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Photographische Kamera mit einer Belichtungsregelvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine photographische Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung.
Bei derartigen Kameras besteht insbesondere dann, wenn die Belichtungsregelvorrichtung und der Verschlussauslöser zur Vereinfachung der Bedienung mittels eines gemeinsamen Auslösers betätigt werden. die Gefahr, dass Aufnahmen auch dann ausgelöst werden können, wenn der mögliche Einstellbereich der Belichtungswerte überschritten ist. In diesen Fällen ergeben sich dann Über- oder Unterbelichtungen.
Erfindungsgemäss ist zur Verhinderung von Fehlbelichtungen bei extremen Belichtungsverhältnissen in einem eine Stromquelle umfassenden Sperrstromkreis in Reihe und/oder parallel zu einem eine Betätigungssperre für den Verschluss steuernden Relais ein Photowiderstand geschaltet und die Widerstandswerte des Relais sowie des oder der Photowiderstände so aufeinander abgestimmt, dass der Widerstandswert des in Reihe geschalteten Photowiderstandes den Widerstandswert des Relais bei einer zur Durchführung von Aufnahmen nicht mehr ausreichenden Beleuchtung und/oder der Widerstandswert des Relais den Widerstandswert des parallelgeschalteten Photowiderstandes bei einer zur Durchführung von Aufnahmen zu grossen Helligkeit wesentlich übersteigt.
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den Verschluss steuern.
Vorteilhaft umfasst die-Betätigungssperre eine den beweglichen Anker des Relais bildende Sperrklinke.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung trägt ein Sektorenring eine Anschlagnase, die mit der von dem Relais gesteuerten Sperrklinke zur Verhinderung des Aufzugs oder des Ablaufs zusammenwirkt. Vorzugsweise ist dabei die Sperrklinke unter der Wirkung einer Feder in den Weg der Anschlagnase geführt und mittels des Relais ausschwenkbar.
Nach einer andern erfindungsgemässen Ausführung steuert das Relais eine unter der Wirkung einer Feder in den Verstellweg eines mit der Verschlussauslösewelle verbundenen Anschlages geführte Sperrklinke.
Zweckmässig bildet der Anschlag einen Teil des Auslösehebels.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung umfasst der Sperrstromkreis einen mittels des Verschlussauslösers schliessbaren Betriebsschalter. Vorzugsweise sind der bewegliche Kontaktarm des Betriebsschalters für den Sperrstromkreis und der bewegliche Kontaktarm eines Betriebsschalters für einen Regelstromkreis miteinander verbunden und gemeinsam mittels des Verschlussauslösers schliessbar.
Bei einer andern erfindungsgemässen Ausführung ist vorgesehen, dass als Stromquelle des Sperrstromkreises die Stromquelle der Belichtungsregelvorrichtung Verwendung findet. Vorteilhaft liegen dabei das Relais der Sperrvorrichtung und ein Relais der Belichtungsregelvorrichtung in parallelen Zweigen eines gemeinsamen Stromkreises.
Mit besonderem Vorteil wird die Anordnung so getroffen, dass der Sperrstromkreis und der Regelstromkreis an ein gemeinsames Relais zur Steuerung der Betätigungssperre und mindestens eines Belichrungswert- einstellers angeschlossen sind.
Bei Kameras, die einen Verschluss mit zwei nacheinander ablaufenden Sektorenringen umfassen, bei dem die Verschlusszeit mittels einer Zeitregelvorrichtung gesteuert ist, die ein den Ablauf des zweiten Sektorenringes verzögernd freigebendes Relais aufweist, umfasst vorzugsweise das Relais eine zweite Wicklung, an die ein Zusatzregelkreis mit einem Kondensator und einem Photowiderstand gelegt ist, und wirkt mit einer federbelasteten doppelt wirkenden Sperrklinke zusammen, die in der einen Endstellung den Aufzug eines der beiden Sektorenringe sperrt und in der andern Endstellung den Ablauf des nachlau-
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Wirkung der Feder 32 verschwenkt und gibt über die Haltenase 33 den nachlaufenden Sektorenring 2 frei.
Dieser läuft nunmehr unter der Wirkung der Rückholfeder 8 ab und schliesst die Verschlusslamellen 4. Die Ansprechzeit des Relais 29 und damit die Zeit bis zum Ausheben der Sperrklinke 31 hängt von der Stärke des durch den Zweig 27 fliessenden Stromes ab. Die Grösse dieses Stromes ist von dem Verhältnis des konstanten Widerstandswertes des Widerstandes 34 zu dem augenblicklichen Widerstandswert des in Abhängigkeit von der Aufnahmehelligkeit variablen Photowiderstandes 30 abhängig.
