DE891187C - Photographische Kamera mit Objektivverschluss und Lichtsicherung - Google Patents

Photographische Kamera mit Objektivverschluss und Lichtsicherung

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DE891187C
DE891187C DEV3761A DEV0003761A DE891187C DE 891187 C DE891187 C DE 891187C DE V3761 A DEV3761 A DE V3761A DE V0003761 A DEV0003761 A DE V0003761A DE 891187 C DE891187 C DE 891187C
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DE
Germany
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aperture
shutter
diaphragm
opening
closed
Prior art date
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Expired
Application number
DEV3761A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Sommer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voigtlander AG
Original Assignee
Voigtlander AG
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/02Diaphragms
    • G03B9/07Diaphragms with means for presetting the diaphragm

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

  • Photographische Kamera mit Objektivverschluß und Lichtsicherung Die Objektivverschlüsse an photographischen Kameras sind fast stets in ge@schlossenent Zustand nicht absolut lichtdicht, sondern lassen mehr oder weniger idiffuses Licht in das Kamerainnere eindringen. Um den Schichtträger gegen diesen; Lichteinfall zu schützen, hat man bereits Kameras mit sogenannten Hilfsverschlüssen versehen, die bei geschlossenem Hauptverschluß ebenfalls geschlossen sind und erst vor Öffnung desselben geöffnet und nach seinem Schließen wieder geschlossen: werden. Derartige Hilfsverschlüsse, deren Schließorgane aus Sch icbern oder Sektoren bestehen. können, liegen entweder vor oder hinter der Blenide. der Kamera, oder sie sind an .der Stelle ides Verschlusses. angebracht, an der sich sonst die Irisblende befindet. Die letztere kommt,dann in Fortfall.
  • Die Anordnung solcher Hilfsverschlüsse ist nicht bei :allen. Kameras möglich. Sie erfordert Platz und bedingt besonderen Aufwand. Soweit der Hil£sverschluß im Hauptverschluß selbst vorhanden sein soll, sind handelsübliche Verschlüsse .dafür nicht geeignet. Die Verwendung eines Hilfsverschlusses bedingt -in jedem Fall besondere Kamerakonstruktionen.
  • Die Erfindung vermeidet zur Lösung der gleichen Aufgabe, nämlich der Sicherung gegen Lichteinfall, die Verwendung eines Hilfsverschlusses und schafft trotzdem nur mit ,dem an den üblichen. Kameras vorhandenen, Verschluß und,der Blende einem, sicheren Lichtabschluß, wobei die Blende gleichzeitig die Funktion eines Hilfsverschlusses mit übernimmt. Dies geschieht eirfin,dungsgemäß .dadurch, daß,die Blende entgegen dem bisher bekanntem, Gebrauch bei :geschlossenem Verschluß gleichfalls geschlossen ist und kurz vor oder mit dem Auslösen des Verschlusses bis auf einen vorgewählten Blendenwert geöffnet wird und sich mit oder nach dem Schließen; des Verschlusses wieder schließt. Auf diese Weise wirkendie Blendensektoren genau wie die Sektoren eines sonst zusätzlichen Hil.fsverschlusses.
  • Die Blendenvorwahl, durch die der Blendenwert vorher eingestellt wird, auf den sich die Blende kurz vor der Aufnahme einstellt, ist nicht. nenn. Bei den. bekannten; Einrichtungen mit Blendenvorwahl war die Aufgabe aber eine andere, und ;die Blendeneins.tellung hatte umgekehrten Verlauf. Eine Blendenvorwahl erfolgte bisher bei Sp@iege-Ireflexkameras zu dem Zweck, bis kurz vor der Aufnahme .das Mattsche@ibenbild .bei voll geöffneter Blende beobachten zu können. Kurz vor -der Aufnahme schloß die Blende dann bis auf den eingestellten Blendenwert. Di;e Blendensektoren vollführten"also eine Schließbewegung , während die Verschlußsektoren, eine Öffnungsbewegung ausführten.
