DE915411C - Kleinstbild-Kamera - Google Patents

Kleinstbild-Kamera

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DE915411C
DE915411C DEP9280D DEP0009280D DE915411C DE 915411 C DE915411 C DE 915411C DE P9280 D DEP9280 D DE P9280D DE P0009280 D DEP0009280 D DE P0009280D DE 915411 C DE915411 C DE 915411C
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DE
Germany
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camera according
disk
disc
housing
shutter
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Application number
DEP9280D
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English (en)
Inventor
Dr Rudolf Steineck
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RUDOLF STEINECK DR
Original Assignee
RUDOLF STEINECK DR
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Publication date
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Publication of DE915411C publication Critical patent/DE915411C/de
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/023Multi-image cameras

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

  • Kleinstbild-Kamera Es ist eine Detektiv-Kamera bekannt, welche ohne Plattenwechsel sechs Momentaufnahmen hintereinander aufzunehmen gestattet. Die lichtempfindliche Platte wird durch Ziehen einer Schnur i,m gegebenen Augenblick kurzzeitig belichtet, worauf durch Drehen der Platte an einem Knopf diese für eine zweite Aufnahme eingestellt wird. Dann wird durch nochmaliges Ziehen der Schnur die zweite Aufnahme bewirkt, die Platte von Hand weitergedreht usf. Eine solche Kamera wird von dem Aufnehmenden so vor der Brust getragen, daß die Objektivöffnung durch ein Knopfloch eines Kleidungsstückes ragt. Derjenige, der sie trägt, ist durch sie erheblich belastet bzw. behindert, weil ihn die Kamera durch ihr Gewicht belästigt, da sie an einem um den Hals gelegten Band getragen werden muß und er darauf zu achten hat, daß die Auslöseschnur von der Kamera zu der die Auslösung einleitenden Hand klarläuft, außerdem den Plattentransport erst durch Herumfingern an seinem Kleidungsstück durchführen kann. Unangenehm ist weiterhin der stets auf der Brust lastende Druck.
  • Diese Kamera besitzt zwischen zwei Gehäuseteilen mehrere um eine Achse drehbar angeordnete Scheiben, von denen eine dlie lichtempfindliche Schicht trägt, eine weitere als Verschlu.ß Verwendung findet und während des durch die Hand bewirkten Weiterschaltens der lichtempfindlichen Schicht ein Spannen des Verschlusses erfolgt.
  • Es sind weiterhin Kleinbild-Kameras bekannt, bei denen nach erfolgtem Bildtransport durch Eindrücken des Auslöseknopfes eine Belichtung erfolgt. Nach der Belichtung muß der Aufnehmeide durch eine neue Bewegung das Filmband weitertransportieren und kann erst dann durch Eindrücken des Auslöseknopfes eine neue Belichtung vornehmen. Um diesen Nachteil zu vermeiden, hat man später eine Einrichtung vorgesehen, mit der es möglich ist, den Filmtransport vorzunehmen, ohne daß man die Kamera aus der Aufnahmestellung entfernt. Die Transporteinrichtung wird hier durch ein vorgespanntes Federwerk immer dann betätigt, wenn eine Belichtung erfolgt ist. Ist die Vorspannung des Federwerkes so gering geworden, daß die Federkraft zum Weitertrans-Port nicht mehr ausreicht, so unuß dann die Kamera aus der Aufnahmestellung entfernt und das Federwerk neu gespannt werden.
  • Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich nun auf eine Kamera, mit der es möglich ist, einwandfreie Aufnahmen kleinster Größe zu machen, die sich beliebig vergrößern lassen. Durch zweckentsprechende Gestaltung werden die Nachteile der vorstehend beschriebenen Kameras vermieden. Die Kamera kann, da sie infolge des neuen Aufbaus sehr klein ist, in der Tasche, am Rockaufschlag oder am Arm getragen werden, ohne daßderjenige, der mit ihr Aufnahmen machen will, durch sie in irgendeiner Weise behindert wird.
  • Gegenüber den bekannten Anordnungen werden bei der nachstehend beschriebenen Kamera alle zum Bildaufbau und Weitertransport des Films notwendigen Schaltungen durch die Betätigung eines einzigen Auslöseorgans erreicht. Dieser Vorteil wird dadurch erzielt, daß außer der Versehlußscheibe, der Transportscheibe und der Filmscheibe weitere Schaltorgane im Kameragehäuse sinnreich untergebracht sind.
  • Das alle Vorgänge steuernde Auslöseorgan steht über einen Zapfen mit einem unter Federdruck liegendem Schaltmittel, das einem Winkelhebel ähnlich ist, in Verbindung. Am Schaltmittel sitzt außerdem eine Rolle, die in einen Schlitz einer mit der Verschlußscheibe starr verbundenen Schalthabe faßt. Das dem Auslöseorgan abgewandte Ende des Schaltmittels ist als Lichtschutz ausgebildet. Durch die auf das Schaltmittel einwirkende Feder wird erreicht, daß das Auslöseorgan aus dem Kameragehäuse herausgedrückt wird. Die Lichtschutzsicherung wirkt so, daß die Objektivöffnung bei nicht eingedrücktem Auslöseorgan abgedeckt ist.
  • Die Verschlußscheibe arbeitet mit einer Verschlußlamelle zusammen, die während der Bewegung der Verschlußschei.be in Ruhe verbleibt und gespannt, in der Endlage aber freigegeben wird. Auf der Verschlußscheibe sitzt eine aufbiegbare Greiferzahnlamelle, deren Zahn nach Ablauf der durch die Verschlußscheibe spannbaren Verschlußlam@elle in die Transportscheibe eingreift und diese um einen der Bildzahl entsprechenden Winkel verdreht. Der Greiferzahn wird mittels, einer Ablaufschiene auf der Verschlußlamelle so lange geführt und dadurch außer Eingriff mit der Transportscheibe gehalten, bis die Verschlußlamelle abläuft und damit die Belichtung erfolgt. Der Greiferzahn läuft kurz vor dem Ablauf der Verschlußlamelle auf dem Kassettendeckel auf und hebt damit die Ablaufschiene der Greiferzahnlamelle von der Verschlußl.amelle ab. Hierdurch ist ein ein--,vandfreies Ablaufen .der Verschlußlamelle gewährleistet.
  • Die Transportscheibe besitzt vorzugsweise am Umfang Einschnitte, in die der Greiferzahn eingreifen kann, wenn er zurückbewegt wird und dabei die Transportscheibe um den der Bildzahl entsprechenden Winkel weiterdreht. Die Transport-Scheibe besitzt weiterhin -Öffnungen, die dem Bildformat angepaßt sind.
  • An der Verschlußlamelle befindet sich eine federnde Leiste, die sich an den das Schaltmittel und das Betätigungsorgan verbindenden Zapfen anlegt, bis die Verschlußscheibe eine bestimmte Stelle erreicht hat. Danach gleitet die federnde Leiste von dem Zapfen ab, so daß die Verschlußlamelle zur Drehung gelangt. Die Lichtschutzwirkung des Schaltmittels ist dann aufgehoben.