Nach der Auslösung geht die Spann- und Auslösewelle 13 mit der Scheibe 14 unter der Wirkung der Feder 15 in die in Fig. 1 dargestellte Ausgangslage zurück. Hiebei kann die Abreissklinke 18 infolge der elastischen Verbindung über die Feder 19 mit der Scheibe 14 an der Lasche 11 des Sektorenringes 1 vorbeigleiten, ohne diesen Ring zu verstellen. Gleichzeitig werden über den Steuernocken 26 die Betriebsschalter 24 und 35 geöffnet, so dass in den beiden Stromkreisen 21 und 36 kein Strom mehr fliessen kann.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 ist wieder der bereits beschriebene Automatverschluss mit zwei nacheinander ablaufenden Sektorenringen l, 2 vorgesehen. Im Gegensatz zum ersten Ausführungbeispiel sind jedoch die Belichtungsregelvorrichtung und die Sperrvorrichtung zusammengefasst, wobei zusätzlich die Belichtungsregelvorrichtung so ausgebildet ist, dass die Freigabe des nachlaufenden Sektorenringes 2 nicht durch die Anzugsverzögerung eines Relais, sondern durch dessen Abfallverzögerung bewirkt wird.
Hiezu teilt sich der an eine Stromquelle 46 gelegte Leiter 47a des gemeinsamen Regel- und Sperrstromkreises 4't in drei Zweige 48,49, 50. Im Zweig 48 liegt eine erste Wicklung eines Relais 51. Dieses Relais weist eine zweite Wicklung auf, die in einen Zusatzregelkreis 52 eingeschaltet ist, der einen Kondensator 53 und einen Photowiderstand 54 umfasst. In Reihe zum Relais 51 liegt in dem Zweig 48 wei- terhin ein Photowiderstand 55. Der Zweig 49 weist einen Photowiderstand 56 auf und ist im Knotenpunkt 154 mit dem Zweig 48 verbunden. Die beiden Photowiderstände 55,56, von denen somit der eine in Reihe und der andere parallel zu dem Relais 51 liegen, sind wieder so ausgelegt, dass ihre Widerstandswerte bei geringer Helligkeit wesentlich grösser undbeigrosser Helligkeit wesentlich kleiner als der konstante Widerstandswert des Relais 51 sind.
Im Zweig 50 liegt ein Festwiderstand 57 sowie der Steuerschalter 58. Im Knotenpunkt 154 ist der Zweig 50 mit den beiden Zweigen 48 und 49 und mit dem Leiter 47b des Regel- und Sperrstromkreises 47 verbunden. Im Leiter 47a ist ferner ein mittels des Steuernockens 26 der Scheibe 14 auf der Spann- und Auslösewelle 13 schliessbarer Betriebsschalter 68 vorgesehen.
Im Leiter 47b liegt ein regelbarer Widerstand 59, der mit einem nicht dargestellten Blendeneinsteller gekuppelt ist sowie mehrere untereinander parallele Schaltwiderstände 60a - 60e. Von diesen unterschiedliche Widerstandswerte aufweisenden Widerständen ist jeweils einer mittels eines Kontaktarmes 61 in den Stromkreis 47 einschaltbar. Die Widerstände 60a - 60e dienen zur Berücksichtigung unterschied-
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Einstellhandhabe verbunden, diemenwirkt. Eine derartige Anordnung zur Berücksichtigung der Filmempfindlichkeit und gegebenenfalls eines voreinstellbaren Belichtungswertes kann auch bei den Anordnungen gemäss Fig. 1 vorgesehen sein. Die Widerstände sind dann beispielsweise im Sperrstromkreis 36 und im Regelstromkreis 21 vorgesehen.
An Stelle der Widerstände 59. 60a-60e könnten jedoch vor den Photowiderständen 54,55, 56 auch gemeinsam in Abhängigkeit vom Empfindlichkeitswert des Filmes und demvoreingestellten Belichtungswert gesteuerte Abdeckungen vorgesehen sein.
Das Relais 51 kann mit einer Sperrklinke 62 zusammenwirken, die mittels einer Feder 63 in Richtung des Pfeiles z um einen festen Drehzapfen 64 schwenkbar ist. Die Sperrklinke 62 weist zwei Ansätze 65,66 auf, die mit den beiden Endkanten 67a, 67b einer Anschlag- und Haltenase 67 am nachlaufenden Sektorenring 2 zusammenwirken.
Die Schalter 58,68 und das Relais 51 sind wieder im Objektivtubus angeordnet, während die Photowiderstände 54, 55,56 hinter einem Fenster im Kameraoberteil und die Widerstände 59, 60a - 60e, die Stromquelle 46 sowie der Kondensator 53 an geeigneten Stellen im Kameraoberteil oder Kameragehäuse untergebracht werden können.
