DE909990C - Gasbeheizter Fluessigkeitsdurchlauferhitzer mit Regler fuer die Auslauftemperatur - Google Patents

Gasbeheizter Fluessigkeitsdurchlauferhitzer mit Regler fuer die Auslauftemperatur

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DE909990C
DE909990C DEP50464A DEP0050464A DE909990C DE 909990 C DE909990 C DE 909990C DE P50464 A DEP50464 A DE P50464A DE P0050464 A DEP0050464 A DE P0050464A DE 909990 C DE909990 C DE 909990C
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DE
Germany
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gas
heat sensor
liquid
heater
cold water
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Expired
Application number
DEP50464A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Hegwein
Karl Henrichsen
Rudolf Schork
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Junkers and Co GmbH
Original Assignee
Junkers and Co GmbH
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N1/00Regulating fuel supply
    • F23N1/08Regulating fuel supply conjointly with another medium, e.g. boiler water
    • F23N1/087Regulating fuel supply conjointly with another medium, e.g. boiler water using mechanical means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

  • Gasbeheizter Flüssigkeitsdurchlauferhitzer mit Regler für die Auslauftemperatur Die Erfindung bezieht sich auf Flüssigkeitsdurchlauferhitzer mit einem die Brennstoffzufuhr gleichhaltenden Regler und einem in den Flüssigkeitsdurchlauf eingeschalteten Mengenregler, dessen Steuerorgan bei steigender Temperatur der zulaufenden Flüssigkeit abhängig von einem im Flüssigkeitszulauf angeordneten Wärmefühler einen größeren Querschnitt für den Flüssigkeitsdurchlauf freigibt, und umgekehrt. Durchlauferhitzer der genannten Art sind bekannt. Durch die besondere Anordnung der verschiedenen Vorrichtungen soll erreicht werden, daß die dem Erhitzer zufließende Wassermenge selbsttätig derart geregelt wird, daß die Auslauftemperatur möglichst gleich bleibt.
  • Ferner ist bekannt, bei Durchlauferhitzern der genannten Art außer einen in der Flüssigkeitszuleitung des Erhitzers angeordneten Wärmefühler noch einen weiteren Wärmefühler in der Erhitzerabflußleitung anzuordnen, der mit dem erstgenannten Wärmefühler verbunden ist und somit ebenfalls auf das Steuerorgan des Mengenreglers einwirkt. Hierdurch sollen auch noch diejenigen Schwankungen der Auslauftemperatur verhindert werden, die durch Änderungen des Heizwertes des Gases entstehen könnten. Bei dieser Ausführung werden zwar alle eine Veränderung der Auslauftemperatur bewirkenden Einflüsse erfaßt, so daß die Auslauftemperatur innerhalb engster Grenzen vollständig gleichbleibend gehalten wird. Die Anordnung von zwei räumlich getrennten Wärmefühlern ergibt jedoch eine verhältnismäßig verwickelte und teuere Konstruktion.
  • Die Erfindung besteht darin, daß bei Flüssigkeitsdurchlauferhitzern der eingangs genannten Art der im Flüssigkeitszulauf angeordnete Wärmefühler auch von dem aus dem Erhitzer fließenden Warmwasser beeinflußt wird. Hierdurch wird erreicht, daß man mit einem einzigen Wärmefühler auskommt und doch die gleiche Wirkung wie bei den bekannten Ausführungen mit zwei Wärmefühlern erzielt.
  • Die erfindungsgemäße Steuervorrichtung kann so ausgebildet sein, daß das aus dem Erhitzer fließende Warmwasser den Wärmefühler entweder mittelbar oder unmittelbar beeinflußt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung und den Ansprüchen enthalten.
  • Die Zeichnung veranschaulicht zwei schematisch dargestellte Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Es zeigt Fig. i eine Ausführung, bei der das aus dem Erhitzer fließende Warmwasser unmittelbar auf den Wärmefühler einwirkt und Fig.2 eine Ausführung mit einer mittelbaren Beeinflussung des Wärmefühlers durch das Warmwasser.
  • Das Gehäuse i einer Steuervorrichtung für das einem Erhitzer 17 zuströmende Gas und Wasser ist durch eine feste Ouerwand 2 in zwei Abschnitte unterteilt, und zwar einen oberen, als Gasteil ausgebildeten Abschnitt mit den Kammern 3, 4., 5 und einen unteren, als Wasserteil ausgebildeten Abschnitt mit den Kammern 6 und 7.
  • Zwischen den Kammern 6 und 7 des Wasserteils ist eine Membran 8 eingespannt, die einen Ventilkörper 9 trägt, welcher eine als Wasserablauf der Kammer 7 dienende Regelöffnung 1o steuert.
