DE916759C - Blattliefervorrichtung, insbesondere zum Liefern von aus einer Tabakblattentstielvorrichtung kommenden, entstielten Blaettern - Google Patents

Blattliefervorrichtung, insbesondere zum Liefern von aus einer Tabakblattentstielvorrichtung kommenden, entstielten Blaettern

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DE916759C
DE916759C DEI372D DEI0000372D DE916759C DE 916759 C DE916759 C DE 916759C DE I372 D DEI372 D DE I372D DE I0000372 D DEI0000372 D DE I0000372D DE 916759 C DE916759 C DE 916759C
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DE
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DEI372D
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English (en)
Inventor
Rupert Emanuel Rundell
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International Cigar Machinery Co
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International Cigar Machinery Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B5/00Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs
    • A24B5/12Auxiliary devices for stripping

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  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

  • Blattliefervorrichtung, insbesondere zum Liefern von aus einer Tabakblattentstielvorrichtung kommenden, entstielten Blättern Die Erfindung betrifft eine Blattliefervorrichtung, insbesondere zum Liefern von aazs einer Ta,bakbla@ttentstielvorri#chtuing kommenden, entstielten Blättern.
  • Es soll eine verbesserte Ausbildung einer Liefervorrichtung geschaffen werden, vermöge deren. sich die folgeweise angelieferten Tabakblätter in flach ausgebreitetem Zustand und in vorbestimmter Anordnung gehörig auf eine Tragfläche ablegen lassen; die Vorrichtung soll bequem verstellbar sein, um Tab,akblätter verschiedener Längen richtig abzulegen.
  • Erfindungsgemäß um.faßt: die Liefervorrichtung eine Einrichtung zum Vorführen der Blätter, welche die Blätter aufnimmt und in Richtung der Blattachse nacheinander vorführt, sowie eine Einrichtung, welche der Einrichtung zum Vorführen eine solche Schwenkbewegung erteilt, daJ3 jedes gelieferte Blatt nach und nach auf eine Tragfläche gelegt wird.
  • Vorzugsweise ist die Einrichtung zum Vorführen derart angeordnet, daß sie die Blätter in einer Bewegung abwärts mit den vorderen Enden in Berührung mit einer waagerechten Tragfläche bringt und dann eine, etwa: waagerechte Bewegung erfährt, um den übrigen Teil des Blattes nach und nach, auf die Fläche zu legen.
  • Durch entsprechende Abänderung oder Verstellung der Vorrichtung läßt sich erreichen, da,ß die Blätter bündelweise gestapelt oder in einer Reihe oder in doppelter Reihe, nämlich mit den Blättern der beiden Reihen, Ende an Ende, abgelegt werden. Im letzten. Falle können die Blätter Spitze an Spitze, was vorzuziehen ist, oder Stielende an, Stielende liegen.
  • Die Einrichtung zum Vorführen umfaßt erfindungsgemäß zwei endlose Laufbänder von solcher Anordnung, d.a:ß sie die Blätter zwischen: zwei aneinanderliegen,den Trumen aufnehmen und wenigstens an ihren Lieferstellen derart beweglich gelagert sind, daß die Blätter nach und nach auf die Tragfläche gelegt werden.
  • Ferner ist erfindungsgemäß ein Mittel zum. Erzeugen einer Relativbewegung -zwischen der Lieferstelle der Vorführungsvorrichtung und einer Tragfläche vorgesehen, derart, daß jedes Blatt nach und nach auf die Fläche gelegt wird.
  • Es kann Vorsorge zum Auslesen von nicht oder mangelhaft entstielten Blättern in der Reihe und zu ihrem Ablenken. von der Vorführungsvoirrichtung getroffen sein und ebenso für das Liefern verschiedener Blattarten in, vorbestimmten Mischverhältnissen, indem man eine Mehrzahl von Liefervorrichtungen: nebst zugehörigen Entstielvorrichtungen zum Anliefern, der verschiedenen: Blattarten vorsieht und für ein: nacheinander folgendes, Vorbeilaufen der Tragfläche an jenen Vorrichtungen sorgt, damit sie von. ihnen die verschiedenen Blattarten abnimmt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben- sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
  • In der Zeichnung ist ein Erfindungsbeispiel veranschaulicht; es Zeigt Fig. z eine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 2 die Stirnansicht zu Fig. i, Fig. 3 eine Teilansicht zu Fig. i in größerem NIa.ßstab, die Fig. a und 5 Schemata, verschiedener Betriebslagen der Teile nach Fig. 3, und zwar beim Verarbeiten gehörig entstielter Blätter bzw. eines unentstielten Blattes, Fig.6 das Schema der Wirkungsweise eines Teils der Liefervorrichtung nach Fig. i beim Liefern: der Blätter Spitze an Spitze auf einen Tragschirm oder ein Sieb.