Die Fig. 2 zeigt die Anordnung im ungespannten Zustand. Soll eine Aufnahme durchgeführt werden, so wird über eine äussere Betätigungshandhabe die Spann- und Auslösewelle 13 entgegen der Richtung des Pfeiles y verdreht. Hiedurch werden über die Abreissklinke 18, die Lasche 11 und den Mitnehmeransatz 12, ebenso wie beim ersten Ausführungsbeispiel, die Sektorenringe 1, 2 gemeinsam ohne gegenseitige Verdrehung in die Spannstellung überführt. Bei dieser Bewegung wird zunächst der Steuerschalter 58 geöffnet. Nach dem'Öffnen des Steuerschalters 58 wird über den Steuernocken 26 der Betriebsschalter 68
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geschlossen.
Bei einer zur Durchführung von Aufnahmen geeigneten Helligkeit fliesst nunmehr Strom durch den
Kreis 47a, 48,49 sowie 47b, in dem die Photowiderstände 55,56, die eine Wicklung des Relais 51 sowie die Widerstände 59 und 60a - 60e liegen. Hiedurch wird das Relais 51 erregt und zieht die Sperrklinke 62 entgegen der Wirkung der Feder 63 an, so dass der Ansatz 66 aus dem Weg der Endkante 67a der An- schlag- und Haltenase 67 des Sektorenringes 2 geführt wird. Die Sektorenringe 1, 2 können somit unge- hindert in ihre Spannstellung überführt werden. Kurz vor Erreichen dieser Stellung fällt unter der Wirkung der von dem Relais 51 auf die Sperrklinke 62 ausgeübten Anzugskraft der Ansatz 65 dieser Sperrklinke, der zunächst an der Aussenfläche der Anschlag- und Haltenase 67 anlag, hinter deren Endkante 67b ein und sichert den Sektorenring 2 gegen Rücklauf.
Gleitet beim weiteren Verdrehen der Spann- und Ausl5ewelle 13 die Abreissklinke 18 von der La- sche 11 ab, so läuft zunächst der Sektorenring 1 in Richtung des Pfeiles x ab und öffnet die Verschlussla- mellen 4. Am Ende der Ablaufbewegung schliesst der Ring 1 mittels des Steueransatzes 25 den Steuer- schalter 58. Der Stromkreis schliesst sich nun über die Leiter 47a, 50 zum Steuerschalter 58 und von hier über den Leiter 47b sowie die Widerstände 59 und 60a - 60e und den geschlossenen Betriebsschalter 68, so dass das Relais 51 kurzgeschlossen wird. Gleichzeitig ist über die zweite Wicklung des Relais 51 im Zusatzregelkreis 52 eine Spannung induziert worden. Hiedurch wird der Kondensator 53 aufgeladen.
Die
Ladung wird durch die Stärke des im Stromkreis 47 fliessenden Stromes bestimmt, der seinerseits insbe- sondere von der Einstellung der regelbaren Widerstände 59 sowie 60a - 60e abhängig ist. Somit sind die voreingestellten Werte der gewählten Blendenöftnung und Filmempfindlichkeit berücksichtigt.
Die Abfallzeit des Relais 51 wird durch die im Zusatzregelkreis 52 vorgesehene Kapazität des Kondensators 53 und die augenblickliche Grösse des Photowiderstandes 54 beeinflusst. Die Zeit bis zum Abfallen des Relais 51 und damit bis zur Freigabe des nachlaufenden Sektorenringes 2 ist somit von der Ladung des Kondensators 53 und der Stärke der Beleuchtung des Photowiderstandes 54 abhängig, u. zw. steigt die Abfallzeit mit geringer werdender Helligkeit, da dann der Kondensator 53 infolge des hohen Widerstandes des Photowiderstandes 54 eine längere Entladungszeit hat. Fällt das Relais 51 ab, so wird die Sperrklinke 62 unter der Wirkung der Feder 63 in Richtung des Pfeiles z verschwenkt und gibt die Anschlag- und Haltenase 67 des nachlaufenden Sektorenringes 2 frei. Dieser kann daher unter der Wirkung seiner Rückholfeder 8 ablaufen und die Verschlusslamellen 4 wieder schliessen.
Nach Ablauf des Sektorenringes 2 und Freigabe der Handhabe der Auslösewelle 13 nehmen die Teile wieder die in Fig. 2 dargestellte Lage ein.