  • Weiterhin ist zwischen dem Schaltmittel und dem Kameragehäuse eine Blendenscheibe eingebaut, die zwei Öffnungsquerschnitte besitzt. Der eine Querschnitt ist z. B. kreisförmig, der andere vorzugsweise quadratisch. Außerdem befindet sich in der Scheibe ein radial liegender Schlitz, in den ein im Kameragehäuse auf kreisförmiger Bahn geführter Einstellstift greift. Durch eine Zweipunkteinstelleinrichtung kann die Blendenscheibe verdreht werden.
  • Aus baulichen Gründen empfiehlt es sich, die Blendenscheibe, das Schaltmittel, die Verschlußlamelle, die Verschiußscheibe, eine Torsionsfeder und notwendige Sprengringe im Gehäusevorderteil der Kamera, die Transportscheibe und die Filmscheibe sowie entsprechende zugehörige Bauteile im Gehäusehinterteil anzuordnen. Man kann die letztgenannten Teile mit den gegen Lichteinfall sichernden Abdeckscheiben in einem topfähnlichen Gehäuse unterbringen oder sie in die Rückwand des Gehäuses einfügen. Um die Zahl der Einzelteile zu vermindern, ist es zweckmäßig, die Gehäuserückwand gleich als Kassette auszubilden.
  • Es empfiehlt sich, die als Kassettenverschluß dienenden Scheiben mit der Transportscheibe, der Filmscheibe, einer Planierscheibe, einer Spannscheibe und einer Nummernscheibe in diesem Fall durch eine Hohlachse zu halten, die selbst beispielsweise mit Hilfe eines Bajonettverschlusses od. dgl. in der Kassettenrückwand gesichert werden kann.
  • Auf der Transportscheibe ist ein Stift angeordnet, der alle auf der Hohlachse angeordneten Scheiben dadurch gegen unbeabsichtigtes Verdrehen sichert, daß diese mit je einem dem Stift entsprechenden Einschnitt versehen sind. Um eine Doppelbelichtung auszuschließen, ist es zweckmäßig, in Abhängigkeit von der Stellung des Stiftes der Transportscheibe ein Weiterdrehen derselben zu verhindern. Man kann z. B. zusätzlich eine weitere Scheibe vorsehen, die das Auslöseörgan nach der letzten Aufnahme sperrt und gleichzeitig die Öffnung in der Kassette verdeckt, durch die sonst die Zahl der noch aufzunehmenden Bilder von außen sichtbar ist.
  • Damit die auf der Hohlachse angeordneten Scheiben immer unter axialer Spannung gehalten werden, wird in der topfartigen Kassette bzw. der Gehäuserückwand eine Federscheibe angeordnet, die durch eine vorzugsweise dreieckförmige Feder unter Spannung liegt. Diese Federscheibe kann sehr leicht als das den Weitertransport der Transportscheibe sperrendes Glied verwendet werden. Zu diesem Zweck bildet man sie so aus, daß sie einen Lappen besitzt, an dessen beiden Seiten der Stift der Transportscheibe anliegen kann. Dieser Stift liegt vor der Belichtung der Filmscheibe an der einen, nach der Belichtung aller Aufnahmen an der anderen Seite des Lappens an.
  • Zwischen der Verschlußscheibe und der Transportscheibe liegen zwei Scheiben, die als Kassettenverschlußdeckel bzw. als Drehschieber ausgebildet sind. Beide besitzen außer je einer kreisförmigen Öffnung, dem Kassettenbildfenster, je einen bogenförmigen Schlitz, der sich am Umfang in derselben Entfernung vom Mittelpunkt befindet wie die Einschnitte auf der Transportscheibe, in welche der Greiferzahn eingreifen kann. Der Schlitz des Drehschiebers besitzt eine größere Länge als der Schlitz des Kassettendeckels und wird außerdem zur Begrenzung der gegenseitigen Verdrehung beider Scheiben herangezogen. Am Umfang des Drehschiebers sitzt eine Nase, die beim Einführen und Sichern der Kassette bzw. des Gehäusehinterteiles in das Kameravorderteil ein Verdrehen der Drehscheibe bewirkt und dadurch die Kassettenbildfenster des Kassettendeckels und des Drehschiebers zur Deckung bringt. Die Kassettenbildfenster liegen dann in dieser Stellung konzentrisch zur optischen Achse der Kamera.
  • Zur Erhöhung der Lichtschutzsicherheit wird empfohlen, die Durchmesser des Kassettendeckels und des Drehschiebers größer zu wählen als den Durchmesser der Filmscheibe und diese in eine ringförmige Nut der Kassette eingreifen zu lassen.
  • Damit man ohne eine Auswechslung der Kassette mehr Aufnahmen machen kann, als sich auf einer Filmscheibe unterbringen lassen, kann man mehrere mit je einer der Bildgröße entsprechenden Öffnung, durch die hindurch die nächste Filmscheibe belichtet wird, versehene Filmscheiben mit entsprechenden Transportscheiben und Spannscheiben hintereinander anordnen, muß dann aber dafür Sorge tragen, daß der Abstand Filmscheibe- Optik nach erfolgter Belichtung einer Scheibe durch Verschiebung der Optik oder der entsprechenden Filmscheibe im Gehäuse, z. B. gegen einen entsprechenden Anschlag von Hand oder 'besser selbsttätig; konstant gehalten wird. Zur Verminderung der Bauhöhe kann man die Optik, wenn die Kamera nicht aufnahmebereit ist, in das Gehäuse einfahren lassen und bei Beginn der Bewegung des Auslöseorgans in die für die Aufnahme richtige Stellung bringen.
  • Zur Erzielung eines möglichst kleinen Parallaxenfehlers wird weiterhin vorgeschlagen, die Drehachse aller Scheiben und .die optische Achse eines Suchers zusammenfallen zu lassen. Diesen Sucher bildet man als konische, sich zum Bildgegenstand hin erweiternde Bohrung aus. Man kann dann in diese Bohrung z. B. einen kegeligen Stativbolzen einführen und ihn durch eine Mutter im Kameragehäuse sichern, so daß man diese Kleinstbild-Kamera auch an ein Stativ ansetzen kann.
  • Will man verschieden lange Verschlußzeiten zulassen, kann man in an sich bekannter Weise die Ablaufgeschwindigkeit der Verschlußlahzelle regeln oder die Verschlußlamelle aus zwei Teilen bestehenlassen, die nacheinander ablaufen. Stellt man die Kassette und die in ihr untergebrachten Teile aus einem Werkstoff her, der durch die Entwicklerflüssigkeiten nicht angegriffen wird, so kann man die Kassette leicht an eine Tageslichtentwicklungsdose anschließen. Zu diesem Zweck wird man dann den Kassettendeckel bzw. den Drehschieber so ausbilden, daß sie einwandfrei an der Entwicklungsdose befestigt werden können.
