DE911234C - Hygienische Verpackung fuer Verbandstoffe - Google Patents
Hygienische Verpackung fuer VerbandstoffeInfo
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- DE911234C DE911234C DEW6762A DEW0006762A DE911234C DE 911234 C DE911234 C DE 911234C DE W6762 A DEW6762 A DE W6762A DE W0006762 A DEW0006762 A DE W0006762A DE 911234 C DE911234 C DE 911234C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D75/00—Packages comprising articles or materials partially or wholly enclosed in strips, sheets, blanks, tubes or webs of flexible sheet material, e.g. in folded wrappers
- B65D75/52—Details
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Hygienische Verpackung für Verbandstoffe Zusatz zum Patent 817417 Das Patent 817 417 betrifft eine besondere Verpackung und bezweckt den luftdichten Abschluß nach jedesmaligem Abtrennen eines Verbandstückes.
- In einer besonderen Ausführungsform, die in der Beschreibung wiedergegeben ist, ist besonders die Verbindung eines Überzugs mit einer Anzahl Klappen herausgestellt, die geeignet sind, nach dem Abtrennen eines Verbandstückes in gewünschter Länge das Verschlußelement der Verpackung zu bilden.
- Diese Anordnung erlaubt, das verbleibende Verbandstück mit Sicherheit bis zum Augenblick des Verbrauchs zu schützen.
- Nichtsdestoweniger kann es in bestimmten Fällen ratsam sein, der Wirtschaftlichkeit und der raschen Arbeitsweise wegen einfache Verpackungen ohne besondere Verschlußklappen zu verwenden.
- Die neuen Ausbildungen sind so vorgesehen, daß sie praktisch die gleichen hygienischen Bedingungen erfüllen, aber infolge ihrer Vereinfachungen die industrielle Herstellung erleichtern und verbilligen.
- Aus diesem Grunde weisen die neuen Verbesserungen im wesentlichen einen einfachen Überzug auf, der mindestens mit einer Lasche versehen ist, die mit besagtem Überzug verbunden ist. Als Eigenart weist diese Lasche eine gummierte Seite auf und kann leicht auf die gewünschte Länge getrennt werden; sie kann somit leicht eineVerschlußklappe bilden, die an der Schnittstelle des Überzugs bzw. des Verbandes angebracht wird.
- Entsprechend der Ausführungsart und der Verpackung der Verbandstoffe kann das Haften zwischen Überzug und Lasche sehr verschiedenartig erfolgen.
- Diese Lasche kann aus demselben oder auch anderem Material als der Überzug bestehen. Der Überzug kann Aufschriften und Markierungen aufweisen, die das Abtrennen und die Begrenzung der Verschlußklappen erleichtern.
- Auch die Lasche könnte so ausgebildet werden, daß die Abtrennung der Verschlußklappen beispielsweise durch Perforieren oder eine andere Art vorbereitet ist.
- Die Verbindung von Überzug und Lasche (Hauptkennzeichen der vorliegenden Verbesserung) kann sowohl längsseitig als auch am Ende oder sonstwie erfolgen.
- Als einfaches Beispiel, jedoch ohne einschränkenden Charakter, werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung verschiedene Ausführungen beschrieben.
- Fig. I, 2, 3 und 4 zeigen schematisch die Entstehung einer vollkommenen Verpackung ; Fig. 5 zeigt die gleiche Ausbildung, nur in zusammengelegter Anordnung; Fig. 6 zeigt perspektivisch eine Abart dieser Ausführung, und Fig. 7 stellt ebenfalls eine Abart dar.
- Aus den Fig. I bis 5 ersieht man, daß die Hülle oder der Überzug I den Verbandstoff 2 vollkommen umgibt. An einem Ende des Überzugs 1 ist die Lasche II befestigt, deren eine Seite gummiert ist.
- Diese Lasche wird von einem Streifen aus Papier, Film, Kunststoff, Spinnstoff od. dgl. gebildet, wobei es wichtig ist, daß die Abmessungen so gewählt werden, daß er vollkommen die Seite des Über. zugs I bedeckt, mit der er in Berührung kommt.
