DE916645C - Verfahren zur Herstellung eines Salzes des Phenolphthalein-diphosphorsaeureesters - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Salzes des Phenolphthalein-diphosphorsaeureestersInfo
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- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D307/00—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
- C07D307/77—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
- C07D307/87—Benzo [c] furans; Hydrogenated benzo [c] furans
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Description
- Verfahren zur Herstellung eines Salzes des Phenolphthaleindiphosphorsäureesters Es wurde festgestellt, daß man aus dem Phenolphthaleindiphosphorsäureester und Colamin ein Salz erhält, in dem sich i Mol Ester mit 4 Mol Colamin verbinden. Im Gegensatz zu dem bereits beschriebenen amorphen Natriumsalz, das nicht in analysenreiner Form gewonnen werden kann und das eine schlecht haltbare Verbindung darstellt, läßt sich das Colaminsalz leicht als wohlkristallisierte Substanz erhalten, die lange Zeit urizersetzt aufbewahrt werden kann und deren Analyse die erwarteten Werte ergibt.
- Primäre Amine unterscheiden sich von tertiären Aminen in ihrem Verhalten gegenüber Phenolphthaleinphosphat. Erstere bilden Salze, dagegen verbindet sich i Mol tertiäres Amin mit i Mol Ester zu einer Additionsverbindung, und zwar auch bei der Anwendung von überschüssiger Base. Die Erfindung besteht dementsprechend darin, daß man Pheriolphthaleindiphosphorsäureester mit mindestens 4 M01 Colamin zur Umsetzung bringt. Am besten geschieht dies durch Zusammenbringen der Komponenten in Lösung, z. B. in einem niederen aliphatischen Alkohol. Aus dieser Lösung kann das gebildete Salz von i Mol Ester mit 4 Mol Colamin z. B. durch Eindampfen und Kristallisierenlassen oder durch Zugabe eines geeigneten anderen organischen Lösungsmittels, worin sich das Salz schwer löst, z. B. Aceton, gewonnen werden.
- Das wie beschrieben hergestellte Tetracolaminsalz des Phenolphthaleindiphosphorsäureesters bildet farblose Kristalle von der Zusammensetzung Ces H44014N,P" welche aus wasserhaltigen Lösungsmitteln mit i Mol Wasser kristallisieren. Diese Kristalle sind sehr leicht in Wasser, schwerer in Methanol und Äthylalkohol löslich; praktisch unlöslich sind sie in den meisten anderen organischen Lösungsmitteln. Die neue Verbindung wird bei der Behandlung mit Phosphatase in Phenolphthalein und Phosphorsäure gespalten. Sie kann zur Bestimmung der Phosphatasewirksamkeit nach den üblichen Verfahren dienen und ist dabei dem bisher benutzten Natriumsalz durch ihre wesentlich bessere Haltbarkeit überlegen. Beispiel Aus 5oo g Phosphoroxychlorid, 500 ccm trockenem Chloroform und 320 g Phenolphthalein stellt man durch Zutropfenlassen von 250 ccm trockenem Pyridin bei einer Temperatur unterhalb von 2o' wie üblich Phenolphthaleindiphosphorsäureester her. Das Reaktionsgemisch wird im Vakuum bei 25' eingedampft und das im Rückstand enthaltene überschüssige Phosphoroxychlorid durch tropfenweise Zugabe von Wasser zersetzt. Der abgeschiedene sirupöse Niederschlag wird in 1,2o 132°/°iger Natronlauge gelöst. Zur Entfernung des Pyridins wird die alkalische Lösung mit Äther ausgeschüttelt, aus der wäßrigen Schicht durch Zusatz von 6oo ccm Salzsäure (i,i9) das Phenolphthaleinphosphat ausgefällt, absitzen gelassen und die überstehende Lösung abgegossen.
- Der zähe glasartige Rückstand wird nun im Vakuum bei 45' getrocknet, das vollkommen wasserfreie amorphe Pulver in :Methanol gelöst, von geringen Mengen Kochsalz abfiltriert und das Filtrat mit 245 g Colamin versetzt. Nach dem Animpfen kristallisiert beim Stehenlassen über Nacht das Colaminsalz in farblosen Nadeln aus. Es wird abgesaugt, mit Alkohol und Äther gewaschen und im Exsikkator über Phosphorpentoxyd getrocknet. Die Ausbeute beträgt bei Ansätzen dieser Größe 63 bis 650/a der Theorie.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines Salzes des Phenolphthaleindiphosphorsäureesters, dadurch gekennzeichnet, daß man den Ester mit 4 Mol Colamin zur Umsetzung bringt.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man den Ester mit mindestens 4 Mol Colamin in einem niederen aliphatischen Alkohol zusammenbringt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM16340A DE916645C (de) | 1952-11-20 | 1952-11-20 | Verfahren zur Herstellung eines Salzes des Phenolphthalein-diphosphorsaeureesters |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE916645C true DE916645C (de) | 1954-08-16 |
Family
ID=7297150
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM16340A Expired DE916645C (de) | 1952-11-20 | 1952-11-20 | Verfahren zur Herstellung eines Salzes des Phenolphthalein-diphosphorsaeureesters |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE916645C (de) |
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1952
- 1952-11-20 DE DEM16340A patent/DE916645C/de not_active Expired
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