  • Nach der Erfindung erfolgt ein anderer Verlauf. Verschluß und Blende sind, vor der Aufnahme geschlossen. Beide vollführen für die Aufnahme eine Öffnungsbewegung. Die Blendensektoren öffnen bis auf den vorher eingestellten Blendenwert und die Verschlußsektoren vollständig. Nach der Aufnahme schließen bei' beiden die Sektomen wieder.
  • Die öffnungs- und Schließbewegung der Blende, die zu derVerschlußfunktion in zeitlicherBeziehung stehen; ruß, kann in verschiedener Weise bewirkt werden. Eine Möglichkeit besteht ,darin, die Blende mit einem eigenen Antrieb, z. B. einer Zugfeder, zu verbinden, der die Blende dauernd auf ihre volle Öffnung zu stellen sucht. Sie, wird normalerweise durch einen Gegendruck od. dgl. geschlossen gehalten" und erst bei vorübergehender Aufhebung des Druckes wird sie durch den Antrieb biss auf den eingestellten B.lendenwert geöffnet.
  • Die Begrenzung der Öffnungsweite, .d. h.,die Sperrung der Öffnungsbewegung an einem bestimmten Punkt, erfolgt zweckmäßig durch einen an. der Blende befindlichen Anschlag od. -dgl., der durch ein Element der Blendenvarwahleeinrichtung aufgehalten wird.
  • Zur Vermeidung von Beschädigungen der bewegliehen Blendenteile ist es, anigebracbt"die Blende mit einem Hemmorgan .zu versehen, welches ein schlage artiges Öffnen der Sektoren durch ihren Antrieb verhindert. In bevorzugter Ausführungsfarm sind der Verschlußauslöser oder die die Verschlußauslösung bewirkenden Organe mit der Blende bzw. mit den Blendeneinstellorganen gekuppelt. Durch ,diese Verbindung ist es möglich, in einfacher Weise die Bewegungen der Verschluß- 'und Bdendensektoren in gegenseitige Abhängigkeit zu bringen, so daß sie in richtiger Folge öffnen und schließen.
  • Die erforderliche Beeinflussung der Blende kann man beispielsweise :dadurch erreichen, da,ß der mit einer die Blendenöffnunig bewirkenden Zugfeder verbundene- Blendeneinstellring zwei Anschläge besitzt, von denen der eine .gegen den Vorsprung eines mit einer Zugfeder verbundenen Lenkers anr-Liegt, der über einen doppelarmigen Hebel mit der Verschlußauslösetaste verbunden ist. Da,dieLenkerzugfeider die Auslösetaste dauernd in dien Ausgangs-Iage zu ziehen sucht, wird auch über den gegen den Vorsprung anliegenden Anschlag die Blende so lange gegen die Wirkung ihrer öffnungszugfeder geschlossen gehalten, bis die Drucktaste betätigt wird. Dabei ruß natürlich die Öffnungszugfeder .der Blende schwächer sein als die Zugfeder des Lenkers, der dieAuslösetaste beeinflußt. Der andere Anschlag des Blendeneinstellringes, wirkt mit einem Vorsprung zusammen, der an der Blendenvorwahleinrichtung verstellbar ist und entsprechend seiner jeweiligen Einstellung :die Bdendenöffnungdurch Anlage des Anschlages. gegen ,den:. Vorsprung auf einen bestimmten Blendenwert begrenzt.
  • Die Zeichnung zeigt ein, Ausführungsbeispiel der Erfindung, die auf diese Verkörperung nicht, beschränkt ist. Der Erfindungsgedanke kann. auch in anderer Weise verwirklicht werden.
  • Die Figur stellt eine Kamera im Schnitt von vorn gesehen dar. Die zum Verständnis der Erfindung notwendigen Teile, sind schematisch abgebildet. Hier nebensächliche Einzelheiten sind fortgelassen.
