DE89905C - - Google Patents

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DE89905C
DE89905C DENDAT89905D DE89905DA DE89905C DE 89905 C DE89905 C DE 89905C DE NDAT89905 D DENDAT89905 D DE NDAT89905D DE 89905D A DE89905D A DE 89905DA DE 89905 C DE89905 C DE 89905C
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Germany
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pliers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B17/00Hand cutting tools, i.e. with the cutting action actuated by muscle power with two jaws which come into abutting contact

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in KARLSRUHE i. B.
Die Zange dient als Werkzeug zum raschen Biegen gerader vierkantiger Verbandschienen (vorzugsweise aus Aluminium) in die jeweilig für das verletzte und zu verbindende Glied erforderliche Form und zur Anbringung von Verzahnungen (Einkerbungen, Erhöhungen oder Zacken) auf der Seite einer Schiene, welche der Wunde gegenüber liegt, sowie auch zum Abschneiden der Schiene auf eine bestimmte Länge. Die Zange ist zum Biegen der beiden Hälften mit mehreren vierkantigen Oeffnungen versehen, und zum Biegen oder Verdrehen der Schienen um die Längsachse leicht auseinandernehmbar eingerichtet, so dafs die Schiene mit beiden Händen mittelst der von einander getrennten Zangenhälften erfafst und gebogen werden kann. Zum Schneiden ist die Zange mit Schneidkanten und zur Bildung von Verzahnungen mit entsprechend gestalteten Prefsbacken ausgerüstet.
Die Zange ist beispielsweise in den Fig. 1 bis 3 in einer für den Gebrauch geeigneten Ausführungsform veranschaulicht, während Fig. 4 den mit Einkerbungen oder Zacken versehenen Theil einer Verbandschiene zeigt.
Die beiden Zangenhälften α und b sind durch einen Zapfen c drehbar und leicht lösbar, mit einander verbunden. Der Zapfen c ist hier an der Zangenhälfte α befestigt und mit einem etwa, linsenförmigen, nach dem Zapfen hin kegeligen Kopf d versehen,- welcher in einer bestimmten Läge der Zangenhälften zu einander in eine entsprechend gestaltete . Oeffnung e der anderen Zangenhälfte h gesteckt werden kann und nach einer kleinen Drehung beide Zangenhälften mit einander verkuppelt. Der Kopf d wird in die Oeffnung e bei auseinandergespreizten Schenkeln hineingesteckt. Dieses ist nur in der Stellung möglich, in welcher die im Schenkel b vorgesehene Aussparung e genau über dem Kopf d liegt. In dieser gegen einander geöffneten Lage der Schenkel kann aber allein auch das Lösen derselben erfolgen, während in jeder hiervon abweichenden Lage die beiden Schenkel α und b zu einer Zange verkuppelt sind. Die Feder f dient dazu, die Zangenbacken nach dem Zusammendrücken selbstthätig wieder zu öffnen, während durch die andere, am Ende des Schenkels d angebrachte die Schenkel zusammengehalten werden können. ;
Der Kopf a1 der Zangenhälfte α ist mit einem rechteckigen Schlitz g und der Kopf λ2 mit zwei derartigen Schlitzen gl g2 ausgerüstet, welche den Querschnitten der zur Verwendung gelangenden Verbandschienen entsprechen. Dieselben werden durch diese Oeffnung gesteckt, können auf diese Weise festgehalten und dann durch Drücken, Hämmern u. s. w. oder durch Einspannen oderFesthalten des anderen Schienenendes in die gewünschte Form gebogen werden. Um eine Schiene auch um ihre Längsachse biegen zu können, werden die beiden Zangenhälften in vorbeschriebener Weise auseinandergenommen und die Schiene mit dem einen Ende in die Oeffnung der einen Zangenhälfte, mit dem anderen Ende in die Oeffnung der anderen Zangenhälfte gesteckt, wonach die
Schiene um die Längsachse mit Hülfe der durch die langen Griffe gebildeten Hebelarme leicht gebogen und verdreht werden kann. Anstatt der dargestellten drei OefFnungen können selbstverständlich auch deren weniger oder mehr angebracht, sowie denselben jede erforderlichen, auch unter einander verschiedenen Querschnittsformen gegeben werden.
Unterhalb des Drehzapfens c sind zwei Schneiden h angeordnet, um eine Schiene auf die erforderliche Länge abschneiden zu können. Die Schneiden h werden zweckmäfsig auswechselbar - eingesetzt.
Zur Herstellung der Verzahnungen (Einkerbungen, Erhöhungen oder Zähne), welche zum festen Halt des Verbandes dienen, sind in das Zangenmaul Prefsbacken i eingesetzt. Dieselben sind bei der dargestellten Ausführungsform derart ausgebildet, dais zwei Prefsstellen k und A:1 vorhanden sind, zum Zweck, bei k breitere, bei kl schmälere Schienen verzahnen zu können. Die Prefsbacken sind hierbei derart gestaltet und mit Zähnen / Z1 versehen, dafs sie die Schienen nur an den einen Kanten mit Einkerbungen m und Erhöhungen η versehen (Fig. 4). Die anderen Kanten, welche den Wunden gegenüber liegen sollen, bleiben unverändert und glatt. Die Prefsbacken bezw. Zähne//1 können selbstverständlich auch andere Formen erhalten, um andere geeignete Formen von Verzahnungen zu bilden; auch können statt zweier nur eine oder auch mehr Prefsstellen und Prefsbacken mit mehr oder weniger Zähnen//1 angeordnet werden.

Claims (2)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    ι . Zange zum Verzahnen kantiger Verbandschienen, dadurch gekennzeichnet, dafs das _Zangenmaul mit Prefsbacken (i) versehen ist, die so gestaltet und mit Zähnen (H1) versehen sind, dafs sie die Schienen behufs Haltens des Verbandes an den oberen Kanten mit Einkerbungen (m) und Erhöhungen (n) versehen, während die unteren Kanten unverändert bleiben.
  2. 2. Zange nach Anspruch 1, bei welcher zum Biegen der kantigen Verbandschienen nach oder vor dem Verzahnen neben den Prefsbacken (i) OefFnungen (g g1 g2) angebracht sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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