-
Vorrichtung zum Formen und Bügeln bei der Herstellung von Kragen,
Manschetten oder ähnlichen, aus mehreren Stofflagen zusammengesetzten Bekleidungsteilen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, zuni Formeau und Bügeln beii der Herstellung
von. Kragen, Manschetten odler ähnlichen, aufs mehreren Stofflagen zusammengesetzten
Bekleidungsteilen, die zunächst längs. drekr Kanten: vernäht, danni gewendet und
anschließend heiß gepreßt werden, worauf die vierte offene Seite vernäht und gegebenenfalls
unimittelbar anschließend das Beklüidunigs@s-tück fertiggestellt wird.
-
Üblicherweiise bestehen diie Bekleidungsteile aurs zwei Außenlagen
und, einer Einlage. Beim Vernähen der drei! Kanteln wurde die Einlager außen: auf
die Außenlagen gelegt., wobei! die letzteren mit ihren späteren Außenseiten nach
innern flach übareinandie:rglelegt wurden. Die drei Lagen bilden, in dieser Anordnung
einte Einheit und weirden duirch
| eine Rand isteppn iahet zuisammanigenäht, welche seich |
| längs einer Längskante und diene einanider gegen- |
| überliegeniden Querkaniben der Einheit emsitireckt. |
| Die einander gegenüberliegenden Ecken: oder |
| Spritzen des Kragens od. dgl. werden zwischen der |
| Längsnaht und je einer der Quernähte ausgebildet. |
| Die vorerst so geformte Einheilt wird dann mit dürr |
| rechten Seite nach außen. gewendet, so daß neun: die: |
| Einlage zwischen! den Außenlagen. liegt: und, diese |
| der äußeren; Ansicht jene Flächen bieten., -die die |
| Außenseiten des Kragens, der ManschetIte od- dgl. |
| darstellen. sollen. |
| Die Vorrichtung nach der Erfindung ise dazu be- |
| stimmt, die mebrlagige Einheit, wie siie hier be- |
| schrieben wurde, in die Endform zu beringen und |
| das Weniden und Formen derselben, zu erleichtern. |
| Insbesiondiere bezweckt diel Erfindung, eine Vor- |
| richtung zu sichaffen, durch welche das Bügeiln. der- |
| artiger Einheiitein in: der Endform mit größsrer |
| Geschwindigkeit diu.rcbgefüh.rt werden. kann, wobei |
| die Vorrichtung dafür sorgt, daß die herpstellten |
| Gegenstände sich :sämtEch in gleichmäßigem Zu- |
| stand. befinden und scharf begrenzte Kanten. zeigen:, |
| während schtießl:ich das. Formen und Bügeln d-cs |
| Teiles derart durchgeführt wird:, daß dico Ent= |
| stehung von Fakten. im ganzen, Werkstück mit |
| Sicherheit auisgeschlossen ist. |
| Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eis, |
| eine Wende- und Foirmvo@rrichtung für Kragen, |
| Manschetten u. dgl. vorzuschlagen, bei der die für |
| das vor der .Formgebung vorbereitend durchzufüh- |
| rende Wenden des Werkstückes benutzten Mittel |
| fü:r den wirksamsten und geeignetsten Betrieb, ein- |
| siteillba;r sind, wähnend die in das gewendete, Weirk- |
| stück vor dem Bügelv organg ieiinzusieitzenden. Fo,rrn- |
| hlättf-jr schnall aus,-,vechselbar sind, soi daß die Größe |
| und Form der Formblätter geändert werden kann:, |
| um sich verschiedenen Größen und, Formen von |
| Werkstücken anzupassen, die geformt und gebügelt |
| werde@n.soIien. Auch sind Mittel vorgesehen, welche |
| eine gleichmäßige Verteiilung deis Farmdruckes über |
| die ganze Fläche Beis Werkstückes sichern, und, zwar |
| bes.onderist längs die"r genähten, Kantre des. Werk- |
| stückes, um ein gleichmäßig geglättetes und säuber- |
| lich gebügeltes Erzeugnis mit scharf begrenzten |
| und gleichmäßig giefo,rmmen i Kaninen; zu erzielen. |
| Ein anderer Gegenstand der Erfindiunig besteht |
| darin:, bei einer' Voir'richtung der in, Frage ko@mm.e.n: |
| den Art einen Haupttisch vorzusehen, der mit |
| thermosta,tisch gesteuerten elekrischen, Heizelemen- |
| ten ausiges,taitt:t und geeignet ist, während dies Be- |
| triebes auswe.chs,elba.re Wärmeüberitragungsplattein |
| und Schuhe zu tragen, zwischen denen leine mehr- |
| lagige Einheit der erwähnten Ariti unter- Hitze und |
| Druck gebügelt werden kann. |
| Noch ein w-ichitige,r Gegenstand. der Erfi.ndlÜng be- |
| steht in wirksamen Mitteln zum sicheren Halten |
| dies Kragens- od. dgl. in der- Bügelstellung, besonders |
| unter dem Biige,lschuh, während' u ,d: nach. der Ent- |
| fernung der Formblätter aus leim Werkstück, |
| die brisih,cr die Arbeitsstellung siicheirten. Diese |
| Mittel werdien wiirksa.m, wenn: der Druck auf dien, |
| Bügelschuh ausreichend, gemindert isit, um das Zu- |
