AT142312B - Schalt- bzw. Regelvorrichtung für das Gashauptventil von Gasgeräten, insbesondere von Wassererhitzern. - Google Patents

Schalt- bzw. Regelvorrichtung für das Gashauptventil von Gasgeräten, insbesondere von Wassererhitzern.

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AT142312B
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf   Gasschalter,   u. zw. insbesondere   Membrangassehalter,   deren Arbeitsteil (Membran, Glocke, Kolben od. dgl.) durch   Druckänderungen   gesteuert wird, die in der Steuerkammer des Gassehalters durch einen Hilfsgasstrom hervorgerufen werden, in dessen Weg Steuerventile angeordnet sind, die von den zu beherrschenden Betriebszuständen (Temperatur, Druck, Strömung,   Flüssigkeitsstand usw. ) beeinflusst werden.

   Die Erfindung besteht darin, dass der Hilfsgasstrom neben   der in Abhängigkeit von zu überwachenden Betriebszuständen erfolgenden Steuerung des Gaszuflusses zum Brenner auch noch die Konstanthaltung des Druckes oder der Menge des zum Brenner durchgelassenen Gasstromes bewirkt, indem er in an sich bekannter Weise unter die Einwirkung eines vom Druck in der Verbrauchsleitung oder von einer Druckdifferenz in der Gaszuleitung beeinflussten Steuerreglers gestellt wird. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 ein Schema eines Gasschalters mit Druckregelung, Fig. 2 ein Schema eines   Gasschalters   mit Mengenregelung, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch einen Gassehalter mit Mengenregelung, Fig. 4 eine Draufsicht auf den in Fig. 3 gezeigten Gassehalter bei abgenommenem Gehäusedeckel, die Fig. 5-7 verschiedene Ausführungsformen einer Vorrichtung zum Einstellen des Mengenreglers, Fig. 8 einen Schnitt durch und Fig. 9 eine Draufsicht auf das Steuerventil des Gasmengenreglers. 



   A ist in allen Zeichnungen der   Gasschalter,   der den Durchfluss des bei 10 eintretenden Hauptgases in eine zu einem Hauptbrenner B führende Brennerleitung 11 beherrscht.   Das Hauptventil. M   ist an der   Scha. Itermembran. M   befestigt, die bei dem   Gasschalter   nach Fig. 1 einerseits an den Vordruckraum   14,   anderseits an den Steuerraum 15 des Gasschalters grenzt, in dem eine Schliessfeder 16 angeordnet 
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 das Öffnen und   Schliessen   eines von den Hauptgaswegen abgezweigten Steuergasstroms hervorgerufen werden. Der Steuergasstrom wird dem Vordruckraum 14 entnommen und fliesst durch einen Kanal 17 zunächst in einen Verteilerraum 18.

   Der Verteilerraum steht über eine enge Drossel 19 in ständiger Verbindung mit einer Steuerleitung   20,   deren Auslass 21 durch ein von der Zündflamme beeinflusstes   Thermostatventil22 beherrscht   wird, das mit der   wärmeempfindlichen   Spreizmembran   28 eines Sicherheits-   zündbrenners C verbunden ist. Die enge Drossel 19 begrenzt die Stärke des Wachgasstromes, der zur dauernden Unterhaltung der Zündflamme erforderlich ist. Die Verteilerkammer steht ferner über eine weite Drossel 24, welche die grösste Steuergasmenge begrenzt, mit dem Steuerraum 15 in ständiger Verbindung. Der Steuerraum 15 wird durch eine Zwischenwand   60   abgeschlossen, in der ein Durchlass 51 vorgesehen ist, der durch ein Steuerventil 52 beherrscht wird.

   Der Durchlass 51 verbindet den Steuerraum 15 mit einem Raum 53, durch dessen Abschlusswand 54 die Stange 55 des Steuerventils 52 gasdicht hindurchgeführt und mit der Steuermembran 56 eines Drucksteuerreglers F verbunden ist, dessen Druckraum 57 durch einen Kanal 58 mit dem Auslass 11 des Gassehalters il verbunden ist. Der mit der freien Atmosphäre verbundene Raum 59, der sogenannte Atemraum des Drucksteuerreglers F ist 
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 auslass 11 eine bestimmte Grösse übersehreitet, pflanzt sich diese Druckerhöhung durch den Kanal 58 in den Raum 57 des Drucksteuerreglers fort und drückt die Steuermembran 56 entgegen der Wirkung einer Belastungsfeder 62 nach unten, so dass das Steuerventil 52 mehr oder weniger geschlossen wird.