  • Sollte während der Aufnahme eine zu starke Lichteinwirkung vorhanden sein, so kann man in den Strahlengang vor oder hinter dem optischen System ein als Lichtschwächer dienendes Glied ein-und ausschiebbar anordnen. Die diesen Durchtrittsquerschnitt begrenzenden Kanten werden gerad.l@inig und der Querschnittsfläche des Bildformates angepaßt sein. Bei Wahl eines rechteckigen Durchtrittsquerschnittes empfiehlt es sich, die Kantenlängen so zu wählen, daß sie sich wie 3 : q. verhalten. Sehr einfach ist eine Anordnung, bei der das lichtschwächende Glied aus zwei in gleicher Richtung verschiebbaren Teilen besteht, die derart gestaltet sind, daß sie den Durchtrittsquerschnitt in einer Endlage freilegen und in der anderen teilweise abdecken. Zusätzlich kann man im Strahlengang eine mit verschiedenen Filtern versehene Scheibe anordnen, deren jeweilige Stellung durch eine außerhalb des Gehäuses angebrachte Markierung sichtbar ist.
  • Eine einfache Befestigung des Gehäusevorderteiles an dem Gehäusehinterteil läßt sich erreichen, wenn man an einem der beiden Gehäuseteile zwei Stahlfederstäbe parallel zueinander so anordnet, daß sie in eine Eindrehung des anderen Gehäuseteiles fassen und nach einer Drehung des einen Teiles um 9o° beide Teile gegen eine Trennung sichern.
  • Damit man bei Aufnahmen, bei denen die Kamera auf einem Stativ sitzt; den aufzunehmenden Gegenstand beobachten kann, formt man das Gehäuse so, daß es einen Spiegelsucher aufnehmen kann.
  • Wählt man eine Optik, die eine geringe Brennweite und höchste Lichtstärke besitzt und benutzt gleichzeitig einen Film, der eine geringe Schichtempfindlichkeit hat, so kann man die sehr kleinen Negative sehr stark vergrößern, ohne daß sich das Korn unangenehm bemerkbar macht.
  • Es sei angenommen, daß man eine Kassette im Kameragehäuse untergebracht hat, die eine Schwarzweißfilmscheibe enthält. Nach zwei oder drei Aufnahmen wünscht man nun eine oder mehrere Farbaufnahmen zu machen. Man trennt dann die Gehäuserückwand von dem Gehäusevorderteil der Kamera, entnimmt die den Schwarzweißfilm enthaltende Kassette, führt eine Farbfilmkassette ein und belichtet weiter. Dadurch, daß jede Kassette eine Nummernscheibe enthält, die mit den Transportscheiben gleichmäßig verdreht wird, läßt sich jeweils feststellen, wieviel Aufnahmen man mit der Schwarzweißfilm- bzw. der Farbfilmkassette noch durchführen kann.
  • Man ist aber nicht nur auf die oben beschriebene Anordnung beschränkt, sondern kann die im Kameragehäuse untergebrachten Schaltelemente auch anders gestalten. Eine solche Ausführung sei nachstehend kurz beschrieben. Bei dieser Anordnung beeinflußt das Auslöseorgan ein Schaltglied, welches eine Verschlußscheibe spannt und gleichzeitig die den Film tragende Transportscheibe verdreht. Dieses Schaltglied verdreht die Verschlußscheibe und die Transportscheibe beim Eindrücken des Auslöseorgans, spannt dabei die Verschlußscheibe und gibt diese in der Endlage der Transportscheibe zum Zurückdrehen frei. Läßt man das Auslöseorgan los, so dreht sich die Transportscheibe zurück, die Filmscheibe bleibt aber in der bisher eingenommenen Lage stehen. Man kann aber auch die Transportscheibe beim Eindrücken des Auslöseorgans im Gehäuse verdrehen und die Verschlußscheibe dabei spannen; in der Endlage der Transportscheibe zum Nacheilen freigeben, während beim Loslassen des Auslöseorgans die Transportscheibe und die Verschlußscheibe gleichzeitig zurückgeführt werden und dadurch auch die Filmscheibe um -einen der Bildzahl entsprechenden Winkel weiterbewegen. Zu diesem Zwecke ordnet man sowohl auf der Transportscheibe als auch der Verschlußscheibe verschieden lange, beispielsweise durch Aufbiegen entstandene Führungsleisten an. Die Länge dieser Führungsleisten bemißt man derart, daß das Schaltglied in der Endlage an der Führungsleiste der Transportscheibe anliegt, während die Verschlußscheibe in der Endstellung, sich in die Ausgangslage zurückdreht. Der Transport der Filmscheibe wird durch eine an der Transportscheibe angeordnete federnde Nase erzielt.
  • Um ständig eine gleichbleibende Kraft beizubehalten, die zum Eindrücken des Auslöseorgans notwendig ist, kann man die Transportscheibe bzw. ihre Führungsleiste an der Stelle, an der das Schaltglied an ihr anliegt, entsprechend gestalten und z. B. die Form einer Lemniskate geben.
  • Weitere Merkmale ergeben sich aus der Beschreibung.
  • In den Fig. i bis 22 sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens veranschaulicht. Fig. i zeigt eine Rückansicht des Gehäusevorderteiles ,mit ,dem Auslöseorgan und ,dem Schaltmittel; Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch das Gehäusevorderteil mit strichpunktiertem Gehäusehinterteil; Fig. 3 a zeigt eine Vorderansicht der im Gehäusevorderteil angeordneten Schaltelemente. Strichpunktiert ist angegeben, wie sich das Auslöseorgan und die Verschlußöffnung beim Betätigen des Auslöseorgans verschieben; Fig. 3 b zeigt einen Schnitt durch die Fig. 3 a in Richtung A-B; Fig. 3 c zeigt eine Ansicht des Greiferzahnes nach einem Schnitt durch die Fig. 3 a in Richtung C-Ü; Fig. q.a veranschaulicht einen Schnitt durch die als Kassette ausgebildete Gehäusehinterwand; Fig. g.b zeigt eine Ansicht der Fig. q:a; Fig. 5 a und 5 b zeigen das Einbauelement Hohlachse mit der Transportscheibe, Filmscheibe, Planierscheibe, Spannscheibe und Nummernscheibe; Fig. 5 a stellt einen Schnitt durch die Fig. 5 b in Richtung E-F dar; Fig.6a und 6b zeigen einen Schnitt bzw. eine Ansicht des Gehäusehinterteiles, aus denen die Anordnungen der Spannscheibe mit der Feder und dem Bajonettverschluß zum Aufnehmen der Hohlachse sichtbar sind.
  • Die Fig. 7 bis 16 zeigen Einzelheiten der Kamera. Fig. 7 a und 7b zeigen die Transportscheibe; Fig. 8 a und 8 b veranschaulichen die Filmscheibe; die Planierscheibe hat die gleiche Form wie die Filmscheibe der Fig. 8, sie besteht aus einem dünnen Blech und ist nicht gesondert gezeichnet; Fig. 9a und 9b zeigen die Spannscheibe; Fig. io a und io b veranschaulichen den Kas settenverschluß deckel ; Fig. i i a und i i b zeigen den Drehschieber; Fig. i2a und i2b zeigen die Nummernscheibe; Fig. 13a und 13b geben die dreieckförmige Feder wieder.
  • Fig. 14 zeigt einen Sprengring; Fig. 15 a und 15 b zeigen eine Rastscheibe, die als Bajonettverschluß in der Gehäüsehinterwand vernietet wird.
