DE88537C - - Google Patents

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DE88537C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/44Spirit-level adjusting means, e.g. for correcting tilt; Means for indicating or correcting tilt or cant

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  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Libellen quadrant, , welcher beim Richten des Geschützes nicht allein das Ziel auf jede Entfernung genau zu nehmen gestattet, sondern auch die seitliche Abweichung des Geschosses selbstthätig berücksichtigt.
In der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι eine Seitenansicht des Quadranten,
Fig. 2 eine Oberansicht desselben,
Fig. 3 eine Rückansicht, während
Fig. 4 und 5 Details wiedergeben.
Der vorliegende Libellenquadrant besteht aus einem Gehäuse G, welches mit seiner unteren Platte P auf das Verschlufsstück der Geschütze aufgesetzt wird. Das Gehäuse besitzt ein Bogenstück B mit Scalaeintheilung von 100 zu 100 m und einen auf diesem Bogenstück gleitenden Schieber S, welcher in einer mit Scalaeintheilung für die Seitenverschiebung versehenen verschiebbaren Hülse H das Visir V trägt. Eine Libelle L, welche mit einer Bogenschlitzführung Z ausgerüstet ist, kann durch die Klemmschraube K mit dem Schieber S fest verbunden werden. Die Hülse H wird mittelst eines Zapfens χ in einer schrägen Nuth N des Gehäuses G geführt, wodurch sich die einer bestimmten Entfernung entsprechende Seitenverschiebung selbstthätig einstellt.
Dieser Libellenquadrant dient zum Richten der Geschütze mit Berücksichtigung des jeweiligen Geländewinkels und geschieht dasselbe in folgender Weise:
Nachdem das Geschütz über Aufsatzvisir und. Korn mit der geschätzten Entfernung gerichtet und der Schieber S auf die befohlene Entfernung eingestellt ist, — wobei sich die entsprechende Seitenverschiebung mit einstellt — wird der Libellenquadrant auf das Verschlufsstück des Geschützes in einem darauf eingravirten rechten Winkel aufgesetzt, die Klemmschraube K gelöst und die Libelle L so weit bewegt, dafs dieselbe einspielt, wodurch das Messen des Geländewinkels und Uebertragen desselben auf die Scala geschieht. Hierauf wird die Klemmschraube K wieder fest angezogen, so dafs der Schieber S mit der Libelle L wieder fest verbunden wird.
Soll nun nach Abgabe des Schusses auf dasselbe Ziel mit derselben Entfernung nochmals gerichtet werden, so nimmt man nur die Seitenrichtung über das Quadrantenvisir und schraubt das Rohr so weit, dafs die Libelle einspielt.
Soll für dasselbe Ziel die Entfernung geändert werden, so stellt man, ohne die Klemmschraube K zu lösen, den Schieber S auf diese neue Entfernung, nimmt wiederum die Seitenrichtung über Quadrantenvisir und schraubt das Rohr so weit, dafs die Libelle L von neuem einspielt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Libellenquadrant für Geschütze, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Schlitten (SJ, welcher auf einem Gradbogen (B) gleitet, einerseits die auf ihm seitlich verschiebbare und mit einem Zapfen (x) in einem schrägen Schlitz (N) des Quadrantengehäuses (G) geführte Visirhülse (H) trägt und andererseits mit einer um den Mittelpunkt des Gradbogens (B) drehbaren Libelle gekuppelt, ist, so dafs mit dem Quadranten direct und ohne Weiteres auch indirect gerichtet werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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