DE916751C - Elektrischer Stromimpulsgeber fuer Fahrtrichtungsblinkleuchten - Google Patents
Elektrischer Stromimpulsgeber fuer FahrtrichtungsblinkleuchtenInfo
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- DE916751C DE916751C DEH10093A DEH0010093A DE916751C DE 916751 C DE916751 C DE 916751C DE H10093 A DEH10093 A DE H10093A DE H0010093 A DEH0010093 A DE H0010093A DE 916751 C DE916751 C DE 916751C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
- B60Q1/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
- B60Q1/26—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
- B60Q1/34—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction
- B60Q1/38—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction using immovably-mounted light sources, e.g. fixed flashing lamps
- B60Q1/387—Mechanical temporisation
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)
Description
- Elektrischer Stromimpulsgeber für Fahrtrichtungsblinkleuchten Durch Patent 909 536 ist ein Stromimpulsgeber für Fahrtrichtungsblinkleuchten geschützt, der vorzugsweise zum Einbau, in vorhandene oder vorgesehene Magnetwinkeranlagen bestimmt ist und der an Stelle des Winkers bei'spielsweilse im Winkergehäuse eines jeden Winkers angeordnet ist, so daß er bei vorhandenen ohne Änderung von deren Verschaltung und Schalt- und Anzeigevorrichtungen angeschlossen werden 'kann. Dieser Stromimpu;lsgeber weist nach dem Hauptpatent drei indirekt beheizte, einen Umschalter bildende Thermobimetallfederkontakte auf.
- Es wurde nun gefunden, da.ß ein solcher Stromämpulsgeber eine wesentlich einfachere und damit billigere Bauweise aufweist, wenn an Stelle der Thermobimetallkontaktfedern Kontaktfedern aus üblichem Material, wie Federstahl, Bronze, Messing, 1NTeusilber od. dgl., Anwendung finden. Der Stromimpulsgeber gemäß der Erfindung ist mithün dadurch gekennzeichnet, daß der Umschaltkontakt desselben von drei Kontaktfedern üblichen Materials gebildet wird, wobei die mittlere Kontaktfeder durch einen als Hftzdraht ausgebildeten Spanndraht entgegen der Kraft ihrer VorGpannung in ihrer einen Endlage gehalten wird. Zweckmäßig liegt in dieser Endlage sowohl die Blinkleuchte als auch der Spanndraht an Spannung. Die Stromzuführung zum Spanndraht ist zur mittleren Kontaktfeder isoliert. Gemäß einer besonderen Ausführüngsförm des Erfindungsgegenstandes ist die mittlere Kontaktfeder zwischen den Polen eines Elektro- oder Permanentmagneten angeordnet, wobei die Kontaktfeder aus ferromagnetischem Material besteht oder mit einem Anker aus solchem Material versehen ist. Nach einer weiteren Ausführungsform wird die mittlere Kontaktfeder in ihren beiden Endlagen durch eine Raste gehalten. Scbließl4ich kann zwischen der Kontrollampe und dem Kontrollampenkontakt ein Widerstand vorgesehen sein, der so bemessen ist, daß bei Anordnung von zwei parallel liegenden Blinkleuchten und Durchbrennen nur einer derselben die Kontrolllampe nicht mehr oder kaum zum Aufleuchten kommt.
- In der Zeichnung sind einige beispie sweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, wobei gleiche Teile der einzelnen schematisch veranschaulichten Ausführungsformen mit denselben Bezugszeichen versehen sind.