| rückziehen des Formbl:att!es zu gestauten, und |
| sorgeni gleich.zeitiig dafür, da,ß ein, Verrutschen des |
| Werksitückes auis sie:in!eir richtigen B.ügelst@ldung |
| verhindert: wird. |
| Andere Gegenstände und: Voiritside der Erfindung |
| werden im folgenden: dcuitliicher in Erscheinung |
| treten. Es sei beont, daß die. Erfindung in der |
| Komb,inatio,n" deren Aufbaut, deir Unterbringung und |
| der gegenseitigen Anordnung der Einzelteile bc- |
| s:teiht, wie in, dien Ansp,rücli,m: gekennzeichnet. |
| In die;, Zeichnung ein, die! gewisse voirteilhafte |
| Ausfübrunigsfoirmen, der Erfindung beispielsweise |
| erkennen lassen, z.eiigt |
| Fig. i -eine, Voirderan;sicht, einem Krageiawende- |
| und -formmaisch.ine, die gemäß der Erfindung auf- |
| gebaut isst, |
| Fi.g. 2 einem senkrechten; Schnitt nach der Linie |
| 2-2 der Fig. i, |
| Fig. 2A eine Seitenansicht desi Trägerwagens für |
| die FormbUtter, |
| Fig. 2 B einen Schnitt nach der Linie 2 B-2 B in |
| Fig. 2A, |
| Fig. 3 eine Draufsicht: auf die Kragenbügel- |
| ei.nheirt, welche von, ihrem Aufla.geitiisch abgenom- |
| men ist, |
| Fig. q. einen Schnitt nach der Linie 4-.4 die;r |
| Fig. 3, welche den Kragen in: seiner Bügelstellung |
| mittels der Fo,rmbdätteir zeugt, |
| Fig. 5 eine der Fig. d. ähnliche Ansicht" jedoch |
| mit aus dem Kragen während des Bügeilvoirganiges |
| herausgezogenem Foirrnbrlattt, |
| Fig. 6 eine Sti:rnansichit, aus der- Richtung der |
| Pfeile 6-6 in F,ig. 3, |
| Fig. 7 eine- |
| von. obern auf die Vo@r- |
| richtung, bei welcher die oberen Bügelschuhe, ent- |
| fernit sind, |
| Fig. 8 einem, Schriet durch einem Einzelteil nach |
| <ier Linie 8-8 d:e;r. Fig. 7, |
| Fig. 9 eine Draufschti auf eine abgeä.ider'te Au.s- |
| führungsform dies. I@,ragenbügle@rs, währeind: er von |
| seinem Auflagetisch abgemormmqn ist, |
| Fig.io eine St:irnaaiis,i,chit! der Einheilt nach Fig. 9. |
| gesehen; in Richtung der Pfeile io-io der Fig. 9, |
| Fig. i i einen, Schnitt nach. der Linie i i-i i der |
| Fig. 9. mit dem durch das Foirmbdatt getrageinen |
| Kragen in B.üge,lisiteldung, |
| Fig. 12 einen. Schnitt ähnlich der Fig. i i, jeidöch |
| ist hier dass Formblatt während' deis Büge,l.vo,rgangeis |
| aus dem Kragen herausgezogen. |
| Fig. 13 und 14. Schnittans.ichiten einer Einzelheit |
| welche die Sperrung für das Festhalten dies Kragens |
| in der Bügelstelilung während des Zurückziehens |
| des den Kragen rin Stellung ha,lten:den, Foirmblattites |
| erkennen läßt, |
| Fig. 15 eine perspektivische Ansicht eineu eitwas |
| abigeänd!erten Auisfüh,run:gsform dier Vorrichtung, |
| bei welcher der Verfahrensischritt zu eirkennen i;s , |
| durch dien; dien Kragen in, die, Bü.gelisrterll@uarg gebracht |
| wird, |
| Fig. 16 einen Schnitt nach der Linie, 16-16 in |
| Fig. 15, |
| Fi,g. 17 einten Schnitt nach der Liniier 17-17 in |
| Fig. 15 und |
| Fig. 18 einen, Schnitt ähnlich diem gemäß Fig. 17, |
| wobei jedoch das, dein Kragen in: Stellung haltend-2 |
| Farmblatt, während der letztere gebügelt wird:, bier- |
| ausgezogen ist. |
| Aus den Zeichnungen. und zunächst besonders aus |
| Fig. i und 2 erkennt man, daß bei der erfindun-s- |
| , Cne |
| ,-,-rnäßen Vorrichtung die verschiedenen wirksamen |
| Meichanismen von einem auf dem |
| sittehen- |
| den Tisch getragen. werden: und auf ihm beifestigt |
| sind. Dieser Tisch hat einen vorn nach unten ge- |
| neigten Oberteil io> der auf mehreren senkrechitfm |
| Beiinen i i .in: geeigneter Weise |
| itst. Dieser |
| Oberteil io des Tischeisi isst mit eiinem Paair nicht |
| dargesiteillter, geeignet gelagerter eilektriechier Heiz- |
| einheiten ausgestattet, welche auf rdem Tischoberteil |
| in jenen Regionen angeoirdnet sind, die in gwx |
strichelten Linden a.ussi Fig. 7 erkennbar sind und. die Bezugszeichen,
12, 13 und 14 tragen. Jede dieser Einheiten wird einzeln durch unabhängig vonein,
andeer gesteuerte thermosta@tdsche Einheiten 15, 15 und 16 überwacht. Insofern,
als die Erfindung in erster Linie nicht die Form und Konstruktion dieser Heizeinheiten
und ihrer Kont.rollvorrichtunigen betrifft:, erscheint eine einzelne B,eiscb ,roibung
derselben nicht notwendig. Es sei lediglich gesagt, daß diese: Heizeiinheiten dazu
beistimmt sind, Wärme vorher bestimmter Höchsttemperatur, an zweckdienlich liegenden
Stellen des Tisches zuzufüh:rein.