Ist die Helligkeit des aufzunehmenden Gegenstandes dagegen so gross, dass keine richtig belichtete Aufnahme mehr durchgeführt werden kann, so fliesst nach Verschwenken der Spann- und Auslösewelle 13, Öffnen des Steuerschalters 58 und Schliessen des Betriebsschalters 68 lediglich ein Strom durch den Kreis 47a, 49,47b. Der Zweig 48 verbleibt dagegen praktisch stromlos, da der Widerstandswert des Relais 51 wesentlich grösser ist als der Widerstandswert des Photowiderstandes 56. Infolgedessen spricht das Relais 51 nicht an und die Sperrklinke 62 verbleibt in ihrer in Fig. 2 dargestellten Lage, in der der Ansatz 66 in den Weg der Endkante 67a der Anschlag-und Haltenase 67 des Sektorenringes 2 hineinragt. Der Sektorenring 2 und damit auch der Sektorenring 1 können somit nicht bis in die Endstellung vor der Auslösung überführt werden.
Die Durchführung einer Aufnahme ist unmöglich.
Bei sehr geringer Helligkeit wird nach Schliessen des Betriebsschalters 68 ebenfalls kein Strom durch den Zweig 48 fliessen, da nunmehr der Photowiderstand 55 einen wesentlich grösseren Widerstandswert als das Relais 51 aufweist. Auch in diesem Falle bleibt daher der. Ansatz 66 der Sperrklinke 62 in dem beim Spannen zurückzulegenden Weg der Anschlag- und Haltenase 67, so dass das Spannen des Verschlusses und seine Auslösung ebenfalls unmöglich sind.
Der Widerstand 59 für die Berücksichtigung der Blende sowie einer der Widerstände 60a-60e für die Berücksichtigung der Filmempfindlichkeit liegen im Relaisstromkreis, so dass ihre veränderlichen Widerstandswerte die Grenzen des Ansprechbereiches des Relais 51 entsprechend den vorgewählten Werten von Blende und Filmempfindlichkeit verschieben und damit die Sperrung der Verschlussbetätigung in der gewünschten Weise anpassen.
Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 stimmt hinsichtlich des Aufbaues des Verschlusses sowie der Regel- und Sperrvorrichtung weitgehend mit dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 überein. Lediglich ist die Sperrklinke 62 in zwei Sperrklinken 69,70 aufgeteilt worden. Jede der beiden Sperrklinken 69,70 ist um einen gesonderten Drehzapfen 71 bzw. 72 drehbar und steht unter der Wirkung je einer Feder 73 bzw. 74. Die Feder 73 hat dabei das Bestreben, einen Ansatz 75 der Sperrklinke 69 von der Haltende 76 des Sektorenringes 2 abzuheben. Die Feder 74 fahrt dagegen einen Ansatz 77 der Sperrklinke 70 in den Weg, den eine Anschlagnase 78 des Sektorenringes 1 beim Spannen durchläuft. Die freien Enden 69a bzw.
70a der Sperrklinken bilden je einen Anker, der mit dem Relais 51 zusammenwirken kann.
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Soll mit der dargestellten Vorrichtung eine Aufnahme bei einer mittleren Helligkeit durchgeführt werden, so fliesst nach Öffnen des Steuerschalters 58 und Schliessen des Betriebsschalters 68 durch den
Kreis 47a, 48 und 49 sowie 47b ein Strom. Das Relais 51 spricht nunmehr an und verschwenkt zunächst die Sperrklinke 70 in Richtung des Pfeiles w. Hiedurch wird der Ansatz 77 aus dem Weg der Anschlagnai se 78 herausgeführt. Bei Ansprechen des Relais 51 kann die Sperrklinke 69 zunächst noch nicht verschwenkt werden, da der Ansatz 75 noch entlang der Aussenfläche der Haltenase 76 gleitet. Sobald jedoch der Sek- torenring 2 mit seiner Haltenase 76 bis in die Spannstellung verstellt worden ist, fällt der Ansatz 75 der
Sperrklinke 69 unter der Wirkung der Anzugskraft des Relais 51 hinter der Haltenase 76 ein.
Die weitere
Funktion dieser Vorrichtung stimmt genau mit der Vorrichtung gemäss Fig. 2 überein.
Ist die Aufnahmehelligkeit so gross, dass keine einwandfrei belichtete Aufnahme mehr durchgeführt werden kann, so fliesst nach Öffnen des Steuerschalters 58 und Schliessen des Betriebsschalters 68 wieder nur durch den Zweig 49 ein Strom, da der Widerstandswert des Photowiderstandes 56 wesentlich kleiner ist als der Widerstandswert des Relais 51. Das Relais 51 spricht daher nicht an, so dass der Ansatz 77 der
Sperrklinke 70 eine Überführung des Sektorenringes 1 in die Spannstellung verhindert.
