DE92098C - - Google Patents

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DE92098C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/04Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using rollers or sliding shoes in contact with trolley wire
    • B60L5/08Structure of the sliding shoes or their carrying means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/40Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles for collecting current from lines in slotted conduits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Stromabnehmervorrichtung für elektrische Bahnen mit Leiterkanal, durch dessen möglichst engspaltig nach der Fahrbahnoberfläche offen ausmündenden Schlitz die elektrische Verbindung mit dem Treibmaschinenwagen zu bewerkstelligen ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι die Oberansicht der neuen Vorrichtung,
Fig. 2 ein Querschnitt derselben,
Fig. 3 eine aufrifs- und schnittweise Darstellung des die Stromleiterfassung bildenden Gleitblockes und anderer Theile der Vorrichtung.
Das Traggehäuse α der ganzen Vorrichtung wird kastenförmig entweder als ein niedriger Trog oder zweckmä'fsiger mit Emporführung der Wandungen, wie in Fig. 2 punktirt dargestellt, ausgeführt und mufs als an der Unterseite des Treibmaschinenwagens befestigt angenommen werden. Dieses Gehäuse α ist an seiner Bodenmitte mit einer durchgehenden Spaltöffnung oder der Schlitztülle a1 versehen, in welcher vertical verschiebbar ein Führungsblock b lagert. An denselben schliefsen oben, wo er innerhalb des Gehäuses α ist, zwei verticale Pfosten b1 an, deren Kopfenden eine Querstange b2 tragen. Letztgenannte Querhauptstange ragt zu beiden Seiten des Blockes b hervor, und ihre beiden Enden werden an Federn b3 — zweckmäfsig Zugschraubenfedern — befestigt, deren andere untere Enden durch Haken oder Ansätze b* mit dem festen Gehäuse α verbunden sind. Dadurch wird der bewegliche Block b in seiner normalen unteren Stellung, wie in Fig. 2 veranschaulicht, niedergehalten.
Der Block b selbst besteht zweckmäfsig aus zwei stählernen Plattenschilden b5, die an den Enden mit Einfügung von Distanzklötzen ba verbolzt oder vernietet sind, und einem von diesen Plattenschilden eingefafsten Kern von geeignetem Isolirmaterial, beispielsweise Vulkanfiber oder dergl. Genannte Distanzklötze be können mit passend abgesetzten Leisten so versehen sein, dafs sie die Ränder der Plattenschilde bh decken. Durch den Isolirkern des Blockes b erstrecken sich zwei von oben nach unten durchgehende enge Oeffnungen, an denen die zwei federnden Leiterstreifen c c Platz finden, um sich darin auf und nieder verschieben zu können. Diese Leiter c c sind an ihren Oberenden mittelst eines aus Isolirmaterial bestehenden Jochstückes c2 verbunden, und von letzteren erstreckt sich ein Pfosten oder Schaft c3 aufwärts, der oben in einer über dem Theil b'2 gelegenen Ebene die zweiarmige Jochstange c4 trägt. Die Armenden von c4 befinden sich in Verbindung mit Federn c5, deren Unterenden an Haken oder Ansätzen c6 des Blockes b befestigt sind. Behufs Raumersparnifs oder zur Verminderung der Breite des Gehäuses kann man die Querstange i>2 und die Stange c4 unter einem spitzen Winkel zu einander versetzen, wie aus Fig. 1 ersichtlich.
Die Federn c5 sollen mit geringerer Spannung oder schwächerem Federungsvermögen her-
gestellt sein als die Federn b 3, so dafs beim Heben oder Senken der Leiterstreifen c c erstere Federn aufgezogen oder entspannt werden, ohne dafs sich der Block b mithebt oder mitsenkt.
Die Leiterstreifen c c tragen an ihren unleren Enden Contactschuhe c\ welche bestimmt sind, in Berührung mit den Leiterschienen e im unterirdischen Leiterkanal zu laufen; in seiner normalen Lage reicht der Führungsblock b niederwärts zwischen die Einfassungswangen des Schlitzes e1 des Leiterkanals, wie in Fig. 2 dargestellt. Den Streifen cc ist eine Federungskrümmung derart ertheilt, dafs, wenn sie abwärts durch den Führungsblock b verschoben werden , ihre mit den Schuhen c1 versehenen, unterhalb b heraustretenden Enden sich in entgegengesetzten Richtungen zur Seite spreizen, wodurch sie zur Anlage gegen die Innenwange der zugehörigen Leiterschienen e kommen und damit in nachgiebiger Stromschlufsberührung gehalten werden. Von den Oberenden der Leiterstreifen c c führen in üblicher Weise die Drähte c7 c8 ab, mittelst deren der Motor des Treibmaschinenwagens den elektrischen Strom zugeführt erhält.