  • In; dem Kameragehäuse i befinden sich, wie üb- lich, rechts und, links die Filmspulen 2. Im Mittelteil 3 der Kamera ist der Objektivverschluß 4 befestigt. 5 ist der Auslöseheebel -des Verschlusses q. m-it einem Knopf 6. In Aufniahmerichtung ist vor .dem Verschluß, 4 eine Sektorenblende 7 mit drehbarem Einstellring 8 und den Sektorenblätterni 9 befes,tigt, ,die in, bekannter Weise ,durch die Stifte io verstellbar sind. Eine Zugfeder i i, die. einerseits bei 12 am Verschlußgehäuse 4 und andererseits bei 13 an dem drehbaren Einstellring & befestigt ist, zieht den Einsstellring dauernd in Richtung des Pfeiles 14 und hält dadurch die Blende 7 geschlossen. Am Umfang des. Einstellringes #8 steht ein Anschlag 15 radial vor. Dieser Anschlag 15 trifft bei Drehung des. Einstellringes im Uhrzeigersinn auf den: Vorsprung 16 eines kreisförmig einstellbaren Schiebers 17, der in Richtung des Pfeiles 18 nach beiden- Seiten verstellbar ist und entsprechend: den einzelnen. Blendenwerten Rastvertiefungen i9 besitzt, in. .die eine federrüde Klinke@,2o eingreift. Mit einer Zahnung2i steht der Schieber 17 nach oben, aus dem Kameragehäuse i vor, so daß er von dort aus einstellbar ist. DieserSchieber dienst zur Blendenvorwahl, d. h. der Einstellung auf einen bestimmten, BlendenwTert. Der Blendeneinstellring 8 besitzt einen weiteren radial nach außen vorstehen, ,den Anschlag z2, der gegen einen Vorsprung 23 eines Lenkers 24 anliegt. Dieser Lenker 24 wird an seinem einen Endei mittels eines Stiftes 2-5 in; einem bogenförmigen Gehäuseschlitz 26 geführt. EineZugfeder 27 ist bei 2z8 an dem Lenker 24 befestig t und bei 29 am Kameragehäuse i. Das, andere Ernie des Lenkers 24 ist mittels eines Stiftes 30 gelenkig mit einem doppelarmigen Hebel 31 verbunden., der um den Stift 322 schwenkbar ist. An seinem freien Ende trägt -der Hebel 31 eine Druckplatte 33. Auf ihr liegt einedurch einen Schlitz 35 und zwei Stifte 36 senkrecht im Kameragehäuse i geführte Drucktaste 34 an, die am oberen Ende einen Druckknopf 37 trägt. Ein seitlicher Vorsprung 38 der Drucktaste überragt den Knopf 6 des Verschlußauslösehebels 5.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Soll mit der Kamera eine Aufnahme gemacht werden, so. wird in üblicher Weise die Verschlußzeit ermittelt. An dem in der Zeichnung nicht dargestellten Verschlußzeitenring wird diese Zeit eingestellt und, der Verschluß gespannt. Nach Bestimmung des erforderlichen Ble@ndenwertes wird durch Verschiebender Kreisschierber 17 .auf diesen Wert gebracht.
  • Der Verschlruß ist geschlossen und,die Blende ist ebenfalls geschlossen; die letztere durch die Zugfeder 27, die. über den Lenker 2-q. und seinen: Vorsprung 23 einen, Druck auf :den Anschlag 22 ausübt und diel Blende 7 gegen die Zugwirkung der schwächeren Feder i i geschlossen hält. Wird nun zur Aufnahme die Drucktaste: 34 mittels, des Knopfes 37 nach unten gedrückt, so, wund zuerst der @doppelarmige Hebel 3 i verschwenkt und: der Lenker 24 durch seinen. Stift 215 im Schlitz 26 in Pfeilrichtung 39 nach oben geführt. Dabei folgt der Blendeneinstellrin;g 8, infolge, der Zugwirkung seiner Feder i i so, -lange nach, bis sein Anschlag 15 auf den Vorsprung 16; der Blendenvorwahleinrichtu.ng trifft, d. h. bis. die vorher gewählte Blendenöffnung erreicht: ist. Der Lenker 24 bewegt sich von: @da. ab ohne, den. Anschlag 2@2 allein weiter. Kurz vor Erreichung der oberen Endlage: des Lenkers 24., die durch das obere Ende des Schlitzes 26 bestimmt ist, Icammt der Vorsprung 38. der Auslösetaste 34 mit dem Auslöseknopf 6 in, Berührung und löst den Verschluß