DE696032C - - Google Patents

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DE696032C
DE696032C DE1931SC096050 DESC096050D DE696032C DE 696032 C DE696032 C DE 696032C DE 1931SC096050 DE1931SC096050 DE 1931SC096050 DE SC096050 D DESC096050 D DE SC096050D DE 696032 C DE696032 C DE 696032C
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DE1931SC096050
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B06GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
    • B06BMETHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
    • B06B3/00Methods or apparatus specially adapted for transmitting mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

  • Mechanisch schwingungsfähige Vorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf mechanisch schwingungsfähige Vorrichtungen, bei denen zwei Massen, von denen jede nachgiebig gegen das Fundament (Rahmen) abgestützt oder aufgehängt ist, durch elastische Mittel derart miteinander verbunden sind, daß die beiden durch lose Kopplung erregten Massen in Richtung einer ihre Schwerpunkte verbindenden Geraden harmonisch oder unharmonisch schwingen.
  • Die Massen können dabei als Siebe, Förderrinnen, schwingende Gefäße o. dgl. ausgebildet sein.
  • Solche Vorrichtungen sind an sich in bezug auf Massen und Momente ausgeglichen; sie weisen jedoch u. a. den übelstand auf, daß z. B. bei Belastungsschwankungen der einen Masse gegenüber der ,anderen Masse dieser Ausgleich nicht mehr vorhanden ist, so daß also ein gegen Störungen zweiter und höherer Ordnung unausgeglichenes System vorliegt und insofern Erschütterungen auf das Fundament übertragen werden.
  • Die Ursache dafür liegt darin, daß das die gegeneinander schwingenden Massen verbindende elastische Mittel starr mit dem Fundament verbunden ist. Die elastischen Mittel sind bei einer bekannten Ausführungsform in einem Rahmen zusammengefaßt, der unnachgiebig an dem Fundament befestigt ist. Bei Eintreten von Störungen zweiter und höherer Ordnung ist ein Ausgleich durchVerschieben der Null-Lage des gemeinsamen Schwerpunktes eben wegen dieser unnachgiebigen Befestigung der die schwingenden Massen verbindenden Mittel mit dem Rahmen unmöglich. Der nach diesem Vorschlag vorgesehene, mit dem Rahmen verbundene Teil der Doppelfeder ist zwecks Aufnahme und Abgabe der beträchtlichen Kräfte so stark ausgebildet, daß eine Bewegung des elastischen Mittels in der Schwingungsrichtung zwecks Ausgleich nicht möglich ist.
  • Gemäß der Erfindung wird ein auch gegen Störungen zweiter und höherer Ordnung ausge-glichenes System dadurch geschaffen, daß das die Massen verbindende elastische Mittel nicht oder doch so nachgiebig gegen das Fundament abgestützt ist, daß eine Bewegung des elastischen Mittels in der Schwingungsrichtung möglich ist.
  • Es werden also Störungen z. B. hervorgerufen durch ungleichmäßige Belastung, Verklemmen der elastischen Mittel bzw. aufgehoben dadurch, daß infolge des Freiheitsgrades des die Massen verbindenden elastischen Mittels der Schwingungsnullpunkt (Knotenpunkt) jederzeit mit dem gemeinsamen Schwerpunkt zusammenfällt und also ein selbsttätiger Ausgleich stattfindet, wobei auch durch lose Kopplung beider Massen Störungen beim Anlaufen und Auslaufen vermieden werden können.
  • Es sind auch Vorschläge bekanntgeworden,. zwei schwingende Massen, von denen die'eine erregt wird und die über ihre elastischen Mittel miteinander verbunden sind, so am Fundament zu befestigen, daß die eine Masse nachgiebig am Fundament, die zweite Masse hingegen nicht am Fundament, sondern an der anderen Masse befestigt ist. Diese Vorrichtung ist nicht einmal an sich in bezug auf Massen und Momente ausgeglichen, so daß ein Ausgleich höherer Ordnung nicht in Frage kommt.
