DE202008000034U1 - Heizkessel für Bio-Festbrennstoffe - Google Patents
Heizkessel für Bio-Festbrennstoffe Download PDFInfo
- Publication number
- DE202008000034U1 DE202008000034U1 DE200820000034 DE202008000034U DE202008000034U1 DE 202008000034 U1 DE202008000034 U1 DE 202008000034U1 DE 200820000034 DE200820000034 DE 200820000034 DE 202008000034 U DE202008000034 U DE 202008000034U DE 202008000034 U1 DE202008000034 U1 DE 202008000034U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- water
- air supply
- filled
- boiler according
- combustion zone
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000004449 solid propellant Substances 0.000 title abstract description 7
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims abstract description 21
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims abstract description 21
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims abstract description 14
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims abstract description 9
- 238000002309 gasification Methods 0.000 claims abstract description 6
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 9
- 239000003779 heat-resistant material Substances 0.000 claims description 3
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 claims description 3
- 239000002028 Biomass Substances 0.000 claims description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 2
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims 2
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 6
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 4
- 239000004071 soot Substances 0.000 description 4
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 3
- QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N atomic oxygen Chemical compound [O] QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 2
- 239000001301 oxygen Substances 0.000 description 2
- 229910052760 oxygen Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 2
- BUHVIAUBTBOHAG-FOYDDCNASA-N (2r,3r,4s,5r)-2-[6-[[2-(3,5-dimethoxyphenyl)-2-(2-methylphenyl)ethyl]amino]purin-9-yl]-5-(hydroxymethyl)oxolane-3,4-diol Chemical compound COC1=CC(OC)=CC(C(CNC=2C=3N=CN(C=3N=CN=2)[C@H]2[C@@H]([C@H](O)[C@@H](CO)O2)O)C=2C(=CC=CC=2)C)=C1 BUHVIAUBTBOHAG-FOYDDCNASA-N 0.000 description 1
- UGFAIRIUMAVXCW-UHFFFAOYSA-N Carbon monoxide Chemical compound [O+]#[C-] UGFAIRIUMAVXCW-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 239000003546 flue gas Substances 0.000 description 1
- JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N iron(III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]=O JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000010943 off-gassing Methods 0.000 description 1
- 238000013021 overheating Methods 0.000 description 1
- 239000013618 particulate matter Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B10/00—Combustion apparatus characterised by the combination of two or more combustion chambers
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B50/00—Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone
- F23B50/12—Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone the fuel being fed to the combustion zone by free fall or by sliding along inclined surfaces, e.g. from a conveyor terminating above the fuel bed
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B60/00—Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Solid-Fuel Combustion (AREA)
Abstract
Heizkessel,
insbesondere für Bio-Festbrennstoffe, bestehend aus einem
Gehäuse (1) mit einem oberen, eine regelbare Primärluftzufuhr
(9) aufweisenden Brennstoff-Füllraum (3) mit einer ersten
Vergasungs- und Brennzone, unter der, durch einen Zwischenboden
abgeteilt, ein von außen zugänglicher Aschfallsammelraum
(13) angeordnet ist, wobei unter dem Zwischenboden eine mit regelbarer
Sekundärluftzufuhr (12) versehene und über dem
Aschfallsammelraum (13) angeordnete zweite Brennzone (15) angeordnet
ist, unter der sich ein wassergekühlter Rost (14) befindet,
dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenboden aus einem keilförmigen
Schamottekörper (10) gebildet wird, der oben von einer
wassergefüllten Zwischenwand (6a) ausgehend eine nach vorn
und unten abfallende Auflagefläche aufweist, und dessen
Unterseite parallel oder zumindest überwiegend parallel
zum darunter angeordneten wassergekühlten Rost (14) verläuft, dass
hinter der wassergefüllten Zwischenwand (6a) eine zweite
wassergefüllte Zwischenwand (6b) parallel zu dieser angeordnet
ist und dass zwischen beiden wassergefüllten Zwischenwänden
(6a/b) eine zumindest teilweise mit Schamotte ausgekleidete dritte,
sich senkrecht erstreckende Nachbrennzone (17) angeordnet ist, zu
der...