In gleicher Weise wird eine Verschwenkung des Ansatzes 77 der Sperrklinke 70 aus dem Weg der An- schlagnase 78 verhindert, wenn die Aufnahmehelligkeit zu gering ist. In diesem Falle übersteigt der Wi- derstandswert des Photowiderstandes 55 den Widerstandswert des Relais 51 erheblich und verhindert da- durch praktisch einen Stromfluss durch den Zweig 48.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 ist ein Spannverschluss vorgesehen, dessen grundsätzlicher
Aufbau jedoch weitgehend mit den Verschlüssen gemäss Fig. 1-3 übereinstimmt. Der Verschluss um- fasst wieder die beiden Sektorenringe 1, 2, die unter der Wirkung der Rückholfedern 7 und 8 stehen. Der
Sektorenring 1 trägt jedoch neben dem Anschlag 9 eine Lasche 79 und eine Anschlagnase 80.
Die Lasche 79 trägt einen Stift 81, der mit einem fest auf eine Spannwelle 82 aufgesetzten Spann- hebel 83 zum Verschlussaufzug zusammenwirkt. Die Spannwelle 82 ist mittels einer nicht dargestellten äusseren Handhabe in Richtung des Pfeiles v entgegen der Wirkung einer Rückholfeder 84, die das Bestre- ben hat, den Spannhebel 83 in Anlage an einem verschlussfesten Anschlagstift 85 zu halten, verdrehbar.
Die Lasche 79 weist weiterhin eine abgeschrägte Auflauffläche 79a und eine daran anschliessende Aus- nehmung 86 auf. Die Ausnehmung 86 kann in der Spannstellung eine Nase 87 eines Auslösehebels 88 auf- nehmen. Der Auslösehebel 88 ist von Hand um einen festen Bolzen 89 entgegen einer Rückholfeder 90 in
Richtung des Pfeiles t verdrehbar und liegt in unbetätigtem Zustand an einem Anschlagstift 91 an. Die
Anschlagnase 80 des Sektorenringes 1 weist ebenfalls eine schräge Auflauffläche 80a für eine Sperrklin- ke 92 auf. Am Sektorenring 1 ist ferner der Steueransatz 25 befestigt.
Der Sektorenring 2 trägt ebenso wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen einen Mitnehmer- ansatz 12, der nunmehr mit der Lasche 79 zusammenwirkt, und die Haltenase 33 für die Sperrklinke 31.
Der Belichtungsregelstromkreis und der Sperrstromkreis sind zusammengefasst und mittels einer Stromquel- le 93 versorgt. Der eine Pol dieser Stromquelle 93 ist über einen Leiter 94 mit einem Knotenpunkt 95 verbunden, an dem sich zwei parallele Teilstromkreise 96,97 treffen. Der andere Pol der Stromquel- le 93 steht liber einen Leiter 98, in dem ein von Hand betätigbarer Schalter 99 vorgesehen sein kann, mit einem Knotenpunkt 100 in Verbindung, an dem auch die Teilstromkreise 96,97 angeschlossensind.
Im Teilstromkreis 96 sind zwei parallele Zweige 101, 102 vorgesehen, von denen der Zweig 101 einen Photowiderstand 103 und der Zweig 102 ein Relais 104 sowie einen dazu in Reihe liegenden Photowiderstand 105 umfassen. Die Sperrklinke 92 bildet dabei den beweglichen Anker des Relais 104. Die
Anordnung ist so getroffen, dass die Sperrklinke 92 unter der Wirkung einer Feder 106 vom Relais 104 abgehoben und gegen die Auflauffläche 80a der Anschlagnase 80 geführt ist, während nach dem Ansprechen des Relais die Sperrklinke 92 unter Überwindung der Kraft der Feder 106 aus dem Weg der Anschlagnase 80 herausfahrbar ist.
In dem Teilstromkreis 96 ist weiterhin ein Betriebsschalter 107 angeordnet. Der bewegliche Kontaktarm dieses Schalters 107 liegt unter der Wirkung einer nicht dargestellten Feder an dem nockenförmig ausgebildeten rückwärtigen Ende der Nase 87 des Auslösehebels 88 an und kann durch Verschwenken des Auslösehebels 88 in Richtung des Pfeiles t in die Schliessstellung überführt werden.
Im Teilstromkreis 97 befinden sich ebenso wie beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 der Steuerschalter 23 und zwei parallele Zweige 27,28. Der Zweig 27 nimmt wieder das Relais 29 sowie den Photowiderstand 30 auf, während in den Zweig 28 ein Widerstand 34 eingeschaltet ist.