   Infolgedessen staut sich der über den Kanal 17, Verteilerraum 18 und die weite Drossel 24 in den Steuerraum 15 

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 fliessende Steuergasstrom an und bewirkt, dass die Schaltermembran   13 sich   hebt und das Hauptventil 12 etwas schliesst, wodurch der Druck in der Verbrauchsleitung 11 wieder auf den eingestellten Höchstwert herabgemindert wird. 



   Der von dem Steuerventil 51, 52 des Druckreglers F hindurchgelassene Steuergasstrom   fliesst   aus dem Raum   53   ab durch einen Kanal   25,   der in eine Ventilkammer 26 eines Steuerreglers D mündet, der auf irgendwelche zu beherrschende Betriebszustände anspricht. Der Steuerregler D könnte ein Thermostatventil sein, dessen   Wärmefühler   einem zu beheizenden Raum oder der zu erwärmenden   Flüssigkeit   ausgesetzt ist. Sofern die Schalt-oder Regelvorrichtung zur Steuerung der Gaszufuhr zu einem gasbeheizten Dampfkessel benutzt werden soll, könnte ein Wasserstandsregler oder ein Dampf-   druekregler   als Steuerregler vorgesehen sein.

   Weil das gezeichnete Ausführungsbeispiel die Verwendung des   Gasschalters   zur Steuerung der Gaszufuhr zu einem Wassererhitzer (Durehflusserhitzer) zeigt, so ist der Steuerregler D als ein vom Wasserstrom betätigtes Ventil   (Wasserströmschloss)   dargestellt. In der Ventilkammer 26 des Wasserströmschlosses D ist ein Steuerventil 27 angeordnet, das den Auslass 28 der Kammer 26 in die Steuergasleitung 20 beherrscht und mit einem Hebel 29 verbunden ist, der in einer Membran 30 schwingbar aufgehängt ist. Die Membran 30 bildet zugleich einen Abschluss des auf der Gasseite liegenden Hebelschwingraumes 31 gegen einen vom Wasser durchflossenen   Raum.'32,   in den der andere Arm des Hebels 29 hineinragt, der eine Stauscheibe   33   trägt.

   Der   Wasserraum 32   ist einerseits an eine Wasserzuleitung 34, anderseits an ein zum Erhitzer E führendes Wasserrohr.   35   angeschlossen, dessen Auslass durch einen oder mehrere Zapfhähne Z beherrscht wird. 



   Solange das Wasser nicht strömt, ist das Steuerventil 27 geschlossen. Das Steuergas kann also aus dem Verteilerraum 18 nur durch die enge Drossel 19 abfliessen, während der Zufluss des Steuergases durch den Kanal 17 fast ungedrosselt erfolgt. Infolgedessen herrscht in der Verteilerkammer 18 ungefähr der Gasvordruck, der sich über die weite Drossel 24 auf die Steuerkammer 15 überträgt, so dass zu beiden Seiten der Membran 13 Gleiehdruck herrscht und die Feder 16 das Ventil 12 des Gassehalters   ä   geschlossen hält.

   Wird dagegen der Zapfhahn Z. geöffnet, so verschwenkt das auf die Stauseheibe 33 treffende, strömende Wasser den   Strömsehlosshebel 29   und öffnet das Steuergasventil 27 des   Wasserströmsehlosses   D.
Infolgedessen kann das in der Steuerkammer 15 befindliche Steuergas ungedrosselt durch die Steuer- leitung 20 abfliessen, während das aus dem Verteilerraum 18   nachfliessende   Steuergas durch die Drossel 24 abgedrosselt ist, so dass in der Steuerkammer 15 ein Druckabfall entsteht. Dieser Druckabfall bewirkt das Öffnen des Hauptventils 12, so dass nunmehr das Gas zum Brenner B strömt, wo es durch die   Zünd-   flamme des Zündbrenners C entzündet wird. Der Steuerdruckregler F bewirkt dann, dass der Druck in der Brennerleitung 11 gleichmässig gehalten wird. 