-
Auf dem Tischoberteil io ist, über den verschiedenen Heizeinrichtungen
liegend, eines Grundplatte 17 aus Metall befestigt, diie im wesentlichen.
Trape@zform zeigt und. einen verhältnismäßig weiten Au:sschnitit, an, ihreir Grund,-
und Voirderkantei beisitzt. So kann dIose Platte 17 als im wesentlichen U-förmig
bezeichnest werden. Sie hat ein, Paar verhältnismäßig auseinanderstrebender Teile;
17a, diie sich auf der Platte nach vorn erstrecken, d. h. nach vorn auf dem Tischoberteil
io. Auf der Platte 17 ist gerade über der Zonei der Heizeinheit 14 ein dreieckiger
Klotz 18 befestigt, dessen einander gegenüberliegende Kanten mit der Platte 17 scharf
bestimmte Schultern i9 (Feg. 7) bilden. Gleichfalls sind auf jeder Seite des Klotzes
18 auf der Platte 17 ein Paar länglicher Glieder 2o und 21 beifeisroigt,
die sich der Länge nach über je! einen, der au:seinanderstrebenden Teeile
Ua der Platte 17 erstrecken, um zusammen mit dieser eine scharf begrenzte Schulstar
22 zu bilden. Diese Schulter 22 ist in ihrer Längsausdehnung etwas gebogen,, und.
zwar nach einer Lindes, dies mit: der benachbart liegenden Schulter i9 einen, spitzen[
Winkel bildest. Die Höhe, des mittleren Klotzes i8 isst gleich leer der Glieder
2o, 21, so da,ß folglich. an jeder Seite: dein mittleren Klotzes 18 ein Paar Vertiefungen.
23 gebildet werden, die im wesentlichen dreieckige Form und gleichmäßige Tiefe haben.
Jede dieser Vertiefungen ist nur an zwei ihrer Seiten durch die Schultern i9 und
22 begrenzt, so daß an der vorderen. Kante der Platte 17 eine verhältnismäßig wehe
Einla,ßöffnung vorhanden. isst..
-
Es sei bemerkt, da,ß die Glieder 20, 21 an einer Seite der Platte
17 durch. die Region der Heizeinheit 12 hindurchgehen, während die entsprechenden
Glieder an der entgegengesetzten Seite der Platte 17 durch diie Region der Heizeinheit
13 laufen und folglich. die dreieckigen Vertiefungen oder Taschen 23 über ihre ganze
Fläche beheizt werden können.
-
Der Plante 17 ist ein Paar Bügolschuh0 24 überlagert. Diese: Schuhei
,sind entsprechend, zugeischnirtten, :so daß sie genau in die Vertiefungen oder
Taschen 23 hineinpassen und die ganze Fläche derselben überdecken, um einen Formdruck
auf das Material ausüben zu können, das in die Vertiefungen 23 unter den Schuhen
24 eingelegt wurde. Wie aus den. Fig. i bis 6 ersichtlich, sind geeignete Mittel
vorgesehen, um sowohl auf die inneren als auif die äußeren Regionen eines jeden
Schuhes 24 Druck auszuüben, wobei das Maß des, auf die äußeren, Endregionen ausgeübten
Druckeis relativ zu dein auf die Innenregionen ausgeübten Druck einstei11-bar isst.
-
Dieses Druck ausübenden Mittel sind am besten aus den Fig.3, 4 und
5 ersichtlich. Man erkennt dort, daß die Platte 17 mit einer sich quer erstreckenden
Schwingwelle 25 ausgestattet ist, deren: entgegengesetzte Enden, in Endlagerblöcken
26 geeignet drehbar, sind. Die Lageirb,löcke:26 sind mit der Platte 17 beispielsweise
durch die Bolzen 27 gereignet verbolzt. Auf der Schwingweile 25 ist ein jochförmiges,
Glied 28 in geeigneter Weise befestigt und zeigt einen rückwärts und abwärts,
gebogenen Arm 29 sowie ein Paar in, seiitilichem Abstand voneinander liegender,
nach vorn sich erstreckender kurzer Arme 3o. Die Schwingwelle 25 erstreckst sich,
quer durch die seich nach vorn richtenden Arme 30 und ist urdrehbar in diesen Armen
durch Klemmschrauben 31 befestigt. Die nach vorn gerichteten Arme 30 sind
an ihren vordere. inneren Enden durch eine seich quer erstreckende Stange 32 miteinander
verbunden, deren Enden in den sie tragenden Armen 3o durch Klemmschrauben 33 urdrehbar
festgelegt; sind.
