DE439822C - Vorrichtung zum Umschnueren von Kisten, Ballen u. dgl. mit Draht - Google Patents

Vorrichtung zum Umschnueren von Kisten, Ballen u. dgl. mit Draht

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DE439822C
DE439822C DEW68840D DEW0068840D DE439822C DE 439822 C DE439822 C DE 439822C DE W68840 D DEW68840 D DE W68840D DE W0068840 D DEW0068840 D DE W0068840D DE 439822 C DE439822 C DE 439822C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material
    • B65B13/28Securing ends of binding material by twisting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Umschnüren von Kisten, Ballen u. dgl. mit Draht. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Umschnüren von Kisten, Ballen u. dgl. mit Draht, welche durch Drehung einer Welle die um den zu umschnürenden Gegenstand gelegte Drahtschleife erst spannt, dann die parallel nebeneinandergelegten Enden der Drahtschleife miteinander verwindet und schließlich das eine Drahtende abschneidet. Vorrichtungen dieser Art sind bereits bekannt; die bekannten Bauarten zeigen jedoch erhebliche Mängel, insbesondere bezüglich der Handhabung, wodurch die Dauer jedes Arbeitsganges verlängert und daher die Leistung der Vorrichtung herabgedrückt wird.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Nachteile der bekannten Umschniirungsvorrichtungen.. Das Wesentliche der Erfindung liegt darin, das das mit der Antriebswelle fest verbundene Kupplungsglied beiderseits in entgegengesetztem Sinne gerichtete, im Kupplungsglied federnd achsial verschiebbare Schaltzähne besitzt, die bei abwechselnder Drehung der Antriebswelle im einen oder anderen Sinne die Verbindung dieser Welle entweder mit dem Spannwerk oder finit dem Triebwerk zum Verwinden und Abschneiden der Drahtenden selbsttätig bewirken, und das die Auslösung der nach Beendigung jedes Arbeitsganges selbsttätig einfallenden Sperre für das Windwerk durch Drehung des Handgriffes um seine Längsachse erfolgt. Hierdurch ist jeder Griffwechsel bei der Bedienung der Vorrichtung vermieden. Man fast sie mit der linken Hand am Handgriff und mit der rechten Hand an der Kurbel. Durch Drehen der letzteren in der einen Richtung wird der Draht gespannt, und durch Drehen in der anderen Richtung wird er verwunden und abgeschnitten. Durch eine kleine Drehung des Griffes löst man dann, ohne ihn loszulassen, die Endsperre aus, und die Vorrichtung ist zu einem neuen Arbeitsgange bereit.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsforii der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen teilweise geschnittenen Aufriß. Abb. 2 ist ein Schnitt durch Abb. i längs der Linie A-A. Abb. 3 ist ein Schnitt durch Abb. i längs der Linie B-B. Abb_ 4 ist ein Schnitt durch Abb. 3 längs der Linie D-D, und Abb. 5 zeigt die mit der dargestellten Erfindung erzeugte Verwindung der Drahtenden.
  • Die Vorrichtung besteht aus einer Grundplatte i, welche mit zwei hohen Böcken 2 bzw. 3 und einem niedrigen Bock 4. versehen ist. In den Böcken 2 und 3 ist die Antriebswelle 5 gelagert, welche durch eine Handkurbel 6 gedreht werden kann. Auf der Welle 5 ist mittels des Stiftes 7 <las Kuppelglied 8 befestigt, in dem achsial bewegliche Kupplungsstifte 9 gelagert sind, welche durch Schraubenfedern io beiderseitig nach außen gedrückt werden. Die Köpfe dieser Kupplungsstifte besitzen die Form schräger Schaltzähne. Die in der Zeichnung rechts liegenden Kupplungsstifte 9 greifen mit ihren Köpfen in entsprechende Ausfriisungen an der Stirnseite einer Hülse i i ein, welche drehbar auf der Welle 5 sitzt und mit einer Schnecke 12 versehen ist, «-elche in ein Schneckenrad am Umfange der Spanntrommel 13 eingreift. Die Spanntrommel 13 ist ein zylindrischer, drehbar gelagerter Körper mit vorspringendem Rand, in dem eine Anzahl Schlitze 14 angebracht sind, in welche das eine Ende des Drahtes 15 eingelegt wird. Durch Drehung der Trommel 13 in der Pfeilrichtung wird das Ende 15 der Drahtschleife angespannt, da das andere Ende der Drahtschleife vorher durch Umlegen des. Exzenterhebels 16 nach links und das dadurch erfolgte Herabdrücken des Klemmbolzens 