   Erlischt die Zündflamme an dem Sicherheitszündbrenner C aus irgendeinem Grund, so spent das Thermostatventil 22 den Ausgang der Steuergasleitung 20 ab, so dass der auf den Vordruck ansteigende Druck in den Steuerleitungen und in der Steuerkammer 15 das Schliessen des Hauptventils 12 bewirkt. Der Steuergasstrom dient also sowohl zum Steuern des Hauptventils in Abhängigkeit von der Sicherheitsvorrichtung   a   und von irgendwelchen   Betriebssteuerreglem   D als auch zur Regelung des   Verbrauehs-   druckes. 



   Von dem Verteilerraum'18 führt dann noch eine   Anzündleitung   63 zu dem Zündbrenner C. die zur Umgehung des Thermostatventils 22 dient und durch ein von Hand zu betätigendes Anzündventil 64 beherrscht wird. 



   In den Fig. 2-9 ist ein   Gasschalter   gezeigt, bei dem nicht der Druck in der Ausgangsleitung des Schalters, sondern die in der Zeiteinheit durchfliessende Gasmenge konstant gehalten wird. 



   In der schematischen Darstellung (Fig. 2) ist A wieder der   Gasschalter,   der den Durchfluss des aus der Hauptzuleitung 110 in den Gassehalter eintretenden Hauptgases in eine zu dem   Hauptbrenner   B führende Brennerleitung 111 beherrscht. Das Hauptventil 112 ist wieder an der Schaltermembran 113 aufgehängt, die aber nicht unmittelbar an den Vordruckraum 114 grenzt, sondern in eine Kapsel eingeschlossen ist, die in das Schaltergehäuse 301, 180 auswechselbar eingesetzt ist.

   Die Kapsel besteht aus einer Zwischenwand 170, die einen Steuerraum 171 vor (über) der   Schaltermembran 113 abscheidet   und durch welche eine das Hauptventil 112 mit der   Schaltermembran   113 verbindende Ventilstange 172 hindurchgeführt ist, und aus einer Haube 173, die den Steuerdruckraum 115 von einem   Vorraum 1'14   scheidet, der durch den   Gehäusedeckel300 abgeschlossen   ist. In die Haube 173 ist ein Ventilgehäuse 175 eingesetzt, das ein bei Überdruck in dem Vorraum 174 einen Durchlass   116   öffnendes, bei Druckabfall in dem Vorraum 174 unter der Wirkung einer Feder   177 schliessendes Rückschlagventil 178   mit einer Drosselöffnung 179 enthält.

   Dieses Rückschlagventil dient zur Beeinflussung der Schaltgeschwindigkeit des   Gasschalters,   indem es durch Öffnen des Durchlasses 176 jeden Druckanstieg im Vorraum 174 rasch in den Steuerraum 115 eintreten lässt, so dass die Membran 113 das   Hauptventil112 rasch schliesst.   während es bei Druckabfall im   Vorraum 174   den Durchlass 176 schliesst und den auf die Schaltermembran 113 wirkenden Steuerdruck nur langsam über die Drosselöffnung 179 entweichen lässt, so dass das Hauptventil 112 nur langsam öffnet. 



   Die Zwischenwand 170 trägt eine Schale 180, die den   Schalterauslass M   eng   umschliesst.   so dass das   Hauptventil H2   mit seiner Sehliessfeder 116 und sein Sitz innerhalb des von der Schale 180 und 

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 der Zwischenwand 170 umschlossenen Zwischendruckraumes 181 liegt. Die Wand der Schale 180 ist mit Fenstern 182 versehen, die mittels eines Schiebers   183   od. dgl. mehr oder weniger geöffnet bzw. ver- schlossen werden können. Diese Fenster 182 dienen dazu, durch ihre drosselnde Wirkung einen Druckunterschied zwischen dem in dem Vordruckraum 114 herrschenden Hochdruck und dem innerhalb der
Schale 180 in dem Raum 181 herrschenden Zwischendruck hervorzurufen.