Zur Berücksichtigung der Filmempfindlichkeit und der Blende können entweder im Leiter 98 regelbare Widerstände oder einstellbare Abdeckungen vor den Photowiderständen vorgesehen sein.
Vor Durchführung einer Aufnahme wird zunächst die Spannwelle 82 in Richtung des Pfeiles v ver-
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schwenkt. Hiebei nimmt der Spannhebel 83 über den Stift 81 den Sektorenring 1 und dieser über die Lasche 79 und den Mitnehmeransatz 12 den Sektorenring 2 entgegen der Richting des Pfeiles x mit. Die Spannbewegung endet mit dem Einfallen der Nase 87 des Auslösehebels 88 in die Ausnehmung 86 und dem Einfallen der Sperrklinke 92 hinter der Anschlagnase 80. Der Steuerschalter 23 ist dann geöffnet.
Unmittelbar vor der Auslösung der Aufnahme wird der Schalter 99 von Hand geschlossen und anschlie- ssend der Auslösehebel 88 in Richtung des Pfeiles t verschwenkt. Der Schalter 99 kann auch entfallen, sofern die Kamera jeweils nur unmittelbar vor Durchführung einer Aufnahme gespannt wird. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, den Schalter 99 mit dem Betriebsschalter 107 in ähnlicher Weise zu kuppeln wie die Schalter 34 und 35 beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1. Unmittelbar nach Beginn der Schwenkbewegung des Auslösehebels 88 wird über das nockenförmige Ende der Nase 87 der Betriebsschalter 107 geschlossen. Nunmehr ist der Kreis 98,96, 94 geschlossen, während der Stromfluss im Teilstromkreis 97 durch den noch offenen Schalter 23 unterbrochen ist.
Ist die Helligkeit des aufzunehmenden Objektes so, dass eine richtig belichtete Aufnahme durchgeführt werden kann, so wird, da die Widerstandswerte der Photowiderstände 103,105 etwa in der Grössenordnung des Widerstandswertes des Relais 104 liegen, durch dieses Relais ein Strom fliessen und die Sperrklinke 92 hinter der Anschlagnase 80 entgegen der Wirkung der Feder 106 ausheben. Tritt beim weiteren Verschwenken des Auslösehebels 88 die Nase 87 aus der Ausnehmung 86 aus, so kann der Sektorenring 1 in Richtung des Pfeiles x ablaufen. Kurz vor Ende seiner Ablaufbewegung schliesst dieser Ring aber den Steueransatz 25 den Steuerschalter 23, so dass nunmehr auch der Teilstromkreis 97 Strom erhält.
Nach einer bestimmten Ansprechzeit, die wesentlich von der Grösse des Photowiderstandes 30 abhängt, spricht das Relais 29 an und hebt die Sperrklinke 31 hinter der Haltenase 33 aus, so dass auch der zweite Sektorenring in Richtung des Pfeiles x ablaufen kann und somit die Verscnlusslamellen wieder geschlossen werden.
Bei einer zu geringen Aufnahmehelligkeit wird dagegen auch nach dem Schliessen des Betriebsschalters 107 ein nennenswerter Stromfluss durch den Zweig 102 des Teilstromkreises 96 dadurch verhindert, dass der Photowiderstand 105 einen sehr grossen Widerstandswert aufweist. Die Sperrklinke 92 bleibt daher in Eingriff hinter der Anschlagnase 80, so dass auch nach vollem Verschwenken des Auslösehebels 88 der Sektorenring 1 nicht ablaufen kann.
Ist die Aufnahmehelligkeit zu gross, so wird dagegen nach dem Schliessen des Betriebsschalters 107 lediglich durch den Zweig 101 ein Strom fliessen, während der Zweig 102 praktisch stromlos bleibt, da der Widerstandswert des Relais 104 den Widerstandswert der Photowiderstände 103 und 105 wesentlich übersteigt. Auch in diesem Falle spricht das Relais 104 nicht an und führt die Sperrklinke 92 nicht aus dem Ablaufweg der Anschlagnase 80. Die Auslösung einer Aufnahme ist daher wieder wirksam unterbunden.
Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 5 weist einen Zentralverschluss einer andern Bauart und eine Belichtungsregelvorrichtung mit einem Drehspulinstrument auf. Die Verschlusslamellen 108, von denen beim dargestellten Ausführungsbeispiel lediglich eine gezeigt ist, sind mittels je eines Stiftes 109 drehbal an einem beweglichen Sektorenring 110 gelagert. In die Verschlusslamellen 108 sind ferner Steuerschlitze 111 eingeschnitten, in die gehäusefeste Stifte 112 eingreifen. Der Sektorenring 110 steht über eine Koppel 114 mit einem Hauptantriebsorgan 115 in Verbindung, das mittels einer nicht dargestellten Feder in an sich bekannter Weise antreibbar ist. Zur Betätigung der Verschlusslamellen läuft das Hauptantriebsorgan in Richtung des Pfeiles s ab.
