DE908922C - Selbsttaetige Waage - Google Patents

Selbsttaetige Waage

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Publication number
DE908922C
DE908922C DEM4663D DEM0004663D DE908922C DE 908922 C DE908922 C DE 908922C DE M4663 D DEM4663 D DE M4663D DE M0004663 D DEM0004663 D DE M0004663D DE 908922 C DE908922 C DE 908922C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scales
brought
shaft
conveyor
coupling
Prior art date
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Expired
Application number
DEM4663D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Mahlkuch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GREIF WERKE ERNST MAHLKUCH
Original Assignee
GREIF WERKE ERNST MAHLKUCH
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Filing date
Publication date
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Priority to DEM4663D priority Critical patent/DE908922C/de
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Waage für schwerfließende Stoffe mit einer am Einlauf angeordneten Fördereinrichtung, bei welcher die Förderwelle mit einer lose auf ihr sitzenden Antriebsscbeibe von bewegbaren Teilen der Waage aus kuppelbar und von dieser entkuppelbar ist, und zwar über ein Glied, das auf einem mit der Förderwelle starr verbundenen Arm schwenkbar ist und durch eine Feder in seine Eingriffstellung mit einem
ίο Nocken der Antriebsscheibe gedrängt wird, jedoch durch ein von der Waage beim Einspielen in die Gleichgewichtslage bewegtes, ortsfest gelagertes Hemmglied aus seiner Kupplungsstellung mit dem Nocken der Antriebsscheibe ausschwenkbar ist.
Die Erfindung bezweckt, bei Waagen dieser Art bei Anordnung einer zweiten, ebenfalls durch Hemmung ausrückbaren Kupplung für die Steuerung weiterer Vorgänge nach Erreichen des Füllgewichtes diese zwangsläufig beim Ausrücken der ersten Kupplung durch diese einzurücken und an beliebiger Stelle wieder auszurücken.
Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß bei Anordnung einer zweiten, ebenfalls durch Hemmung ausrückbaren Kupplung zum Steuern von nach Erreichen des Füllgewichtes einzuleitenden Vorgängen, z. B. Entleeren des Wiegegefäßes, Einrücken einer Packvorrichtung od. dgl., deren von der Waage gesteuertes Hemmglied zwangsläufig beim Bewegen in Sperrstellung des von der Waage gesteuerten Hemmgliedes der die Fördervorrichtung steuernden Kupplung außer Sperrstellung gebracht wird und die hierdurch be-
wirkte Kupplung außer durch dieses Hemmglied durch weitere, von Hand einstellbare Hemmglieder an beliebiger Stelle unterbrochen werden kann.
Die Kupplung ist in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι 'einen seitlichen Schnitt, Abb. 2 einen. Querschnitt,
Abb. 3 'eine Draufsicht,
Abb. 4 eine Sperrvorrichtung.
ίο ι ist das Kupplungsgehäuse, 2 eine dauernd angetriebene Welle, 3 eine Schnecke, die die Bewegung auf das Schneckenrad 4 überträgt, das lose auf der Welle 5 gelagert ist. Die Welle 5 dient zum Antrieb der Fördervorrichtung. Sie wird, wie Abb. 1 zeigt, dadurch mitgenommen, daß der Hakenhebel 6, dessen Drehpunkt 7 mit der Welle 5 durch den Teil 8 in fester Verbindung steht, in das Sperrad 9 einhakt, das wiederum mit dem Schneckenrad 4 in fester Verbindung steht.
Die Umdrehung der Welle 5 dauert an und wird unterbrochen durch irgendeine Bewegung der Waagenteile. Die Unterbrechung erfolgt in der Weise, daß der Hebel 10 von der strichpunktiert gezeichneten in die mit vollen Linien gezeichnete as Stellung gedrückt wird. Der Hebel 10 befindet sich auf der Welle 11, ebenso der Stützhebel 12, der die Rolle 13 in der strichpunktierten Stellung· halten kann. Die Rolle 13 ist an dem Sperrhebel 14 befestigt, der als Bügel ausgebildet ist und um die Punkte 15 schwingt. Die an dem Sperrhaken 14 befestigte Sperre 16 fällt beim Niederfallen des Hebels 14 in das auf der Welle 5 lose gelagerte, Sperrad 17 ein und hält dadurch mit dem fest mit dem Sperrad 17 verbundenen Teil 18, der in der Abb. ι die gleichen Außenlinien zeigt wie der Teil 8, und mit dem Stift 19, der an dem Teil 18 sitzt, den gefederten Teil des Hakenhebels 6 fest. Wie aus der Abb. 1 zu ersehen ist, wird in der gezeichneten Stellung beim Weiterdrehen des Schneckenrades 4 der Hakenhebel 6 sich selbsttätig von dem Sperrrad 9 lösen und damit die Welle 5 zum Stillstand gebracht.