  • Fig.-16a und 16b zeigen die Wirkungsweise der Blendeneinrichtung in Rückansicht und Querschnitt, während Fig. 17 eine Vorderansicht der Kamera darstellt, aus der die Zweipunkteinstellung der Blendeneinrichtung ersichtlich ist; Fig. 18 veranschaulicht die Befestigung der Kamera an einem Stativkopf; Fig. 1g a bis 1g c zeigen eine Vorrichtung zum Trennen der in der Gehäuserückwand eingerasteten Hohlachse und zum Zusammenfügen des Einbauelements nach Fig. 5a und 5b; Fig.2oa und tob zeigen die Federscheibe" welche im Gehäusehinterteil bzw. in der topfartigen Kassette sitzt; Fig. 21 zeigt eine Rückansicht einer Kamera, deren Schaltelemente anders ausgebildet sind als die in den vorhergehenden Figuren dargestellten; Fig. 2z zeigt ebenfalls in Rückansicht der Kamera die Anordnung einer Platine, die neben der Abschirmung des Streulichtes eine Halterung der im Gehäusevorderteil liegenden Schaltelemente in axialer Riehtnug ermöglicht, sie kann auch in der in der Fg. 2i dargestellten Kamera angeordnet sein.
  • In dem Kameragehäuse i ist ein Auslöseorgan 2 so angeordnet, daß es beim Eindrücken in das Kameragehäuse ein Schaltmittel 3 um eine Achse q verstellen kann. Das Schaltmittel 3 wird durch die Feder 5 so gehalten, daß sein dem Auslöseorgan abgewandtes Ende 6 als Lichtschutz dient und das Bildfenster 7 im nicht aufnahmebereiten Zustand der Kamera abdeckt. Auf dem Schaltmittel 3 befindet sich eine Rolle 8, die in den Schlitz 9 einer Schaltnabe io eingreift und bei der Bewegung des Schaltmittels 3 die Schaltnabe und die mit dieser verbundene Verschlußscheibe ii verdreht. Ist das Auslöseorgan 2 eingedrückt, so befindet sich das Schaltmittel 3 in der strichpunktierten Stellung. Ein auf dem Schaltmittel 3 angebrachtes z. B. rotes Markierungszeichen i2 befindet sich dann an der Stelle 13. Sind alle Aufnahmen einer Filmscheibe gemacht, so bewegt sich der Auslöseknopf 2 infolge der Anordnung von später beschriebenen Mitteln nicht wieder in die Ausgangsstellung zurück. In dieser Stellung befindet sich das rote Markierungszeichen hinter einer Öffnung des Gehäuses, so daß es von außen zu erkennen ist.
  • Fig. 2 zeigt außer der Verschlußscheibe i i und der Schaltnabe io auch die Verschlußlamelle 14, die bei ihrer Bewegung eine Belichtung zuläßt. Die Gehäuserückwand 15 ist gestrichelt eingezeichnet. Mit Hilfe des Bandes 16 kann diese Kamera am Arm getragen werden.
  • Nach Fig. 3 b wird die Verschlußlamelle 14 durch eine Feder 17 gegen die Verschlußscheibe i i gedrückt. Diese arbeitet zugleich als Torsionsfeder und stützt sich, wie in Fig. 3 a gezeigt, einerseits am Schlitz 18 der Schaltnabe, andererseits an der Nase i9 der Verschlußlamelle 14 ab. Auf der Verschlußlamelle 14 sitzt eine federnde Leiste 2o, deren Kante 21 an dem Zapfen 22 anliegt, welcher das Auslöseorgan und das Schaltmittel verbindet. Das Schaltmittel ist der besseren Übersicht wegen in der Fig. 3 a nicht dargestellt. Wird nach einem gewissen Weg der Verschlußscheibe i i, und zwar sobald die Lichtschutzwirkung des Schaltmittels 3, 6 aufgehoben ist und die Öffnung iia sich mit dem Bildfenster deckt, das Auslöseorgan in die strichpunktierte Stellung gedrückt, so gleitet die Kante 21 von dem Zapfen ab und kann sich also der Verschlußscheibe i i unter Wirkung der Torsionsfeder 17 nachbewegen, wodurch der Schlitz 29 über das strichpunktiert dargestellte Bildfenster 3o hinwegstreicht und damit eine Belichtung der Filmscheibe bewirkt. Während der Vorwärtsbewegung der Verschlußscheibe i i läuft der abgewinkelte Lappen 23 einer Greiferzahnlamelle 24 auf der Auflaufschiene 24a und verhindert, daß der Greiferzahn 25 in die Transportscheibe 26 einrastet, wodurch eine Bewegung der Transportscheibe 26 vor Ablauf der Verschlußlamelle 14 nicht stattfinden kann. Befindet sich der Lappen 23 vor der Kante 27 der Auflaufschiene 2411, so läuft der Greiferzahn 25 auf das Ende des Schlitzes 37 im Kassettendeckel auf und wird von der Auflaufschiene abgehoben. Im Ruhezustand liegt die Verschlußlamelle mit ihrem Lappen 1411 an dem Stift 28 der Verschlußscheibe ii an und wird während des Zurückdrehens der Verschlußscheibe in dieser Stellung gehalten. In dem Gehäusehinterteil 1,9 (Fig. 4) ist eine Rastscheibe 31 angeordnet und mit diesem vernietet. Auf diese legt man eine dreieckförmige Feder 32 (Fig. 13) und ordnet über derselben eine Federscheibe 33 (Fig. 2o) an, die durch einen Federring 34 im Gehäusehinterteil gehalten wird. MiteinerHohlachse 35 werden durch eineRändelung 36 der Kassettendeckel 38 und der Drehschieber 37 stramm drehbar befestigt. Auf die Transportscheibe 26, die eine angenietete Nabe 39 aufweist, wird die Filmscheibe 4o aufgelegt, und zwar so, daß ein an ihrem Umfang vorgesehener Einschnitt den Stift 41 der Transportscheibe 26 umfaßt. Auf die Filmscheibe 40 legt man dann die Planierscheibe 42 und drückt die Spannscheibe 43, welche Warzen 44 besitzt, in die Eindrehung der Nabe 39. Nachdem man zum Abschluß eine Nummernscheibe 45 auf .die Spannscheibe 43 aufgelegt hat, kann man diese Einbaueinheit auf die Hohlachse aufschieben und die Hohlachse im Gehäusehinterteil durch Drehung um 9o° infolge der Anordnung der Rastscheibe 31 so ,sichern, daß sie einwandfrei festliegt.
  • Der Drehschieber 37 und der Kassettendeckel 38 besitzen am Umfang je einen Schlitz 46 bzw. 47. Der mit dem Drehschieber 37 fest verbundene Stift 48 kann sich in dem Schlitz 46 des Kassettendeckels 38 bewegen. Die Länge der Schlitze ist so bemessen, daß, wie in Fig. 4b gezeigt, mindestens zwei Einschnitte 49 der Transportscheibe 26 frei liegen, während die übrigen abgedeckt sind. Wird nun das Gehäusehinterteil 15 gemäß Fig. 4a in das Gehäusevorderteil gedrückt, so legt sich die Nase 5o des Deckels 38 in einen Einschnitt 5oa des Gehäusevorderteiles und öffnet dann bei einer Drehung den geschlossenen Bildfensterquerschnitt sowie die Schlitze 46 und 47, so daß nunmehr nach entsprechender Betätigung des Auslöseorgans der Greiferzahn in die Einschnitte 49 der Transportscheibe 26 fassen kann. Durch das Fenster 51 kann man die auf der Nummernscheibe abgebildete Zahl erblicken. Ein Zellul id fenster 52 sichert das Innere der Kamera gegen das Eindringen von Staub.