  • Fig. 7 das Schema, des Heranführens einer Mehrzahl von Sieben an eine Mehrzahl von Blattliefervorrichtungen zum Anliefern verschiedener Blattarten in gemischtem Zustand auf de Siebe, Fig. 8 den Grundriß eines Siebes, auf das Blätter in einer einzigen: Reihe gelegt sind.
  • Fig. g den Grundriß eines Siebes, auf das eine doppelte Blattreihe, Stielende- an Stielende, geliefert ist, Fig. io die schematische Seitenansicht eines Teils der Liefervorrichtung in. ihrer Vereinigung mit einem Teil einer Blattentstielvorrichtung. !i Die Blattl'efervorrichtnug nach der Erfindung i;-t l:esonders dazu l:!,-stimmt, im Verein mit einer Bla:ttentstielvorrichtung verwendet zu werden, um die Blätter in vorbestimmter Weise für die weiteren Arbeiten oder Behandlungsgänge anzuliefern. Nia.ch Fig. io z. B. werden die Blätter von der Liefervorrichtung aufgenommen, wenn sie von einer Blattentstielvorrichtung bekannter Art kommen, in der sie, in ausgebreitetem Zustand mit vorbestimmten Abständen voneinander, durch Färderbänder ioo und ioi längsweise und mit der Spitze voran, nach einer umlaufenden Saugtrommel io.2 gebracht werden. Auf deren. Oberfläche wird jedes Blatt in ausgebreitetem Zustand. erhalten, während der Stiel von einer Anzahl von Greifern an: einer umlaufenden Gr.eifertrommeil io3 erfaßt wird. Der Stiel wird dadurch aus dem Blatt ausgerissen, d,aß die Bahnen des Blattes und des Stieles, die ja, von den Trommeln. 102 bzw. io3 festgehalten sind, anseinanderlaufen. Die Trommel 102 liefert die entstielten Blätter auf ein Förderband io4, durch das sie längsweise und mit der Spitze voran zwischen, die Förderbänder io und, ii der Bla:ttliefervorrichtung gebracht werden. Die Wellen der die Bänder io und i i tragenden Rollen sind in Stützen. 75 (Fig. 3) gelagert, die vom Rahmenwerk der Entstielmaschine gehalten sein können, und die Bänder werden, in den durch die Pfeile in Fig. 3 angedeuteten Richtungen. angetrieben, und zwar mittels Treibverbindungen von der Entstielvorrichtung her.
  • Der größte Teil der Liefervorrichtung ruht auf einem Rahmenwerk, bestehend aus in Abstand voneinander angeordneten seitlichen Rahmenteilen 26 und 27 (Fig. i und. 2), die ihrerseits an Stützen 37 sitzen, welche an schrägen U-Stangen 38 des Rahmennwerks der Entstielvorrichtung befestigt sind, andererseits an schrägen Stangen 93, die mit ihren oberen Enden. oben an. den seitlichen Rahmenteilen, mit ihren unteren Enden an .den Stützen 75 angreifen. Das Rahmenwerk der Liefervorrichtung umfaßt gleichfalls schräge, mit Abstand angeordnete Stangen 25, die an ihren oberen Enden: an den seitlichen. Rahmenteilen 26 und 27 befestigt sind und an. ihren unteren Enden von. den Stangen 93 mittels besonderer Streifen 95 aufgenommen sind.
