DE914732C - Schuettelvorrichtung, insbesondere fuer Autoklaven - Google Patents
Schuettelvorrichtung, insbesondere fuer AutoklavenInfo
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- DE914732C DE914732C DEH8384A DEH0008384A DE914732C DE 914732 C DE914732 C DE 914732C DE H8384 A DEH8384 A DE H8384A DE H0008384 A DEH0008384 A DE H0008384A DE 914732 C DE914732 C DE 914732C
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- shaking
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F31/00—Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms
- B01F31/20—Mixing the contents of independent containers, e.g. test tubes
- B01F31/23—Mixing the contents of independent containers, e.g. test tubes by pivoting the containers about an axis
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)
Description
- Schüttelvorrichtung, insbesondere für Autoklaven Die Erfindung bezieht sich auf eine Schüttelvorrichtung mit einem Tragkörper für das Schüttelgut und einem schnelle periodische Hinundherbewegungen auf den Tragkörper übermittelnden Antriebsorgan. Derartige Schüttelvorrichtungen sind z. B. bei Autoklaven, also druckfesten Gefäßen, in denen unter Wärme- oder Gasbehandlung irgendein Behandlungsgut geschüttelt werden muß, in der Form bekannt, daß z. B. eine gas- und druckdicht in der Autoklavwand gelagerte Exzenterwelle den im Innern des Autoklavs verschiebbar gelagerten Tragbehälter für die Schüttelgefäße in schnelle Hinund'herbewegung versetzt. Bei den bekannten Schüttelvorrichtungen findet aber die Kraftübertagung entweder vollständig formschlüssig oder doch jedenfalls ohne Verwendung elastischer Zwischenglieder statt, so daß die großen von dem schwingenden, unter Last stehenden Tragkörper ausgeübten Massenkräfte bei der erzwungenen Bewegungsumkehr ganz erhebliche Schläge auf die das Antriebsorgan umschließenden Flächenteile, z. B. Lagerschalen, Exzentermantelflächen und Nockendruckflächen, und deren schnelles Ausschlagen bewirken. Dazu kommen noch die störend empfundenen Geräusche solcher ungedämpften Schwingantriebe.
- In dieser Beziehung soll gemäß der Erfindung die Konstruktion der Schüttelvorrichtung erheblich dauerhafter und lautschwächer ausgeführt werden können, wenn man zwischen Antriebsorgan und von ihm in Schwingung versetztem Tragkörper elasti,sche Zwischenglieder einschaltet.
- Unter Verwendung der bekannten, oben schon erwähnten Exzenterwelle als Antriebsorgan können erfindungsgemäß in zwei Lagern des Tragkörpers zwei gleichachsig angeordnete, auf verschiedenen Seiten von dem Exzenter beeinflußte axial verschiebbare Stößel verwendet werden, auf denen zwischen den Stößelinnenköpfen und den Widerlagerflächen der erwähnten Lager am Tragkörper Druckfedern angeordnet sind. Natürlich kann man auch mit Zugfedern arbeiten. die. an den äußeren Enden der Stößel angreifend, eine Zugverbindung mit den äußeren Flächen der genannten Lager herstellen, so daß auf diese Weise die Stößel ebenfalls immer in Richtung auf die Exzentermantelfiäche gezogen werden.
- Um Federbrüche zu vermeiden und die Dämpfung der Tragkörpe rschwingungen derart wirksam zu machen, daß zwischen den Stößelköpfen und der Exzentermantelfiäche in jedem Betriebszustand die Flächendruckschwankungen auf der Exzentermantelfiäche in zulässigen Grenzen bleiben, ist es erfindungsgemäß erforderlich, die- Spannung der erwähnten Federn einstel'lbar zu machen.
- Während durch diese Federeinstellbarkeit schon eine Regelbarkeit der Schüttehvirkung gegeben ist, kann die letztere auch durch Veränderbarkeit der Antriebsimpulsfrequenz. z. B. durch Drellzahlregelbarkeit der Exzenterwelle, erzielt werden.
- Ein Ausführungsbeispiel einer für einen Autoklav bestimmten Schüttek-orrichtung zeigt die Zeichnung, in der Fig. I einen senkrechten Ntittelschnitt und Fig. 2 einen waagerechten Schnitt nach der Linie II-II (vgl. Fig. I) darstellt.
- Im Innenraum 3 des dampfdicht durch einen Deckel 2 verschließbaren doppelwandigen Autol;lavkörpers I ist oberhalb des Flüssigkeitsspiegels 4 der bekannte Tragkörper 6 in Gleitführungen bzw.
- Lagern 7 beiderseitig schwingfähig gelagert. In dem durch einen Tragkorb 8 ergänzten Tragkörper 6 befinden sich die das Scliüttelgut enthaltenden Gefäße 9 in beliebiger Anordnung. Der Autoklav kann durch einen Heizkörper 5 beheizt werden. Eine Hii;henverstellbarkeit des Tragkorb es 8 innerhalb des Tragkörpers ist vorgesehen, um in jedem Falle die Schwerpunkte der zu durchschüttelnden Massevolumina gegenüber dem Schwerpunkt des unbeladenen Tragkörpers 6 höhenmäßig zu verlagern und jeweils die günstigsten Sdhüttelergebnisse zu erzielen.
