DE906282C - Doppelschnittschere - Google Patents
DoppelschnittschereInfo
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- DE906282C DE906282C DESCH7807A DESC007807A DE906282C DE 906282 C DE906282 C DE 906282C DE SCH7807 A DESCH7807 A DE SCH7807A DE SC007807 A DESC007807 A DE SC007807A DE 906282 C DE906282 C DE 906282C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D29/00—Hand-held metal-shearing or metal-cutting devices
- B23D29/02—Hand-operated metal-shearing devices
- B23D29/026—Hand-operated metal-shearing devices for cutting sheets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Scissors And Nippers (AREA)
Description
- Doppelschnittschere Die Erfindung betrifft eine Doppelschnittschere, vorzugsweise eine Doppelschnitthandschere zum Abtrennen maßhaltiger Streifen von Metallfolien oder -plättchen, insbesondere solcher aus Edelmetallen, die es ermöglicht, die Folien oder Plättchen in genau maßhaltige Einzelstücke bis zu einem bestimmten Ausmaß in einfacher und schneller Weise zu zerschneiden, wobei für die Abtrennung eines Streifens bestimmter Länge und Breite jeweils nur ein Schnitt erforderlich ist.
- Bekanntlich kommt es, beispielsweise in der zahnärztlichen Praxis bei der Herstellung von Zahnersatz aus Edelmetallen (Gold, Silber, Platin), sehr häufig vor, die in Form von Folien oder dünnen Plättchen vorliegenden Edelmetalle für ihre weitere Verarbeitung in Streifen bestimmter Abmessungen zu zerlegen oder solche von den Folien oder Plättchen abzutrennen. Dieses Abtrennen der Streifen von den Folien oder Plättchen erfolgte bisher durch Zerschneiden mittels einer normalen Schere, und es waren hierzu zwei Schnitte erforderlich, um eine bestimmte Länge und Breite des Streifens zu erhalten. Zu @diesem Zw.eük mußte vorher das Streifenausmaß auf die Folie oder das Plättchen aufgetragen werden, um alsdann den Streifen nach der aufgebrachten Kontur vom Stück zu trennen. Ein derartiges Aufzeichnen mit nachfolgendem Abschneiden in zwei Schnitten ist aber äußerst umständlich, zeitraubend und vor allem auch ungenau, insbesondere dann, wenn eine Mehrzahl von Streifen genau gleicher Abmessung von der Folie oder dem Plättchen abgetrennt werden muß. Ungleichmäßige Streifen bedingen aber in diesem Fall einen unnötigen Mehraufwand des teuren Werkstoffes, und sie wirken sich auch für die weitere Verarbeitung meist ungünstig aus. Man hat bereits Handscheren zum Abschneiden von Dynamobürsten, Metallstreifen, Drähten od. dgl. vorgeschlageen, bei denen in dem Kopf dcs feststehenden Scherenschenkels ein Messer festliegt und ein zweites Messer zwischen Führungsleisten gleitet, wobei das letztere auf der einen Seite durch den beweglichen Scherenschenkel direkt und auf der anderen Seite mittels eines durch einen am Drehzapfen des Schenkels befestigten Arm betätigten, um einen Zapfen am feststehenden Scherenschenkel drehbaren Hebel bewegt wird, und zwar zu dem Zweck, um durch den beiderseitigen Angriff ein Klemmen des beweglichen Messers in denFührungsleisten zu verhindern. Hier handelt es sich um für den erwähnten Zweck an sich bekannte Handscheren, die mit einer Sondereinrichtung versehen sind, um beim Schneiden ein Klemmen der beiden Schenkel zueinander zu vermeiden und damit ein ungehemmtes Arbeiten mit der- Schere zu gewährleisten. Mittels einer derartigen Schere können nur Streifen mit in einer Richtung festgelegtem Ausmaß geschnitten werden, wobei dieses Ausmaß in Ermangelung von Skalen an der Schere vorher auf der Metallplatte, von der der Streifen abgeschnitten werden soll, kenntlich gemacht werden muß.
- Demgegenüber handelt es sich bei der Schere nach der Erfindung um eine Doppelschnittschere, mittels der ein Streifen doppelseitig rechtwinklig zueinander, also in einem beidseitig festgelegten Ausmaß in einem Schnitt von einer Folie oder einem Plättchen getrennt werden kann, wobei die Festlegung des Ausmaßes des zu schneidenden Streifens auf einer Konsole der Schere erfolgt, die zu diesem Zweck mit Skalen versehen ist und deren Messer nach erfolgter Einstellung des Ausmaßes diesem durch Verstellen angepaßt werden.
- Dabei ist auch noch Vorkehrung getroffen, durch die auch ein gewichtsmäßiges Abtrennen des Streifens ermöglicht ist.
- In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Doppelschnittschere in einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht, und zwar zeigen die Fig. i und 2 dieselbe in Seitenansicht bzw. in Draufsicht, während die Fig.3 bis 7 Einzelteile derselben in verschiedener Ansicht wiedergeben.