Description
- Technisches Umfeld
- Die Erfindung betrifft einen Heizkessel für Bio-Festbrennstoffe, insbesondere für Holz, entsprechend dem Oberbegriff des Hauptanspruchs und ist geeignet, den Wirkungsgrad von Heizkesseln, in denen Holz oder ähnliche Brennstoffe mit langer Flammenausbildung verbrannt werden, zu verbessern. Gleichzeitig wird durch die Erfindung die Bildung von Ruß und anderen Feinstaubpartikeln wesentlich eingeschränkt.
- Holz und andere Bio-Festbrennstoffe gasen bei der Erhitzung sehr stark aus und bilden damit eine lange Flamme. Bei ungenügender Sauerstoffzufuhr oder starker Abkühlung der Flamme kommt es dabei vielfach zur Rußbildung. Eine Erhöhung der Luftzufuhr über den Brennraum führt dazu, dass der Glutanteil des Brennstoffes noch stärker erhitzt wird, wodurch die Ausgasung der noch nicht durchgekohlten Anteile noch mehr verstärkt wird.
- Aus diesem Grunde wurde in der als gattungsbildend anzusehenden
DE 10 2006 009 335 A1 bereits ein Heizkessel, insbesondere für Bio-Festbrennstoffe vorgeschlagen. Dieser Heizkessel besteht aus einem Gehäuse mit einem oberen, eine Primärluftzufuhr aufweisenden Brennstoff-Füllraum, unter dem, durch einen Zwischenboden abgeteilt, ein von außen zugänglicher Aschfallsammelraum mit Rauchgasabzug angeordnet ist. Im Zwischenboden ist eine mit Sekundärluftzuführung versehene und zum Aschfallsammelraum führende Vergasungs- und Brennzone angeordnet. Nach der Erfindung ist die im Zwischenboden befindliche Vergasungs- und Brennzone in Form eines füllraumseitig mit einem Rost abgedeckten, zentrisch im Zwischenboden angeordneten Fallstromschachtes ausgebildet, dessen Wandung die Sekundärluftzuführung enthält. Von dessen unterem Ende aus geht ein im wesentlichen quer zur Achse des Fallstromschachtes orientierter, in den Asch fallsammelraum ausmündender Ausbrandkanal ab. - Eine derartige Sekundärluftzuführung ist teilweise auch bei üblichen Heizkesseln zu finden, bei denen eine Luftklappe in der Klappe für die Ascheentnahme eingebaut ist.
- Indem durch diese Luftklappe zusätzliche Luft eingeleitet wird, die nicht durch das Glutbett streicht, kann der Wirkungsgrad des Kessels beachtlich verbessert werden. Sobald sich ein solcher Kessel jedoch seiner Leistungsgrenze nähert, ist eine unvollständige Verbrennung, die mit einer Rußbildung und somit einem Feinstaubausstoß einhergeht unvermeidbar.
- Offenbarung der Erfindung
- Technisches Problem
- Aufgabe der Erfindung ist es somit, einen Heizkessel für Bio-Festbrennstoffe, insbesondere für Holz, vorzuschlagen, der auch bei Erreichung seiner Leistungsgrenze eine vollständige Verbrennung erlaubt und somit einen optimalen Wirkungsgrad hat.