  • Die Liefervorrichtung weist zwei endlose Förderbänder 13 und 14 auf, die arn Abgabeende des Förderbandes io über Leitrosllen 15 und 16 laufen,, die zwischen den unteren Stangen 25 gelagert sind. Von den, Rollen 15 und 16 aus gehen: die benachbarten Trume der Bänder 13 und i:4 empor und laufen übereinander um eine Treibtrommel 17, die an, einer von den seitlichen Rahmenteilen 26 und 27 getra; genün Welle 28 befZstigt ist und durch eiinen Kettentrieb von der Entstielvorrichtung aus angetrieben wird. Von: der Trommel 17 laufen die benachbarten Bandtrume über eine Leitrolle 18, deren Welle 42 gleich:fa.lls in den seitlichen Rahmenteilen 26 und 27 gelagert ist und das Traggelenk von zwei nach unten gerichteten Schwenkarmen .I0 und 41 bildet. Von der Leitrolle 18 gehen die Bänder 13 und 14 nach unten und laufen über Leitrollen ig biziv. 2o, die zwischen dein unteren Enden der Arme d.o und 41 gelagert sind.; das Band 13 läuft dann über weitere Leitroll°n 21 und 22, die in den Rahmenstücken 26 und 27 gelagert sind, und über eine Spannrodk 23 zurück nach der Leitrolle 15, wällrend das andere Band 14 über eine Spannrolle 24 nach der Leitrolle zurückläuft. Die Achse 29 der Spannrolle 23 sitzt in 3o, die um Zapfen 31 an den Rahmenstücken 26 und 27 schwenkbar sind und, durch Federn 32, die zwischen ihnen und Stiften 33 an den Rahmenstücken ausgespannt sind, im Sinne des Spannens von. Band 13 angezogen werden. Die Spannrolle 24 ist von Armen 35 gehalten, die auf einer Gelenkachse 36 an den seitlichen Rahmenteilen befestigt und durch Federn 34 im. Sinne des Spannervs von Band 14 belastet sind. Die seitlichen Rahmenstücke 26 und 27 sind an ihren, unteren Enden durch Zugstangen 39 verbunden.
  • Im Abgabeende des Förderbandes io ist eine Umlaufbürste 12 schwenkbar gelagert, wie noch näher beschrieben ist. In ihrer gewöhnlichen Lage dreht sich die Bürste 12 im Sinne des Pfeils in Fig. 3 und dient dazu, die Blätter von. dem Band io aufwärts zwischen die benachbarten T'rume der Färderlrän.der 13 und 14 zu lenken, wo sie um die Rollen 15 und 16 laufen. Die Bänder führen die Blätter aufwärts um die Trommel 17 und dann abwä,rts zwischen die von den Armen 40 und 41 getragenen Bandteile; die Blätter treten mit der Spitze voran zwischen den Bändern, wo sie um die Rollen i9 und 2o herumlaufen, hervor. Eine Umlaufbürste 87 (Fig. i und 3) verhindert, da.ß die Blätter durch das Band i i mit herumgenommen werden, während eine weitere, durch die Welle von Rolle i9 getriebene Umlaufbürste 99 in gleicher Weise hindert, daß die Blätter durch dass Band. 14, wenn es um die Rolle 20 läuft, mit herumgeführt werden. Eine Platte 6o (Fig. i und 2), die mit Flanschen 61 an den Innenflächen der Arme 4o und 41 befestigt ist, stützt den. inneren Trum des Bandes 13, während Längsstreifen 62 an Stangen 63, die sich zwischen den Armen 4o und 41 erstrecken, dein Inneutrum des Bandes 14 erfassen, um das Durchhängen der Bänder und das Gleiten: der zwischen ihnen nach unten beförderten Blätter zu verhindern. Führungsglieder 94 an den Stangen 93 und 25 erfassen die Außentrume der Bänder 13 und 14, wo sie auf die Rollen 15 und 16 zulaufen.
  • Den Stangen. 4o und 41 wird durch zwei Arme 49 und 51 eine Schwenkbewegung mitgeteilt. Die Arme sind oben an einer Schwenkwelle So, gelagert in den seitlichen Rahmenteilen. 26 und 27, befestigt. An ihren unteren Enden greifen die Arme 49 und 51 an den gegabelten Köpfen 52 von verstellbaren Stangen 53 an, die mit weiteren Köpfen 54 auf Zapfen 55 an den Armen 40 und 41 angelenkt sind. Zwischen seinen Enden ist der Arm 49 mit dem Kopf 48 einer Stange 47 verbunden, deren anderer Kopf 46 auf dem Kurbelzapfen 45 eines mit einem weiteren Zahnraid 43 kämmenden Zahnrades 44 gelagert ist. Die Zahnräder 43 und 44 laufen in Stützen, die an den U-Stangen 38 des Rahmenwerks der Entstielvorrichtung sitzen, und, das Zahnrad 43 erfährt durch die Entstielvorridhtung seinen Antrieb.
