DE535795C - Vorschubeinrichtung, insbesondere fuer Holzfraesmaschinen - Google Patents
Vorschubeinrichtung, insbesondere fuer HolzfraesmaschinenInfo
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- DE535795C DE535795C DE1930535795D DE535795DD DE535795C DE 535795 C DE535795 C DE 535795C DE 1930535795 D DE1930535795 D DE 1930535795D DE 535795D D DE535795D D DE 535795DD DE 535795 C DE535795 C DE 535795C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B25/00—Feeding devices for timber in saw mills or sawing machines; Feeding devices for trees
- B27B25/02—Feeding devices for timber in saw mills or sawing machines; Feeding devices for trees with feed and pressure rollers
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Description
Es sind Vorschubeinrichtungen für Holzbearbeitungsmaschinen bekannt, die in ein an
dem Maschinenrahmen festlegbares oder teilweise durch den Maschinenrahmen gebildetes
Gehäuse eingebaut sind und mittels glatter oder geriffelter Walzen die Werkstücke den Werkzeugen
zuführen. Es ist ferner bekannt, die Vorschubwalzen in einer zum Werkstück senkrechten
Richtung einzustellen, um die Lage der ο Vorschubwalzen der Stärke der zu bearbeitenden
Hölzer anpassen zu können. Bei einer Vorschubeinrichtung wird auch das Holz einem Werkzeuge
durch waagerechte Walzen zugeschoben, deren Achsen nicht senkrecht zur Schnittebene stehen.
Der Zweck dieser Anordnung ist lediglich der, ein Heranführen der Schnitthölzer an die Führungsschiene
zu sichern, während der Vorschub der Hölzer an der eigentlichen Bearbeitungsstelle durch senkrecht zur Schnittebene stehende
Förderwalzen erfolgt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorschubeinrichtung, insbesondere für Holzfräsmaschinen,
bei der die Vorschubwalzen zusammen mit dem beliebig angetriebenen Radgetriebe
in einem gemeinsamen, an den bekannten Fräsmaschinen festlegbaren und beliebig einstellbaren Lagerrahmen oder in einem gemeinsamen
geschlossenen Gehäuse derart gelagert sind, daß durch die Einstellung des Lagerrahmens die. Achsen der gleichzeitig als
Druck- und Zugmittel dienenden Vorschubwalzen in einem beliebigen Winkel zur Kantenführungsschiene
einstellbar sind. Vorzugsweise ist das Lagergehäuse an einem waagerechten gewichtsbelasteten Tragbalken festgelegt, der
seinerseits an einer lotrechten Tragsäule des Maschinenrahmens ein- und feststellbar angeordnet
ist. Durch eine derartige Ausbildung der Vorschubeinrichtung wird erreicht, daß die Vorschubwalzen
je nach ihrer Schrägstellung gegenüber der Schnittebene einen mehr oder weniger
starken Druck auf die Hölzer in einer zu den Führungsschienen senkrechten Richtung ausüben,
so daß die einzuarbeitenden Nuten oder Zapfen stets in gleicher Tiefe hergestellt werden
und ein Abheben der Hölzer von der Führungsschiene zuverlässig verhütet wird. Außerdem
kann die Vorschubeinrichtung gemäß der Erfindung je nach Bedarf an der einen oder anderen
Maschine angebracht werden, was insbesondere für verhältnismäßig selten benutzte Holzbearbeitungsmaschinen
von Vorteil ist, da auf diese Weise auch solche Maschinen mit einer
selbsttätig arbeitenden Vorschubeinrichtung vorübergehend ausgerüstet werden können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist beispielsweise ohne Angabe baulicher Einzelheiten, die
verschieden gestaltet werden können, eine Ausführungsform der Einrichtung veranschaulicht,
von der Abb. ι eine Ansicht zeigt, während
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Abb. ι darstellt.
Abb. 3 und 4 geben im Grundriß zwei in den Umrissen gezeichnete Anordnungen der Vorschubeinrichtung
gemäß der Erfindung wieder.
Bei der dargestellten Einrichtung wird der Vorschub mittels geriffelter oder gezahnter
Walzen i, 2 erzielt, deren Achsen in einem die Gestalt eines viereckigen Kastens besitzenden
Gehäuse gelagert sind, das gleichfalls die Achsen der im nachstehenden erwähnten Zahnräder
trägt. Die Übertragung der Bewegung von irgendeiner Antriebsmaschine aus wird bei dieser
Ausführungsform durch eine an sich bekannte Riemenscheibe 3 erhalten, die auf den Anordnungsskizzen
der Abb. 3 und 4 dargestellt ist und durch einen Handhebel 4 mittels einer der bekannten Kupplungen entweder in die Stellung
gebracht werden kann, in der sie eine Achse 5 eines Zahnradgetriebes 6 mit sich nimmt, oder
aber in die Stellung, in der sie sich frei dreht. Die Bewegung der Zahnräder 6 wird über auf
einer Achse 9 aufgekeilte Zahnräder 7 und 8, auf einer Achse 12 aufgekeilte Zahnräder 10 und
11 und auf einer der Walzenachsen 1 und 2 aufgekeilte
Zahnräder 13 und 14 auf die Walzen 1 und 2 übertragen, die infolgedessen sich in demselben
Sinne drehen. Der dünne Strich 15 der Abb. ι und 2 entspricht der waagerechten oberen
Außenfläche des bearbeiteten Holzstückes, das auf dem bei Holzbearbeitungsmaschinen üblichen
Tisch aufliegt, dessen Werkzeug in den Umrissen unter 25 in Abb. 3 und 4 dargestellt ist, und
zwar bei der Bearbeitung eines Holzstückes mit 3Q parallelen Kanten 16 in Abb. 3 und bei der
Bearbeitung eines Holzstückes 17 mit schrägen Kanten in Abb. 4.