-
Auf der Querstange 32 ist ein Paar in; Abstand voneinander liegender
Stützen 34 schwenkbar. Jede derselben ist durch die Bolzen 35 mit dem inneren zugespitzten
Endteil eines Bügelschuhasi 24, starr verbunden:. Das hinteres Ende des sich nach
rückwä.rtis erstreckenden, Armes 29 dies Joches 28 isst durch einen Lenker 36 (Feg.
i) mit einem Fußpedalhebe-l 37 verbunden. Letzterer ist auf einer sich quer erstxeckenden
Welle 38 in geedgnoter Weisse drehbar gelagert, die nächst leim Maschinenfuß befestsigt
ist. Deir Hebel 37 trägt an seinem freien Voirderende ein Fußpedal 39. Aus dem Gesagten
ergibt sich, daß durch Niederdrücken, des Fußpedals 39 der Lenker 36 senkrecht nach
oben verschoben wird, um da Joch 28 um die Welle 25 zu drehen, wodurch die Querstange
32 herabgedrückt und; folglich auf dies inneren zugespitzten Enden der Schuhe 24
mittels der auf der Querstange 32 schwi.n.gbairen S,ttützen 34 Druck a,u@s,-geübit
wird.
-
Der entsprechendeAbwärtsdiruck auf die äußeren Enden der Schuhe 24
wird durch Hilfsmittel erzeugt, die nun beschrieben: werden, sollen und gleichzeitig
durch das, Joch 28 wirksam werden, wann diesesi veeranlaß@t wird., auf die hinteren
zu-
gespitzten Enden, der Schuhe 24 Druck auszuüben. Aus der Zeichnung (Feg.
3, 4 und 5) erkennt man., da,ß die Wellen 25 nächst ihren Enden mit einem Paar pendelnd
angebrachter Glieder 40 ausgestattet ist, deren jedes eine nach vorwärts gerichtete
Veirlängerung in Form eines, Gliedes 41 trägt, das bei 42 mit, dem Glied. 40 verbolzt
ist. Das voirdere Ende des, Verlängerungsgliedes 41 isst mit einem Knopf 42a versehen,
leer geeignet ist, punktförmigen Kontakt mit dem äußeren Ende des. Schuhes 24 herzustellen.
Durch Lösen des Bolzens. 42 kann das Glied. 41 seitlich um diesen Bolzens 42 verschwenkt
weerdeini, um an: jeder gewünschten Stelle leer, Endregion das Schuhes 24 mit diesem
in Kontakt, zu, kommen
| und auf ihn einen, Druck auszuüben. Die inneren, |
| rück-,värtü,geni Endren; der pendelnd angebrachten |
| Glieder 4o sind jeweils mixt seitlichen Vorsprüngen |
| 43 versehen.. Die freien Enden eines jeden: dieser |
| Vorsprünge liegen. über dem inneren Ende je eines |
| der Arme 3o dies Joches 28 und, tragen dba je eine |
| senkrecht einstellbare Anschlagschraube 44, deren |
| unteres Ende im Eingriff mit dem Querkörper des |
| Joc hi;is,28 leb, wenn, dass letztere um seine Schwing- |
| achse aiufwämtisi bewegt wird, d. h. die, Achse der |
| Welle 25. |
| Aus dem Gesagten wird: affenbaar, daiß bei dem |
| durch die Bettätigung des Fu.ßpedals@ 39 erzeugten |
| Vetrschwenken; des Jochhers, 28, zum Zweck, auf die |
| hinteren zugespitzten Teile der Schuhe 24 Diruck |
| auszuüben, ein entsprechender Druck auf die |
| inneren Enden der Glieder 40 ausgeübt wird, der |
| andereriseits, die, Glieder 41 zwingt, mit: den, zu- |
| gehörigen Enden der Schuhe 24 in KM kt zu |
| kommen; und auf diese zu drücken. Ersichtlich |
| kann durch axiale Verstellung der Klemmschrau- |
| ben 44 sowohl der Zeitpunkt als auch der Grad: der |
| durch die GlIe!d'er 41 auf die Schuhei 24 ausgeüb@eitn |
| Druckwirkung nach, Wunsch. verändert werden. Ist |
| es beispieils:weiise wünschenswert, vor Ausübung des; |
| vollen Druckes. auf die Vorderenden der Schuhe.- |
| mit Hilfe der Glieder 41 den vollen. Druck zu- |
| nächst auf die, ruckwä@rbigen. zugespitztem Enden |
| ,einwirken. zu lassen, so kann dies schnell durch |
| Eimstellung dorr Anischlagschrauben .44. beiwirkt wer- |
| dien, um den Eingriff derselben mini dem Joch 28 |
| so lange, zu verzögern" bis, der volle Druck auf die |
| innerem Enden der Schuhe beireüts. ausgeübt wurde.. |
| Um die zugespitzten: Endren der Kragen, welche |
| gebügelt werden sollen;, in die dreieckigen; Vertie- |
| fungen, oder Taschen; 23 zwischen der Platte 17 und |
| dien: Schuhen 24 zu befördern, ist-. die Vorrichtung |
| mit einem Paar |
| 45 versehen;, die in |
| gleicher Ebene und in: dieser Ebene verschiebbar |
| angeordnet sind, um in eine Einstellung zu gelan- |
| gen, die über den Vertiefunigen 23 liegt. Wie am |
| klarsten aus; Fig. z erisichttlich, ist jedes dieser Bläft- |
| tor mit einem innen zugesplitz.ten: Ende 46 |
| das an: einer Seite durch eines Kante 47 begrenzt isst, |
| die im wesentlichen, in Berührung mit deir Schulter |
| 19 der Vertiefung 23 gebracht werden kann:, wäh- |
| rend an; der entgegengesetzten; Seite des. Blattes |
| eine entspmchend kurvenförmiger Karate 48 mkt dien |
| Rand 22 der den Kragen aufnehmenden Vertiefung |
| 23 int Berührung zu kommen vermag. Dieser Blät- |
| ter 25sind duirch Bo;lze_n 49, auf einem beweglichen |
| Wagen 5o (s. Fig. 2. 2A und 2B) in geeigneter |
| Weii,se befestigt Der Wagen 5o wird vorn mehreren |
| Radrollen 51 gehregem:, diiie auf einem gL--iigneten |