  • Gegenstand der Erfindung dagegen ist eine mechanisch schwingungsfähige Vorrichtung mit zwei entgegengesetzt schwingenden Massen, die untereinander verbunden sind durch elastische Mittel, derart, daß die beiden Massen in Richtung einer ihre Schwerpunkte verbindenden Geraden schwingen und von denen die eine Masse oder beide Massen durch lose Kopplung erregt sind und jede Masse nachgiebig gegen das Fundament abgestützt ist, wobei das die Massen verbindende elastische Mittel gegenüber dem Fundament entweder überhaupt nicht abgestützt ist oder so nachgiebig, daß eine Bewegung des elastischen Mittels in der Schwingungsrichtung möglich ist.
  • Die Massen können als Siebe, Förderrinnen, schwingende Gefäße o. dgl. ausgebildet sein.
  • Statt eines einzigen die Massen verbindenden elastischen Mittels kann eine Mehrzahl vorgesehen sein.
  • Die Massen können pendelnd aufgehängt sein, z. B. an einem Rahmen.
  • Wird das die Massen verbindende elastische Mittel nachgiebig gegenüber dem Fundament oder Rahmen abgestützt oder aufgehängt, so kann so vorgegangen werden, daß das elastische Mittel in an sich bekannter Weise von einem Rahmen umgeben ist, der dann seinerseits nachgiebig mit dem Fundament verbunden wird, z. B. durch pendelnde Aufhängung oder Abstützung derart, daß eine Bewegung des elastischen Mittels in der Schwingungsrichtung möglich ist und also durch Verschiebung der Null-Lage des gemeinsamen Schwerpunktes ein Ausgleich erfolgt.
  • Es kann weiter so vorgegangen werden, daß die die beiden Massen verbindenden elastischen Mittel so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie gleichzeitig das Gewicht .der Massen aufnehmen und an dein Knotenpunkt der Bewegung beweglich gegenüber dem Fundament oder Rahmen abgestützt sind.
  • Hierbei können die elastischen Mittel der beiden Massen paarweise zu einer zweischenk-Ligen stimmgabelartigen Stütze zusammengesetzt sein, deren freie Schenkelenden mit je einer der schwingenden Massen fest verbunden sind. Die Abstützung der Federn gegenüber dem Fundament oder Rahmen kann dabei durch einen Fuß erfolgen, der befähigt ist, kleine Bewegungen gegenüber Fundament oder Rahmen in Richtung der Schwingbewegung auszuführen.
  • Dieser zwischen den Federn und dem Fundament bzw. dem Rahmen angeordnete Fuß kann federnd ausgebildet sein, oder es kann auch eine Gelenkverbindung zwischen den Federn und dem Fundament bzw. Rahmen angeordnet sein.
  • Zweckmäßig wird die Länge des Fußes veränderlich gemacht.
  • Die Abbildungen zeigen bevorzugte Ausführungsformen gemäß der Erfindung.
  • Abh. i zeigt eine mechanisch schwingungsfähige Fördervorrichtung mit zwei gegeneinander erregten Rinnen, Abb.2 eine Seitenansicht der Fördervorrichtung nach Abb. i, Abb. 3 eine mechanisch schwingungsfähige Vorrichtung mit zwei Siebkästen in Seitenansicht, Abb. q. die Seitenansicht einer mechanisch schwingungsfähigen Vorrichtung anderer Ausführung, Abb. 5 eine mechanisch schwingungsfähige Vorrichtung, bei der eine der Massen als Gefäß ausgebildet ist, Abb. 6 eine teilweise Draufsicht zu der Vorrichtung nach Abb. 5, Abb. 7 und 8 schwingungsfähige Vorrichtungen mit zwei Massen nach einer weiteren Ausführungsmöglichkeit.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i und :2 sind zwei Rinnenkörper A1 und Az vorgesehen, die beiderseits durch Federstützen C getragen werden. Die Federstützen C sind stimmgabelartig ausgebildet und an den freien Enden ihrer Schenkel mit den Rinnenkörpern verbunden. Der Antrieb erfolgt von einem Motor D aus, und zwar über eine lose Kopplung, die harmonisch oder unharmonisch ausgebildet sein kann. Die Federstützen C sind geneigt angeordnet, so daß sich die kinnenkörper A1 und A. in einer Schrägrichtung im Sinne der eingezeichnetenPfeife bewegen. Die Rinnenkörper sind derart übereinander angeordnet, daß sich ihre Schwerpunkte auf einer gemeinsamen bzw. praktisch gemeinsamen Geraden bewegen. Der obere Rinnentrog ragt seitlich über die Federstützen C, so daß durch diese kein zusätzlicher Raum beansprucht wird. Der untere Rinnentrog liegt zwischen den Federstützen.
