DE91032C - - Google Patents
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- DE91032C DE91032C DENDAT91032D DE91032DA DE91032C DE 91032 C DE91032 C DE 91032C DE NDAT91032 D DENDAT91032 D DE NDAT91032D DE 91032D A DE91032D A DE 91032DA DE 91032 C DE91032 C DE 91032C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A27/00—Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
- F41A27/06—Mechanical systems
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Richten von Geschützen, welche es
ermöglicht, dafs die Schufsweite immer selbstthätig an einer Scala, die sich an der Laffete
befindet, angegeben wird.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch die Achse des Panzerthurmes mit Ansicht des in
der Laffete ruhenden Geschützes;
Fig. 2 ist ein waagrechter Schnitt, welcher die Gesammtanordnung im Grundrifs zeigt,
Fig. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 und zeigt die Visireinrichtung und Zubehör,
Fig. 4 ein Schnitt nach Linie 4-4 von Fig. 1,
Fig. 5 ein Schnitt nach Linie 5-5 von Fig. 2, und
Fig. 6 ein Schnitt nach Linie 6-6 von Fig. 5.
Das Rohr A wird vom Schlitten B getragen,
welcher zum Zweck des Vor- oder Rücklaufes auf dem Rahmen C gleiten kann. Letzterer
ist mittelst der Zapfen α um eine am Panzerthurm festliegende Achse D (Fig. 1) drehbar.
Der Rahmen C ist hinten mit einem hydraulischen Teleskopbuffer E versehen, welcher
stets in der Seelenachse des Geschützrohres liegt, so dafs letzteres bei allen Schufswinkeln
geladen werden kann.
Der Rahmen C wird durch zwei hydraulische Richtpressen F (Fig. 4) gehoben und gesenkt,
welche an einem zweiten Rahmen G sitzen, der vorn ebenfalls durch die Anschlufsaugen
b (Fig. 3) um die feste Achse D drehbar ist. Der zweite Rahmen G wird von
hydraulischen Pressen H (Fig. 1 und 4) gehoben und gesenkt, die auf dem Boden des
von konischen Rollen K getragenen Thurmes oder der Plattform ruhen.
Infolge Anordnung der beiden Pressenpaare F und H, in bezw. aus welchen, durch hydraulische
Vertheilungsorgane geregelt, Druckflüssigkeit ein- oder austreten kann, lassen sich der
Rahmen C und auch der Rahmen G um die Achse D heben und senken.
Am unteren Rahmen G ist auf jeder Seite der Laffete ein Ständer M aus Eisenblech befestigt,
welcher oben eine kleine waagrechte Tafel c trägt. Auf letzterer ist eine kurze
Visirlinie M1 angebracht, die annähernd parallel
zur Seelenachse des Rohres liegt, wenn dieses auf Null-Schufswinkel gerichtet ist, und z. B.
von einem mit Fadenkreuz versehenen Fernrohr gebildet wird.
Der oder die Richtkanoniere visiren über beide Linien hinweg und regeln mit der Hand
das Vertheilungsorgan für die hydraulischen Pressen H, sowie dasjenige, welches die nöthige
Drehung des Thurmes herbeiführt, um den Visirlinien M1 die erforderliche Richtung auf
das Ziel hin zu geben.
Das Geschütz wird vollständig gerichtet dadurch, dafs man es nun nach Mafsgabe der
Schufsweite unter dem nöthigen Schufswinkel einstellt.
Dies geschieht mittest eines besonderen Vertheilungsorganes, welches in der Regel von
dem Geschützführer selbst gehandhabt wird und die Richtpressen F steuert, wodurch dem
Geschütz die erforderliche Richtung in Bezug auf die Visirlinien M1 des Rahmens G gegeben
wird.
Dieser Schufswinkel wird auf den Richtrahmen 2V, die von den Ständern M des
Rahmens G getragen werden, in Schufsweiten ausgedrückt, angezeigt.
Die Uebertragung der Bewegung auf diese Rahmen geschieht wie folgt:
Am Kopfe des oberen Rahmens C sitzt auf jeder Seite eine Führung 0 (Fig. ι und 5), in
welcher ein Gleitstück P liegt. Dieses steht durch Bolzen Q in Gelenkverbindung mit dem
unteren Theil des Zeigers R, der um die Achse S eines Richtrahmens N sich drehen kann. Der
Winkelausschlag des oberen Rahmens C in Bezug auf den Rahmen G wird auf dem Richtrahmen
JV durch entsprechende Drehung dieser beiden Zeiger R angezeigt, und diese Bewegungen
werden je nach den relativen Stellungen der Drehungsmittelpunkte DQS
gröfser oder kleiner sein.
Jedem Schufswinkel bezw. jeder Schufsweite entspricht also eine bestimmte Drehung der
beiden Zeiger, woraus sich ergiebt, dafs die Rohrrahmen nach Schufsweiten eingetheilt sein
können. Wenn die Visirlinie M1 auf das Ziel gerichtet ist und man auf das Steuerungsorgan
der Pressen F einwirkt, dafs die beiden Zeiger der Richtrahmen auf dem Punkte der Schufsweite,
welche der Lage des Zieles entspricht, anhalten, so ist das Geschütz vollkommen gerichtet.
Das Richten umfafst also zwei von einander unabhängige Mafsnahmen:
ι. das Einrichten der Visirlinien M1 auf das
Ziel,
2. die Einstellung des Geschützes auf den erforderlichen Schufswinkel.
Diese beiden Mafsnahmen sind ebenfalls unabhängig vom Laden des Geschützes. Das
Geschütz kann daher ohne Unterbrechung gerichtet werden und das Abfeuern unmittelbar
nach dem Schliefsen des Rohrverschlusses ohne Zeitverlust erfolgen.
Selbstverständlich könnten die Richtpressen F
und H auch durch andere zur Aenderung der Neigung der Rahmen C und G brauchbare
Mechanismen ersetzt werden.
Auch kann die Anordnung der Richtvorrichtung, die zu dem Zwecke dient, die jeweilige
Schufsweite selbstthätig auf dem Richtrahmen anzuzeigen, bei anSeren Arten von
Laffeten als Panzerthurmlaffeten Anwendung finden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: .Eine Geschützlaffete, bei welcher die der Entfernung des Zieles entsprechende Verstellung des den Geschützrohrschlitten (B) tragenden Rahmens (Oberlaffete C) gegen den mit der Visirvorrichtung (M1J ausgerüsteten, ebenfalls in verticaler Ebene drehbaren Rahmen (Unterlaffete G) mittelst eines an letzterer angebrachten, auf einer Scala spielenden Zeigers (S) erkennbar gemacht wird, welcher seine Bewegung von der Oberlaffete (C) mittelst eines in deren Geradführung (O) beweglichen Gleitstücks empfängt. ■Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE91032C true DE91032C (de) |
Family
ID=362695
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT91032D Active DE91032C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE91032C (de) |
-
0
- DE DENDAT91032D patent/DE91032C/de active Active
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