- Technische Lösung
- Erfindungsgemäß wird ein solcher Heizkessel realisiert, indem entsprechend den Merkmalen des Hauptanspruches eine Nachbrennzone eingefügt wird, in der über eine gesonderte Luftzuführung erwärmte Frischluft zugemischt werden kann. Eine Strahlplatte (
16 ), die einen Teil des wassergekühlten Rosts (14 ) überdeckt, verhindert, dass die Flamme bis zum Erreichen der Nachbrennzone (17 ) durch direkte Wärmeabgabe an diesen Rost (14 ) so weit abgekühlt wird, dass die Gase nicht mehr mit dem Sauerstoff aus der über die Tertiärluftzufuhr (7 ,18 ) eingeleiteten Luft reagieren können. - Ein erfindungsgemäßer Heizkessel, insbesondere für Holz und andere Bio-Festbrennstoffe, besteht aus einem Gehäuse (
1 ), das einen wassergefüllten Mantel (2 ) umschließt. In einem oberen Brennstoff-Füllraum (3 ) mit regelbarer Primärluftzufuhr (9 ) befindet sich eine erste Vergasungs- und Brennzone. - Unter dieser ist, durch einen Zwischenboden und einen wassergekühlten Rost (
14 ) abgeteilt, ein von außen zugänglicher Aschfallsammelraum (13 ) angeordnet. - Unter dem Zwischenboden und über einem wassergekühlten Rost (
14 ) befindet sich eine mit regelbarer Sekundärluftzufuhr (12 ) versehene zweite Brennzone (15 ). - Der Zwischenboden wird aus einem keilförmigen Schamottekörper (
10 ) gebildet, der oben von einer wassergefüllten Zwischenwand (6a ) ausgehend eine nach vorn und unten abfallende Auflagefläche aufweist. - Hinter der wassergefüllten Zwischenwand (
6a ) ist eine zweite wassergefüllte Zwischenwand (6b ) parallel zu dieser angeordnet. Der Zwischenraum zwischen beiden wassergefüllten Zwischenwänden (6a /b) ist teilweise mit Schamotte ausgekleidet und bildet eine sich senkrecht erstreckende Nachbrennzone (17 ). - Um eine zu starke Abkühlung der Flamme in der zweiten Brennzone (
15 ) zu verhindern, wird unter dem Schamottekörper (10 ) und über dem wassergekühlten Rost (14 ) eine Strahlplatte (16 ) aus hochwarmfesten Edelstahl oder ähnlich hitzebeständigem Material angelegt, durch die nur ein Teil der Energie als Wärmestrahlung an die Rohre des Rosts (14 ) abgegeben wird. - Wie vielfach bei Heizkesseln üblich, sind die Primärluftzufuhr (
9 ) und Sekundärluftzufuhr (12 ) als regelbare Klappen in die Brennstoffzuführklappe (8 ) und die Ascheaustragstür (12 ) integriert. - Die Tertiärluftzufuhr (
7 ,18 ) besteht aus einem oder mehreren Führungskanälen (7 ) und einer oder mehreren Einströmöffnungen (18 ). - Ein Führungskanal (
7 ) kann einen rechteckigen Querschnitt aufweisen oder aus einer Anzahl von Röhren (7 ) bestehen, von einer Öffnung in der Rückwand ausgehen und sich bis in die Nähe der Einströmöffnungen (18 ) erstrecken. - Diese Einströmöffnungen (
18 ) sind als Schlitz oder kreisförmige Bohrungen in den Schamotteplatten ausgebildet, welche die Nachbrennzone (17 ) auskleiden. Sie werden vorteilhaft in der Nähe des Übergangs von der zweiten Brennzone (15 ) zur Nachbrennzone (17 ) angeordnet. - Wenn dieser Heizkessel mit einem Naturzug arbeitet, ist es sinnvoll, im Schornsteinanschluss (
5 ) eine Einrichtung zur Regulierung des Schornsteinzuges, insbesondere eine einstellbare Drosselklappe (4 ), einzubauen. - Um die Befestigung des Schamottekörpers (
10 ) vor zu großer Erhitzung zu schützen, schlägt die Erfindung letztlich vor, die zweite Brennzone (15 ) nach oben durch eine unterhalb des Schamottekörpers (10 ) angeordnete Schamotteplatte (11 ) zu begrenzen. - Kurze Beschreibung von Zeichnungen
- Die Erfindung soll im Folgenden anhand der Zeichnung
1 durch ein Ausführungsbeispiel erläutert werden. Dabei zeigt -
