DE899662C - Schienenbefestigung auf Betonschwellen - Google Patents
Schienenbefestigung auf BetonschwellenInfo
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- DE899662C DE899662C DER7321A DER0007321A DE899662C DE 899662 C DE899662 C DE 899662C DE R7321 A DER7321 A DE R7321A DE R0007321 A DER0007321 A DE R0007321A DE 899662 C DE899662 C DE 899662C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B9/00—Fastening rails on sleepers, or the like
- E01B9/66—Rail fastenings allowing the adjustment of the position of the rails, so far as not included in the preceding groups
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B9/00—Fastening rails on sleepers, or the like
- E01B9/02—Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
- E01B9/28—Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry with clamp members
- E01B9/30—Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry with clamp members by resilient steel clips
Landscapes
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Description
- Schienenbefestigung auf Betonschwellen Die Erfindung betrifft eine Schienenbefestigung auf Betonschwellen, bei der unter der Schiene eine Unterlagsplatte aus Stahl angeordnet ist, die sich auf ein elastisches Polster aus Holz, Gummi od. dgl. abstützt.
- Beim Überfahren der Schwelle wird das elastische Polster durch den Raddruck zusammengepreßt. Hierdurch entsteht ein Spielraum zwischen der Schiene und ihren Befestigungsmitteln auf der Betonschwelle. Die Schiene hat jetzt Bewegungsfreiheit. Ihre Wellenbewegungen wirken daher jetzt wie Hammerschläge, die sich bei jeder Radfolge wiederholen. Dadurch wird die Lebensdauer des Gleises erheblich verkürzt. Durch die Lockerung der Schiene ist diese auch nicht mehr genügend, gegen Wanderschub gesichert.
- Erfindungsgemäß wird nun eine Schienenbefestigung auf Betonschwellen vorgeschlagen, bei der durch Befestigungsschrauben festlegbare, auf Führungsleisten der Unterlagsplatte aufsitzende Klemmstücke und sich gegen diese und den Schienenfuß abstützende Blattfedern vorgesehen sind.
- Die Klemmstücke sind unten mit Ansätzen versehen, die in die Durchführungsöffnungen für die Befestigungsschrauben in die Betonschwelle hineinragen. Der Federweg der zwischen dem Schienenfuß und den Klemmstücken ,angeordneten Blattfedern beträgt ein Vielfaches der Zusammendrückung des hochelastischen Polsters zwischen Unterlagspl:atte und Schwellenkörper.
- Es sind ran sich Befestigungsanordnungen bekannt, bei denen Federn zum Niederhalten der Schiene verwendet werden. Soweit nun diese bekannten Anordnungen Befestigungen unter Verwendung von Unterlagsplatten betreffen, weisen sie gegenüber der vorliegenden Erfindung aber den wesentlichen Unterschied auf, daß dort eine voneinander unabhängige Befestigung von Unterlagsplatte/Schwelle bzw. Schiene/Unterlagsplatteerfolgt.
- Man kann dem Stand, der Technik nicht die erfindungsgemäß vorgeschlagene abweichende Lösung entnehmen. Andere bekannte Anordnungen betreffen Befestigungen auf Stahlschwellen, für die die Voraussetzungen andere sind als bei den vergleichbaren Holz- und Betonschwellen. Auch diese Anordnungen könnten keine Anregung zur Ausgestaltung -der erfindungsgemäßen Befestigung geben.
- Der technische Fortschritt des Erfindungsgegenstandes besteht darin, die Unterlagsplatten mit der Betonschwelle kräftig zu verspannen; während die Spannfedern nur so weit gespannt werden, daß noch ein Spiel zwischen Federn und Schienenfuß bestehenbleibt. Es kann mithin- keine Überlastung der Federn eintreten. Die nach oben gerichteten vertikalen Kräfte im Gleis werden durch die Spannfedern.elastisch abgefangen, während die nach unten gerichteten Kräfte von der hochelastischen Unterlage zwischen Betonschwelle und der stählernen Unterlagsplatte aufgenommen werden. Bei der neuen Schienenbefestigung bleibt die kraftschlüssige Verspannung der sämtlichen Gleisteile dauernd aufrechterhalten, auch dann, wenn das elastische Polster zwischen Betonschwelle und Unterlagsplatte unter der Radlast zusammengedrückt wird.
- Ein weiterer Vorteil ist schließlich noch die Möglichkeit der Änderung der Spurweite des Gleises. In den Zeichnungen ist die Konstruktion eines Ausführungsbeispiels der neuen Schienenbefestigung auf Betonschwellen näher veranschaulicht.
- Abb. i und 2 sind Aufrisse, und Abb. 3 ist ein Grundriß der neuen Schienenbefestigung auf Betonschwellen.