Durch Löcher 18, 19 (Abb, 1 und 2) kann
man Befestigungsmittel hindurchführen, die die Einrichtung auf einem Hebel 20 (Abb. 3 und 4)
mit Gegengewicht 21 festlegen. Dieser Hebel 20 ist mit einer Schelle 24 bekannter Ausführung
verbunden, die eine Befestigung des Hebels in erwünschter Höhe auf einer festen Säule 22
ermöglicht. Diese Anordnung kann natürlich leicht so gewählt werden, daß der Hebel mit
"■' seinem ' Ende um eine waagerechte Achse .—-schwingt und daß die Stellung der Walzen 1
und 2, die zugleich als Zug- und Druckwalzen dienen, nach allen Richtungen hin je nach
Bedarf eingestellt werden kann. So wurden beispielsweise bei der Ausführung nach Abb. 3
die Walzen 1 und 2, wenn man die Einrichtung bei der Befestigung nach einer Drehung um
einen' bestimmten Winkel um die Säule 22 herum schräg stellen würde, das vorgeschobene
Holz auch gegen die Führung drücken.
Die Einrichtung gemäß der Erfindung hat den großen Vorteil, daß sie unmittelbar auf den
gebräuchlichen Holzbearbeitungsmaschinen angebracht werden kann und sowohl eine Bearbeitung
der Hölzer mit schrägen Kanten als auch der Hölzer mit parallelen Kanten ermöglicht,
wobei die Einrichtung gleichzeitig als Vorschubeinrichtung und als in senkrechter und waagerechter
Richtung wirkende Druckeinrichtung dient. Abgesehen von den selbstverständlich zulässigen Abänderungen von Einzelheiten der
Bauart und ihrer Größenverhältnisse kann auch irgendein Stufengetriebe zu einer entsprechenden
Abstufung der Geschwindigkeit verwendet werden. Die gezahnten Walzen, die für den Vorschub
unbearbeiteter Hölzer, wie z. B. des Täfelholzes, unbearbeiteter Dielen usw. eine
gute Wirkung erzielen, können für den Vorschub bearbeiteter Hölzer durch Gummirollen ohne
Riffelung ersetzt werden.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Vorschubeinrichtung, insbesondere für Holzfräsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubwalzen zusammen mit dem beliebig angetriebenen Radgetriebe in einem gemeinsamen, an den bekannten Fräsmaschinen festlegbaren und beliebig einstell- So baren L'agerrahmen oder in einem gemeinsamen geschlossenen Gehäuse derart gelagert sind, daß durch die Einstellung des Lagerrahmens die Achsen der gleichzeitig als Druck- und Zügmittel dienenden Vorschubwalzen in einem beliebigen Winkel zur Kantenführungsschiene einstellbar sind.
- 2. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß 'das Lagergehäuse an einem waagerechten gewichtsbelasteten Tragbalken festlegbar ist, der seinerseits an einer lotrechten Tragsäule des Maschinenrahmens ein- und feststellbar angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR535795X | 1930-02-11 | ||
| FR689702T | 1930-02-11 | ||
| FR357469X | 1930-02-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE535795C true DE535795C (de) | 1931-10-15 |
Family
ID=61569530
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930535795D Expired DE535795C (de) | 1930-02-11 | 1930-10-02 | Vorschubeinrichtung, insbesondere fuer Holzfraesmaschinen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE535795C (de) |
| FR (1) | FR689702A (de) |
| GB (1) | GB357469A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1087796B (de) * | 1956-03-17 | 1960-08-25 | Reich Maschf Gmbh Karl | Zufuehrvorrichtung fuer Holzhobel-maschinen |
| DE1100921B (de) * | 1956-02-21 | 1961-03-02 | Max Mayer | Vorschubvorrichtung an Holzbearbeitungsmaschinen, insbesondere vertikalen Tischfraes-maschinen |
-
1930
- 1930-02-11 FR FR689702D patent/FR689702A/fr not_active Expired
- 1930-10-02 DE DE1930535795D patent/DE535795C/de not_active Expired
-
1931
- 1931-02-10 GB GB4176/31A patent/GB357469A/en not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1100921B (de) * | 1956-02-21 | 1961-03-02 | Max Mayer | Vorschubvorrichtung an Holzbearbeitungsmaschinen, insbesondere vertikalen Tischfraes-maschinen |
| DE1087796B (de) * | 1956-03-17 | 1960-08-25 | Reich Maschf Gmbh Karl | Zufuehrvorrichtung fuer Holzhobel-maschinen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB357469A (en) | 1931-09-24 |
| FR689702A (fr) | 1930-09-10 |
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