreten, mithin der Luftzug ungenügend werden. Aufserdem sind noch aus Chamotte bestehende Seitendeckbalken H über die an der Feuerbrücke gelegenen Theile der Roste B und B1 gebaut. Die Abfallkanäle M können nicht nur seitlich angebracht werden, sondern auch an der hinteren Seite des Rostes, so dafs auch hinter dem Rost die Schlacke herabgestofsen werden kann. Dies empfiehlt sich besonders dann, wenn man aufser den anderen noch hintere Feuerbalken anwendet.

Claims (3)

Pa tent-Ansprüche:
1. Feuerungsanlage, dadurch gekennzeichnet, dafs über dem Rost durch einen parallel oder nahezu parallel der Längsrichtung des Feuerungsraumes angeordneten Feuerbalken (c) die Feuerung in einen Aufwerftheil (A) für neues Feuerungsmaterial und einen zweiten Theil (B) zerlegt wird, welch letzterer durch den frei über dem Rost liegenden Feuerbalken stets selbstfhä'tig und dauernd mit brennender Kohle versorgt wird, behufs Erzielung einer rauchfreien Verbrennung.
2. Bei der unter i. geschützten Feuerungsanlage die Anordnung zweier oder mehrerer Feuerbalken (C C1, Fig. %).
3. Bei der unter 1. bezw. 2. geschützten Feuerungsanlage die Anwendung von Abfallkanä'len (M) an der Begrenzung des. secundä'ren Rostes.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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