  • Die beschriebene Vorrichtung gemäß den Fig. i und 2 ist so angeordnet, da,ß sie zwischen den punktiert angedeuteten Lagen 64 und 65 (Fig. i und 6) die unteren Enden der Stangen 40 und 41 hin, und her schwenkt. Diese Bewegung bringt die unteren Enden der Bänder 13 und 14 quer über die Breite eines unter den Bändern befindlichen Siebes 66. Der Ha,lli,messer des Kurbelzapfens 45 'und seine Geschwindigkeit gegenüber derjenigen der Bänder 13 und 14 sowie der Abstand der Blätter sind so beimessen, da,ß ein Blatt immer dann zwischen den Enden der Bänder 13 und 14 herauskommt, wenn sich, die Schwenkbeiwegung der Bänder etwa zwischen der ausgezogenen Mittellage in Eig.6 und einer der Endlagen 64 oder 65 vollzieht, während das nächstfolgende Blatt während der entgegengesetzten. Bewegung der Bänder etwa zwischen, ihrer Mittellage und der anderen Endlage abgeliefert wird. Die Blätter känineni Spitze gegen Spitze auf das Sieb, 66 abgegeben werden, vorzugsweise so, daß sich die Spitzen aufeinanderfolgender Blätter in Siebmitte überlappen, oder de Blätter können auch Stielende gegen Stielende abgegleben werden, widerum so, daß die breiten Blattenden in Siebmitte übereinandergreifen.
  • Für das Hervorbringen der Blattlage Spitze gegen Spitze wird der Kurbelzapfen 45 so eingestellt, daß die Bänder 13 und 14 sich ihrer Mittellage dann, nähern, wenn diie Spitze eines Blattes zwischen ihnen hervorkommt, so daß die Blattspitze das Sieb auf der einen Seite seiner Längsnvittellinie berührt, während der übrige Teil des Blattes bei der Bewegung der Bänder in die Endlage, z. B. 64 (Fig. 6), auf das Siieb abgelegt wird. Bei der entgegcngesetzten Bewegung nähern sich die Bänder wiederum dann ihrer Mittellage, wenn die Spitze des nächsten Blattes zwischen ihnen hervorkommt, so daß die Spitze dieses Blattes das Sieb auf der entgegengesetzten Seite der Siebmittellinie berührt. Die Spitze überlappt also, diejenige des zuvor abgelegten Blattes; wenn das zweite Blatt während der Bewegung der Bänder in ihre andere Endlage65 auf das Sieb abgelegt wird. Auf diese Weise erzielt man eine Lage der Blätter Spitze gegen Spitze (Fig. 7).
  • Will man die Blattlage Stielende gegen, Stielende hervorrufen (Fig. 9), so steht der Kurbelzupfen 45 so, daß die Bänder 13 und 14 eine ihrer Endlagen einnehmen, wenn die Spitze eines Blattet zwischen ihnen hervorkommt. Das Blatt wird auf das Sieb gelegt, wenn die Bänder die Endlage verlassen, und das breite Blattende wird dann geliefert; wenn die Bänder durch die Mittellage streichen, derart, daß sich dass breite Ende über die Siebmittellinie erstreckt. Die Spitze des folgenden Blattes kommt dann zwischen den Bändern hervor, wenn diese ihren Rückweg in umgekehrter Richtung aus ihrer anderen Endlage beginnen; und das zweite Blatt wird während der Bewegung der Bänder aus dieser Endlage heraus und an der Mittellage vorbei auf das Sieb albgelegt, derart, daß das breite Ende des zweiten Blattes dass breite Ende des ersten Blattes überlappt.
  • Will man an Stelle der doppelten Blattreihe gemäß den Fig. 7 und 9 eine Einzelreihe von Blättern auf das Sieb 66 ablegen (Fig. 8), so ersetzt man die Zahnräder 43, 44 durch ein Getriebe mit dem übersetzungsverhältnis i : i statt, wie nach Fig. i, i : 2, und der Kurbelzapfen 45 erhält nur die Hälfte des dargestellten: Hubes. Bei solcher Anordnung ist die Schwenkbewegung der Bänder 13 und 14 kleiner, und es wird ein Blatt während des Übergangs der Bänder aus der einen in die andere Endlage abgeliefert, und zwar bei Bewegung nur in der einen Richtung, während d':ie Rückkehr der Bänder in die Ausgangslage ein Leerlauf ist, der bei der Lieferung aufeinan.derfolgender Blätter vor sich geht. So erzielt man eine Blattlieferung gemäß Fig. B. Es versteht sich., daß man auch andere als die angegebenen Übersetzungsverhältnisse brauchen kann.