- Neben der durch die Reibung in den Lagern 7 sich ergebenden Dämpfung der in Hinundherbewegung durch die Exzenterwelle I0, 1 1 versetzten Gesamtmasse wird die Schwingung der letzteren noc'h weiter durch zwischen Antriebsexzenter 11 und Lagern 13 des Tragkörpers 6 eingeschaltete Federn 14 derart verstärkt, daß bei der Bewegungsumkehr der durch den Exzenter 11 in Hinunddlerbewegung versetzten Gesamtmasse keine Schläge und auch keine Geräusche in nennenswertem Umfange auftreten. In der praktischen Ausführung sitzen diese Dämpfungsfedern 14 auf den aus Fig. 2 ersichtlichen Stößeln 12, die von verschiedenen Seiten unter Druck auf die Exzentermantelfläche einwirken. Wenn aucih durch eine derartige Anordnung die Schwingungsamplitude des Tragkörpers 6 größer als der Exzenterhub wird, so verteilen sich doch die Verzögerungen und Beschleunigungen an den Bewegungsumkehrpunkten auf eine größere Strecke, so daß also die Druckkräfte auf die Übertragungsorgane geringer als bei einem formschlüs sigen Antrieb bleiben und man also mit längerer Lebensdauer einer solchen Schüttelvorrichtung rechnen kann.
- Sowohl die Federspannung als auch die Drehzahl der Exzenterwelle sind zwecks Erzielung verschiedener Schüttelergebnisse regelbar. Die Mittel zur Regelung dieser beiden Größen sind für die Erfindung unwesentlich. Man kann sich dazu selbstverständlich aller bisher bekannten Einrichtungen bedienen.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Schüttelvorrichtung milt einem Tragkörper für das Schüttelgut und einem schnelle periodische Hinundherbewegungen auf den Tragkörper übermittelnden Antriebsorgan, insbesondere für die im Innern von Autoklaven untergebrachtenTragbehällter für die Schüttelgefäße, gekennzeichnet durch in beiden Bewegungsrichtungen wirksame elastische Zwischenglieder zwischen Antriebsorgan (II) und Tragkörper (6, 8j.
- 2. Schüttelvorrichtung nach Anspruch I in Anwendung auf einen Autoklav, in dessen Wand die als Antriebsorgan verwendete Exzenterwel le abgedichtet gelagert ist, gekennzeichnet durch zwei gleichachsig in zwei Lagern (I3) des Tragkörpers (6, 8) unter Zwischenschaltung von Federn (i 4) axial verschiebbar angeordnete Stößel (12), deren Innenköpfe sich unter dem Federdruck gegen die Mantelfläche des Äntriebsexzenters ( I I ) beiderseitig anlegen.
- .3. Schüttelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gchennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Einstellung der Federspannung.
- 4. Schüttelvorrichtung nach Anspruch I, 2 oder 3, gekennzeichnet durch Meränderbarkeit der Antriebsimpulsfrequenz, z. B. durch Drehzahlregelbarkeit der Exzenterwelle (10).Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 586 620, 485 982, 552 970.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH8384A DE914732C (de) | 1951-05-05 | 1951-05-05 | Schuettelvorrichtung, insbesondere fuer Autoklaven |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH8384A DE914732C (de) | 1951-05-05 | 1951-05-05 | Schuettelvorrichtung, insbesondere fuer Autoklaven |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE914732C true DE914732C (de) | 1954-07-08 |
Family
ID=7145506
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH8384A Expired DE914732C (de) | 1951-05-05 | 1951-05-05 | Schuettelvorrichtung, insbesondere fuer Autoklaven |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE914732C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US12370511B2 (en) | 2020-10-08 | 2025-07-29 | Thermo Fisher Scientific (Asheville) Llc | Laboratory shaker with spill control |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE485982C (de) * | 1929-11-07 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Antriebsvorrichtung fuer Schuettelrinnen | |
| DE552970C (de) * | 1930-08-15 | 1932-06-20 | Karol Berbeka | Vorrichtung zur Erzeugung elliptischer oder ellipsenaehnlicher Bewegungen von Maschinen, z. B. von Muehlensichtern |
| DE586620C (de) * | 1928-06-23 | 1933-10-23 | Heinrich Schieferstein | Verfahren und Vorrichtung zur schwingenden Erregung fluessiger, koerniger, staubigeroder breiiger Massen |
-
1951
- 1951-05-05 DE DEH8384A patent/DE914732C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE485982C (de) * | 1929-11-07 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Antriebsvorrichtung fuer Schuettelrinnen | |
| DE586620C (de) * | 1928-06-23 | 1933-10-23 | Heinrich Schieferstein | Verfahren und Vorrichtung zur schwingenden Erregung fluessiger, koerniger, staubigeroder breiiger Massen |
| DE552970C (de) * | 1930-08-15 | 1932-06-20 | Karol Berbeka | Vorrichtung zur Erzeugung elliptischer oder ellipsenaehnlicher Bewegungen von Maschinen, z. B. von Muehlensichtern |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US12370511B2 (en) | 2020-10-08 | 2025-07-29 | Thermo Fisher Scientific (Asheville) Llc | Laboratory shaker with spill control |
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