DE911342C - Langstrohdreschmaschine - Google Patents
LangstrohdreschmaschineInfo
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- DE911342C DE911342C DEO2338A DEO0002338A DE911342C DE 911342 C DE911342 C DE 911342C DE O2338 A DEO2338 A DE O2338A DE O0002338 A DEO0002338 A DE O0002338A DE 911342 C DE911342 C DE 911342C
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- stalks
- conveyor belt
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F12/00—Parts or details of threshing apparatus
- A01F12/10—Feeders
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 13. MAI 1954
O 2338III/45e
Langstrohdreschmaschine
Die Erfindung betrifft eine Langstrohdreschmaschine, in welcher das abgedroschene Stroh mit
im wesentlichen waagerecht Hegenden Halmen während des Transportes durch die Maschine gekämmt
wird und in welcher die gekämmten Halme zum Zusammenbinden in Garben weitergeleitet
werden.
Es ist nicht früher gelungen, ein zufriedenstellendes Arbeiten solcher Maschinen zu erzielen, unter
anderem, weil es bisher nicht möglich war, ein Fluchten der Wurzelenden der Halme in den fertigen
Garben herbeizuführen. Man hat versucht, die gekämmten Halme von dem Wurzelende her zu
stoßen, aber doch das gewünschte Resultat nicht erzielt, weil sich die liegenden Halme wegen der
gegenseitigen Reibung nicht gegeneinander frei bewegen ließen. Eine einwandfreie Stellung der Halme
ist auf der anderen Seite wünschenswert oder notwendig mit Rücksicht auf das Dreschen und das
Kämmen. Es ist deshalb notwendig gewesen, erhebliche Stücke der Wurzelenden der Garben abzuschneiden,
um eine verkäufliche oder brauchbare Ware zu erhalten.
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß mit Hilfe einer Einrichtung vermieden, die während des
Weitertransportes des Strohs nach dem Kämmen die Halme in eine senkrechte Stellung", mit dem
Wurzelende lose auf einer vibrierenden oder rhythmisch bewegten Platte stehend, aufrichtet. Wenn
die lose zusammengepackten Halme senkrecht gestellt werden, wird die gegenseitige Reibung
zwischen den Halmen vermindert, und die Schwerkraft jedes Halmes, die bei waagerecht liegenden
Halmen diese Reibung erhöht, wird bei senkrecht stehenden Halmen bestrebt sein, die Halme gegen
die Unterstützung hinunterzudrücken und somit
dazu beitragen, daß alle Wurzelenden parallel zueinander
fluchten.
Der Erfindungsgedanke läßt sich auf verschiedene Art und Weise ausführen, beispielsweise
so, daß die Transportbänder, welche das Stroh weiterführen, allmählich verdreht werden, bis die
Halme in die gewünschte senkrechte Stellung kommen. Man kann bei einer Strohdreschmaschine
aber auch ein waagerecht laufendes Transportband
ίο anordnen, das die gekämmten Halme mit nicht
unterstütztem Wurzelende in passender Höhe über die vibrierende Platte führt, und ein schräg1 gestelltes,
mit Querleisten versehenes Transportband vorsehen·, das so eingerichtet und angebracht ist,
daß es die Wurzelenden der Halme gegen die vibrierende Platte hinunterführt, indem die Halme
über die Kante des waagerechten Transportbandes oder über die Kante eines feststehenden! Organs in
eine senkrechte Stellung gekippt werden. Zweck-
ao mäßig ist es bei einer solchen Anordnung, ein
Fingerrad über dem schräg gestellten Transportband derart anzuordnen, daß es jedes Wurzelende
der zugeführten Halme bei seinem Drehen mit dem Transportband in Berührung bringt. Schließlich
as kann die Maschine so eingerichtet werden, daß über
der vibrierenden Platte oder über deren Verlängerung ein Bindeapparat zum Zusammenbinden' der
Garben in senkrechter Stellung sitzt. Hierdurch wird eine gegenseitige Verschiebung der Halme
während des Bindens vermieden, und man erhält fertige Garben, die nicht mehr nachgeputzt werden
müssen oder bei denen ein solches Nachputzen auf ein Minimum beschränkt werden kann.
Der Erfindungsgedanke wird an Hand der Zeichnungen erläutert, die ein Ausführungsbeispiel schematisch
angewandt auf eine Langstrohdreschmaschine zeigen. Es stellt dar
Fig. ι einen Teil der Langstrohdreschmaschine, von oben gesehen,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der
Fig. i.
Ein Transportband 1 wird in der durch einen
Pfeil 2 angegebenen Richtung bewegt, es fördert das bis zu einem Punkt 3 gekämmte Langstroh,
das in der Nähe des Ährenendes zwischen dem Transportband und der Bahn eines über demselben
liegenden nicht gezeigten Rades festgeklemmt wird. Die Wurzelenden der Halme sind während dieses
Transportes in anderer Weise unterstützt; während des letzten Teils des Transportes bis zum Punkt 3
werden die Halme von Zahnrädern 4, die auf einer Welle 5 sitzen, mitgenommen.
Wenn die Wurzelenden der Halme außer Eingriff mit den Zahnrädern· 4 kommen, sinken sie
herab und treffen auf die Oberseite eines schräg gestellten Transportbandes 6 auf, das über Rollen 7
und 8 läuft und mit Querleisteng versehen ist. Die Oberseite dieses Transportbandes bewegt sich in
der durch Pfeil 10 angegebenen Richtung.