| Gleie 52 laufen können" das: am Tischoberteil, ro |
| vorgesehen ist. Der Wagen) 50 wird durch einen |
| Längsschlitz 52a (Fig. z), der 2m Tischoberteil to |
| ausgebildet ist, für eine geradlinige Schubbewegung |
| längs des Tilschesi geführt-. Durch: ein um eine, ge,- |
| eigne,te Schaib° 54 laufendes Kabel 53 rat der |
| Wagen 50 mit dem oberen Endre eines, Armeei 55 |
| eines |
| verbunden, der auf der Welle |
| 38 atr' Maschinenfuß geeignet direhb@arr gelagert isst. |
| Der Gegema:rm 56 des Winkelhebels ist, an seinem |
| freien Ende mit einem Fußpedal 57 versehen. Eine |
| getchsraubte; Spannfeder 58 verbindet dem, Wagen |
| 5o mit einem festen, Punkt an der Vorrichtung, die |
| im Normalzuetand: danach strebt, den Wagen zu- |
| rückzuziehen, um so die von diesem geragenen |
| Formblätter, wie, aus, Fig. z ersichtlich, in ihrer |
| Ruhestellung zu. halrten. Man erkennt, däß durch |
| Niederdrücken des. Pedals 57 der mit Radirollen |
| verseherne- Wagen 5o längs d'es Gleiises 52 gegen die |
| Wirkung der Fed'ez 58 in die Stellung gemäß |
| Fig. 2 gezogen wird., in welcher sich die Blätter 45 |
| in dreieckigen Vertiefungen 23 zwischen der Plante |
| 17 und ihren darüberliegenden Bügelschuhen 24 |
| befinden. |
| Der Wagen 5o ist an; seinem inneren. Ende mit |
| einem Pufferbilock 59 versehen, dorr gegen einen |
| festen Puffer an der Maschine sctoßen kann, um die |
| Ein:wärttsbewegung der Formblättteratvordnung zu |
| begrenzen. Für die Bearbeitung anderer, verschie- |
| den, geformter Werkstücke ist es notwendig, ge- |
| eiigneb begrenzte Bügelköpfe .und. Formblätter zu |
| benutzen und ferner die geeignete Lagebeziehung |
| zwischen einem gegebenen Satz von Formblättern |
| und .den im folgenden zu beschreibenden festen |
| Umkehrpunkten; zu sichern. Wie man aus, der |
| Zeichnung erkennt, sind die Formblätter auf einem |
| Wageur, befestigt, der gegeneinander einstellbare |
| Teile besitzt. Zu diesem Zweck ist der Tragewagen |
| für die Blätter aus zwei- Teilen aufgebaut, die, wie |
| aus Fig. 2A und 2 B. erkennbar, in senkrechteir |
| Richtung aneinander befestigt sind. Der umstiere |
| Teil Sod halt einem länglichen Schlitz 61, durch den |
| ein Paar Befesiriigungsbolzen 62 hinduirchragen, diie |
| in den oberen Teil 50b des. Wagens eingeschraubt |
| sind. Durch Lösen; der Bolzen 62 kann dar obere |
| Teil des Wagens. gegenüber dem unteren Teil ver- |
| schaben werden, wodurch sich natürlich auch die |
| relative Lage der Foirmblättüar zu diene die Rad- |
| rcxllen tragenden unteren; Teil des Wageeis und zu |
| den re-laitiv festgehegten Umkehrpunkten) ändert. |
| So, kaum durch die reiladve Einstellung der Teile |
| 5 0" und; 5 ob verursacht werden, daß die Formblätter |
| mit einer größeren oder -kleineren Verschiebe- |
| bewegung dies Wagens- 50 bemeiits in ihren zu- |
| gehörigen Vertiefungen oder Taschen. 23 sitzen. |
| Auch ist das Autsmaß der Bewegung des Wagenfis |
| von. seinor normalen Ruhestellung bis zu der ium:er- |
| sten Stellung nach Wunsch veränderbar durch eine |
| Axiailverstell.ung dies Puffeirsl59 ins bezug auf dient |
| Waben.. Zu diesem Zweck eist der Puffer, vorteil- |
| haft m:iit einem Schraubgewinde tragenden, vor- |
| längeerten Schaft vemsehen, der in einer firn Unlter- |
| toiil 5oa des, Wagens geeignet vorgesaemen, Ge- |
| windebohrung 64 axial verschiebbar isst. Der Schalft |
| dies Puffers 59 kann, in seiner axial eingestelltem |
| Lage durch eine Klemmschraube 65 fesitgehalten |
| werden:. |
| Um den Kragen susi seiner Anfangsstellung, in |
| welcher die rechten, Seiitern nach innen liegend zu- |
| sammengenäht sind,, in die Endsitel.lung mit dien. |
| rechten Seilten: nach außen zu bringen" damit er an- |
| schließend, geformt und gebügelt werden kann, hat |
die Vorrichtung zwei paarige Sätze von Wendepunkten. Jetdes dieser
Paare zeigt eünen im wesentlichen festen, seich nach vorwärts ersttreckenden Wendepunkt
(Wendestift) 66 und einen zu diesem g"rigeni verschiebbarenWendlepunkt (Wendestift)
67. Diese Sätze paarigier Wendepunkte sind am besten aus den Eig. 1,:2 und 7 zu
erkennen. Es sei bemerkt, daß die Wendepunkte 66 und 67 eines jeden Paares @in gleicher
axiailer Richtung zueinander liegen und daß die verschiebbaren Punkte 67 geeignet
sind, in, eine Punkteingriffstellung in: bezug auf die festen Punkte 66 bewegst
zu werden. Die vemchieb#ba)ren Punkte 67 sind; auf einem Wagen 68 in geeigneter
Weise getragen, um eine geradlinige Bewegung dieser Punktet längs patralieiler Linien
zu erzeugen, die axial mit den: Achsen der festen. Punkte 66 übereinsdrnmen, Der
Wagen 68 wird normal in seiner zurückgezogenen(, in: Fig.2 gezeigten Stellung durch
eine geschraubte Spannfe&r 69 gehalsten.