  • Jede Federstütze besteht aus zwei Federpaketen d, die beiderseits zwischen Kleininbacken c, c eingespannt sind. Die Klemmbakken sind mit Rippen versehen-, die eine schiwach gekrümmte Stirnfläche aufweisen und von einem Ende der Backen zum anderen flacher werden; jedes Federpaket d wird mit seinen beiden Enden zwischen den Enden der Bakken c bzw. der mit den Backen verbundenen Rippen mittels Schrauben g fest eingespannt. Am anderen Ende sind die Backen c mit Hilfe von Abstandstücken und Schrauben m derart auf einen bestimmten Abstand eingestellt, daß die Federn d in ihrer Mitte Spielraum zum Durchbiegen haben und sich dabei auf den Rippen der Backen c abwälzen. a Die Rippen der Backen c sind bezüglich ihrer Krümmung so berechnet, daß die Durchbiegung der Federpakete eine vorbestimmte Spannung, z. B. aoookg/cm2, nichtüberschreiten kann. Dadurch, daß sich die Federn d auf den Rippen der Backen c abwälzen, wird ihre wirksame Länge verkürzt, wodurch ihr Widerstand gegen eine Durchbiegung mit zunehmender Entfernung aus ihrer Ruhelage stark anwächst und eine unharmonische Charakteristik erhält, welche der schwingungsfähigen Vorrichtung die Eigenschaft verleiht, mit zunehmender Amplitude eine wachsende Eigenfrequenz zu haben.
  • Während der untere dem Fußpunkt nahegelegene Teil jeder Federstütze unter Zwischenschaltung von Distanzstücke; einen festen Block bildet, endigen die beiden oberen- Enden der Federstütze je in einem Flansch f, der an dein Rinnenkörper A1 bzw. A2 befestigt wird.
  • An ihrem unteren Ende sind die Federstützen mit einem Fuß k aus Flacheisen versehen, welcher mit einer gewölbten Fläche auf einer festen Unterlage, gegen Verschiebung gesichert, aufruht und bei Schwankungen der Federstütze nach rechts oder links auf der Unterlage abrollen kann. Auf diese Weise erhält der ideelle Massenmittelpunkt der schwingungsfähigen Vorrichtung, um welchen die beiden Rinnenkörper schwingen, einen Freiheitsgrad, der angenähert oder genau in Richtung der Schwingungsbahn verläuft. Um den günstigsten Effekt im Ausgleich der Bewegung des Gesamtschwerpunktes der Vorrichtung einstellen zu können, empfiehlt es sich, den Fuß k so auszubilden, daß er in seiner Länge veränderlich ist. Abweichend von dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann der Fuß k auch federnd oder als Gelenk ausgebildet sein.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 entspricht im wesentlichen demjenigen nach Abb. i und z. Die beiden übereinanderliegenden Massen sind als Siebkästen Bi und B2 ausgebildet. Die Federstützen C sind mit dem Rahmen oder dem Fundament durch Füße k verbunden, die durch ein Federpaket gebildet werden. Abweichend von dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i ist noch die Art der Anordnung des Antriebes; der Antriebsmotor -in ist auf dem unteren Siebkasten BZ gelagert und erregt die beiden Siebkästen zum Gegeneinanderschwingen mittels des Exzenters x der Schubstange y und der losen Kopplung z, die in diesem Falle als unharmonische, lose Kopplung ausgebildet ist.