  • Die Fig. 5 a und 5 b zeigen die Transportscheibe 26 mitden auf ihr liegenden Scheiben als gesondertes Einbauelement, während die Fig. 6 a und 6 b das Gehäusehinterteil mit den in ihm befestigten Elementen wiedergibt. Die Kanten 53 bzw. 54 dienen zum Einführen des Gehäusevorderteiles in das Gehäusehinterteil bzw. umgekehrt; und zwar wird z. B. das Gehäusehinterteil so eingeführt, daß die Kanten 53 und 54 parallel zu den Stahlfederstäben 55 bzw. 56 liegen, die im Gehäusevorderteil gemäß Fig. i angeordnet sind. Durch Drehen des Gehäusehinterteiles um 9o,° fassen die Stahlfederstäbe 55 und 56 in die Eindrehung 57,des Gehäusehinterteiles.
  • Aus der Fig. 6 b und der Fig. 2o ersieht man die Ausbildung der Federscheibe 33, welche einen Lappen 58 besitzt, an dessen einer Seite 59 der Stift 4.1 der Transportscheibe 26 vor der Belichtung der Filmscheibe anstößt, während er nach der Belichtung auf der anderen Seite an der Kante 8o anliegt. Dadurch wird eine Doppelbelichtung vermieden. Der Abstand der beiden Kanten ist so bemessen, daß der Drehwinkel der Transportscheibe gleich 36o°, vermindert um die Hälfte des der Bildzahl entsprechenden Drehwinkels der Transportscheibe nach einer Aufnahme, also bei 8 Bildern gleich 337,5° ist. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß die Greiferzahnlamelle 24 (Fig. 3 a) und die mit ihr fest verbundene Verschlußscheibe i i samt der Schaltnabe io sowie das nach Fig. i damit -beweglich verbundene Schaltmittel 3 mit dem Auslöseorgan 2 nach Belichtung des letzten Bildes auf der Filmscheibe 4o nicht in ihre Ausgangslagen zurückkehren können. Gleichzeitig wird das auf dem Schaltmittel angebrachte Markierungszeichen 12 an der Stelle 13 hinter einer Öffnung des Gehäuses sichtbar und zeigt an, daß die Filmscheibe 4o durchbelichtet ist. Weitere Hinweise auf die vollständige Belichtung erhält der Aufnehmende dadurch, daß er am Gehäusehinterteil 15 (Fig.4a) durch das Fenster 52 die auf der Nummernscheibe 45 abgebildete Null (F:ig. 5 b) erblicken kann und daß bei nochmaligem Betätigen des Auslöseorgans der Verschluß nicht in Tätigkeit tritt, weil die federnde Leiste 2o (Fig. 3 ä) mit ihrer Kante 2 1 durch die genannte Maßnahme nicht mehr an dem Zapfen 22 anliegen kann und die Verschlußlamelle dadurch nicht zurückgehalten wird.
  • Die Spannscheibe 43 (Fig. 4 a, 5 a, 9 a und 9 b) besitzt beispielsweise drei Warzen 44, so daß die Planierscheibe 42 (Fig. 4a und 5 a) gleichmäßig an der Filmscheibe 4o anliegt, die in Fig. 8 noch gesondert gezeigt ist. Mittels der Öffnung 62 läßt sich die Spannscheibe 43 auf der Nabe 39 der Transportscheibe 26 sichern (Fig. 9 a). Sie ist, wie Fig. 9 b es zeigt, leicht gewölbt, um die notwendige Spannung aufzubringen.
  • Der Verschlußdeckel 38 (Fig. io) besitzt außer der Mittelbohrung eine weitere kreisförmige Öffnung 63, die der kreisförmigen Bohrung 64 des Drehschiebers 37 (Fig. i i) entspricht. Der z. B. durch Prägung entstandene Pfeil 64" steht im geschlossenen Zustand der Kassette dem Stift 48 des Kassettendeckels 38 gegenüber.
  • Auf der Nummernscheibe 45 (Fig. 12) sind die Zahlen i bis 8 gleichmäßig am Umfang entsprechend der Bildzahl verteilt. Zwischen der Nummer i und der Nummer 8 ist außerdem eine 0 vorgesehen, die dann im Nummernfenster 51 sichtbar wird, wenn die Filmscheibe 40 voll belichtet ist.
  • Die Blendenscheibe 65 (Fig. 2 und 16 a) besitzt eine kreisförmige Öffnung 66, eine vorzugsweise quadratische Öffnung 67 sowie einen radial liegenden Schlitz 68, in den ein Stift 69 einer Einstellvorrichtung faßt. Bewegt man den Stift 69 aus der gezeichneten Lage in die strichpunktierte Stellung, so entspricht flies einer Bewegung von der Markierung 70 zu der Markierung 7 1 (Fig. i7), so daß einwandfrei ersichtlich ist, welcher Blendenquerschnitt sich hinter dem Objektiv befindet.
  • Gemäß Fig.2, 4a und 16b geht durch das Gehäusevorderteil und das Gehäusehinterteil eine konische Bohrung 72 hindurch, die als Sucher Verwendung findet. In diese kann man, wie es Fig. 18 zeigt, einen kegeleigen Bolzen eines Stativkopfes 73 einführen und damit den Stativkopf durch Anziehen der Rändelmutter 74 mit der Kamera verbinden.
  • Das Trennen der Hohlachse 35 vom Gehäusehinterteil 15 (Fig. 4a) läßt sich durch die in der Fig. i9 dargestellte Vorrichtung 75 leicht ermöglichen. Man setzt das Gehäusehinterteil auf den Stift 76 auf, so daß die Nasen 77 der Vorrichtung 75 in einen Schlitz 771 der Hohlachse 35 eingreifen, und dreht das Gehäusehinterteil auf der Vorrichtung 75 um 9o° herum. Infolge der Federwirkung der Scheibe 32 springt dann die Hohlachse 35 mit den auf ihr sitzenden Scheiben heraus. Außerdem dient das Teil 75 zum Zusammenfügen des Einbauelementes nach den Fi-g. 5 a und 5 b.
  • Fig. 2o zeigt die Federscheibe 33 in Ansicht und im Schnitt. Der Einschnitt 78 dieser Scheibe sitzt im Gehäuse so, daß man die Nummernscheibe 45 durch das Fenster 51 betrachten kann.