aus. Damit ist die Aufnahme, bei der gewählten Blendenöffnung vollzogen. Die Lage der Teile im Auslösezeitpunkt ist in der Zeichnung gestrichelt .dargestellt. Wird nach vollzogener Auslösung der Druckknopf 37 losgelassen., so zieht die Feder 27 den. Lenker 24 nach unten, und die Drucktaste 34 wird über dem doppelarmigen, Hebel 3 i wieder aus der Kamera heraus nach außen geschoben. Beim ZuTückgehen des Lenkers 24 kommt der Vorsprung 23 wieder gegen den Anschlag 22 des Blendeneinstellring es zur Anlage und führt den Ring, da die Feder 27 stärker ist als die Feder i i, gegen .die Wirkung der letzteren zurück, schließt also die Blende wieder. Das Bewegungsausmaß des Lenkers. 24 nach oben ist so, beimessen, daß die Verschlußauslösung auch bei der größten Blendeneinstellung erst nach Erreichen dieser Blendrenöffnung erfolgt. Durch die federnde Anlageverb,indung des Anschlages 2@2 des Blendeneinstellringes an den Vorsprung 23 :des Lenkers 24 wird ein schlagartiges Öffnen der Blende vermieden, so daß sichdieSektoren entsprechend der Axslösebewegung der Drucktaste34gleich mäßig öffnen und schließen.

Claims (7)

  1. PATEN TANSPRLCIIE: i. Photographische Kamera mit Objektivverschluß, Sektorenblende und Blendenvorw:ahleinrichtung, gekennzeichnet durch eine bei geschlossenem Verschluß gleichfalls in Schließstellung befindliche Sektorenblende, die kurz vor oder mit dem Auslösen des Verschlusses bis ,auf den vorgewählten Blenden:wert öffnet und mit oder nach dem Schließen des Verschlusses wieder schließt.
  2. 2. Kamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @da.ß die, Sektorenblende (8, 9) mit einem Antrieb, z. B. einer Zugfelder (i i), verbunden, ist, der die Blen@die (8, 9) dauernd auf ihre voll": Öffnung zu stellen sucht.
  3. 3. Kamera, nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß diie Blende (8, 9) mit einem Anschlag (i5) od. dgl. versehen ist, der ihre Öffnungsbewegung bei. Erreichung des eingestellten Blendenwertes sperrt.
  4. 4. Kamera, nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, d:aß die Blende (8, 9) ein Hemmorgan besitzt, welches das schlagartige Öffnen ,der Sektoren verhindert.
  5. 5. Kamera nach Anspruch i his 4, dadurch gekennzeichnet, daß,der Verschlußauslöser(5, 6) oder die die Verschlußauslösung bewirkenden Organe mit der Blende (8, 9) bzw. mit den: Blendeneinstellorganen, gekuppelt sind.
  6. 6. Kamera nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, @daß .die .die Verschlußauslösetaste (34) od.,dgl. in Ausgangslage haltende Feder (27) gleichzeitig die Blende (8, 9) in Schließstellung zu halten, sucht und sie nach erfolgter Öffnung in ihre Schließlage zurückführt.
  7. 7. Kamera nach Anspruch i bis 6, dadiurch gekennzeichnet, @daß der mit einer die B.lenrdenöffnung bewirkenden Zugfeder (ii) verbundene Blendenei.nstellrinrg (8) zwei Anschläge (i5, 22) besitzt, von ,denen der eine, (2'2) gegen, den. Vorsprung (2"3) eines, mit einer Zugfeder (27) verbundenen Lenkers (24) anliegt, der über einen . doppelarmigen Hebel (31) mit der Verschlußauslösetaste (34) verbunden ist, wodurch die Blende (8, 9) gegen .die Wirkung der Öffnungsfeder (ii) bis zur Verschlußauslösung geschlossen gehalten wird, und daß der andere (i5) die Blenderöffnung durch Anschlag gegen einen entsprechend! der Blendenvorwahl eingestellten Vorsprung (i6) begrenzt.
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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2879705A (en) * 1955-11-15 1959-03-31 Optische Werke Steinheil Gmbh Photographic objective
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