  • DI:e Siebe 66 ruhen gegebenenfalls auf einem endlosen Förderband 67 (Fig. 7), das stetig unter den Bändern 13, 14 durchläuft, so, daß sich eine gewünschte, Längsüb:erlappung der Blätter je nach. der Geschwindigkeit des Förderbandes 67 erzielen läßt. Wird das Band 67 absatzweise vorgeführt, also mit vorbestimmten Stillständen, so sammeln sich die Blätter in Stapeln oder Bündeln. in. vorbestimmter Anordnung auf den Sieben.
  • Will man verschiedene Arten Tabakblätter mischen, so: kann man die Liefervorrichtungen mehrerer Entsrielvorrichtungen längs der Bahn der Siebe 66 anordnen, wie in Fi:g. 7 angedeutet ist, sc> daß jede Liefervorrichtung eine Schicht Ta:b.a,kblätter auf jedes Sieh ablegt. Soll z. B. die Mischung fünf Teile einer Blattart, zwei Teile einer anderen Blattart und einen. Teil einer dritten Blattart umfassen, so, ordnet man die Liefervorrichtungen. von acht Entstielvorrichtungen längs der Siebbahn an, wobei fünf Liefervorrichtungen die erste Blattart, zwei die zweite- und eine die dritte abgeben., so@ daß auf ein Sieb, das an. allen: Liefervorrichtungen vorbeigegangen ist, eine Tabakblattmenge mit dem gewünschten Mischverhältnis abgelegt ist.
  • Die Siebe erleichtern das Fördern der Blätter und ihre Behandlung in einer Trocken- oder Konditionierkammer als Vorbereitung auf das Einbringen in einen Stapelbehälter. Es versteht :.ich aber, daß man die Blätter auch auf .eine andere Trag-oder Förderfläche liefern kann.
  • Die Umlaufbürste 12 ist deshalb schwenkbar gelagert, weil dadurch eine Trennung von nicht oder unvollkommen entstielten Blättern von den gehörig entstielten Blättern erzielt werden soll. In diesem Sinne ist .die Bürste auf einer Welle 81 angebracht, die in den Enden von zwei Armen 8o gelag:ert ist; diese- sitzen lose auf einer Muffe 82, welche d#e Welle der das Band io tragenden Rolle umgibt. Eine Achse 74 an den Stützen. 75 trägt einen Winkelhebel 75 an ihrem einen, Ende und einen Arm 56 am anderen. Der Hebel 73 und der Arm 76 sind durch verstellbare Stangen 77, 78, 79 mit den Bürstentragarmen 8o verbunden und der Hebel 73 außerdem über einen Lenker 72 mit eiiiem Schwenkhebel 70.
  • Zum Feststellen bz.w. Auslesen urientstielter Blätter ist eine überwachungsvorrichtung mit dem Band io4 vereinigt. Sie kann von bekannter Art sein, nämlich mit einer Fühlerw alte, die um so viel über dem Band io4 liegt, da,ß sie durch ein richtig entstieltes Blatt nicht beeiinflußt wird. Die Bürste 12 bleibt also in ihrer gewöhnlichen Läge, wie sie in Fig. 3 ausgezogen angegeben ist, und lenkt das Blatt in der in Fig. 4 schematisch atigedeuteten. Weise zwischen die Bänder 13 und 14. Die Fühlwalze wird jedoch vom Stiel eines nicht oder schlecht entstielten Blattes angestoßen und setzt dann: eine elektromagnetische Einrichtung in. Betrieb, die so angeordnet ist, daß, wenn das unentstielteBlatt das Abgabeende desBandes io erreicht, der Hebel 7o betätigt wird, um die, Bürste iä ahwärts in die Lage 71 nach Fig. 3 zu bringen, wodurch das urientstielte Blatt von den Bändern 13 und 14 abgelenkt wird, wie Fig. 5 schematisch andeutet; das Blatt gelangt in einen Behälter.
