DE910772C - Blechbiegepresse - Google Patents
BlechbiegepresseInfo
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- DE910772C DE910772C DE1949910772D DE910772DA DE910772C DE 910772 C DE910772 C DE 910772C DE 1949910772 D DE1949910772 D DE 1949910772D DE 910772D A DE910772D A DE 910772DA DE 910772 C DE910772 C DE 910772C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D5/00—Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
- B21D5/02—Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves on press brakes without making use of clamping means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
- Blechbiegepresse Zweck der Erfindung ist, mit bewußt einfachen technischen Mitteln mittels Stempel- und Matrizenschienen insbesondere Bleche, Band-. Flach-, Quadrateisen und ähnliches winklig abzukanten, symmetrische und unsymmetrische Blechprofile einschließlich rohrförmiger Körper zu formen, Blechumschläge und Falze zu biegen und Falze zuzudrücken. Außerdem könnten durch sie Richt- und Planierar'beiten, Warm- und Kaltverformungen fester und plastischer Werkstoffe mittels entspre-' chender Formen oder Gesenke durchgeführt werden.
- Bei den üblichen Abkantbänken wird das Blech mittels einer Spannschiene mit gewünschtem L berstand festgespannt und durch eine Biegeschwinge (auch Biegewange genannt) gegen die Spannschiene gebogen. Durch Anordnung verschieden geformter Spannschienen und Verstellung der Biegeschwingenschiene können Bleche verschiedener Stärken in Winkeln bis etwa i i o° abgekantet werden.. Die Biegeschwinge ohne Zahnradübersetzung gestattet bei Betätigung durch eine Person das Abbiegen von Blech bis etwa i, 5 mm Stärke bei i ooo mm Breite.
- Bei dickeren Blechen und größeren Abkantbreiten ist eine Übersetzung mit Hand- oder Kraftantrieb notwendig.
- Da die Biegeschwinge zwei der Arbeitsbreite entsprechend weit voneinander entfernt liegende Lager besitzt und da sie starr sein muß, um sich nicht durchzubiegen, muß sie reichlich dimensioniert sein. Ihr schweres Gewicht muß beim Abkanten zusätzlich gehoben oder durch ein Gegengewicht ausgeglichen werden.
- Bei den üblichen Abkantpressen wird das Blech zwischen langges@treckten Stempeln und Matrizen gebogen. Je nach Ausbildung dieser Teile erreicht man die verschiedensten Winkel- und auch Profilverformungen. Ein Festspannen des Bleches ist unnötig, da die Stempelschiene dieses in: die Vertiefung der Matrizenschiene drückt.
- Da Stempel- und Matrizenschiene genau parallel zueinander arbeiten, muß das die Stempelschiene tragende Querhaupt besonders starr geführt sein. Daher fallen diese kraftbetriebenen Abkantpressen sehr schwer und teuer aus und werden fast nur für starkes Blech oder große Stückzahlen verwendet.
- Das Ziel der Erfindung ist, eine Presse zu entwickeln, welche die vielseitigen Verformungsmöglichkeiten durch Stempel- und Matrizenschiene beibehält, jedoch in der Konstruktion einfacher, leichter und billiger als die übliche Abkantpresse und leistungsfähiger, mehr universal verwendbar und trotzdem billiger als eine vergleichbare übliche Abkantbank ausfällt.
- In der Zeichnung ist eine solche Presse dargestellt, die durch ihre vereinfachte Konstruktion außerdem zusätzliche Bearbeitungsverfahren. gestattet, die bisher auf Sondermaschinen durchgeführt wurden.
- Der Druckbalken i nach Abb. i nimmt das Stempelwerkzeug auf und ist auf der einen Seite mittels Steckbolzen 2 an der Zuglasche 3 befestigt, die durch den Exzenterbolzen 4 an den Antriebshebel 5 angeschlossen ist. Durch die nachstellhare Kuppelstange6 wird die Kraft P des Antriebshebels 5 auf den Winkelhebel 7 über den Exzenterbolzen 4, die Zuglasche 3 und den Umsteckbolzen 2 auf den Druckbalken i übertragen. Der Antriebshebel 5 und der Winkelhebel 7 sind mittels Bolzen 8 im Träger 9, der die Matrizenschiene trägt, drehbar gelagert: Die Druckkraft P wird durch die Zwillingsanordnung der Zuglaschen 3 nach Abb. i und 2 bzw. der Zuggabeln 13 mit darin. drehbar gelagerter Spindel 14 und Zapfenspindehnutter 15 nach Abb. 3 gleichmäJ3ig auf den Diruckbalken i übertragen. Da der Antriebshebel 5 z. B. einen Handhebel io von i 5oo mm Länge besitzen kann und der Hebelarm zwischen den Direhpunkten des Bolzens 8 nach Abb. i bzw. der Scheibe i i nach Abb. 2 und dem Exzenterbolzen 4 mit 15 bis 2o mm Länge ausgeführt sein. kann, ergibt sich eine Hebelübersetzung von i 0o bis 75. Die Abkantkraft ist also i oo- bis 75mal so groß wie die AntriebskraftP, ohne Berücksichtigung der Reibungsverluste, ,die sich z. B. durch Lagern der Scheibe i i nach Abb. 2 in Nadeln vermindern läßt. Die auch an Stelle des Bolzens 8 nach Abb. i verwendbare Scheibe i i nach Abb. 2 besitzt eine exzentrische Durchbohrung zur Aufnahme des Exzenterbolzens 4, während der Bolzen 12 die Scheibe i i mit dem Antriebshebel 5 bzw. dem Winkelhebel? kuppelt. Dadurch, daß die Zuglaschen 3 mach Abb. i und 2 mehrere Umstecklöcher besitzen, kaue. man. mittels des Umsteckbolzens 2 den Abstand zwischen. dem Druckbalken i und der Tischfläche des Trägers 9 stufenweise verändern, um Werkzeuge verschiedener Höhe einsetzen zu können. Um den Abstand zwischen Tischfläche des Trägers 9 und dem Druckbalken i stufenlos und auch mit Neigung zueinander einstellen zu können, kann an Stelle der Zuglaschen 3 mit Steckbolzen 2 nach Abb. r und 2 auch eine Anordnung nach Abb.3 ausgeführt werden. Hierbei wird die Zugkraft vom Exzenteribolzen 4 über die Zuggabeln 13, in denen. die Spindel 14 drehbar gelagert ist, durch Zapfenspindelmutter 15 über das Verbindungsblech i 5a auf den Druckbalken i übertragen.