-
Ein Kabel 7o, das über eine geeignete Scheibe 54 geführt isst, verbindet
das innere Ende des Wagens 68 mit dem Oberende eines Armes 7 r eines Winkelhebels,
der in passender Weise auf der Welle 38 rächst dem Maschinenfuß drehbar gelagert
ist. Der entgegengesetzte Arm 72 dieses Hebels ist an seinem freien Ende mit einem
Fußpedal 73 versehen. Nach dem Herabtreten des Pedals 73 wird der Wagen 68 gegen
die Wirkung der Feder 69 nach innen gezogen und kommt mit den zugespitzten Enden
der Wendepunkte 67 in Kontakt mit den gleichfalls zugespitzten Enden der feisten
Wendepunkte 66. Geeignete Anschläge 74 'können vorgesehen sein, um den Weg der beweglichen
Wendepunkte 67 zu begrenzen. Diese Anschläge sind in ihrer Stellung einstellbar,
um in entsprechenden Eingriff mit zwei geeigneten Anschlagelementen 75 zu kommen,
die von dem Wagen 68 getragen sind.
-
In bezug auf das Joch 28 für die Betätigung der Bügelschuhe 24 ist
nachzutragen, daß, wie am klarsten aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich, der Arm 29
des Joches vorteilhaft durch eine Spannfeder 76 mit einem geeignet liegenden Punkt
an der Maschine verbunden ist. Die Wirkung dieser Feder richtet sich im normalen
Zustand darauf, das Joch in einer Stellung zu halten, in welcher die Schuhe 24 jeglicher
Druckausübung enthoben sind.
-
Zusätzlich mag der Arm, 29 des Jochgliedes 28 mit einer axial einstellbaren
Anschlagschraube 77 versehen sein, deren inneres Ende gegen den rückwärtigen Teil
der Platte 17 drücken kann, um den Abstand zwischen den Bügelschuhen 24 und der
Platte 17 zu begrenzen, wenn auf das Pedal 39 kein Druck ausgeübt wird. Das Gewicht
des Armee 2q und des Lenkers 36 in Verbindung mit dem Gewicht des Pedalhebels 37
zusätzlich dem Zug der Feder 76 auf den Arm 29 reichen normal aus, um die Bügelschuhe
24 angehoben über der Grundplatte 17 zu halten. Das Maß dieses Abstandes zwischen
Platte und Bügelschuhen ist in weiten Grenzen durch Betätigung der Anschlagschraube
77 bestimmbar. Zum wirksamsten,und schnellsten Betrieb der ])eschr.iebenen Vorrichtung
geht man praktisch in der Weise vor, daß man die linke Ecke eines Kragens, der noch
nicht umgewendet wurde, auf den rechten feststehenden Wendepunkt 66 streift, so
daß dieser zwischen die beiden Außenseiten des Kragens ein, dringt. Nun werden durch
Betätigung des Fußpedals 73 die verschiebbaren Wendepunkte 67 nach einwärts bewegt,
so daß der rechte derselben in Eingriff mit .dem Punkt des Kragens auf dem Wendepunkt
66 kommt, .der den Kragen während des nächsten Verfahrensschrittes in Stellung hält.
In diesem Verfahrensschritt wird der Kragen auf seine " Außenseite gewendet, derart,
daß er den äußeren, rechten, verschiebbaren Wendepunkt 67 umfaßt, und wird gleichzeitig
über das rechte Formblatt 45 gestreift. Die Bedienungsperson läßt nun den verschiebbaren
Wendepunkt 67 los, so daß er von dem Kragen vollständig frei ist. Dies geschieht
durch Freigeben des Fußpedals, welches die Wendepunkte 67 steuert. ,Dann wird. düe
Spitze des nunmehr auf die rechte Seite umgewendeten Kragens auf die rechte Seite
des Formblattes 45 aufgepaßt, so daß die genähte Kante oder Perlnaht des Kragens
genau längs der Kante des Formblattes und mit dieser in Deckung verläuft.