  • Bei beiden Ausführungsbeispielen nach A:bb. i und Abb. 3 ist unterstellt, daß die Umdrehungszahl des Antriebsmotors mit der Eigenperiode des schwingungsfähigen Gebildes übereinstimmt. Demzufolge wird bei der ersten Halbschwingung über das lose koppelnde Organ eine bestimmte Koppelarbeit auf die Rinnenkörper bzw. die Siebkästen übertragen. Ein Teil dieser Arbeit wird durch Reibung aufgezehrt. Der Rest der Arbeit bewirkt eine kleine Gegeneinanderbewegung der beiden Massen. Bei der nächsten Halbschwingung wird der gleiche Arbeitsbetrag in umgekehrter Richtung übertragen, und der die Verluste übersteigende Arbeitsanteil bewirkt eine Erhöhung der in den Massen A1 und A2 bzw. Bi und B2 aufgespeicherten Schwingungsenergie. - Dieses Spiel setzt sich so lange fort, bis der gewünschte Ausschlag erreicht ist.
  • Abb. q. zeigt eine Ausführungsform, bei der zur pseudoharmonischen Erregung der schwingenden Massen Gummibälle verwendet werden. Zwischen je zwei dieser elastischen Gummibälle d, die in einem Rahmen r eingespannt sind, greift ein im Schwerpunkt der schwingenden Massen A1 und A2 befestigter Mitnehmer f an, wodurch die elastische Lagerung der Massen .A1 und Az in Richtung einer ihre Schwerpunkte verbindenden Geraden gegeben ist.
  • Der die Gummibälle d umschließende Rahmen y besitzt an beiden Enden je ein Querjoch. Zwei weitere Querjoche sind in der Mitte des Rahmens vorgesehen, derart, daß jeweils zwei. der Bälle d zwischen zwei Ouerjochen- liegen. Da die Querjoche einstellbar sind, kann auch die Vorspannung der Gununibälle beliebig geändert werden. Die beiden Massen A1 und A2 werden von nachgiebigen, schräg stehenden Lenkern getragen und schwingen derart gegeneinander, daß der Rahmen Y nahezu in Ruhe bleibt und als Bewegungsknoten wirkt. Der Rahmen r ist mit Hilfe nachgiebiger Lenker k an dem Gestell G der Vorrichtung aufgehängt bzw. abgestützt, so daß bei etwa auftretenden Störungen der Gesamtschwerpunkt der Vorrichtung leicht in Richtung seiner Bewegungsfreiheit, die mit der Schwingungsrichtung zusammenfällt, nachgeben kann. Dadurch wird die. Übertragung von Erschütterungen auf das Gestell G vermieden. Der Antrieb der Vorrichtung erfolgt in einer der in Abb. i und 3 dargestellten Weisen unter Vermittlung einer losen Kopplung.
  • In Abb. 5 und 6 ist eine Vorrichtung gezeigt, bei der die Masse A1 als ein Gefäß ausgebildet ist, dessen Inhalt in schüttelnde Bewegung versetzt werden soll, während die Masse A2 als Gegengewicht dient. Die elastischen Federstützen C sind mit Federn d versehen, die eine lineare Spannungskurve aufweisen. In Hohlräumen der Masse A2 sind j e zwei Gummipuffer u eingebaut, zwischen denen Mitnehmer f eingreifen, die an der Masse A1 befestigt sind. Der Antrieb der Vorrichtung erfolgt ebenfalls durch lose Kopplung, zweckmäßig in der in Abb. 3 dargestellten Weise.
  • In dem Augenblick, wo der Ausschlag der beiden Massen A1 und A2 so weit angestiegen ist, daß der Mitnehmer f die beiden elastischen Mittel u berührt, erfährt die Spannung eine zusätzliche Steigerung, die infolge der besonderen Form der Gummikörper u dem Schwingungsvorgang eine pseudoharmonische Charakteristik gibt.