   Dieser Druckunterschied wird dazu benutzt, ein Steuerorgan zu betätigen, das den auf die   Schaltermembran   113 wirkenden Steuergasdruck regelt. Zu diesem Zweck ist in der Schale 180 eine Öffnung 184 vorgesehen, die in einen Raum 185 führt, in dem das druckempfindliche Regelglied (Membran, Kolben, Glocke, Schwimmer od. dgl.), z. B. eine Regelscheibe 186, so angeordnet ist, dass auf ihre eine Seite der im   Vordriiekraum 114 herrschende   Vordruck, auf ihre andere Seite der in dem Raum 181 herrschende Zwischendruck wirkt und die Regelscheibe durch die Druckdifferenz zwischen diesen beiden   Drücken   bewegt wird. Dem Hochdruck wirkt eine Regelfeder 187 entgegen.

   Die Regelscheibe 186 ist so angeordnet, dass sie den Einlass eines Kanals 188 beherrscht, der von dem Zwischendruckraum 181 in den   Steuerdruckraum   171 vor (über) der Schaltermembran 113 führt. 



   Der aus dem Zwischendruckraum 181 über den Kanal 188 in den Steuerraum 171 vor (über) der Membran   113   fliessende Steuergassrrom gelangt durch einen Kanal 117 in einen Verteilerraum   HS,   der über eine enge Drossel 119 mit einer Steuergasleitung 120 in ständiger Verbindung steht, die in einem thermostatischen Sicherheitszündbrenner C endet, dessen Funktion die gleiche ist, wie sie zu Fig. 1 beschrieben wurde. Eine zweite, aber weite Drossel 124 verbindet den Verteilerraum mit einem Kanal 125, der einerseits in den Vorraum 174 hinter (unter) der Membran 113 und anderseits in die Ventilkammer 126 eines Steuerreglers D führt. Der Einfachheit halber ist die Steuereinrichtung wieder in der gleichen Weise dargestellt wie in Fig. 1, so dass sich ihre Beschreibung erübrigt. 



   Die Wirkungsweise des in Fig. 2 dargestellten   Gasschalters   ist folgende : Strömt kein Wasser durch die Leitung 134, 135, so bleibt das Steuerventil   137 geschlossen.   Das Steuergas strömt aus dem
Zwischendruckraum 181 über den Kanal 188 in den Steuerraum 171 vor der Membran 113 und gelangt dann über den Kanal 117, den Verteilerraum 118 und die weite Drossel 124 zu dem Kanal 125 und von dort in den Vorraum 174. Das   Rücksehlagsventil-/7   öffnet sich und lässt das Steuergas in den Steuer- raum 115 unmittelbar hinter der Membran 113 eintreten. Nun herrscht zu beiden Seiten der Membran 113 gleicher Druck und daher kann die Kraft der   Schliessfeder   116 den Ventilteller 112 auf seinen Sitz pressen. 



   Durch die enge Drossel 119 fliesst eine sehr geringe Gasmenge dauernd zu dem Zündbrenner C und unterhält dort eine Wachflamme. Wird das Steuerventil 127 durch den Druck des strömenden Wassers geöffnet, so entweicht das Gas aus dem Vorraum 174 sehr rasch über den ungedrosselten Auslass 128 in die Steuergasleitung 120. Dagegen kann das in den Steuerraum 115 eingeschlossene Steuergas nur langsam über die feine Öffnung 179 in dem   Rückschlagsventil     178   in den Vorraum 174 abfliessen.

   Da die Drossel 124 enger ist als der Auslass 128 der Steuerleitung 120 und nur eine beschränkte Steuergasmenge   nachströmen   lässt, so entsteht in dem Vorraum 174 und in dem Steuerraum 115 hinter der Membran 113 ein Druckabfall gegenüber dem Gasdruck in dem Steuerraum 171 auf der Vorderseite der Membran, der das Öffnen des Ventils bewirkt. Das Öffnen vollzieht sich aber nur langsam, weil das   Riiehschlagsventil 178 schliesst   und der Gasübertritt vom Steuerraum 115 nach dem Vorraum   17   nur über die feine Öffnung 179 möglich ist. Das aus der Hauptgasleitung 110 zufliessende Gas strömt, bevor es in die Brennerleitung 111 tritt. durch die Fenster 182 der Trennwand 180. Der   Gasdurchgangsquerschnitt   wird durch die Blende 183 entsprechend dem Gasverbrauch des Hauptbrenners B eingestellt.