-
Dieser Arbeitsgang des Aufpassens des auf die rechte Seite umgewendeten
Kragens auf das Formblatt wird durchgeführt, während sich das Formblatt in seiner
äußeren oder Ruhestellung befindet, und hiernach wird das Fußpedal 57 herabgedrückt,
um das Formblatt mit dem darauf aufgepaßten Kragen in die Bügelvertiefung 23 zu
verschieben. Nun wird das Fußpedal 39 betätigt, um den Kragen auf dem Formblatt
leicht zwischen der Grundplatte 17 und dem über dem Kragen liegenden Schuh 24 zu
bügeln. Der Bügeldruck wird dann so ausreichend gelockert, daß es möglich ist, das
Formblatt aus dem Kragen herauszuziehen, ohne die Lage des Kragens zwischen der
Platte-r7 und dem Bügelschuh 24 zu stören. Nachdem das Formblatt vollständig aus
dem Kragen entfernt ist, wird durch Treten auf das Fußpedal 39 der Druck
auf den Bügelschuh 24 nochmals ausgeübt, und dieser Druck wird aufrechterhalten,
bis der Kragen vollständig geformt und gebügelt ist. Dies geschieht durch Hitze
und Dtruck, die zusammenwirkend von der Grundplatte und dem sie überlagernden Schuh
den Kragen beeinflussen. Selbstverständlich ist es, daß während all dieser Verfahrensschritte
die Grundplatte 17 und der Schuh 24 durch die darunterliegende Heizeinheit
mit ausreichender Temperatur beheizt werden. Nachdem der linke Teil des Kragens
in der beschriebenen Weise fertiggebügelt ist, wird dieser Teil aus dem Bügelkopf
entfernt, und hierauf werden die gleichen Verfahrensschritte auf dem rechten Teil
des Kragens angewandt, indem man den links liegenden Satz von Wendepunkten, das
linke Formblatt und die linke Seite des Bügelkopfes benutzt. Zur Durchführung dieser
Operationen in bezug auf den rechten Teil des Kragens ist es lediglich notwendig,
den Kragen über die Vorderseite der
Maschine seitwärts zu verschieben,
um den ungebügelten rechten Teil desselben, der zur Zeit noch links, also nicht
gewendet ist, in solche Stellung zu bringen, daß er mit dem linken feststehenden
Wendepunkt 66 zur Deckung kommt. Hierauf wird der Kragen zuerst auf die rechte Seite
gewendet, dann auf das linke Formblatt aufgepaßt, von diesem in die Bügelstellung
befördert und dann durch den Bügelschuh fertiggebügelt und geformt.
-
Während der bisher erwärmte Kragen unter dem linken Bügelschuh der
Hitze- und Druckeinwirkung unterworfen bleibt, wird die linke Ecke eines zweiten
ungewendeten Kragens auf den rechten feststehenden Wendepunkt 66 aufgebracht. Hiernach
wird dieser zweite Kragen nach außen umgewendet und dann auf die rechte Platte 45
aufgepaßt, um nachfolgend in die Vertiefung 2.3 für den beschriebenen Bügelvorgang
eingebracht zu werden. Man erkennt so, daß der beschriebene Operationskreis für
ganze Serien von Kragen, die geformt und gebügelt werden sollen, fortgesetzt werden
kann. Die einander gegenüberliegenden Flügelteile eines jeden Kragens werden nacheinander
in den beiden Bügelzonen der Maschine bearbeitet. Es versteht sich also, daß der
zu bügelnde Teil :des Kragens durch das ihn tragende Formblatt 45 in der beheizten
Vertiefung 23 in der Weise gehalten wird, daß die genähten oder gesteppten Ränder
des Kragens dicht an den Schulterteilen ig und 22 der den Kragen aufnehmenden Tasche
anliegen, wodurch nach dem Zurückziehen des Formblattes von dem Kragen und die Druckanwendung
durch den .darunterliegenden Schuh 24. der ganze, in jeder der Taschen 23 liegende
Kragenteil gebügelt wird, so daß er mit geglätteten, faltenlosen Flächen versehen
wird und ein Aussehen erhält, das sauber geformte Spitzen zeigt und scharf begrenzte
Kanten oder Ränder gemäß dem vorher bestimmten Umriß.
-
Um den zu bügelnden Kragenteil in richtiger Stellung in dem mit Schultern
versehenen Ausschnitt .oder der Tasche 23 zu halten, ist die letztere unten über
ihren Randkanten mit leicht gewellten, gezahnten oder in sonstiger Weise gerauhten
Flächen 78 (Fig. 7, 8) versehen, die in Reibeingriff mit dem Gewebe des Kragens
kommen, wenn :der erste leichte .Bügeldruck auf diesen durch den darüberliegenden
Bügelschuh ausgeübt wird, wodurch der Kragen gegen eine Verlagerung unter dem Schuh
durch das Zurückziehen des Formblattes .15 von dem Kragen geschützt wird.
-
Der in den Fig. i bis 8 gezeigte Apparat ist zum Bügeln und Formen
eines ganzen Kragens bestimmt. Man erkennt in diesem Zusammenhang. daß die Vertiefungen
oder Taschen 23 und die darüberliegenden Schuhe 24 beide eine Bemessung und eine
Form haben, die eine ganze halbe Seite eines Kragens aufnehmen. Auch sei bemerkt,
daß der volle Druck über die ganze Fläche eines jeden der verlängerten Schuhe 24
durch die inneren Druckstützen 34 und durch die zusätzlich angelenkten Druckarme
40, 41 ausgeübt wird. Die zusätzlich angelenkten Druckarme 4.0, 41 sind seitlich
verstellbar, um nach Wunsch deren. Auflagepunkt zu ändern, in welchem der Druck
auf das äußere Ende der Schuhe ausgeübt werden soll. Ferner ist der Druck in der
Weise veränderbar, daß die Drücke, welche auf die inneren und äußeren Regionen des
dem Form- und Bügelprozeß zu unterwerfenden Kragenteiles ausgeübt werden, aneinander
angeglichen werden können.
