DE30128C - lieber dem Rost liegender Gasgenerator in Feuerbüchsen von Lokomotiv- und stationären Kesseln - Google Patents

lieber dem Rost liegender Gasgenerator in Feuerbüchsen von Lokomotiv- und stationären Kesseln

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DE30128C
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DE
Germany
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grate
air
locomotive
slot
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30128D
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H. HEMPEL in Leipzig, Kramerstr. 7 I
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B80/00Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B60/00Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/005Combustion apparatus for solid fuel adapted for use in locomotives

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
HEINRICH HEMPEL in LEIPZIG.
stationären Kesseln.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 5. Juni 1884 ab.
Bei der durch vorliegende Zeichnung dargestellten Feuerung erfolgt die Vergasung des Brennmaterials in einem über dem Verbrennungsraum angeordneten Generator, welcher die zum Vergasen nöthige Wärme von ersterem empfängt und mit demselben durch einen als Gaskanal dienenden Schlitz in Verbindung steht. Die eigenthümliche Anordnung ermöglicht es, dafs sämmtliche Feuerrohre von der Feuerthiir aus auch während des Betriebes zum Zwecke einer Verdichtung etc. zugänglich sind. Fig. ι stellt den Längsschnitt durch die Feuerbüchse einerLokomotive, und Fig. 2 und 3 stellen Schnitte A-B bezw. C-D durch Fig. r dar.
Die Wandung W trennt den Generator G vom Feuerraum R derart, dafs ein Schlitz S freibleibt, durch welchen die Verbindung zwischen beiden hergestellt ist. Die Wandung W dient gleichzeitig als Sohle für den Generator, sowie auch, dazu, dafs in Verbindung mit dem Feuerschirm C bei V eine Verengung des Feuerraumes zur besseren Mischung der Gase mit der durch den Rost r eintretenden Luft entsteht.
In der Zeichnung ist die Generatorsohle,W als gufseiserne, durch Kreuzrippen verstärkte Platte, die auf Lagern α ruht, dargestellt, doch kann an deren Stelle ein feuerfestes Gewölbe Verwendung finden, welches zur Schonung oben mit Gufseisenplatten belegt wird. Ferner kann eine Doppelwan.dung aus Metall angebracht werden, die mit Stehbolzen versteift ist und die durch Rohre so mit der Feuerbüchsenwand verbunden wird, dafs in ersterer Wasser circulirt. "
Die Wandung W ist so angeordnet, dafs der Generator, sowie der Feuerraum durch ein und dieselbe Thür zugänglich sind. In der Feuerthür t sind Luftkanäle / / angebracht, die einen Luftstrom in den Schlitz S leiten. Der Feuerschirm C dient neben dem schon erwähnten Zwecke noch zum Schütze der unteren Feuerrohre, sowie zur theilweisen Rückführung der Flamme. L ist das Blaserohr eines kleinen Dampfstrahlgebläses, welches an irgend einer Stelle in den Generator geführt wird.
Beim Betriebe wird, nachdem auf dem Rost r auf gewöhnliche Art das Feuer in Gang gebracht ist, das frische Material durch die geöffnete Thür t auf die als Generatorsohle dienende Platte W aufgeworfen und die Thür dann wieder geschlossen. Durch die strahlende Wärme wird das Material entgast. Das Dampfstrahlgebläse führt dem Generator die nöthige Luft zu, doch nur so viel, dafs keine Flamme, sondern nur ein Strom brennbarer Gase durch den Schlitz S nach dem Feuerraum R entweicht. An der engsten Stelle des Schlitzes wird dieser Gasstrom von der durch die Feuerthür eingeführten, vorgewärmten Luft rechtwinklig getroffen und auf seinem weiteren Wege über die glühenden Kohlen des Rostes verbrannt. Der Luftzutritt in der Feuerthür, sowie das Dampfstrahlgebläse sind regulirbar.
Der Generator dient nun gleichzeitig als Reservoir für das Brennmaterial; will man das Feuer unterhalten, so befördert man das auf

Claims (1)

  1. dem Vordertheil des Rostes befindliche Material nach dem Hinterrost und ergänzt je nach Bedarf von dem entgasten Material im Generator, indem man letzteres mit der Krücke herabstöfst.
    Die Pfeile in der Feuerthür geben die Richtung der Luft und die Pfeile im Generator und Feuerraum die Richtung des Gasstromes bezw. der Flamme an.
    PateνT-A NSPrOche:
    i. Das Einsetzen einer Wandung W in die Feuerbüchse eines Lokomotiv- oder stationären Kessels zum Zwecke der Herstellung eines Generators G, dessen Sohle die Wandung W bildet, um das im Generator lagernde Brennmaterial durch die strahlende Wärme des Verbrennungsraumes R zu entgasen, und die Anordnung dieser Wandung derart, dafs über dem Vordertheil des Rostes ein, die Verbindung zwischen Generator- und Feuerraum herstellender Schlitz 5 entsteht.
    In Verbindung mit diesem Generator die Einführung von Luft in den Generator durch ein Rohr L, um die Entgasung zu fördern und den Gasstrom durch den Schlitz S nach dem Verbrennungsraum zu leiten.
    In Verbindung mit diesem Generator die Einführung von Luft durch Kanäle I der Feuerthür t in der Weise, dafs der vom Generator entweichende Gasstromim Schlitz S rechtwinklig von der Luft getroffen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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