In Fig. 2 sind drei Halme, ii, ri' und 11", in
verschiedenen Stellungen des betreffenden Mechanismus angebracht, gezeigt. Der Halm 11 ruht noch
auf den Zahnrädern^ od. dgl. Der Halmii' steht
nicht mehr mit den Zahnrädern im Eingriff und ruht mit seinem Wurzelende auf dem Transportband
8, das .angefangen hat, das Wurzelende nach
unten zu führen, wobei der Halm um die Kante des Transportbandes 1 kippt. Der Halm 11" wurde
vom Transportband 6 noch weiter geführt und ruht jetzt mit seinem Wurzelende auf einer waagerecht
angeordneten Platte 12. Der Halm nimmt bier eine im wesentlichen senkrechte Stellung ein. Da die
Halme nicht einzeln, sondern in mehr oder weniger dicken Schichten zugeführt werden, werden die
verhältnismäßig dichtgepackten Halme eine senkrechte Stellung auf der Platte 12 einnehmen. Um
zu sichern, daß alle Halme mit ihren Wurzelenden mit dem schräg gestellten Transportband 6 in
Berührung kommen, ist über demselben auf einer waagerechten Welle 16 ein Zahn- oder Fingerrad
17 od. dgl. vorgesehen, das durch eine nicht gezeigte Antriebseinrichtung in einer solchen Richtung in
Umlauf versetzt wird, daß seine Zähne oder Finger die zugeführten Halme gegen das Transportband 6
drücken.
Mit Hilfe einer geeigneten Unwuchteinrichtung, z. B. einer rotierenden Welle 13 mit einer Kurbelscheibe
14 und einer Pleuelstange 15, wird der
Platte 12 eine rhythmische, eventuell stoßweise auf und ab gehende Bewegung erteilt, wodurch die auf
der Platte stehenden Halme sich allmählich mit den Wurzelenden in gleiche Ebene einstellen.
Die Bewegung der Transportbänder 1 und 6 sowie der Zahnräder 4 und 17 bewirkt, daß die auf
der Platte 12 senkrecht stehenden Halme allmählieh
in der durch einen Pfeil 19 angegebenen Richtung vorwärts geschoben werden. Während dieser
Wanderung können die Halme mit Hilfe von nicht gezeigten Führungsleisten oder ähnlichen Organen
in ihrer stehenden Stellung gehalten werden.
Wie in Fig. 1 gezeigt, kann oberhalb der Platte 12 ein Bindeapparat zum automatischen Binden von
Langstrohgarben angeordnet sein. Ein solcher Bindeapparat ist bekannt, z. B. von den selbstbindenden
Mähmaschinen her, er wird daher hier nicht näher beschrieben. Er ist in der Zeichnung
durch eine Selbstbindernadel 20 und einen Auswerfer 18 angedeutet.
Claims (5)
1. Langstrohdreschmaschine, in welcher das
abgedroschene Stroh während des Transportes durch die Maschine gekämmt wird, wobei die
Halme im wesentlichen waagerecht liegen, und in welcher die gekämmten Halme zum Zusammenbinden
in Garben weitergeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die die Halme während des Weitertransportes
des Strohs nach dem Kämmen in eine senkrechte Stellung bringen und die Wurzelenden
auf eine vibrierende oder rhythmisch bewegte Platte lose aufgesetzt werden.
2. Langstrohdreschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportband
(1) derart \rierdreht geführt ist, daß die
während des Kämmens waagerecht liegenden Halme, deren Wurzelenden nicht unterstützt
sind, in eine im wesentlichen senkrechte Lage gebracht werden, in der die Wurzelenden auf
einer vibrierenden Platte aufsitzen.
3. Langstrohdreschmaschinie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß ein waagerecht laufendes Transportband vorgesehen ist, das
diie gekämmten Halme mit nicht unterstütztem Wurzelende in passender Höhe über die vibrierende
Platte führt, sowie ein schräg gestelltes, mit Querleisten versehenes Transportband, das
so eingerichtet und angebracht ist, daß es die Wurzelenden der Halme gegen die vibrierende
Platte hinunterführt, indem die Halme über die Kante des waagerechten Transportbandes oder
über die Kante eines feststehenden Organe in eine senkrechte Stellung gekippt werden.
4. Langstrohdreschmaschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein Fingerrad (17), das
über dem schräg gestellten Transportband (6) derart angeordnet ist, daß es bei seiner Drehung
jedes Wurzelende der zugeführten Halme gegen das Transportband drücken kann.
5. Langstrohdreschmaschine nach den An-Sprüchen
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß über der vibrierenden Platte oder über deren
Verlängerung ein Bindeapparat zum Zusammenbinden der Garben in senkrechter Stellung angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
9517 5.54
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK911342X | 1951-05-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE911342C true DE911342C (de) | 1954-05-13 |
Family
ID=8153719
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO2338A Expired DE911342C (de) | 1951-05-07 | 1952-05-07 | Langstrohdreschmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE911342C (de) |
-
1952
- 1952-05-07 DE DEO2338A patent/DE911342C/de not_active Expired
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