  • Die Welle 86 der Bürste 87 läuft in Armen 84., die auf einer Stange 85 an. den Stützen 75 gelagert sind. Die Welle 86 wird von der Entstielvorrichtung angetrieben; und treibt ihrerseits über ein Kettenrad 88 auf ihr und eine Kette 89 ein Kettenrad 9o, das lose auf Muffe 82 sitzt. Das. Rad 9o bildet ein Stück mit einem Zahnrad 9i oder ist daran befestigt, das mit einem Rad 92 auf Welle 81 kämmt, um diie Bürste 12. zu drehen.
  • Mit der beschriebenen Liefervorrichtung läßt sich ein großer Bereich von Blattlängen, verarbeiten, vorausgesetzt, da.ß die größte- Blattlänge nicht über den Schwenkhub: der Stangen 40, 41 und der Bänder 13, 1,1 hinausgeht. Man braucht nur den Kurbel-und Zahntrieb 43, 44 entsprechend einzustellen, um die Schwenkbewegung der Abgabeenden der Bä.ndir 13, 14 gegenüber dem Arbeitern der Entstielvorrichtung vor- oder zurückzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Blattliefervorrichtung, insbesondere zum Liefern von aus einer Tabakblattentstielvorrichtung kommenden, entstielten Blättern, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Vorführen der Blätter (io, 11, 13, 14), welche die Blätter aufnimmt und. in Richtung der Blattachse nacheinander vorführt, sowie durch eine Einrichtung (d.6,.17,49',53), die der Vorführeinrichtung eine solche Schwenkbewegung erteilt, daß jedes gelieferte Blatt nach und nach auf eine Tragfläche gelegt wird. a. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung der Vorführeinrichtung, d@aß sie die Blätter in. einer Bewegung abwärts mit den vorderen Enden in Berührung mit einer waagerechten Tragfläche (66, 67) bringt und dann eine etwa, waagerecht; Bewegung (64, 65) erfährt, um den übrigen T--il des Blattes nach und nach auf die Fläche zu legen. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorführeinrichtung für eine Schwenkbewegung gegenüber einer dauernd oder zeitweise stillstehenden Tragfläche eingerichtet ist, derart, daß jedes folgende Blatt Bündel- oder stapelartig auf die vorausgehenden Blätter gelegt wird. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Vorführeinrichtung die Blätter in einer Einzelreihe auf die laufende Tragfläche gelegt werden. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge,-kennzeichnet, .daß die Vorführeinrichtung für eine Schwenkbewegung- quer zur Laufrichtung der Tragfläche eingerichtet ist, um die Blätter quer auf die Fläche zu legen. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, d,aß durch die Vorführeinrichtung die Blätter in einer Doppelreihe auf die laufende Tragfläche gelegt werden, und zwar mit den Blättern der beiden Reihen. Ende an. Ende, entweder Spitze an Spitze oder Stielende an Stielende. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Blattpaar in den beiden Reihen sich mit den benachbarten Enden überlappt. B. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 biis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche für eine Bewegung relativ zu der Schwenkbewegung der Vorführeinrichtung eingerichtet ist, derart, da,ß die- Blätter in Laufrichtung der Fläche überlappt abgelegt werden. g. Vorrichtung nach den. Ansprüchen 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abg.aJ)eteCl der Vorführeinrichtung zwischen: den zwei Endlagen (64, 65) so hin und her beweglich ist, daß das Ausmaß dieser Bewegungen und ihre zeitliche Lage bestimmt ist durch die Zeit für die Blattabgabe seitens. der Vorführeinrichtung, je nach der Art, in welcher die Blätter auf die Tragfläche gelegt werden sollen. io. Vorrichtung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorführeinrichtung für Bewegungen von solcher Größe und Geschwindigkeit eingerichtet ist, daß aufeinamderfolgende Blätter nur während aufeinanderfoolgender gleichgerichteter Bewegungen der Vorführeinrichtung auf die Tragfläche- gelegt werden, da,-mit auf dieser eine einfache Blattreihe entsteht. i i. Vorrichtung nach. Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß aufeinaniderfolgen:de Blätter während entsprechender Hälften von aufeinnderfolgenden., entgegengesetzten. Hüben der Vorführeinrichtung geliefert werden, damit die Blätter in einer Doppelreihe auf die Tragfläche gelangen, wobei die Blätter, wenn. sie mit der Spitze- voran vorgeführt werden., während der ersten Hubhälften abgeliefert werden, sofern Stielende an Stielende liegen soll, dagegen während der letzten Hubhälften, wenn Spitze an Spitze liegen soll. 12. Vorrichtung nach Anspruch ii, gekennzeichnet durch eine solche zeitliche Abstimmung in den Bewegungen der Vorführeinrichtung und der Blattabgabe, daß der Beginn oder der Schluß der Lieferung jedes Blattes stattfindet, bevor oder nachdem die Vorführeinrichtung die Mitte ihres jeweiligen Hubes erreicht hat, damit so ein Überlappen, benachbarter Enden von nacheinander gelieferten Blättern erzielt wird. 13. Vorrichtung nach den ,Ansprüchen i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorführeinrichtung zwei endlose Laufhänder (i3, 14) von solcher Anordnung umfaßt, daß sie die Blätter zwischen zwei aneinanderl,iegenden Trumen aufnehmen. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung, daß die aneinanderliegenden Bandtrume an der Lieferstelle um Leitrollen laufen, die sich in der Nähe der Tragflächen befinden und an schwenkbaren Rahmenteilen sitzen. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbaren Rahmenteile an, einem ortsfesten, Rahmenwerk sitzen, mit weiteren Rahmengliedern, die sich nach unten bis an eine Blattaufnahmestelle erstrecken, wo die Bänder über Leitrollen laufen, von welchen aus die benachbairten Bandtrume aufwärts nach, Leit- oder Treibmitteln an dem Rahmenwerk und von da abwärts nach den Leitrallen an den schwenkbaren Rahmengliedern laufen, während die anderen. Bandtrume aufwärts um Leitrollen und gegebenenfalls Spannvorrichtungen an, dem Rahmenwerk und dann abwärts nach ,den Leitrollen (i5, 16) an der Aufnahmestelle führen. 16. Vorrichtung nach den Ansprüchen: g bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Hinundherbewegen der Vorführeinrichtung oder zum Schwenken der Rahmenglieder ein Hebel- und Lenkergetriebe (q7, 48, 49) umfaßt, das auf die Vorführeinrichtung oder die Rahmenglieder einwirkt und seinerseits durch ein Kurbelgetriebe (45, 46) angetrieben wird, dessen Geschwindigkeitsübersetzung und Kurbelhub bestimmt werden je nach der Weise, in der die Blätter auf die Tragfläche gelegt werden , sollen. 17. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbewegung der Vorführeinrichtung in der Hubgröße verstellbar ist, entsprechend einer Längenänderung ,der zu liefernden Blätter. 18. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 17, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung der Vorführeinrichtung, daß sie die Blätter in Querrichtung auf die Oberfläche eines Tragsiebs oder die Oberflächen, einer Reihe solcher Siebe legt. ig. Vorrichtung nach den, Ansprüchen i bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuspeisen der Blätter nacheinander an die Vorführeinrichtung durch ein Fördergetriebe sowie durch eine Vorrichtung erfolgt, die für gewöhn. lieh: so, liegt, daß sie die Blätter von dem Förderer nach der Vorfüh,reinriichtung lenkt, und daß -eine Überwachungsvorrichtung für nicht oder unvollkommen entstielte Blätter in der Blattfolge fähig ist, bei Vorhandensein solcher Blätter eine Ablenkvorrichtung zu betätigen, um diese Blätter von der Vorführeinrichtung von dieser wegzulenken. 2o. Vorrichtung nach Anspruch rg, dadurch ge@kenn,zeichnet, daß die Ablenkvorrichtung eine umlaufende Bürste aufweist, die am Abgabeende des Förderers schwenkbar gelagert und mittels einer elektromnagnetisch gesteuerten Einrichtung beweglich isst, die ihrerseits durch. die Überwachungsvorrichtung gesteuert wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169825B (de) * 1958-06-20 1964-05-06 American Mach & Foundry Vorrichtung zum Ablegen von Zigaretten oder anderen stabfoermigen Gegenstaenden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1169825B (de) * 1958-06-20 1964-05-06 American Mach & Foundry Vorrichtung zum Ablegen von Zigaretten oder anderen stabfoermigen Gegenstaenden

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