  • Das in der Fig. 21 gezeigte Ausführungsbeispiel zeigt das Gehäuse 79, das zwei Ansätze 8o besitzt, um die ein Lederband gelegt wird. Durch die Öffnung 81, die konisch ist, kann man den aufzunehmenden Gegenstand betrachten, wenn man die Kamera vor das Auge hält. In das Gehäuse 79 ist das Schaltglied 82 so eingesetzt, daß es sich um die Schraube 83 drehen und unter Wirkung des Auslöseorgans 84 bewegen kann. Darauf ist die Verschlußlamelle 85 und über diese die Verschlußscheibe 86 gelegt. Das Schaltmittel 82 besteht beispielsweise aus einem Blech. Durch Abwinkeln des Bleches entstehen zwei Ablaufkanten 87 und 88. Gegen die Ablaufkante 87 legt sich das Auslöseorgan 84. Das Schaltglied 82 wird durch eine Feder 89 gegen das Auslöseorgan 84 gedrückt.
  • Die Verschlußlamelle 85, die ebenfalls aus einem dünnen Blech besteht, besitzt eine Führungsleiste go, an der das Schaltglied 82 anliegt, und eine Anlagekante 9i, an der eine Feder anliegt, die die Verschlußlamelle 85 zurückdrückt. Die Leiste bzw. Kante sind durch Umbiegen des Scheibenbleches an den entsprechenden Stellen entstanden. Die Verschlußscheibe 86 weist eine- Führungsleiste 92 auf sowie eine Anlaufkante 93. Beide entstehen durch Umlegen des Bleches der Verschlußscheibe 86 um 9o°, und zwar so, daß die Führungsleiste 92 nach oben, die Ablaufkante 93 aber nach unten abgewinkelt ist. Die Verschlußscheibe 86 ist weiterhin so eingeschnitten und aufgebogen, daß eine Blattfeder 94 entsteht. Auf ihr sitzt ein Stift 95. Zur rationellen Herstellung empfiehlt es sich, die Blattfeder 94 so auszubilden, daß an der Stelle des Stiftes 95 eine gleich aus dem Blech gebogene Nase vorgesehen ist. Die Verschlußlamelle 85 weist einen Schlitz 96 auf, durch den die Lichtstrahlen auf die Filmscheibe fallen, wenn die Verschlußlamelle abläuft. Die Verschlußscheibe 86 besitzt außerdem eine Öffnung 97, die so groß ist, wie das auf dem Filmträger entstehende Bild werden soll.
  • Sowohl die Verschlußlamelle 85 als auch die Verschlußscheibe 86 besitzen ein konzentrisches Mittelloch, so daß diese Scheiben auf die Nabe 98 des Gehäusevorderteils aufgesetzt werden können. Im Gehäuse sitzt ein Stift 99 fest, gegen den sich die Kante 9i legen kann, während der Stift ioo die Anfangslage der Verschlußscheibe 86 festlegt.
  • Drückt man den Auslöseknopf 84 ein, so dreht sich das Schaltglied 82 und verdreht mit der Ablaufkante 88 die Verschlußlamelle 85 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn. Nach einem gewissen Drehweg legt sich die Kante 88 auch gegen die Anlaufkante 93 der Verschlußscheibe 86 und nimmt diese mit. Dabei werden die die Lamelle 85 und die Scheibe 86 beeinflussenden Federn gespannt, bis sich das Loch 97 im Strahlengang der Optik befindet. Der Schlitz 95 liegt dann außerhalb des Strahlenganges. Jetzt liegt das Schaltglied 82 nur noch an der Kante 93 der Verschlußscheibe 86, und die Verschlußlamelle kann sich unter Federdruck zurückbewegen; ,da die Kante 88 nicht mehr mit der Kante 9o im Eingriff steht. Dadurch bewegt sich also auch der Schlitz 96 zurück und läßt die Belichtung des Films zu. Läßt man den Knopf 84 los, so wird auch die Verschlußscheibe 86 zurückgeführt.
  • Es läßt sich also auch mit dieser Einrichtung nur durch das Betätigen des Auslöseorgans 84 ein Belichten und ein Weiterschalten der Filmscheibe erzielen.
  • Es hat sich nun noch als zweckmäßig erwiesen, zwischen dem Schaltmittel einerseits und der Verschlußlamelle mit Verschlußscheibe andererseits eine Platine ioi (Fig. 22) anzuordnen, die mit einem Sprengring 102 im Gehäuse befestigt wird. Die Platine weist eine Mittelöffnung ioia auf und schirmt das Streulicht ab, welches durch die Objektivöffnung einfällt, und dient außerdem dazu, die Schaltnabe mit der daraufliegenden Verschluß-Scheibe, Verschlußlamelle und Torsionsfeder nach dem Einbau in axialer Richtung festzuhalten. Zu diesem Zweck ist auf der Platine ioi ein Riegelsegment 103 drehbar aufgenietet. Dieses wird nach erfolgtem Einbau der Schaltnabe durch ein in der Verschlußscheibe befindliches Loch verdreht, so daß sich die Schaltnabe auch in ihrer Endlage nicht aus der in der Platine befindlichen Aussparung herausbewegen kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kamera für Kleinbildaufnahmen, bei der zwischen zwei Gehäuseteilen mehrere Scheiben um eine Achse drehbar angeordnet sind, von denen eine die lichtempfindliche Schicht trägt, eine andere als Verschluß Verwendung findet und eine dritte als Transportscheibe dient, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anordnung weiterer geeigneter Schaltelemente nach Betätigen eines einzigen Auslöseorgans (2, 84) alle zum Bildaufbau und Weitertransport des Films notwendigen Schaltungen ausgeführt werden. 2. Kamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Bewegung des Auslöseorgans (2) aufnehmendes Schaltmittel (3) vorgesehen ist, das eine Ralle (8) trägt, die in einen Schlitz (9) einer mit der Verschlußscheibe (i i) verbundenen Schaltnabe (io) faßt. 3. Kamera nach den Ansprüchen i und 2,. dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltmittel (3) an seinem einen Ende (6) als Lichtschutz ausgebildet ist. 4. Kamera nach den Ansprüchen r bis 3, dadurch ;gekennzeichnet, daß das Schaltmittel (3) derart unter Federspannung liegt, daß es das Auslöseorgan (2, 84) aus dem Gehäuse (i, 79) herauszudrücken versucht. 5. Kamera nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußscheibe (ii) mit einer Verschdußlamelle (i4) zusammenarbeitet, die während der Bewegung der Verschlußscheibe (i i) gespannt und in einer Endlage derselben freigegeben wird. 6. Kamera nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußscheibe (i i) eine aufbiegbare Greiferzahnlamelle (24) aufweist, deren Zähn (25) nach Ablauf der durch die Verschlußscheibe (ii) spannbaren Verschlußlamelle (i4) in die Transportscheibe (26) eingreift und beire Zurückbewegen der Verschlußscheibe die Transportscheibe (26) um einen der Bildzahl entsprechenden Winkel dreht. 7. Kamera nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Greiferzahn (25) mittels einer Auflaufschiene (24a) auf der Verschlußlamelle (i4) so lange geführt und dadurch außer Eingriff mit der Transportscheibe (26) gehalten wird, bis durch Ablaufen der Verschlußlamelle (i4) die Belichtung erfolgt. B. Kamera nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportscheibe (26) vorzugsweise am Umfang angeordnete Einschnitte (49) zur Aufnahme des Greiferzahnes (25) aufweist. 