1 einen senkrechten Querschnitt durch einen erfindungsgemäß ausgestalteten Heizkessel. - Die beste Art und Weise, die Erfindung auszunutzen
- Ein erfindungsgemäßer Heizkessel, insbesondere für Holz und andere Bio-Festbrennstoffe, besteht aus einem Gehäuse
1 , das einen wassergefüllten Mantel2 umschließt. - In einen oberen Brennstoff-Füllraum
3 mit einer regelbaren Primärluftzufuhr9 werden die stückigen Brennstoffe eingefüllt und in der ersten Vergasungs- und Brennzone verbrannt. - Dabei liegen die Brennstoffe auf einem Zwischenboden in Form eines keilförmigen Schamottekörpers
10 auf, der oben von einer wassergefüllten Zwischenwand6a ausgehend eine nach vorn und unten abfallende Auf lagefläche aufweist. - Die Asche fällt anschließend durch einen wassergekühlten Rost
14 in einen von außen zugänglicher Aschfallsammelraum13 . - Unter dem Zwischenboden und über dem wassergekühlten Rost
14 befindet sich eine mit regelbarer Sekundärluftzufuhr12 versehene zweite Brennzone15 . - Hinter der wassergefüllten Zwischenwand
6a ist parallel zu dieser eine zweite wassergefüllte Zwischenwand6b angeordnet. Der Zwischenraum zwischen beiden wassergefüllten Zwischenwänden6a /b ist bis zur halben Höhe mit Schamotte ausgekleidet und bildet die dritte, sich senkrecht erstreckende Brennzone17 . - Um eine zu starke Abkühlung der Flamme in der zweiten Brennzone
15 zu verhindern, wird unter dem Schamottekörper10 und über dem wassergekühlten Rost14 eine Strahlplatte16 aus hochwarmfestem Edelstahl oder ähnlich hitzebeständigem Material befestigt, die sich durch die Flamme auf annähernd Flammtemperatur erhitzt und einen Teil der aufgenommenen Energie als Wärmestrahlung an die Rohre des Rosts14 abgibt. - Die Primärluftzufuhr
9 und Sekundärluftzufuhr12 sind als regelbare Klappen in die Brennstoffzuführklappe8 und die Ascheaustragstür12 integriert. - Die Tertiärluftzufuhr besteht aus mehreren rohrförmigen Führungskanälen
7 und einer schlitzförmigen Einströmöffnung18 in der waggerechten Schamotteplatte, welche die Unterseite der Nachbrennzone17 bildet. - Um die Auflage des Schamottekörpers
10 vor Überhitzung zu schützen, wird die zweite Brennzone15 nach oben durch eine Schamotteplatte11 begrenzt. In einem so ausgestalteten Heizkessel werden in der Nachbrennzone17 Temperaturen über 1000°C erreicht, wodurch die Rußbildung vollständig unterbunden werden kann. -
- 1
- Gehäuse
- 2
- Mantel
- 3
- Brennstoff-Füllraum
- 4
- Drosselklappe
- 5
- Schornsteinanschluss
- 6b
- Zwischenwand
- 6a
- Zwischenwand
- 7
- Tertiärluftzufuhr
- 8
- Brennstoffzuführklappe
- 9
- Primärluftzufuhr
- 10
- Schamottekörper
- 11
- Schamotteplatte
- 12
- Sekundärluftzufuhr
- 13
- Aschfallsammelraum
- 14
- Rost
- 15
- Sekundäre Brennzone
- 16
- Strahlplatte
- 17
- Nachbrennzone
- 18
- Einströmöffnung
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 102006009335 A1 [0003]
Claims (9)
- Heizkessel, insbesondere für Bio-Festbrennstoffe, bestehend aus einem Gehäuse (
1 ) mit einem oberen, eine regelbare Primärluftzufuhr (9 ) aufweisenden Brennstoff-Füllraum (3 ) mit einer ersten Vergasungs- und Brennzone, unter der, durch einen Zwischenboden abgeteilt, ein von außen zugänglicher Aschfallsammelraum (13 ) angeordnet ist, wobei unter dem Zwischenboden eine mit regelbarer Sekundärluftzufuhr (12 ) versehene und über dem Aschfallsammelraum (13 ) angeordnete zweite Brennzone (15 ) angeordnet ist, unter der sich ein wassergekühlter Rost (14 ) befindet, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenboden aus einem keilförmigen Schamottekörper (10 ) gebildet wird, der oben von einer wassergefüllten