- Auf einem Schaltbrett oder der Wandung i des Gehäuses sind nach Fig. i parallel zueinander drei Kontaktfedern io, 11, 12 aus üblichem Federmaterial angeordnet. Die eine äußere Kontaktfeder 12 ist durch die Leitung 3 über die Kontrollampe 8 mit der Batterie 9 verbunden. In der die andere äußere Kontaktfeder io mit der Batterie g verbiiidenden Leitung 4. ist der Schalter 7 angeordnet. Die mittlere Kontaktfeder i i ist mit der Blinkleuchte 16 verbunden, die zudem an die Masse, den Gegenpol der Batterie 9, angeschlossen ist. Entgegen der Wirkung ihrer Vorspannung wird die mittlere Kontaktfeder i i mittels eines Spanndrahtes 13 an die Kontaktfeder io gedrückt, wobei ein Kontakt 17 der Kontaktfeder i i gegen einen Kontakt 18 der Kontaktfeder io und ferner ein an der Feder i i angeordneter, jedoch zu ihr isolierter Kontakt i¢, an welchen der Spanndraht 13 angescb`lossen ist, gegen einen Kontakt 15 der Kontaktfeder io anliiegt. 'Über einen Vorwiderstand, ig liegt der als Hitzdraht vorgesehene Spannd!raht 13 an Masse.
- Nach Umlegen des Winkerschalters 7, beispielsweise nach links, fließt von dem einen Pol der Batterie 9 ein Strom über die Leitung q., Kontaktfeder i o, Kontakte 17 und 18, Kontaktfeder i i über die Blinkleuchte 16 zur Masse, dem Gegenpol der Batterie g. Gleichzeitig fließt ein Teilstrom über die Kontakte 15, 1q., den Spanndraht 13 und den Vorwiderstand ig an Masse. Hierbei dehnt sich der Spanndralht 13 zufolge seiner Erwärmung aus, woraufhin sich die Kontaktfeder i i zufolge ihrer Vorspannung in Pfeilrichtung gegen die Kontaktfeder 12 bewegt. Hierbei wird einerseits der Stromfluß im Spanndraht 13 und derjenige in der Blinkleuchte 16 unterbrochen, so daß die Blinkleuchte 16 erlischt. Andererseits kommt bei Berührung der Kontaktfedern ii und 12 ein Stromfluß von der Batterie g zur Masse über d-ie Kontrollampe 8, Leitung 3, Kontaktfedern 12, 11 und die Blinkleuchte 16. Da die Kontrollampe 8 ehren wesentlich höheren Widerstand als die Blinkleuchte 16 aufweist, leuchtet hierbei nur die Kontrollampe 8 auf. Indem sich der abkühlende Spanndraht 13 zusammenzieht, zieht er die Kontaktfeder i i in, ihre Ausgangsstellung entgegen der Pfeilrichtung zurück. Der Vorgang wiederholt sich alsdann.
- Da die Blinkleuchte 16 mit der Kontrollampe 8 hintereinandergeschaltet ist, wenn die Kontaktfedern i i und 12 bei entspanntem Spanndraht 13 einander berühren, ist die Gewähr gegeben, daß bei Durchbrennen der Blinkleuchte 16 die Kontrollampe 8 nicht aufleuchtet. Sollte der Spanndraht 13 etwa reißen, liegt die Kontaktfeder i i zu, folge ihrer Vorspannung gegen die Kontaktfeder 12 an, so daß die Kontrollampe ständig aufleuchtet. In beiden Fällen wird der die Anlage Bedienende mitn:i@n sofort auf den eingetretenen Mangel aufmerksam gemacht. Da der Kontakt i¢ zur Kontaktfeder i i isoliert ist, erfolgt die Stromzuführung zum Spanndraht 13 nicht über die Kontaktfeder i i, so daß bei durchgebrannter Blinkleuchte 16 die Kontrollampe 8 nicht über den Spanndraht 13 und der Vorwiderstand i9 und die Kontaktfeder 11, 12 zum Aufleuchten kommen kann.
- Bei der ih Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist die Kontaktfeder i i zwischen den Polen N und S eines Elektro- oder eines Permanentmagneten angeordnet, wodurch eine Verlängerung der Kontaktgabezeiten erzielt und eine sogenannte Momentschaltung erreicht wird. Die Kontaktfeder i i kann aus ferromagnetischem Material bestehen oder mit einem Anker 2o aus solchem Material versehen sein.
- Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform wird das gleiche Ziel dadurch erreicht, daß die Kontaktfeder i i .in ihren beiden Endlagen durch eine Raste 21 festgehalten wird.