9. Kamera nach den Ansprüchen t bis 6, dadurch gekennzeichnet; daß die Transportscheibe (26) Öffnungen besitzt; deren Verteilung auf der Scheibe der Bildanordnung entspricht. io. Kamera nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Greiferzahn (25). kurz vor dem Ablauf der Verschlußlamelle (i4) auf dem Kassettendeckel (38) aufläuft und dadurch die Greiferzahnlamelle (2q.) von der Auflaufschiene (24Q) der Versc'hlußlamelle (i4) abhebt. ii. Kamera nach den Ansprüchen i bis 1o, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußlamelle (i4) eine Leiste (2o) besitzt, die sich an dem das Schaltmittel (3) und das Auslöse-Organ (2) verbindenden Zapfen (a2) anlegt, bis die Lichtschutzwirkung des Schaltmittels (3, 6) aufgehoben ist. 12. Kamera nach den Ansprüchen i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Gehäuse (i) und dem Schaltmittel (3) eine Blendenscheibe (65) mit zwei Öffnungen unveränderlichen Querschnittes eingeschaltet ist, die durch eine Zweipunkteinstellvorrichtung (70, 7 i) vierdrehbar ist. 13. Kamera nach Anspruch z2 dadurch gekennzeichnet, daß die Blendenscheibe (65) außer einer kreisförmigen Öffnung (66) und einer vorzugsweise quadratischen COffnung (67) einen radial liegenden Schlitz (68) auf-,veist, in den ein im Kameragehäuse (i) auf kreisförmiger Bahn geführter Einstellstift faßt und dadurch die Blendenscheibe (6) verdreht. 14. Kamera nach den Ansprüchen i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Blendenscheibe (65), das Schaltmittel (3), die Verschlußscheibe (i i), die Verschlußlarnelle (14) mit Federn und notwendigen Sprengringen in dem Gehäusevorderteil der Kamera und,die die Transportscheibe (26) enthaltende Kassette im Gehäusehinterteil angeordnet sind. 15. Kamera nach den Ansprüchen i bis 14, dadurch gekennzeichnet, @daß zwischen der Verschlußscheibe (i i) und der Transportscheibe (26) zwei als Kassettenverschluß dienende Scheiben (37, 38) liegen, die mit einer die Transportscheibe (26), die Filmscheibe (4o), eine Planierscheibe (42), eine Spannscheibe (43) und eine Nummernscheibe (45) haltenden Hohlachse (35) fest verbunden sind. 16. Kamera nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlachse (35) derart ausgebildet ist, daß sie mit den auf ihr sitzenden Teilen durch Verdrehen in der Gehäuserückwand gehaltert wird. 17. Kamera nach den Ansprüchen i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportscheibe (26) einen mehrere auf der Hohlachse sitzende Scheiben (42, 43,45) gegen Drehung sichernden Stift (41) besitzt. 18. Kamera nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Stift (41) der Transportscheibe z6 kurz vor Vollendung eine Umlaufes gegen einen Anschlag (58) legt und dadurch ein das Auslöseorgan sperrendes Glied steuert. i9. Kamera nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß als sperrendes Glied eine Scheibe (33) dient, welche im Augenblick der Sperrung gleichzeitig die auf der Nummernscheibe (45) befindlichen Nummern verdeckt und eine 0 sichtbar werden läßt. 2o. Kamera nach den Ansprüchen i bis ig, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Hohlachse (35) angeordneten Scheiben (37, 38, 26, 40, 42, 43 und 45) durch die unter Wirkung einer vorzugsweise dreieckförmigen Feder (32) stehende Federscheibe (33) unter Spannung gehalten werden. 21. Kamera nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß die Federscheibe (33) gleichzeitig einen derart ausgebildeten Lappen (58) besitzt, daß die Transportscheibe (26) durch diesen in ihrer Drehung begrenzt wird. 22. Kamera nach den Ansprüchen i9 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die die Drehung begrenzende Breite des Lappens (58) so bemessen ist, daß der Drehwinkel der Transportscheibe (26) so groß ist wie die Winkelsumme einer vollen Umdrehung, vermindert um die Hälfte des der Bildzahl entsprechenden Dreh-Winkels der Transportscheibe (26) nach einer Aufnahme, wodurch nach der Belichtung des letzten Bildes auf der Filmscheibe (40) die Greiferzahnlamelle (14) und die mit ihr fest verbundene Verschlußscheibe (i i) samt der Schaltnabe (io) sowie das damit beweglich verbundene Schaltmittel (3) mit dem Auslöseorgan (2) nicht in ihre Ausgangslage zurückkehren können sowie ein an dem Schaltmittel (3) angebrachtes Markierungszeichen (12) hinter einer öffnung des Gehäuses (i) sichtbar wird und damit der Verschluß bei nochmaligem Betätigen des Auslöseorgans (2) nicht in Tätigkeit tritt. 23. Kamera nach den Ansprüchen i bis 16, 2o bis 22, dadurch gekennzeichnet, @daß die auf der Hochlachse angeordneten Scheiben (37, 38, 26, 40, 42, 43 und 45) durch diese zentriert sind. 24. Kamera nach den Ansprüchen 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß der die Scheiben gegen Verdrehung sichernde Stift (41) der Transportscheibe (26) vor der Belichtung aller Bildabschnitte der Filmscheibe (40) an der einen Seite (5g), nach der Belichtung an der anderen Seite (6o) des Lappens (58) der Federscheibe (33) anliegt. 25. Kamera nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der zwischen der Verschlußscheibe (i i) und der Transportscheibe (26) liegenden Scheiben als Kassettenverschlußdeckel (38), die andere als Drehschieber (37) ausgebildet sind und der Drehschieber (37) am Umfang eine Nase (5o) aufweist, die beim Einführen und Sichern des Gehäusehinterteiles in -dem Kameravorderteil ein Verdrehen des Drehschiebers (37) erzielt und dadurch das Kassettenbildfenster (63, 64) öffnet. 26: Kamera nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Kassettenverschlußdeckel (38) und der Drehschieber (37) außer je einem kreisförmigen Loch (63, 64), dem Kassettenbildfenster, je einen Schlitz (47, 46) am Umfang besitzen, durch den der Greiferzahn (25): hindurchfassen kann. 27. Kamera nach den Ansprüchen 25 und 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschieberschlitz (46) eine größere Längenausdehnung als der Schlitz (47) des Kassettendeckels (38) besitzt und der Schlitz (46) des Drehschiebers (37) an einem Stift (48) oder einer durchgeprägten Nase des Kassettendeckels (38) anschlägt und damit zur Begrenzung der gegenseitigen Verdrehung beider Scheiben herangezogen wird. 28. Kameras nach den Ansprüchen 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser des Kassettendeckels (38) und des Drehschiebers (37) :größer sind als der Durchmesser der Filmscheibe (4o) und daß der Kassettendeckel (38) in eine ringförmige Nut der Kassette (15) eingreift. 