- In dem gezeigten Beispiel ist die Lasche ii durch Querlinien I2 unterteilt; diese haben im allgemeinen gleichen Abstand und begrenzen die Länge einer Verschlußklappe. Beim Gebrauch dieser vollkommenen Verpackung trennt man das benötigte Stück Binde ab, dann trennt man von der Lasche 11 eine Klappe I3 ab, die man an der durch das Abschneiden des erwähnten Stückes ungeschützten Stelle der Binde anbringt.
- Wie man sieht, ist die Anwendung sehr einfach, und der Verschluß ist praktisch ebensogut wie nach dem Hauptpatent.
- Man erhält eine solche Verpackung in gedrängter Anordnung, wenn man Binde, Überzug und Lasche gleichmäßig zickzackförmig legt, so daß sich eine Paketform ergibt, wie es in Fig. 5 dargestellt ist.
- In Fig 6 wird schematisch eine andere Ausführung gezeigt, bei der die Lasche mit dem Überzug I durch eines seiner längsseitigen Ränder verbunden ist. Die Anwendung ist ähnlich wie bei den vorangegangenen Ausführungen.
- In Fig. 7 wird schematisch eine Binde in Form einer Rolle 4 gezeigt. In diesem Fall genügt es, ein Stück Binde 2, die von ihrem Überzug und der Lasche II umgeben ist, abzurollen. Durch das Abrollen der Binde löst sich automatisch auch die Lasche II, von der man die mit geeignetem Klebemittel versehene Klappe abtrennen kann.
- Man könnte so noch mehr Ausführungsformen anführen, ohne den Rahmen der Erfindung zu durchbrechen; diese erstreckt sich auf alle Kombinationen in irgendeiner Form eines Verbandes in Form eines Streifens, einer Platte, einer Rolle oder sonstwie mit wenigstens einer Lasche oder einem gleichwertigen Element, das geeignet ist, wenigstens eine Verschlußklappe zum Abschluß der Verpackung an der durch das Abschneiden ungeschützten Trennstelle der Binde zu liefern.
- Die neuen Verbesserungen können noch durch Aufdrucke, Ausschnitte oder Perforierungen sowie durch Zusätze oder Bearbeitungen ergänzt werden, die die Herstellung und Anwendung der Verschlußklappe erleichtern.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Hygienische Verpackung für Verbandstoffe und ähnliche Gegenstände, die zumindest einen Überzug oder eine gleichwertige Hülle und Vorkehrungen an dem Überzug zum Umkleben der Schnittstelle gemäß Patent 8I74I7 aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß besagter Überzug oder besagte Hülle (I) mit einer Lasche oder einem gleichwertigen Element (I 1) vereinigt ist, dessen eine Seite gummiert und so ausgebildet ist, daß sie die Verschlußklappe für besagten Überzug nach jedesmaligem Abtrennen eines Bindenstückes liefert.
- 2. Verpackung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung von Überzug (I) und Lasche (I I) am Ende erfolgt, wobei besagte Lasche (11) so ausgebildet ist, daß sie die Berührungsseite mit dem Überzug (I) vollkommen abdecken kann.
- 3. Verpackung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Überzug (I) und Lasche (11) an einem längsseitigen Rand erfolgt.
- 4. Verpackung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug (I), der die Binde vollständig umgibt, gleichzeitig mit der Lasche (11) eingerollt ist.
- 5. Verpackung nach den vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (11), die wenigstens auf einer Seite gummiert ist, Begrenzungen (I2) der Verschlußklappen (I3) aufweist.
- 6. Verpackung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungen (I2) der Verschlußklappen (I3) durch Aufdrucke, Perforierung, Anschnitte oder andersartig erfolgen.
- 7. Verpackung nach den vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (II) aus jedem Material hergestellt sein kann, das geeignet ist, gleichzeitig widerstandsfähig und geschmeidig zu sein, sowie geleimt (gummiert) und leicht geschnitten werden kann. Dieses Material kann Papier, Textil, Film, Kunststoff oder eine Vereinigung dieser Werkstoffe sein.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE911234X | 1950-09-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE911234C true DE911234C (de) | 1954-05-10 |
Family
ID=588311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW6762A Expired DE911234C (de) | 1950-09-29 | 1951-09-21 | Hygienische Verpackung fuer Verbandstoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE911234C (de) |
-
1951
- 1951-09-21 DE DEW6762A patent/DE911234C/de not_active Expired
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