   Ist der Gasverbrauch eines Brenners klein, so werden die Fenster   182   in der Wand 180 durch Verschieben der Blende 183 entsprechend verdeckt ; ist der Gasverbrauch des Gerätes, für welches das Gasregelventil bestimmt ist, gross, so werden die Öffnungen 182 mehr freigegeben. Diese Einstellung stimmt aber nur für einen bestimmten Netzdruck des Gases. Um auch bei   veränderlichem Netzdruck   dem Brenner B stets eine genau gleich bleibende Gasmenge zuzuführen, muss der Ventilteller 112 den Gasdurchgang bei höherem Gasnetzdruck verengen und bei kleinerem Netzdruck vergrössern. Diesem Zwecke dient die Regelscheibe 186.

   Zwischen dem Vordruckraum 114 und dem durch die Trennwand 180 abgeschlossenen Raum 181 tritt beim Durchströmen des Gases durch den Schalter ein   Druckgefälle   auf, das die Regelscheibe   186   und damit den Steuergasstrom, der durch die Öffnung 188 fliesst, beeinflusst. Nimmt der   Netzdruck   zu, so wird die Regelscheibe 186 durch das   Druckgefälle   gegen die Öffnung 188 gedrückt. Da das Steuergas durch den Kanal 117 weiter abfliesst, wird der Druck in dem Steuerraum 171 unmittelbar vor der Membran 113 herabgesetzt. Infolgedessen kann jetzt der Ventilteller 112 unter dem Einfluss der Feder 116 eine Schliessbewegung ausführen und der Gasdurchgangsquerschnitt wird verengt.

   Nimmt das   Druckgefälle   zwischen 114 und 181 die Grösse an, die der Kraft der Regelfeder 187 gleichkommt, so wird die Regelscheibe 186 durch die Feder 187 wieder in die Anfangslage gebracht. Die Drosselwirkung hört also auf und der Druck in dem Steuerraum 181 vor der Membran 113 steigt wieder an, so dass das   Gasregelventil H2 entsprechend   weiter öffnet. Der schwankende Netzdruck wird also durch die Regelscheibe 186 selbsttätig auf konstante Durchflussmenge geregeh. 
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 nach oben durch die drehbare Einsrellblende 183 abgedeckt sind. Die Einstellblende M3 entspricht gleichzeitig der Trennwand 180 der Fig. 2, da sie den Vordruckraum 114 vom Zwischendruckraum 181 trennt. Sie ist mit einer Skala 190 versehen, nach der die Einstellung auf die gewünschte Gasmenge erfolgt.

   Das Verstellen der Blende   jazz   erfolgt durch Drehung um die Achse des   Gasschalters,   wobei Eie durch Wandteile 191 geführt wird. Eine Schraube 192 dient zum Festklemmen der Blende   18. 3.   Die Fensteröffnungen 182 sind in der Blende 183 angebracht und so gestaltet, dass bei Einteilung der Skala in gleiche Teile jeder Verdrehung der Blende um einen Teilstrich eine Veränderung der Gasmenge immer um den gleichen Betrag entspricht. Die Regelscheibe 186 des Gasmengenreglers ist in einer Kapsel   19. 3   eingeschlossen, die in die Begrenzungswand 170 eingesehraubt ist. Ein Sieb 194 hält im Gas vorhandene Unreinigkeiten vor dem   Hauptventil112 zurück   ; ausserdem ist vor der Regelscheibe 186 noch ein engmaschiges Sieb 195 angeordnet und mit der   Regelkapsel.

   M3   verbunden, das auch die   feinsten Unreinig-   keiten von der   Regelseheibe   186 fernhält. 



   Die Fig. 5-7 zeigen zur Verstellung der Blende 183 dienende Vorrichtungen, die von aussen betätigt werden können, damit ein Öffnen des Gasschalters zwecks Einstellung auf eine bestimmte Gasmenge unterbleiben kann. Die Blende 183 ist zu diesem Zweck in Fig. 5 mit einem gezahnten Teil 196 versehen, in den ein an einer kleinen Welle   j ! 97 angebrachtes Zahnrad. ? ? eingreift.   Das Zahnrad 198 
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 Blende 183 verstellt werden. 