-
Die Formblätter 45 können, wenn gewünscht, mit einer Handstoßleiste
79 (Fi.g. 7) versehen werden, durch welche sie von Hand in und außer Deckung
mit den Vertiefungen 23 verschiebbar sind.
-
Fig. g bis 14 zeigen eine abgeänderte Konstruktion der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, die besonders zum Formen und Bügeln der spitzen Flügelteile eines Kragens
allein bestimmt ist. Bei dieser abgeänderten Ausführungsform wird an Stelle des
entsprechenden Gliedes 17 der Vorrichtung nach Fig. i bis 8 eine im allgemeinen
rechteckige Grundplatte 8o benutzt, die, wie im ersten Beispiel, auf .dem Tischoberteil
io in geeigneter Weise über einer Heizeinheit befestigt ist. Die Schuhe 8i sind
notwendig kürzer als im ersten Beispiel für eine solche Vorrichtung und haben eine
Form und Gestalt, die geeignet ist, sich im wesentlichen mit dreieckigen Vertiefungen
zu decken, von denen .die zugespitzten Enden des Kragens aufgenommen werden. Der
wirksame Druck wird auf die Schuhe 81 durch ein Jochglied. 82 und die mit letzterem
verbundenen Teile übertragen, welche in allen wichtigen Gesichtspunkten ähnlich
denen des JochgLiedes 28 und der mit diesem verbundenen, früher beschriebenen Teile
sind, ausgenommen von dem Merkmal, daß das Jochglied 82 nicht mit irgendwelchen
Druck verteilenden oder ausgleichenden, zusätzlichen Armen versehen ist gleich jenen,
die in :den Fig. i bis 7 mit 40 und 41 bezeichnet sind.
-
Um das Verrutschen der Kragenspitzen unter dem Bügelschuh 81 zu verhindern,
wenn die Platte 45a zurückgezogen wird, ist jeder Schuh 8i mit einer unter Federdruck
stehenden Sperrung in Form eines Stiftes 82a versehen, der axial durch eine in dem
Schuh in geeigneter Weise angebrachte Öffnung 83 hindurchragt. Wie am klarsten aus
den Fig. 13 und 14 ersichtlich, ist das untere Ende dieses Stiftes abgerundet oder
wie bei 84 zugespitzt, um mit dem Kragengewebe in Eingriff zu kommen, wenn dieses
unter den Bügelschuh 81 eingebracht ist. Das zugespitzte Ende ;des Sperrstiftes
wird in leichtem Reibeingriff mit dem KragengeWebe unter dem Druck eines Federdrahtes
85 gehalten, der durch den Stift hindurchragt. Der Federdraht 85 ist mit dem Schuh
81 durch eine geeignet befestigte Klammer oder einen Block 86 oder in anderer Weise
fest verbunden. Mit Ausnahme der hier gezeigten Merkmale ist :die Form-und iBü gelvorrichtung
nach den Fi:g. g bis 14 ganz ähnlich derjenigen, die eingangs beschrieben wurde.
-
Fig. 15 bis i8 zeigen eine Form der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
die sehr ähnlich derjenigen nach :den Fig. i bis 8 ist. Der einzige wesentliche
Unterschied
zwischen den beiden Vorrichtungen besteht in den Mitteln, die für das durch Reibung
zu erzeugende Zurückhalten des Kragens benutzt werden, um ihn in seiner Stellung
unter dem Bügelschuh 24.a während und nach .der Entfernung der Platte 45" zu halten.
Bei dieser abgeänderten Form des Apparates wird der Kragen gegen Verschieben unter
dem Bügelschuh durch ein Paar von unter Federdruck stehenden Sperrungen zurückgehalten.
Jede dieser Sperrungen hat die Form eines zugespitzten Stiftes, der axial durch
eine in dem Bügelschuh :24a vorgesehene Öffnung 88 hindurchragt. Jedes Sperrstiftpaar
ist mit einem der Schuhe verbunden und steht in leichtem Reibeingriff mit dem Kragengewebe
unter der Wirkung eines einzelnen Federdrahtes 85, der sich in der Längsrichtung
eines jeden Schuhes erstreckt und an letzterem durch eine Klemmplatte 9o befestigt
ist. D,ie -"on der Klemmplatte freien Enden des Drahtes dringen quer durch die Sperrstifte
87 hindurch.
-
Wie in den ganzen Zeichnungen zu erkennen, ist der Kragen, welcher
der Form- und Bügelbehandlung unterzogen wird, mit C bezeichnet. Es versteht sich
jedoch, d.aß die erfindungsgemäße Vorrichtung nicht auf ,den Gebrauch zum Bügeln
und Formen von Kragen allein ,begrenzt ist, sondern vielmehr kann die Vorrichtung
auch andere Werkstücke in eine vorher bestimmte Form bügeln, welche zu Bekleidungsstücken
gehören. Dies sind z. B. Manschetten, Patten, Taschenklappen u. dgl., deren Form
und Gestalt die Form und Ausgestaltung des Bügelkopfes und der Formblätter bestimmen,
die bei der Vorrichtung benutzt werden müssen. Es versteht sich auch, daß die vorliegende
Erfindung verschiedenen Abänderungen zugänglich ist, ohne von den Hauptgedanken
und dem Sinn der Erfindung abzuweichen.