  • Die Kammer 7 hat noch eine als Ventilsitz ausgebildete Zuflußöffnung i i, deren Durchflußquerschnitt von dem Ventilkörper 12 eines Wärmefühlers 13 gesteuert wird; der zugänglich und einstellbar in einem Gehäuse 14 angeordnet ist. An das Gehäuse 14 ist, in der Durchlaufrichtung des Wassers gesehen vor der Öffnung i i, die Kaltwasseranschlußleitung 15 und hinter der Regelöffnung io die Verbindungsleitung 16 zum Durchlauferhitzer 17 angeschlossen. -Die Warmwasserauslaufleitung 18 des Erhitzers ist mit einem Absperrventil i9 versehen. Die Kaltwasserleitung 15 steht noch über einen Kanal 2o mit der Kammer 6 des Wasserteils in Verbindung.
  • An die Kammer $ des Gasteils ist die Gaszuführungsleitung 21 und an die Kammer 4 die mit dem Brenner 22 verbundene Brennerleitung 23 angeschlossen. Zwischen den Kammern 4 und 3 ist eine bewegliche Membran 24 eingespannt, während die Kammern 4, 5 durch eine feste Wand 25 getrennt sind, die mit einer Ventilöffnung 26 versehen ist. In der Außerbetriebsstellung der Vorrichtung wird die Ventilöffnung 26 von einem Ventilteller 27 verschlossen, der durch einen Stopfbuchsenstift 28 mit der Membran 8 des Wasserteils verbunden ist und von einer Feder 29 im Ventilschließsinne belastet wird. An der Membran 24 des Gasteils ist ein Ventilkörper 3o befestigt, der im Betriebszustand der Vorrichtung den Gasdurchlaßweg der Ventilöf£nung26 steuert. In der mit der Atmosphäre in Verbindung stehenden Kammer 3 ist eine Feder 31 angeordnet, die im Schließsinne des Ventilkörpers 3o auf die Membran 2.4 einwirkt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i ist von der Auslaufleitung 18 eine Warmwasserleitung 32 abgezweigt, die an der engsten Stelle einer venturiartigen Verengung 33 der Kaltwasseranschlußleitung 15 mündet.
  • Soll die in der Außerbetriebsstellung dargestellte Vorrichtung nach Fig. i in Betrieb genommen werden, so wird das Absperrventil i9 geöffnet, so daß das Wasser durch den Erhitzer fließen kann. Sobald das Wasser fließt, vermindert sich der Wasserdruck in der Kammer 7, so daß der in der Kammer 6 wirksame volle Wasserdruck die Membran 8 nach unten drückt. Dabei kommt der Ventilkörper 9 in den Bereich der Regelöffnung io und stellt den Durchflußquerschnitt dieser Regelöffnung in Abhängigkeit von dem jeweiligen Wasserdruck derart ein, daß immer die gleiche Wassermenge zum Erhitzer 17 fließt. Gleichzeitig mit dem Herunterdrücken der Membran 8 wird auch der Ventilteller 27 entgegen der Wirkung der Feder 29 aus seiner Verschlußstellung bewegt, so daß das Gas aus der Leitung 21 durch die Ventilöffnung 26 zum Brenner 22 strömen und dort entzündet werden kann. Der jetzt auf der Unterseite der Membran 24. wirksame Gasdruck hält die Membran 24 entgegen der Wirkung der Feder 31 in einer solchen Lage, daß der Ventilkörper 30 immer eine gleichbleibende Gasmenge durch die Öffnung 26 zum Brenner strömen läßt.