Zwischenwand (6a ) ausgehend eine nach vorn und unten abfallende Auflagefläche aufweist, und dessen Unterseite parallel oder zumindest überwiegend parallel zum darunter angeordneten wassergekühlten Rost (14 ) verläuft, dass hinter der wassergefüllten Zwischenwand (6a ) eine zweite wassergefüllte Zwischenwand (6b ) parallel zu dieser angeordnet ist und dass zwischen beiden wassergefüllten Zwischenwänden (6a /b) eine zumindest teilweise mit Schamotte ausgekleidete dritte, sich senkrecht erstreckende Nachbrennzone (17 ) angeordnet ist, zu der eine regelbare Tertiärluftzufuhr (7 ,18 ) führt, dass weiterhin unter dem Schamottekörper (10 ) und über dem wassergekühlter Rost (14 ) eine Strahlplatte (16 ) aus hochwarmfesten Edelstahl oder ähnlich hitzebeständigem Material befestigt ist. - Heizkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (
1 ) einen wassergefüllten Mantel (2 ) umschließt. - Heizkessel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Primärluftzufuhr (
9 ) und Sekundärluftzufuhr (12 ) als regelbare Klappen in die Brennstoffzuführklappe (8 ) und die Ascheaustragstür (12 ) integriert sind. - Heizkessel nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tertiärluftzufuhr (
7 ,18 ) aus einem oder mehreren Führungskanälen (7 ) und einer oder mehreren ström-Einöffnungen (18 ) besteht. - Heizkessel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein flacher Führungskanal (
7 ) mit rechteckigem Querschnitt von der Rückwand, diese durchdringend, bis in die Nähe der Einströmöffnungen (18 ) erstreckt. - Heizkessel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich eine Anzahl röhrenförmiger Führungskanäle (
7 ) von der Rückwand, diese durchdringend, bis in die Nähe der Einströmöffnungen (18 ) erstreckt. - Heizkessel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einströmöffnungen (
18 ) als Schlitz oder kreisförmige Bohrungen in den Schamotteplatten ausgebildet sind, die die Nachbrennzone (17 ) auskleiden und sich in der Nähe des Übergangs von der zweiten Brennzone (15 ) zur Nachbrennzone (17 ) befinden. - Heizkessel nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Schornsteinanschluss (
5 ) eine Einrichtung zur Regulierung des Schornsteinzuges, insbesondere eine einstellbare Drosselklappe (4 ) eingebaut ist. - Heizkessel nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Brennzone (
15 ) nach oben durch eine unterhalb des Schamottekörpers (10 ) angeordnete Schamotteplatte (11 ) begrenzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200820000034 DE202008000034U1 (de) | 2008-04-08 | 2008-04-08 | Heizkessel für Bio-Festbrennstoffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200820000034 DE202008000034U1 (de) | 2008-04-08 | 2008-04-08 | Heizkessel für Bio-Festbrennstoffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202008000034U1 true DE202008000034U1 (de) | 2008-07-03 |
Family
ID=39587654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200820000034 Expired - Lifetime DE202008000034U1 (de) | 2008-04-08 | 2008-04-08 | Heizkessel für Bio-Festbrennstoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202008000034U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202014103421U1 (de) | 2014-07-24 | 2014-08-06 | Bernd Dörl | Heizkessel für Festbrennstoffe |
| DE202014101723U1 (de) | 2014-04-11 | 2015-07-14 | Rosalinde Rattenhuber | Heizvorrichtung zur Verfeuerung von Biomasse |
| DE102015116789A1 (de) * | 2015-10-02 | 2017-04-06 | Dieter Weber | Portabler Erhitzer für den Betrieb mit Biomasse als Brennstoff |