Soll nun beispielsweise die angeschlossene Waage sich selbsttätig entleeren oder sollen andere Funkriemen ausgeführt werden, so wird in dem Getriebekasten ι eine gleiche Sperrkupplung eingebaut. Diese arbeitet wie folgt: 21 ist die Welle, welche die verschiedenen. Arbeiten auszuführen hat. In dem gezeichneten Zustand (Abb. 1) ist sie in Umdrehung So befindlich dargestellt. Das Zahnrad 22, das lose auf der Welle 21 gelagert ist, greift in den verzahnten Teil 23 des sich dauernd drehenden Schneckenrades 4 ein. Die Welle 21 wird dadurch mitgenommen, daß der gefederte Hakenhebel 24 mit einem Ansatz in der Innenverzahnung 2 5 des Zahnrades 22 eingreift und durch den Zapfen 26 und den Teil 27 fest mit der Welle 21 verbunden ist. Sobald der Sperrhebel 24, der in diesem Fall eine Linksdrehung· macht (Abb. 1), sich an der Sperre 28 des Hebels 29 legt, steht die Welle 21 still. Sie hat also nach der Auslösung genau eine Umdrehung gemacht. Die Lösung· des Sperrhebels 29 erfolgt durch den Teil 3 ο des Fallbügels 14 (s. strichpunktierte und ausgezeichnete Stellung in Abb. 1).
Soll nach Beendigung einer Wägung die Welle 21 sich nicht in Betrieb setzen, etwa um die Wägung zu kontrollieren, ist eine zweite Sperre 31 (Abb. 3) eingebaut, 'die mit der Welle 32 fest verbunden ist. Außerhalb des Getriebekastens 1 ist die Welle 32 mit der Federraste 33 (Abb. 4) verbunden. Durch seitliches Verstellen der Raste 33 von Hand wird die Sperre entweder in oder außer Sperrstellung· gebracht. Es besteht die Möglichkeit, mehrere solcher Sperren einzubauen, um vielleicht bei einer viertel oder halben Umdrehung den Arbeitsgang der angeschlossenen Waage zu unterbrechen. Bei, einem selbsttätigen Betrieb wird von der Welle 21 die Waage auch wieder selbsttätig in Betrieb gesetzt, und zwar in folgender Weise: Bei der Umdrehung der Arbeitswelle 21 trifft der Stift 34, der an der Welle 21 fest gelagert ist, den Hebel 3 5 (Abb. 1 und 3), dear mit dem Bügelhebel 14 fest verbunden ist, drückt ihn in die strichpunktierte Stellung 3 ζ", so daß die Rolle 13 und der Stifthebel 12 die strichpunktierte Stellung einnehmen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Selbsttätige Waage für schwerfließende Stoffe mit einer am Einlauf angeordneten Fördervorrichtung, bei welcher die Förderwelle mit go einer lose auf ihr sitzenden Antriebsscheibe von bewegbaren. Teilen der Waage aus kuppelbar und von dieser entkuppelbar ist, und zwar über ein Glied, das auf einem mit der Förderwelle starr verbundenen Arm schwenkbar ist und durch eine Feder in seine Eingriffs stellung mit einem Nocken der Antriebsscheibe gedrängt wird, jedoch durch ein von der Waage beim Einspielen in die Gleichgewichtslage bewegtes, artsfest gelagertes Hemmglied aus seiner Kupplungsstellung mit dem Nocken der Antriebsscheibe ausschwenkbar ist3 dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung· einer zweiten, ebenfalls durch Hemmung ausrückbaren Kupplung (21 bis 27) zum Steuern von nach Erreichen des Füllgewichtes einzuleitenden Vorgängen, z. B. Entleeren des Wiegegefäßes, Einrücken einer Packvorrichtung od. dgl., deren von der Waage gesteuertes Hemmglied (28, 29) zwangsläufig beim Bewegen in Sp err stellung des von der Waage gesteuerten Hemmgliedes (14, 16) der die Fördervorrichtung steuernden Kupplung außer Sperrstellung gebracht wird und die hierdurch bewirkte Kupplung außer durch dieses Hemmglied (28, 29) durch weitere von Hand einstellbare Hemmglieder (z.B. 31) an beliebiger Stelle unterbrochen werden kann.
    Angezogene Dtruckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 424 563, 520 022.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © S904 4.54
DEM4663D 1939-07-09 1939-07-09 Selbsttaetige Waage Expired DE908922C (de)

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DEM4663D DE908922C (de) 1939-07-09 1939-07-09 Selbsttaetige Waage

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DEM4663D DE908922C (de) 1939-07-09 1939-07-09 Selbsttaetige Waage

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DE908922C true DE908922C (de) 1954-04-12

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DEM4663D Expired DE908922C (de) 1939-07-09 1939-07-09 Selbsttaetige Waage

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE424563C (de) * 1924-12-18 1926-01-26 Walter Arndt Dipl Ing Von der selbsttaetigen Messvorrichtung aus bedienbare Netzvorrichtung
DE520022C (de) * 1928-12-04 1931-03-06 Peter Steimel Kupplungsvorrichtung zum Ein- und Ausschalten der Materialzufuehrungsvorrichtung an selbsttaetigen Waagen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE424563C (de) * 1924-12-18 1926-01-26 Walter Arndt Dipl Ing Von der selbsttaetigen Messvorrichtung aus bedienbare Netzvorrichtung
DE520022C (de) * 1928-12-04 1931-03-06 Peter Steimel Kupplungsvorrichtung zum Ein- und Ausschalten der Materialzufuehrungsvorrichtung an selbsttaetigen Waagen

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