- Bei dem in Abb. i bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist unter der Schiene?, die Unterlagsplatte 9 aus Stahl angeordnet, die sich auf das elastische Polster 3 aus Gummi abstützt. Durch die auf dem Fuß der Schiene 2 liegende Blattfeder 8 wird die Schiene 2 mit ihrer Unterlagsplatte 9 auf das Gummipolster 3 gepreßt. Die gespannten Blattfedern 8 stützen sich mit ihrem Rücken gegen die Klemmstücke 5 ab. Diese sind durch die Muttern 7 des Schraubenbolzens 4 gehalten, der vertikal durch die Betonschwelle hindurchgeführt, mit seinem als Hammerkopf 6 ausgebildeten Fußende unter die Sohle der Betonschwelle i greift. Die lichte Weite der Durchführungsöffnung 12 für den Schraubenbolzen 4 in der Unter1agsplatte 9 der Betonschwelle i entspricht dem Profil des Hammerkopfes 6, so daß der Schraubenbolzen 4 von oben her leicht auswechselbar ist. Die Sprengung der Blattfeder 8 ist so groß gehalten, daß beim Zusammendrücken des elastischen Polsters 3 um einige Millimeter noch eine ausreichende Spannkraft der Feder 8 vorhanden ist, die eine genügend kräftige Verspannung des Gleises verbürgt. Das Klemmstück 5 sitzt mit seinem vorderen Teil ,auf der Anschlagleiste 14 .auf. Dadurch wird das Spannen der Feder genau begrenzt. Es ist nämlich zweckmäßig, wenn die Blattfeder nicht vollständig gestreckt ist, sondern noch eine geringe Sprengung 15 verbleibt, damit bei .der Wellenbewegung der Schiene die damit verbundenen Stöße durch die Feder 8 .abgefangen und gemildert werden. Dies wäre nicht möglich, wenn die Feder 8 vollständig gestreckt wäre. Um die Unterlagsplatte 9 gegen den Horizontalschub zu sichern, sind die Klemmstücke 5 unten mit einem Ansatz io versehen, der in die Durchführungsöffnung 12 hineinragt und dadurch eine Verschiebung der Unterlagsplatte 19 wirksam verhindert. Die Schwellenschrauben, die sonst den Horizontalschub der Unterlagsplatte 9 abzufangen haben, sind jetzt nur -noch auf Zug beansprucht. Eine Verdrückung der Schwellenschrauben und eine damit verbundene Spurerweiterung ist ,also nicht mehr zu befürchten. Die Ansätze io haben auch den Vorteil, daß durch sie eine Spurveränderung des Gleises möglich ist. Es brauchen dann nur, wie in Abb.3 veranschaulicht, zwischen dem Ansatz i o und der Wand 13 der Durchgangsöffnung 12 Spurplättchen i i von verschiedener Stärke eingesetzt zu werden. Durch Abwechseln der Spurplättchen i i kann dann die Gleisspur beliebig geändert werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schienenbefestigung auf Betonschwellen, bei der die Schiene auf einer Unterlagsplatte aus Stahl ruht, unter der zum Schutz des Betonschwellenkörpers ein hochelastisches Polster angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß durch Befestigungsschrauben (4) festlegbare, auf Führungsleisten (i4) der Unterlagsplatte (9) aufsitzende Klemmstücke (5) und sich gegen diese und den Schienenfuß abstützende Blattfedern(8) vorgesehen sind.
- 2. Schienenbefestigung ,auf Betonschwellen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstücke unten mit Ansätzen versehen sind, die in die Durchführungsöffnungen für die Befestigungsschrauben in der Betonschwelle hineinragen.
- 3. Schienenbefestigung auf Betonschwellen nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Federweg der zwischen dem Schienenfuß und den Klemmstücken angeordneten Stahlfedern ein Vielfaches der Zusammendrückung des hochelastischen Polsters zwischen Unterlagsplatte und Schwellenkörper beträgt. - Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 508 259; französische Patentschriften Nr. 575 724, 638 73o#
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER7321A DE899662C (de) | 1951-10-06 | 1951-10-06 | Schienenbefestigung auf Betonschwellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER7321A DE899662C (de) | 1951-10-06 | 1951-10-06 | Schienenbefestigung auf Betonschwellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE899662C true DE899662C (de) | 1953-12-14 |
Family
ID=7397511
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER7321A Expired DE899662C (de) | 1951-10-06 | 1951-10-06 | Schienenbefestigung auf Betonschwellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE899662C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR575724A (de) * | 1924-08-05 | |||
| FR638730A (fr) * | 1927-08-02 | 1928-06-01 | Dispositif pour la fixation des rails sur les traverses en béton armé | |
| DE508259C (de) * | 1928-09-05 | 1930-09-25 | Max Rueping | Verfahren zur Herstellung von Schienenbefestigungen |
-
1951
- 1951-10-06 DE DER7321A patent/DE899662C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR575724A (de) * | 1924-08-05 | |||
| FR638730A (fr) * | 1927-08-02 | 1928-06-01 | Dispositif pour la fixation des rails sur les traverses en béton armé | |
| DE508259C (de) * | 1928-09-05 | 1930-09-25 | Max Rueping | Verfahren zur Herstellung von Schienenbefestigungen |
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