Zur Steuerung unterschiedlicher Verschlusszeiten ist ein mehrere miteinander kämmende Zahnräder 116 und einen Anker 117 aufweisendes Hemmwerk vorgesehen, dessen Steuerzahnrad 118 unter der Wirkung einer Stellfeder 119 steht, die das Bestreben hat, eine Nase 120 des Steuerzahnrades 118 in den Weg eines Nockens 121 des Hauptantriebsorgans 115 zu verstellen.
Das Hauptantriebsorgan 115 weist eine Anlagefläche 115a auf. In der Spannstellung liegt diese Fläche 115a an einem Nocken 122 eines Auslösehebels 123 an.
Die Belichtungsregelvorrichtung umfasst ein Drehspulinstrument 124, das mit einer an der Frontseite der Kamera angeordneten Photozelle 125 in leitender Verbindung steht und einen Drehspulzeiger 126 aufweist. Der Drehspulzeiger 126 kann mittels einer Stufenverzahnung 127 abgetastet werden. Die Verzahnung 127 ist an einem um eine kamerafeste Achse 128 drehbaren Träger 129 angeordnet. Der Träger 129 weist einen verlängerten Arm 130 auf, an dessen freiem Ende ein Stift 131 des Steuerzahnrades 118 unter der Wirkung der Stellfeder 119 anliegt. Am Träger 129 greift weiterhin eine Feder 132 an, die das Bestreben hat, die Verzahnung gegen den Drehspulzeiger 126 zu führen.
Darüber hinaus ist in den Träger 129 eine Aussparung 133 eingeschnitten, an deren dem Drehspulinstrument 124 abgewandter Kante 133a ein
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Stift 134, der an dem einen Ende eines zweiarmigen Hebels 135 angeordnet ist, anliegt. Das andere Ende des starr mit einer Auslösewelle 136 verbundenen Hebels 135 trägt einen Stift 137, der an einem Arm 138 des Verschlussauslösehebels 123 anliegt. Der Hebel 135 ist dabei mittels einer Feder 139, deren Federkraft stärker als die Summe der Federkräfte der Federn 132 und 119 bemessen ist, in Ruhestellung in der in Fig. 5 wiedergegebenen Lage gehalten. Zur Auslösung der Belichtungsregelvorrichtung und des Verschluses dient eine nicht dargestellte, auf die Welle 136 aufgesetzte Handhabe.
Die Einrichtung zur Verhinderung von Fehlbelichtungen umfasst eine Stromquelle 140, an die ein Sperrstromkreis 141 gelegt ist. Im Sperrstromkreis 141 sind zwei parallele Zweige 142,143 vorgesehen.
Der Zweig 142 nimmt dabei ein Relais 144 sowie einen dazu in Reihe angeordneten Photowiderstand 145 auf, während in den Zweig 143 lediglich ein Photowiderstand 146 eingeschaltet ist. Im Sperrstromkreis 141 sind weiterhin in Reihe mit der Stromquelle 140 zwei regelbare Widerstände 155,156 vorgesehen, die mit je einem Handeinsteller für den Filmempfindlichkeitswert und den voreinstellbaren Blendenwert verbunden sind.
Der Anker des Relais 144 ist als eine Sperrklinke 149 ausgebildet, die um eine feste Achse 150 schwenkbar ist und an der eine Feder 151 angreift, die das Bestreben hat, die Klinke 149 vom Relais abzuheben und in Anlage an einem Anschlagstift 152 zu halten. Die Sperrklinke 149 ist dabei im Weg eines Anschlages 153 des Verschlussauslösehebels 123 angeordnet. Im Sperrstromkreis 141 befindet sich weiterhin ein Betriebsschalter 147, der mittels eines nockenförmigen Ansatzes 148 des Auslösehebels 123 betätigbar ist.
Zur Berücksichtigung der Filmempfindlichkeit und gegebenenfalls der Blende können wieder einstellbare Abdeckblenden vor den Photowiderständen 145,146 und der Photozelle 125 vorgesehen sein.
Zur Durchführung einer Aufnahme wird die Auslösewelle 136 in Richtung des Pfeiles r mittels der nicht dargestellten Handhabe verstellt. Infolge der gleichsinnigen Verdrehung des Hebels 135 verschwenkt nun der Träger 129 derart, dass die Verzahnung 127 bis zur Anlage an dem Zeiger 126 des Drehspulinstrumentes 124 geführt wird. Hiedurch ermöglicht der starr am Träger 129 angeschlossene Arm 130 eine Verstellung des Steuerzahnrades 118 und damit der Nase 120.