  • Ändert sich die Temperatur des zufließenden Kaltwassers in der Leitung 15, so wird der Ventilkörper 12 durch den Wärmefühler 13, derart verstellt, daß bei sinkender Temperatur eine kleinere und bei steigender Temperatur eine größere Wassermenge in die Kammer 7 fließt, so daß auch die dem Erhitzer 17 zufließende Wassermenge entsprechend geändert wird. Dadurch wird erreicht, daß die Wasserauslauftemperatur in der Leitung 18 unabhängig von Druck- und Temperaturschwankungen in der Zuflußleitung 15 immer annähernd gleich bleibt, sofern sich der Heizwert des Gases nicht ändert. Tritt jedoch dieser Fall ein, so ergibt sich zunächst eine entsprechende Änderung der Wasserauslauftemperatur in der Leitung 18. Da nun aber durch die Leitung 32 eine bestimmte Menge Warmwasser in die Leitung 15 gesaugt wird, steht der Wärmefühler 13 auch unter der unmittelbaren Einwirkung der Warmwassertemperatur. Er spricht daher auch auf die von Heizwertänderungen des Gases herrührenden Temperaturschwankungen des auslaufenden Wassers an und bewirkt somit durch entsprechendes Verstellen des Ventilkörpers 12, daß bei steigender Auslauftemperatur eine größere, bei sinkender Auslauftemperatur eine geringere Wassermenge zum Durchlauferhitzer 17 strömt. Hierdurch werden auch die .vom Heizwert des Gases abhängigen Einflüsse ausgeglichen, und die Auslauftemperatur wird ständig auf der gewollten gleichen Höhe gehalten. . Das Beispiel nach Fig. 2 ist im Betriebszustand dargestellt. Die mit der Fig. i übereinstimmenden Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung stimmt mit derjenigen nach Fig. i weitgehend überein. Die Kaltwasseranschlußleitung 15 ist dabei an das obere Ende des topfartigen Gehäuses 14. für den Wärmefühler 13 angeschlossen. Vom unteren Ende des Gehäuses 14 ist eine Leitung 34 abgezweigt, in der ein einstellbares Drosselglied 35 angeordnet ist und die hinter den Wasserregelventilen 9, 12 der Vorrichtung in die zum Erhitzer führende Kaltwasserzuflußleitung 16 einmündet. Den zwischen der Anschlußleitung 15 und der Abzweigleitung 34 liegenden Abschnitt des Gehäuses 14 umgibt ein Mantel 36, an den die Warmwasserauslaufleitung i8 derart angeschlossen ist, daß der Hohlraum 37 zwischen dem Gehäuse 14 und dem Mantel 36 vom «'artnwasser durchflossen wird.
  • Das durch den Hohlraum 37 fließende Warmwasser bewirkt infolge Wärmeübertragung durch die Wand des Gehäuses 14 eine gewisse Erhöhung der Kaltwassertemperatur in diesem Gehäuse, so daß der Wärmefühler 13 mittelbar vom Warmwasser beeinflußt wird. Durch die Abzweigleitung 34. ist dafür gesorgt, daß ständig eine Teilmenge des Kaltwassers durch das Gehäuse 1.4 strömt, so daß keine Wärmespeicherung in dem Wasser im Gehäuse 14. auftreten kann. Durch Einstellen des Drosselgliedes 35 kann diese Teilmenge so geregelt werden, daß die Temperatur des Warmwassers in dem Hohlraum 37 den Wärmefühler 13 in ausreichendem Maße beeinflußt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gasbeheizter Flüssigkeitsdurchlauferhitzer mit einem die Brennstoffzufuhr steuernden Regler und einem unmittelbar auf diesen Regler einwirkenden, in den Flüssigkeitsdurchlauf eingeschalteten Mengenregler, dessen Steuerdrossel bei steigender Temperatur der zulaufenden Flüssigkeit in Abhängigkeit von einem im Flüssigkeitszulauf angeordneten Wärmefühler einen größeren Querschnitt für den Flüssigkeitsdurchlauf freigibt, und umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmefühler (13) auch von dem aus dem Erhitzer (17) fließenden Warmwasser ständig beeinflußt wird.
  2. 2. Gasbeheizter Flüssigkeitsdurchlauferhitzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem zum Erhitzer (17) strömenden Kaltwasser vor seinem Zutritt zum Wärmefühler (13) eine Teilmenge des aus dem Erhitzer fließenden Warmwassers beigemengt wird.
  3. 3. Gasbeheizter Flüssigkeitsdurchlauferhitzer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine von der Warmwasserleitung (18) abgezweigte Warmwasserleitung (32) an die engste Stelle einer venturiartig'en Verengung (33) der Kaltwasserleitung (15) angeschlossen ist.
  4. Durchlauferhitzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (T4) des im Kaltwasserstrom liegenden Wärmefühlers (13) von einem Hohlraum (37) umgeben ist, der vom Warmwasser durchflossen wird.
  5. 5. Gasbeheizter Flüssigkeitsdurchlauferhitzer nach Anspruch ,., dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmefühler (13) in einem topfartigen Gehäuse (1d) untergebracht ist, das sich unterhalb des Kaltwasserdurchlaufs der Vorrichtung anschließt.
  6. 6. Gasbeheizter Flüssigkeitsdurchlauferhitzer nach Anspruch q. oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Gehäuse (15) des Wärmefühlers (13) eine Leitung (34) mit einstellbarem Drosselglied (35) abzweigt, die hinter den Wasserregelventilen (9, 12) in die Kaltwasserzuflußleitung (16) mündet und durch die eine das Gehäuse (1d) durchströmende einstellbare Teilmenge des Kaltwassers fließt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 113 .489, 136 503, i e 1 944, 181 945. 492 099; französische Patentschrift Nr. 835 352; »Gas-Wasserfach«, 1935, S. 938:
DEP50464A 1949-07-30 1949-07-30 Gasbeheizter Fluessigkeitsdurchlauferhitzer mit Regler fuer die Auslauftemperatur Expired DE909990C (de)

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