   Die Einrichtung nach Fig. 6 unterscheidet sich von der nach Fig. 5 nur dadurch, dass die Welle 197 des Ritzels 198 von dem Einstellknopf 199 getrennt ist, der nur als   Schlüssel   eingesteckt wird, wenn eine 
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 bohrung durch einen Stopfen verschliessen kann. Dadurch wird einer unbefugten Verstellung der Blende 183 vorgebeugt. Nach Fig. 7 wird durch Verstellen einer Sehraube 200 eine Platte 201 gegen einen zusätzlichen seitlichen vom Vordruckraum 114 in den   Zwischendruekraum   181 führenden Durchlass 202 bewegt, der dadurch mehr oder weniger freigegeben wird, wodurch sich die durch das Schalterventil strömende Gasmenge und die zwischen den Räumen 114 und 181 herrschende Druckdifferenz und somit auch die Belastung der nach Fig. 2 und 3 in einen Verbindungsweg dieser Räume eingeschalteten Regelscheibe 186 verändert.

   Die Schraube 200 ist durch eine verschliessbare Öffnung 203 von aussen zugänglich. Die in Fig. 3 dargestellte Regelscheibenkapsel 193 besitzt nach den Fig. 8 und 9 einen Boden, der mit einem Gewindezapfen   204   versehen ist, und einen Deckel   205,   in dem das Sieb   195 eingeklemmt   ist. Der Deckel 205 besitzt Öffnungen 206 für den Durchtritt des Gases vom Vordruck raum 114 (Fig. 3), während der Boden 193 Öffnungen 207 für den Eintritt des Gases aus dem Zwischendruckraum 181 hat. In der Kapsel 193, 205 ist die Regelscheibe 186 frei fliegend eingelegt. Die Regelfeder 187 ist in eine ringförmige Aussparung 208 des Zapfens 204 eingesetzt.

   Die Regelscheibe 186 ist mit Warzen 209 versehen, um zu erreichen, dass die Scheibe nicht mit ihrer ganzen Fläche, sondern nur punktweise gegen die Kapselwände anliegt, hiedurch wird ein Ankleben der Scheibe verhindert. Der Kanal 188 bildet 
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 gedrosselt. Damit die unvermeidlichen Fabrikationsungenauigkeiten der Regelorgane ausgeglichen werden können, ist über den Öffnungen 206 im Deckel der Regelkapsel193 ein Schieber 211 (Fig. 9) 
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 geändert werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schalt- oder Regelvorrichtung für das Gashauptventil von Gasgeräten, insbesondere Wassererhitzern, deren Membran durch   Druckänderungen   betätigt wird, die in einem Steuergasstrom durch Steuerregler hervorgerufen werden, die selbst von den zu beherrschenden   Betriebszuständen beeinflusst   werden, dadurch gekennzeichnet, dass der zu den Steuerreglern (C, D) fliessende Steuergasstrom zugleich zur Konstanthaltung des Verbrauchsgasdrucks oder der   Verbrauchsgasmenge   hinter dem Schalterventil (12 bzw. 112) benutzt wird (Fig. 1 und 2).