29. Kamera nach den Ansprüchen i bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß im Kameragehäuse (i) mehrere mit je einer der Bildgröße entsprechenden Öffnung versehene Filmscheiben mit entsprechenden Halte- und Spannscheiben hintereinanderliegen, wobei der Abstand Filmscheibe-Optik nacherfolgter Belichtung einer Scheibe durch Verschiebung der Optik oder der entsprechenden Filmscheibe im Gehäuse von Hand oder selbsttätig konstant gehalten wird. 3o. Kamera nach den Ansprüchen i bis 29. dadurch gekennzeichnet, daß das Objektiv in eingefahrenem Zustand im Gehäuse gehalten und bei Beginn der Bewegung des Auslöseorgans in die für die Aufnahme richtige Stellung bewegt wird. 31. Kamera nach den Ansprüchen i bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die hohle Drehachse aller Scheiben und die optische Achse eines Suchers zusammenfallen. 32. Kamera nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß der Sucher aus einer konischen, sich zum aufzunehmenden Bildgegenstand hin erweiternden Bohrung (72) besteht. 33. Kamera nach den Ansprüchen 31 und 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Sucheröffnung (72) als Aufnahmeteil eines kegeligen Stativbolzens dient. 34. Kamera nach den Ansprüchen i bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablauf der Verschlußlamelle (14) zur Erzielung verschiedener Verschlußzeiten veränderbar ist. 35. Kamera nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußlamelle (14) aus zwei nacheinander ablaufenden Teilen besteht. 36. Kamera nach den Ansprüchen i bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportscheibe (26), die Filmscheibe (40), die Planierscheibe (42) und die Spannscheibe (43) in einem topfähnlichen Kassettengehäuse angeordnet sind und das Gehäuse durch zwei gegeneinander verdrehbare Scheiben (37, 38) lichtdicht abschließbar ist. 37. Kamera nach den Ansprüchen i bis 29 und 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportscheibe (26) und die auf der Hohlachse (35) angeordneten Scheiben und das Kassettengehäuse aus einem, durch Entwicklungsflüssigkeiten nicht angreifbaren Werkstoff bestehen. 38. Kamera nach den Ansprüchen i bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß die gegeneinander verdrehbaren Scheiben bzw. der Kassettendeckel (38) oder der Drehschieber (37) der Kassette derart ausgebildet sind, d.aß die Kassette an eine Tageslichtentwicklungsdose lichtdicht ansetzbar ist. 39. Kamera nach den Ansprüchen i bis 38, dadurch gekennzeichnet, daß in den Strahlengang vor oder hinter dem Objektiv ein als Lichtschwächer dienendes Glied (66, 67) mit Öffnungen unveränderlichen Querschnittes ein-und ausschiebbar angeordnet ist. 40. Kamera nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß die den Durchtrittsquerschnitt begrenzenden Kanten .geradlinig und,die Querschnittsflächen dem Bildformat angepaßt sind. 41. Kamera nach den Ansprüchen 39 und 40, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kantenlängen bei Wahl eines rechteckigen Durchtrittsquerschnittes wie 3:4 verhalten. 4.
  2. 2. Kamera nach den Ansprüchen 39 bis 41, dadurch gekennzeichnet, daß das lichtschwächende Glied aus zwei in gleicher Richtung verschiebbaren Teilen besteht, die derart gestaltet sind, daß sie den Durchtrittsquerschnitt in einer Endlage freilegen und in der anderen überdecken. 43. Kamera nach den Ansprüchen i bis 42, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Strahlengang eine mit verschiedenen Filtern versehene Scheibe angeordnet und ihre Stellung durch eine außerhalb des Gehäuses angebrachte Markierung sichtbar gemacht ist. 44. Kamera nach den Ansprüchen i bis 43, dadurch gekennzeichnet, daß am Kameravorderteil zwei Stahlfederstäbe (55, 56) derart gelagert sind, daß sie in eine Eindrehung (57) der Gehäuserückwand nach Drehung derselben um 9o° einrasten und damit beide Kamerateile sichern. 45. Kamera nach den Ansprüchen i bis 44, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäusevorderteil derart geformt ist, daß es einen Spiegelsucher aufnehmen kann. 46. Kamera mach den Ansprüchen i bis 45, dadurch gekennzeichnet, daß als Objektiv ein solches mit geringer Brennweite und höchster Lichtstärke und als Film ein solcher mit geringer Empfindlichkeit Verwendung finden. 47. Kamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseorgan (84) ein Schaltglied (82) beeinflußt, welches das Spannen des Verschlusses und die Weiterbewegung des Filmträgers (Transportscheibe) mittels der Verschlußscheibe (86) bewirkt und dabei beide verdreht. 48. Kamera nach den Ansprüchen 1 und 47. dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied (82) die Verschlußscbeibe (86) und die Versrhlußlamelle (85) bei Eindrückendes Auslöseorgans im Gehäuse verdreht und dadurch spannt, wobei die Verschlußscheibe (86) gleichzeitig die Filmscheibe, z. B. mittels der Nase (95), weiterbewegt, sodann die Verschlußlamelle (85) in einer Endlage der Verschlußscheibe (86) zum Zurückdrehen freigibt und beim Freigeben des Auslöseorgans (84) ein Zurückdrehen der Verschlußscheibe (86) zuläßt. 49. Kamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltmittel (82) beim Eindrücken des Auslöseorgans (84) die Verschlußscheibe (86) im Gehäuse verdreht, die Verschlußlamelle (85) spannt und letztere in einer Endlage der Verschlußscheibe (86) zum Nacheilen freigibt, während es beim Loslassen des Auslöseorgans (84) die Verschlußscheibe (86) und die Verschlußlamelle (85) zurückführt, wobei die Verschlußscheibe (86) gleichzeitig die Filmscheibe weiterbewegt. 50. Kamera nach den Ansprüchen i, 47 und 48, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußscheibe (86) und die Verschlußlamelle (85) verschieden lange, durch Aufbiegen entstandene Führungsleisten (9o, 92) besitzen. 51. Kamera nach Anspruch 5o, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Führungsleisten (9o, 92) derart bemessen ist, daß das Schaltglied (82) in der Endlage nur an der Führungsleiste (93) der Verschlußscheibe (86) anliegt, während die Verschlußlamelle (85) in dieser Endstellung zur Rückkehr in die Ausgangslage freigegeben wird. 52. Kamera nach den Ansprüchen', 47, 48, 5o, 51 oder i, 47 und 49, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußscheibe (86) eine federnde Nase (95) besitzt, die eine Durchtrittsöffnungen aufweisende Scheibe um einen der Zahl der aufzunehmenden Bilder entsprechenden Winkel verdreht. 53. Kamera nach den Ansprüchen i, 47 bis 52, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußscheibe (86) bzw. ihre Führungsleiste (92) an der Stelle, an der das Schaltglied an ihr anliegt, als Lemniskate ,ausgebildet ist. 54. Kamera nach den Ansprüchen i bis 53, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schaltmittel (82) einerseits und der -Verschlußlamelle (85) andererseits eine Platine (ioi) angeordnet ist, die als Lichtschutz dient und gleichzeitig dazu verwendet wird, die Schaltnabe mit der darauf angeordneten Verschlußscheibe, Verschlußlamelle und Torsionsfeder nach dem Einbau in axialer Richtung fest= zuhalten.
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