- Bei der in Fig. ¢ dargestellten Ausführungsform sind zwei Blinkleuchten 16 bei jedem StromimpulsgebeT parallel geschaltet, beispielsweise zur Anbri'ngung beii einem Lastkraftwagen. Damit auch bei einer solchen Anlage die Kontrollampe nicht mehr aufleuchtet, wenn nur eine der beiden Blinkleuchten 16 durchgebrannt ist, ist zwischen dem Kontrollampenkontakt 12 und der Kontrollampe 8 ein Widerstand 22 vorgesehen, der dementsprechend bemessen ist.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Stromimpulsge er für Fahrtrichtungsblinkleuchten mit drei Kontaktfedern nach Patent 909 536, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle von Thermobimetallfedern drei Kontaktfedern (io, 11, 12) üblichen Federmaterials angeordnet sind und daß die mittlere Kontaktfeder (i i) durch. einen als Hitzdraht ausgebildeten Spanndraht (13) entgegen der Kraft ihrer Vorspannung in ihrer einen Endlage gehalten wird.
- 2. Stromimpulsgeber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der genannter. Endlage nach Umlegen des Winkerschalters (7) in die Betriebslage sowohl die Blinkleuchte (16) als auch der Spanndraht (13) an Spannung liegt.
- 3. Stromimpulsgeber nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spanndraht (13) von der mittleren Kontaktfeder (i i) elektrisch isoliert ist.
- 4. Stromimpulsgeber nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Kontaktfeder (i i) zwischen den Polen eines Elektro- oder Permanentmagneten angeordnet ist und daß die genannte Kontaktfeder aus ferromagnetischem Material besteht oder mit einem Anker (20) aus solchem versehen ist.
- 5. Stromimpulsgeber nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Kontaktfeder (ii) in ihren beiden Endlagen durch eine Raste (21) gehalten wird.
- 6. Stromimpulsgeber nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Kontrollampe (8) und dem Kontrollampenkontakt (12) ein Widerstand (22) vorgesehen ist, der so bemessen ist, daß bei Anordnung von zwei parallel liegenden Blinkleuchten (16) und Durchbrennen nur einer derselben die Kontrollampe (8) nicht mehr oder kaum zum Aufleuchten kommt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 628 204; USA.-Patentschriften Nr. 2 282 956, 2 103 276; schweizerische Patentschrift Nr. i i9 854.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH10093A DE916751C (de) | 1951-10-19 | 1951-10-19 | Elektrischer Stromimpulsgeber fuer Fahrtrichtungsblinkleuchten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH10093A DE916751C (de) | 1951-10-19 | 1951-10-19 | Elektrischer Stromimpulsgeber fuer Fahrtrichtungsblinkleuchten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE916751C true DE916751C (de) | 1954-08-16 |
Family
ID=7146246
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH10093A Expired DE916751C (de) | 1951-10-19 | 1951-10-19 | Elektrischer Stromimpulsgeber fuer Fahrtrichtungsblinkleuchten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE916751C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH119854A (de) * | 1926-07-13 | 1927-08-01 | Siegrist Heinrich | Blinksignaleinrichtung. |
| DE628204C (de) * | 1936-03-30 | Werke Kiel Akt Ges Deutsche | Elektrische Lichtsignalanlage | |
| US2103276A (en) * | 1936-03-03 | 1937-12-28 | Schmidinger Joseph | Flasher device |
| US2282956A (en) * | 1937-08-16 | 1942-05-12 | Gen Motors Corp | Direction signal system |
-
1951
- 1951-10-19 DE DEH10093A patent/DE916751C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE628204C (de) * | 1936-03-30 | Werke Kiel Akt Ges Deutsche | Elektrische Lichtsignalanlage | |
| CH119854A (de) * | 1926-07-13 | 1927-08-01 | Siegrist Heinrich | Blinksignaleinrichtung. |
| US2103276A (en) * | 1936-03-03 | 1937-12-28 | Schmidinger Joseph | Flasher device |
| US2282956A (en) * | 1937-08-16 | 1942-05-12 | Gen Motors Corp | Direction signal system |
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