DE90140C - - Google Patents

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DE90140C
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Germany
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lever
holder
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bolt
lock
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Expired
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DENDAT90140D
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Publication of DE90140C publication Critical patent/DE90140C/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/02Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Controlverschlufs mit drehbaren Einfallhaken für abzusperrende Räume, insbesondere Eisenbahngüterwagen.
Dieser Verschlufs ist durch eine Vorrichtung gekennzeichnet, welche beim Oeffhen desselben einen die Controlmarke tragenden Halter in eine das Auswechseln der Marke ermöglichende Stellung verschiebt, während sie beim Schliefsen" des Verschlusses den Halter sammt der neueingelegten Marke wieder in die Anfangsstellung bringt.
Beiliegende Zeichnung zeigt diese Verschlufsvorrichtung in Fig. ι bei abgenommener rückwärtiger Schlofsplatte, in den Fig. 2 und 3 in Vorderansicht ohne und mit dem die Controlmarke enthaltenden Kasten. Fig. 4 zeigt den Schlüssel.
Der um den Bolzen drehbare Einfallhaken G ist an seinem in den Schlofskasten hineinragenden hinteren Ende mit einem Ausschnitt k versehen, in welchen bei herabgedrehter Stellung (Schliefsstellung) des Einfallhakens der Schlofsriegel F sich, einlegt und dadurch den Haken G fixirt.
Der Schlofsriegel. steht einerseits unter der Wirkung der Evolutfeder n, andererseits unter der eines Hebels E, welcher mittelst des Zapfens s in einen Schlitz des Riegels eingreift und letzteren aus dem Ausschnitt k entgegen der Federwirkung zurückzieht, wenn er bei der Drehung der Nufs A verstellt wird. Letztere sitzt gemeinsam mit einer Scheibe O auf einer die Achse des Schlüsselrohres bildenden Welle und wird durch den auf diese Welle aufgesteckten Schlüssel J gedreht, welcher mit einer Nase i auf eine Feder \ wirkt, die die Scheibe O gesperrt hält und zwecks Freigabe der Scheibe zurückgedreht wird.
Die sammt der Scheibe O durch den Schlüssel gedrehte Nufs A drückt mit dem einen Arm auf den Hebel E, mit dem anderen Arm auf einen Hebel B, welcher seinerseits auf einen durch die Evolutfeder m für gewöhnlich gehoben gehaltenen einarmigen Hebel D wirkt. An diesem Hebel ist in einem Schlitz der Stift r des Halters S geführt, welch letzterer die Controlmarke hält und zwischen geeigneten Führungen des mit verglaster Schauöffnung versehenen Kastens C vertical verschiebbar ist. Nach unten wird dieser Kasten durch eine Thür t verschlossen, die mittelst des Lenkers h in solcher Verbindung mit dem Halter S steht, dafs sie beim Herabgehen des letzteren geöffnet, beim Emporgehen dagegen geschlossen wird.
An dem Hebel D sitzt ferner ein unter Federdruck stehender drehbarer Haken d, der bei niedergedrücktem Hebel D in Eingriff mit einem am Schlofsriegel F drehbar gelagerten Hebel kommt und so das Heben des Hebels D bezw. des Halters 5 zurückhält. In gehobener Stellung wird letzterer dadurch festgehalten, dafs der mit einer Nase durch einen Schlitz u des Kastens C hindurchtretende Hebel f sich unter eine Rippe des Halters S legt.
Die Verletzung der Marke zwecks Kenntlichmachung, ob das Schlofs geöffnet worden ist,
geschieht mittelst einer an der Scheibe O befestigten Schneide L.
Durch die mittelst des Schlüssels gedrehte Nufs A wird nach Verletzung der Marke sowohl der Hebel E, als auch der Hebel B bewegt. Letzterer wirkt auf den Hebel D und drückt diesen nieder, wodurch der Halter 5 abwärts geschoben wird. Der Hebel E schiebt den Riegel F zurück und der dadurch freigegebene Einfallhaken kann in der Richtung des Pfeiles gedreht werden. Hierbei geht der nach unten bewegte Haken d an einer Schrägfläche der Nase des mit dem Riegel F zurückgezogenen Hebels f entlang und gelangt unter die Nase, in welche er eingreift, sobald bei geöffnetem Schlofs der durch das Aufwärtsdrehen des Einfallhakens an dessen gekrümmtem Hinterende sich führende Schlofsriegel unter dem ' Druck seiner Feder η gegen die schräge (in Fig. ι obere) Seitenfläche, des Einfallhakens G vorgeschoben wird, wodurch auch die Nase des Hebels f über den Haken d greift.
Der Halter S ist dadurch an seinem Rückgang gehindert. In den aus seinem Kasten C herausgeschobenen Halter kann nun eine neue Marke eingelegt werden.
Beim Schliefsen des Verschlusses durch Herabdrehen des Einfallhakens läfst vorerst der Hebel f den Haken d los, da der Riegel F sammt Hebel f durch das Herabdrehen des Einfallhakens G etwas zurückgeschoben wird, und die zur Wirkung gelangende Evolutfeder m hebt den Hebel D und den Halter* S in die frühere Stellung, wobei gleichzeitig die Thür t sich schliefst. Sodann tritt-die Evolutfeder η in Thätigkeit und bringt den vorher zurückgeschobenen Riegel F in den Ausschnitt k des Einfallhakens. Beim Vorspringen des Riegels tritt die in dem Schlitz u spielende Nase des Hebels f unter die Rippe ρ des Halters S und verhindert dadurch jede Bewegung des letzteren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Controlverschlufs mit Vorrichtung zum Verschieben des die Controlmarke tragenden Halters in eine das Auswechseln der Marke ermöglichende Stellung, gekennzeichnet durch zwei von der Nufs A verstellbare Hebel B und E, von welchen der erstere mittelst des Hebels D den Halter S bei gleichzeitigem .Auf-i klappen der Thür t aus dem Kasten herausbewegt, während der Hebel B den Schlofsriegel F zurückzieht, wobei ein an letzterem drehbarer Hebel f mit einem Haken d des Hebels D in Eingriff kommt und den Halter gesenkt erhält, beim Herabdrehen des Einfallhakens dagegen den Haken d nach Einfallen des Riegels F freigiebt und den gehobenen. Halter festhält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT90140D Expired DE90140C (de)

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DE90140C true DE90140C (de) 1900-01-01

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