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zu den Steuerreglern (C, D) fliessende Steuergasstrom durch einen weiteren Steuerregler (F, Fig. 1) beherrscht wird, dessen Arbeitsteil (Membran in an sich bekannter Weise unter dem Einfluss des in der Verbrauchsleitung (Schalterausgang 11) herrschenden Verbrauehsdruekes steht.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Hochdruck entnommene Steuergasstrom zuerst in einen Steuerraum (15) hinter der Membran (13) gelangt, dessen Auslass ( durch ein Steuerventil (52) beherrscht wird, das mit einer Membran ( verbunden ist, die dem Druck EMI4.5 <Desc/Clms Page number 5> 4.
    Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltermembran (13) mit ihrer dem Vordruckraum abgewendeten Seite einen Druckraum (15) abgrenzt, der einerseits (durch Kanal 17) mit dem Vordruckraum (14), anderseits durch eine ventilgesteuerte Öffnung (51) in der Raumwand (50) mit einem Gasraum (53) in Verbindung steht, der selbst an einen mit dem Schalterausgang (11) verbundenen Steuerraum (57) grenzt, der durch die Membran (56) des Steuerreglers (F) abgesperrt wird, deren andere Seite an einen mit der freien Atmosphäre verbundenen Raum (59) grenzt (Fig. l).
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Vordruckraum (14) und dem Steuerraum (15) des Gasschalters (A) ein Verteilerraum (18) für das Steuergas vorgesehen ist, von dem die eigentliche, zu den Steuerreglern (D, F) führende Steuerleitung (24, 25, 26, 20) sowie eine Wachgasleitung (28) zur Unterhaltung einer Wachflamme an einem thermostatischen Sicherheitsbrenner (0) abzweigt, der den Ausgang der Steuerleitung (20) beherrscht (Fig. 1).
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zu den Steuerreglern (0, D) fliessende Steuergasstrom durch einen weiteren Steuerregler gesteuert wird, dessen Arbeitsteil (federbelastete Regelscheibe 186) in an sich bekannter Weise durch eine Druckdifferenz vor und hinter einer Drosselstelle (182) im Strom des zum Schalterventil strömenden Hauptgasstromes beeinflusst wird (Fig. 2).
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die Druckänderungen in dem Steuergasstrom hervorrufenden Organe (Drosselstelle 182, Steuerscheibe 186) innerhalb des Gehäuses (301, 300) des Gasregelventils angeordnet sind (Fig. 2).
    8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelorgan aus einer dünnen Scheibe (186) besteht, die den Einlass (188) des Steuergases drosselt oder öffnet (Fig. 2 und 3).
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Vordruckraum (114) durch eine mit verstellbaren Gasdurchlassöffnungen (182) versehene Trennwand (180) von einem Zwischendruckraum (181) getrennt ist, aus dem der Steuergasstrom entnommen wird (Fig. 2 und 3).
    10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelscheibe (186) in einer Kapsel (193, 205) eingeschlossen ist, in der die Regelscheibe frei fliegend liegt (Fig. 8).
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelscheibe (186) mit Warzen (209) versehen ist, um eine Punktberührung mit der Kapselwand zu erreichen (Fig. 8).
    12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Kapsel (193, 205) ein dem Gasdurchlass vorgelagertes Sieb (195) vereinigt ist (Fig. 8).
    13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelscheibe (186) an einem Einsatz (170, 173) angeordnet ist, der die Regelmembran (113) einschliesst (Fig. 2 und 3).
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelkapsel (193, 20') in die den Zwischendruckraum (181) von dem Steuerraum (171) vor der Schaltermembran (113) EMI5.1 einem Zahnkranz (196) versehen ist, in den ein Zahnrad (198) eingreift, das durch eine nach aussen führende mittels eines Griffs (199) zu betätigende Welle (197) betätigt wird (Fig. 5).
    18. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in der den Vordruckraum vom Zwischendruckraum (181) trennenden Seitenwand (180) ein diese Räume verbindender zusätzlicher Durchlass (202) für das Gas vorgesehen ist, dem ein die hindurchströmende Zusatzgasmenge regelndes, verstellbares Organ (Scheibe 201) vorgelagert ist (Fig. 7).
    19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (201) mittels einer von aussen über eine seitliche im Ventilgehäuse angeordnete Öffnung (203) zugänglichen Stellschraube (200) verstellbar ist (Fig. 7).
    20. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5, 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuergasstrom aus dem durch die Regelscheibe (186) beherrschten Durchlass (188) in einen unmittelbar an die Schaltermembran (113) grenzenden Steuerraum (171) gelangt, der durch eine gedrosselte Steuerleitung (117, 118, 124, 125) mit dem Raum (174, 115) auf der Rückseite der Membran (113) verbunden ist, wobei der Auslass (125, 126, 128) der Steuerleitung durch Steuerregler (D) beherrscht wird, die von den Betriebszuständen des Gasgerätes (Temperatur, Druck, Wasserströmung od. dgl. ) beeinflusst werden (Fig. 2 und 3).
    21. Gasschalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der die Regelscheibe (186) vom Vordruckraum (. H trennende Deckel der Regelkapsel (193, 205) mit Öffnungen (206) versehen ist, deren Weite durch einen Schieber (211) einstellbar ist (Fig. 8 und 9).
AT142312D 1932-08-01 1933-07-08 Schalt- bzw. Regelvorrichtung für das Gashauptventil von Gasgeräten, insbesondere von Wassererhitzern. AT142312B (de)

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DE142312X 1932-08-01

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AT142312D AT142312B (de) 1932-08-01 1933-07-08 Schalt- bzw. Regelvorrichtung für das Gashauptventil von Gasgeräten, insbesondere von Wassererhitzern.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2977966A (en) * 1956-10-17 1961-04-04 Baso Inc Fluid pressure operated control devices

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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