Gemäfs der beschriebenen Anordnung ist der zum Schlitz c1 des Leiterkanals niederreichende Führungsblock b nur eben so breit auszuführen, dafs er in den Schlitz e1 des Leiterkanals hineinpafst, und die Contacthülfs- mittel· in Verbindung mit den federnden Leiterstreifen cc seitlich an ihren Leiterschienen anliegend laufen können. Für den Vorgang der Lösung des Eingriffes bei den Contacthülfsmitteln hat man die Stange c3 vertical emporzubewegen; infolge dessen werden Leiterstreifen c c unter Geradestreckung in den Führungsblock b hineingezogen, bis so die Contactschuhe dicht an und unter die Endfläche des Führungsblockes b -verstellt sind; die elastischen Leiterstreifen lassen trotz ihres Krümmungsbestrebens diese zwangweise Hubbewegung zu. Sobald die Schuhe c1 auf diese Weise genügend gehoben worden sind, bewirkt man beim weiteren Aufwärtszuge der Stange c3 die Mithebung des Führungsblockes b selbst, so dafs dieser sich aus der Lage zwischen den Schlitzwangen des Leiterkanals emporschiebt und zum Theil nach oben in die Schlitztülle al des Gehäuses hineingezogen wird. Bei dieser unter Spannung der Federn bz stattfindenden Hubbewegung folgen die Contacthülfsmittel unterhalb des Blockes, bis auch sie oberhalb des Schlitzes e1 freiliegen.' Beim Niederlassen der Haltervorrichtung sind die Beziehungen umgekehrt, indem, sobald die Stange c3 gesenkt wird, die Federn i>3 vermöge ihrer überwindenden Spannung zuerst den Führungsblock b in seine untere Lage zurückgleiten lassen, bis er in den Schlitz e1 eingetreten ist. Alsdann giebt die Weiterabwärtsbewegung der Stange c3 unter Mitwirkung der schwächeren Federn c5 den Anlafs, dafs sich die Leiterstreifen c c aus dem Unterende des Führungsblockes b vorstrecken und gleichzeitig auswärts spreizen, um in Berührung mit den an den Wangen des Leiterkanals verlegten Leiterschienen zu treten.
Der Mechanismus, der zum Heben und Senken der Leiterstreifen oder der Stange c3 dienen kann, ist in veschiedenen zweckentsprechenden Ausführungsformen anwendbar. Beispielsweise kann er in einer einfachen Handhabe bestehen \ die vom Maschinenwärter vertical gehoben oder gesenkt wird, oder es mag ein Hebelwerk oder eine sonstige bekannte mechanische Vorrichtung zu gleichem Zweck in Benutzung genommen werden.
Obgleich in Vorstehendem nur auf diejenige Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes Rücksicht genommen ist, bei welcher zwei Leiterstreifen heb- und senkbar eingerichtet sind und eine besondere Rückleitung im Leiterkanal vorausgesetzt ist, läfst sich die Vorrichtung natürlich auch für eine Anlage mit Erdrückleitung anordnen, indem alsdann nur ein einzelner Leiterstreifen nebst Contactzubehör durch den Kanalschlitz des Leiterkanals geführt zu werden braucht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stromabnehmer für elektrische Bahnen mit Schlitzkanal, bestehend aus einem in der Betriebslage mittelst abwärts ziehender Federn (bz) in den Kanalschlitz eingesenkt gehaltenen Führungsblock (b) mit vertical hindurchschiebbaren, unten vermöge Eigenfederung sich gegen die seitlichen Leiter im Leiterkanal aus einander spreizenden Blattfederstreifen (c) als Stromabnehmer, welche ihrerseits durch die Wirkung weiterer Federn (c^), durch die sie mit dem Führungsblock (b) verbunden sind, in der betriebsmäfsigen Lage niedergehalten werden, während für Aufserbetriebsetzung ein an den letzteren, schwächeren Federn (ch) früher als an den ersteren Federn (PJ wirksamer Aufwärtszug die Leiterstreifen ' (c) mit Ueberwindung ihres Auseinanderspreizungsbestrebens gegen das Unterende des Führungsblockes (b) zurückzuziehen und auf weniger als Schlitzbreite gegen einander zu bringen gestattet, bevor der Block (b) ausgehoben wird!
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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