Bei grosser Helligkeit wird die Abtastverzahnung 127 nach einem relativ kurzen Weg am Zeiger 126 zur Anlage kommen. Infolgedessen wird sich auch das Steuerzahnrad 118 nur um einen kleinen Betrag drehen können, so dass die Nase 120 noch nicht in den Weg gelangt, den der Nocken 121 bei Ablauf des Hauptantriebsorgans 115 zurücklegt. Je geringer die Helligkeit ist, desto grösser wird dagegen der Schwenkweg der starr mit dem Träger 129 verbundenen Abtastverzahnung 127 und des Armes 130. Dies hat zur Folge, dass auch die Nase 120 immer weiter in den Ablaufweg des Nockens 121 geführt wird.
Da der Nokken 121 beim Ablauf des Hauptantriebsorgans 115 gegen die Nase 120 anläuft und diese in der entgegengesetzten Richtung unter Überwindung der Hemmwirkung des Hemmwerkes zurückstellt, wird durch die Regelvorrichtung die Verschlussöffnungszeit unmittelbar beeinflusst.
Bei der Verschwenkung des Hebels 135 in Richtung des Pfeiles r ist gleichzeitig auch der Verschlussauslösehebel 123 in Richtung des Pfeiles p verschwenkt worden. Unmittelbar nach Einleiten der Schwenkbewegung schliesst als erstes der Ansatz 148 den Betriebsschalter 147 des Sperrstromkreises 141. Bei Lichtverhältnissen, die zur Durchführung einer Aufnahme ausreichend sind, kann nun durch den Stromkreis 141 und die beiden Zweige 142,143 ein Strom fliessen. Der Strom bewirkt ein Ansprechen des Relais 144, das die Sperrklinke 149 entgegen der Wirkung der Feder 151 verstellt. Dem weiteren Verschwenken des Ver- schlussauslösehebels 123 bietetsich nun kein Hindernis, so dass beim vollen Verdrehen der Auslösewelle 136 der Nocken 122 aus dem Bereich des Hauptantriebsorgans 115 herausgeführt wird und dieses zum Ablauf freigibt.
Hiedurch werden in an sich bekannter Weise die Verschlusslamellen geöffnet und anschliessend geschlossen.
Bei geringer Aufnahmehelligkeit wird dagegen nach Schliessen des Betriebsschalters 147 im Stromkreis 141 und insbesondere im Zweig 142 kein nennenswerter Strom fliessen, da die Widerstandswerte der Photowiderstände 145,146 sehr gross sind. Das Relais 144 spricht daher nicht an und der Auslösehebel 123 trifft mit seinem Anschlag 153 vor Freigabe des Hauptantriebsorgans 115 gegen die'Sperrklinke 149, so dass keine Auslösung des Verschlusses stattfindet.
In gleicher Weise wird eine Verschlussauslösung bei sehr grosser Helligkeit dadurch unterbunden, dass der Widerstandswert des Photowiderstandes 146 gegenüber dem Widerstandswert des Relais 144 sehr klein wird und infolgedessen der Strom im Stromkreis 141 lediglich durch den Zweig 143 fliesst. Das Relais 144 spricht daher nicht an und die Sperrklinke 149 verbleibt im Schwenkweg des Anschlages 153 des Auslösehebels 123.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern kann bei be-
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liebigen Belichtungsregelvorrichtungen angewendet werden, wobei es ebenfalls keine Rolle spielt, ob die
Belichtungsregelvorrichtung einen Zentralverschluss oder einen Schlitzverschluss steuert. Insbesondere kann auch lediglich eine Sicherung gegen Unterbelichtung oder gegen Überbelichtung vorgesehen sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Photographische Kamera mit einer Belichtungsregelvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass zur
Verhinderung von Fehlbelichtungen bei extremen Belichtungsverhältnissen in einem eine Stromquelle um- fassenden Sperrstromkreis in Reihe und/oder parallel zu einem eine Betätigungssperre für den Verschluss steuernden Relais ein Photowiderstand geschaltet ist und die Widerstandswerte des Relais sowie des oder der Photowiderstände so aufeinander abgestimmt sind, dass der Widerstandswert des in Reihe geschalteten
Photowiderstandes den Widerstandswert des Relais bei einer zur Durchführung von Aufnahmen nicht mehr ausreichenden Beleuchtung und/oder der Widerstandswert des Relais den Widerstandswert des paralleleschalteten Photowiderstandes bei einer zur Durchführung von Aufnahmen zu grossen Helligkeit wesentlich übersteigt.