- Durch die Anlage der Flächen der Zuglaschen 3 nach Abb. i und 2 bzw. der Zuggabeln 13 nach Abb. 3 an den Flächen des Antriebshebels 5 bzw. des Winkelhebels 7 wird eine Führung in Querrichtung erreicht, während die Anschlagknaggen 3a am Träger 9 nach Abb. i eine lockere Längsführung geben. Diese Art der Führung ist für normale Abkantungen ausreichend. Für sehr genaue Abbiegungen., für dass Ausstanzen, das Durchdrücken und Ausprägen von Formen kann eine zusätzliche Führung nach Abb, 3 angebracht werden. Diese besteht z. B. aus der am Träger 9 befestigten Säule 16 mit Zapfengleitbuchse 17, deren Zapfen über das Verbindungsblech i 5a mit dem Druckbalken i verbunden ist. Diese Führung kann noch durch die Säule 19 mit Gleitbuchse 18 ergänzt werden, um den Druckbalken i a n beiden Enden zwangsläufig zum Träger g zu führen.
- Bei größeren Biegeleistungen können mechanische oder hydraulische Übersetzungsgetriebe zusätzlich angebracht werden, die mittels Hand- -oder Kraftantrieb auf den Antriebsheb.el5 bzw. den Winkelhebel ? oder die Kuppelstange 6 wirken. Zwei der vielfältigen Möglichkeiten sind in Abb. ¢ und 5 dargestellt. In Abb. 4 stellt .die Spindel 2 i ein Teil der Kuppelstange 6 dar. Die in, einem Gehäuse gelagerte Spindelmutter 2o, die gleichzeitig als Zahnrad ausgebildet ist, wird durch :elektromotorische Kraft oder von Hand rechts- und linksdrehend angetrieben und schiebt die Spindel 2 i und damit die Kuppelstange 6 vor und zurück. In Abb. 5 ist der Antriebshebel 5 mit einem Zahnradsegme nt versehen, das über ein Vorgelege von einem Elektromotor angetrieben wird. An Stelle des Elektromotors kann der Antrieb jauch durch Handkurbel oder Ratsche erfolgen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Blechbiegepresse, bestehend aus :einem die Matrizenschiene tragenden Tisch und einem auf .diesen zu beweglichen Druckbalken, der die Stempelschiene trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (8) oder die :Scheibe (i i) des Antriebshebels (5) bzw. des Winkelhebels (7) für die ausschließlich von Zuglaschen (3) oder ,ausschließlich von Zuggabeln (13) mit Spindel (14), deren Zapfenspindehnutter (15) und Verbindungsblech (i 5a) gehaltenen Druckbalken (i) an den Enden des die Matrize trag enden Trägers (9) in diesem gelagert sind, und der Druckbalken (i) mit den Zuglaschen (3) bzw. mit den Zuggabeln (13) mit Spindel (14) und Spindelmutter (15) höhenverstellbar verbunden ist. z. Blechbiegepresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbalken (i) mit den Zuglaschen (3) durch Umsteckbalzen (2) verbunden ist. 3. Blechbiegepresse nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbalken (r) mit den Zuggabeln (13) durch die Spindeln (14) mit 7ap@enspindelmuttern (15) und Verbindungsblech (r 5a) verbunden ist. 4. Blechbiegepresse nach den Ansprüchen i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach Abb. 3 der Druckbalken (r) durch die am Träger (9) befestigte Säule (16 bzw. 19) mit ihrer Gleitbuchse (17 bzw. 15), die mit dem Druckbalken (r) verbunden ist, zwangsläufig zum Träger (9) geführt wird. 5. Blechbiegepresse nach denAnsprüchen i, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Hebel (5) angetrieben und der andere Hebel (7) mit diesem durch Birne Kuppelstange (6) verhunden. ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 82o 29i, 344097, 6o76.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE910772T | 1949-05-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE910772C true DE910772C (de) | 1954-05-06 |
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ID=581367
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1949910772D Expired DE910772C (de) | 1949-05-06 | 1949-05-06 | Blechbiegepresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE910772C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE6076C (de) * | W. F. HEIM in Offenbach a./M | Neuerungen an Papier-Glättmaschinen | ||
| DE344097C (de) * | 1920-11-26 | 1921-11-14 | Berlin Erfurter Maschinenfabri | Blechschere |
| DE820291C (de) * | 1949-01-07 | 1951-11-08 | Kurt Prange Dr | Maschine zum Abbiegen von Blechen |
-
1949
- 1949-05-06 DE DE1949910772D patent/DE910772C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE6076C (de) * | W. F. HEIM in Offenbach a./M | Neuerungen an Papier-Glättmaschinen | ||
| DE344097C (de) * | 1920-11-26 | 1921-11-14 | Berlin Erfurter Maschinenfabri | Blechschere |
| DE820291C (de) * | 1949-01-07 | 1951-11-08 | Kurt Prange Dr | Maschine zum Abbiegen von Blechen |
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