| DE102017215337B3 (de) | 2017-09-01 | 2018-12-20 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Kontinuierlich betreibbarer Vergaserkessel für feste Brennstoffe und Verfahren zur Verbrennung von festen Brennstoffen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006009335A1 (de) | 2006-03-01 | 2007-09-06 | Viessmann Werke Gmbh & Co Kg | Heizkessel, insbesondere für Bio-Festbrennstoffe |
-
2008
- 2008-04-08 DE DE200820000034 patent/DE202008000034U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006009335A1 (de) | 2006-03-01 | 2007-09-06 | Viessmann Werke Gmbh & Co Kg | Heizkessel, insbesondere für Bio-Festbrennstoffe |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202014101723U1 (de) | 2014-04-11 | 2015-07-14 | Rosalinde Rattenhuber | Heizvorrichtung zur Verfeuerung von Biomasse |
| DE202014103421U1 (de) | 2014-07-24 | 2014-08-06 | Bernd Dörl | Heizkessel für Festbrennstoffe |
| DE102015116789A1 (de) * | 2015-10-02 | 2017-04-06 | Dieter Weber | Portabler Erhitzer für den Betrieb mit Biomasse als Brennstoff |
| DE102015116789B4 (de) | 2015-10-02 | 2019-05-16 | Dieter Weber | Portabler Erhitzer für den Betrieb mit Biomasse als Brennstoff |
| DE102017215337B3 (de) | 2017-09-01 | 2018-12-20 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Kontinuierlich betreibbarer Vergaserkessel für feste Brennstoffe und Verfahren zur Verbrennung von festen Brennstoffen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE202010008890U1 (de) | Brennstoffeinsatz für die Benutzung in Kamin- und Kachelöfen, Heizkaminen, Kamineinsätzen und Feuerkassetten | |
| DE202008000034U1 (de) | Heizkessel für Bio-Festbrennstoffe | |
| DE202011000775U1 (de) | Brennkammereinsatz | |
| DE202014103421U1 (de) | Heizkessel für Festbrennstoffe | |
| DE102015004823A1 (de) | Ofen | |
| DE4009316C2 (de) | Heizvorrichtung für feste Brennstoffe | |
| DE202014101757U1 (de) | Brenneinsatz für Sturzbrandöfen | |
| DE102006032497B4 (de) | Holzofen | |
| DE126293C (de) | ||
| DE19532152B4 (de) | Auskleidung für heiße Verbrennungsgase führende Verbrennungsräume und Gasführungsschächte | |
| DE46210C (de) | Generatorfeuerung | |
| DE202011051990U1 (de) | Kaminofen mit verbessertem Wirkungsgrad | |
| DE102006011252B4 (de) | Brennofen | |
| DE653944C (de) | Kaminfeuerung zum wahlweisen oder gleichzeitigen Betrieb mit festem Brennstoff oder mit Gas | |
| DE3107820A1 (de) | Variabler kamin | |
| AT397139B (de) | Feuerung für die verbrennung fester brennstoffe | |
| AT62306B (de) | Einrichtung an Küchenherden zwecks Müllverbrennung. | |
| AT57184B (de) | Feuerungseinsatz für Heizkessel, insbesondere für Gliederkessel. | |
| DE908185C (de) | Heizofen mit Fuellschacht | |
| DE4101101C2 (de) | Heizvorrichtung für feste Brennstoffe mit Zusatzluftzuführung | |
| DE37628C (de) | Vorrichtung zur Rauchverbrennung und Ventilation in Heiz- und Feuerungsanlagen | |
| DE707389C (de) | Feuerung, vornehmlich fuer Flammrohrkessel, mit einem ueber dem Rost angeordneten Einbau zur Abfuehrung der Gase in die Verbrennungszone | |
| AT411793B (de) | Heizeinsatz | |
| DE618171C (de) | Feuerungseinsatz fuer Planrostfeuerungen | |
| DE404968C (de) | Halbgas-Vorfeuerung fuer Heizkessel mit Vortrocknung des Brennstoffes auf einer von den Rostgasen beheizten Schraegplatte und Zuleitung erhitzter Zusatzluft zu den abziehenden Rostgasen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20080807 |
|
| R150 | Term of protection extended to 6 years |
Effective date: 20110518 |
|
| R151 | Term of protection extended to 8 years |
Effective date: 20140507 |
|
| R152 | Term of protection extended to 10 years | ||
| R071 | Expiry of right |