  • Die Füße k der Federstützen C sind an ihrem unteren Ende mit einem Gummipolster i versehen und können mehr oder weniger tief in die Federstützen eingeschraubt werden.
  • Bei der in Abb. 7 dargestellten Vorrichtung bestehen die elastischen Mittel, welche die Massen A1 und A2 miteinander verbinden, aus Gummikörpern d, welche eine angenähert lineare Kraftkurve haben. Außerdem sind unharmonisch wirkende Federn u vorgesehen, die in der in Abb. i und 3 dargestellten Weise zwischen Klemmbacken mit gewölbten Abwälzflächen gehalten werden. Die beiden Massen A1 und A2, die sich mit 18o° Phasenverschiebung gegeneinander bewegen und durch eine der beschriebenen Koppelanordnungen angetrieben werden, sind auf nachgiebigen Lenkern k abgestützt, die dem ganzen System die zum Ausgleich störender Kräfte erforderliche Bewegungsfreiheit erteilen.
  • Ein Ausführungsbeispiel, das demjenigen nach Abb. 7 im wesentlichen entspricht, ist in Abb. 8 dargestellt, wonach Schraubenfedern d zwischen seitlichen Ansätzen der beiden schwingenden Massen A1 und A2 als elastisch-Mittel angeordnet sind. Zwecks Versteifung sind die Ansätze der Masse A2 zu einem Rahmen r vereinigt. Die Ansätze der Masse A1 tragen auf der Innenseite Gummipuffer u, die bei Überschreiten eines bestimmten Schwingungsausschlags in der in Verbindung mit Abb. 5 und 6 beschriebenen Art auf einen mit der anderen Masse A2 verbundenen Anschlag f auftreffen und die unharmonische Schwingungscharakteristik hervorrufen. Die Abstützung der beiden Massen A1 und A2 durch nachgiebige Lenker k und der Antrieb der beiden Massen erfolgen ähnlich wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 7.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanisch schwingungsfähige Vorrichtung mit zwei entgegengesetzt schwingenden Massen, die untereinander durch elastische Mittel derart verbunden sind, daff die beiden Massen in Richtung einer ihre Schwerpunkte verbindenden Geraden schwingen, und von denen die eine Masse oder beide Massen durch lose Kopplung erregt sind und jede Masse nachgiebig gegen das Fundament abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das die Massen verbindende elastische Mittel nicht oder so nachgiebig gegen das Fundament abgestützt .ist, daß -eine Bewegung des elastischen Mittels in der Schwingungsrichtung möglich ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadu,rch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Rahmen, in dem in an sich bekannter Weise die die beiden Massen verbindenden elastischen Mittel angeordnet sind, ebenso wie die Massen pendelnd aufgehängt oder abgestützt ist (Abb: q.).
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Mittel der beiden Massen als zweischenklige, stimmgabelartige Stützen ausgebildet sind, deren freie Schenkelenden mit je einer der schwingenden Massen fest verbunden sind und die an dem anderen Ende an dem Knotenpunkt der Bewegung beweglich gegenüber dem Fundament abgestützt sind (Abb. i, 3 und 5). q.. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung der Federn gegenüber dem Fundament durch einen Fuß erfolgt, der befähigt ist, kleine Bewegungen gegenüber dem Fundament in Richtung der Schwingbewegung auszuführen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038487B (de) * 1955-03-11 1958-09-04 Bulova Watch Co Inc Elektrische Uhr
DE971090C (de) * 1949-06-17 1958-12-04 Ludwig Binder & Co Stahlbau Un Schwingfoerder- oder -siebeinrichtung mit zwei gegensinnig in Richtung der Verbindungslinie ihrer Schwerpunkte schwingenden Massen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971090C (de) * 1949-06-17 1958-12-04 Ludwig Binder & Co Stahlbau Un Schwingfoerder- oder -siebeinrichtung mit zwei gegensinnig in Richtung der Verbindungslinie ihrer Schwerpunkte schwingenden Massen
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