- Die Schere besteht in an sich bekannter Weise aus den beiden um den Drehpunkt i beweglichen Schenkeln 2 und 3, von denen der Schenkel 2 die Schneiden q. trägt, die von einem einseitig auskragenden Träger 5 des Schenkels :2 auswechselbar getragen werden, um sie den gewünschten Streifenabmessungen anpassen zu können. Der andere Schenkel 3 dient zur Aufnahme der zu zerschneidenden Folien oder Plättchen. Er besitzt zu diesem Zweck eine kleine Plattform 6, auf der das zu zerschneidende Werkstück aufliegt. Weiterhin trägt der Schenkel 3 im Bereich der Plattform 6 zwei Einstellvorrichtungen, von denen die eine zur Einstellung der Streifenbreite und die andere zur Einstellung der Streifenlänge dient. Dabei erfolgt die Einstellung an Hand zweier den Einstellvorrichtungen zugeordneter Skalen 7, die ein genaues Einstellen der Streifenabmessungen ermöglichen. Die eine' der Einstellvorrichtungen besteht aus einer Platte 8, die die Aufgabe hat, die Breite des Streifens zu bestimmen und den Streifen während des Schneidvorganges festzuhalten. Sie ist mittels einer Rändelschraube 9 auf der Plattform 6 in Querrichtung zur Scherenschenkelbewegung verschiebbar gelagert. Die andere Einstellvorrichtung, die zur Festlegung der Streifenlänge dient und durch die das Werkstück während des Schne@idvorganges ebenfalls festgehalten wird, besteht aus einem Formarm io, der von einer Spindel ii verschiebbar getragen wird.
- Soll von einer Folie oder einem Plättchen ein Streifen einer bestimmten Länge und Breite abgetrennt werden, so wird zunächst an Hand der Skalen 7 die gewünschte Streifenabmessung mittels der beiden Einstellvorrichtungen eingestellt und hiernach die Folie oder das Plättchen auf die Plattform 6 aufgelegt, und zwar so, daß die Folie oder das Plättchen gegen die beiden Anschläge der Einstellvorrichtungen anliegt. Hierauf werden die Schneidmesser entsprechend den vorgenommenen Einstellungen diesen angepaßt, so daß nunmehr die Schnittbewegung der beiden Schenkel 2 und 3 zueinander erfolgen kann. Bei der Schnittbewegung der Schenkel nimmt dann die Schere gleichzeitig den Längen- und Breitenschnitt vor, so daß der eingestellte Streifen nach nur einer Schnittbewegung fertig anfällt.
- Mittels der erfindungsgemäßen Doppelschnittschere ist es auch möglich, die Streifen gewichtsmäßig genau abzuschneiden, wenn man auswechselbar eine weitere Skala aufbringt, deren Einteilung dem spezifischen Gewicht des jeweils zu zerlegenden Metalls bei einer bestimmten Stärke der Folie oder des Plättchens entspricht und auf der dann die Gewichtsmenge eingestellt wird. Auf diese Weise lassen sich auch Streifen eines bestimmten Gewichts von einer Metallfolie oder einem Metallplättchen abtrennen, und die bislang hierzu notwendige umständliche und viel Zeit in Anspruch nehmende Gewichtsbestimmung auf einer Präzisionswaage kommt in Fortfall.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Doppelschnittschere, vorzugsweise Doppelschnitthandschere zum Abtrennen maßhaltiger Streifen von Metallfolien oder -plättchen, insbesondere von solchen aus Edelmetallen, dadurch gekennzeichnet, daß den von dem einen Scherenschenkel (2) getragenen Schneidmessern (.:E) eine von dem anderen Scherenschenkel (3) getragene Plattform (6) für die Aufnahme der Metallfolien oder -plättchen zugeordnet ist und letztere in Verbindung mit zwei Einstellvorrichtungen steht, mittels deren auf ihr die Länge sowie die Breite des von den Folien oder Plättchen abzutrennenden Streifens einstellbar ist.
- 2. Schere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidmesser (4) auf dem sie tragenden Halter (5) des Scherenschenkels (2) auswechselbar und einstellbar angebracht sind.
- 3. Schere nach Anspruch i und a, gekennzeichnet durch den Einstellvorrichtungen zugeordnete Skalen (7).
- 4. Schere nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieEinstellvorrichtung für die Einstellung der Streifenbreite aus einer Platte (8) besteht, die mittels einer Rändelschraube (9) auf der Plattform (6) verschiebbar gelagert ist.
- 5. Schere nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung für die Streifenlänge aus einem Formarm (io) besteht, der durch eine Spindel (ii) verschiebbar ist.
- 6. Schere nach einem der Ansprüche i bis 5, gekennzeichnet durch eine auswechselbare Skala für die Gewichtsbestimmung des abzutrennenden Streifens.
- 7. Schere nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß alle zur Abtrennung der Streifen und deren Gewichtsbestimmung dienenden Teile auf den sie tragenden Scherenschenkel einseitig auskragend angeordnet sind. Angezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 98 o94.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH7807A DE906282C (de) | 1951-10-24 | 1951-10-24 | Doppelschnittschere |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH7807A DE906282C (de) | 1951-10-24 | 1951-10-24 | Doppelschnittschere |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE906282C true DE906282C (de) | 1954-03-11 |
Family
ID=7425537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH7807A Expired DE906282C (de) | 1951-10-24 | 1951-10-24 | Doppelschnittschere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE906282C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1126067B (de) * | 1958-08-21 | 1962-03-22 | Th Wieland Scheide Und Legiera | Geraet zum Schneiden von Blechstreifen fuer zahntechnische Kronenringe |
| DE29508266U1 (de) * | 1995-05-22 | 1995-07-20 | Kuemmel, Manfred, 47906 Kempen | Blechschere |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE98094C (de) * |
-
1951
- 1951-10-24 DE DESCH7807A patent/DE906282C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE98094C (de) * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1126067B (de) * | 1958-08-21 | 1962-03-22 | Th Wieland Scheide Und Legiera | Geraet zum Schneiden von Blechstreifen fuer zahntechnische Kronenringe |
| DE29508266U1 (de) * | 1995-05-22 | 1995-07-20 | Kuemmel, Manfred, 47906 Kempen | Blechschere |
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