17 auf das Bodenstück i8 festgeklemmt worden ist. Bei der Benutzung der Vorrichtung wird also zuerst das freie Ende des Drahtes zwischen 17, 1ß eingeklemmt, nach rechts herum über den zu umschnürenden Gegenstand gelegt, dann links wieder heraufgeführt und parallel zu dem eingeklemmten Drahtende dicht neben diesem nach der Spanntrommel 13 geleitet und unter Abknickung in die Schlitze 14 eingelegt. Durch Drehung der Kurbel 6 in der einen Richtung wird dann die Spanntrommel 13 in der Pfeilrichtung bewegt und die Drahtschleife gespannt. Das zwischen 17 und 18 eingeklemmte Drahtende ig und das andere Drahtende der Schleife 15 liegen von der Einklemmstelle 17, i 8 bis zur Austrittsstelle 2o parallel dicht nebeneinander. Sie liegen gleichzeitig in dem Schlitz eines Kitzels 22, welches in dem Bock 3 drehbar gelagert ist. Dieses Kitzel kann durch ein ebenfalls im Bock 3 gelagertes Zahnrad 23 gedreht werden, und zwar erhält das Zahnrad 23 seine Bewegung durch ein Kitzel 2.1., welches an der Hülse 25 sitzt, die sich auf der Antriebswelle 5 frei drehen kann. Die Hülse 25 besitzt an ihrer rechten Stirnseite Einfräsungen, in welche die Köpfe der Schaltzähne 9 der linken Seite des Kupplungsgliedes 8 eingreifen, und zwar sind diese schrägen Ausfräsungen und Schaltzähne entgegengesetzt gerichtet denen auf der rechten Seite des Kupplungsgliedes B. Bei Drehung der Welle 5 mittels der Kurbel 6 in der einen Richtung wird also nur die Hülse i i und bei Drehen der Welle 5 in der anderen Richtung nur die Hülse 25 mitgenommen. Wird die Hülse 25 mitgenommen, so dreht sich das Kitzel 24; dieses bewegt das Zahnrad 23 und letzteres das Kitzel 22, wodurch die beiden im Schlitze dieses Kitzels 22 nebeneinanderliegenden Drahtenden i g und 15 miteinander verbunden werden. Die Kitzel 22 und 2.4 besitzen gleich viele Zähne, und das Zahnrad 23 besitzt dreimal so viele Zähne wie die beiden Kitzel. Bei dreimaliger Drehung der Welle 5 dreht sich also das Zahnrad 23 einmal herum und das Kitzel 22 dreimal. Die dreimalige Drehung des Kitzels 22 genügt, um die in Abb.5 dargestellte Drahtverbindung herzustellen. Das Abschneiden des Drahtes erfolgt in,bekannter Weise durch ein Messer 32, welches von der Achse des Zahnrades 23 aus mittels eines Hebels 29 und eines Schiebers 30 bewegt wird. Eine Schraubenfeder 3r führt das Messer in die Ruhelage zurück.
  • Um nach Beendigung der dreimaligen Umdrehung der Welle 5 die Vorrichtung selbsttätig festzustellen, ist ein Sperrbolzen 33 vorgesehen (Abb. 4), der in eine Öffnung 34 im Zahnrad 23 eingreift. Der Sperrbolzen 33 wird durch eine Schraubenfeder 35 ständig nach dein Zahnrad 23 zu gedrückt, so daß er, wenn er mit der Öffnung 34 zur Deckung kommt, selbsttätig in diese ein§pringt. Um die Sperrung aufzuheben, kann der Bolzen 33 durch einen um den Zapfen 36 schwingbaren Doppelhebel 37, der sich mit seiner unteren Gabel 38 gegen die am Bolzen 33 befestigte Scheibe 39 legt. nach rechts gedrückt werden. Die dazu erforderliche Schwingbewegung des Hebels 37 wird dadurch hervorgerufen, daß man den als Rohr ausgebildeten Handgriff 4.o der Vorrichtung ein wenig um seine Längsachse dreht. Das obere Ende des Hebels 37 greift nämlich mit einem Stift 41 in einen schrägen Schlitz 42 des Rohres 4o ein, so daß bei Drehung des Rohres 4o das obere Ende des Hebels 37 nach links und dementsprechend seine Gabel 38 nach rechts bewegt wird. Um also die Vorrichtung in Betrieb setzen zu können, muß man durch Drehung des Handgriffes 4o zunächst den Sperrbolzen 33 auslösen. Dies ist, wie man sieht, außerordentlich einfach, da der Bedienungsmann der Vorrichtung diese sowieso beim Aufsetzen mit der linken Hand an dein Handgriff 4o gefaßt hält. Sobald er mit der rechten Hand die Kurbel 6 ergreift und die Drehung begonnen hat, kann er den Griff .4o loslassen, da sich die Öffnung 34 mit dein Sperrstift 33 dann nicht mehr deckt. Der Stift 33 schleift dann unter Einwirkung der Feder 35 auf der glatten Seitenfläche des Zahnrades 23 und springt selbsttätig ein, sobald das Zahnrad eine Umdrehung vollendet hat. Die Öffnung 34 in dem Zahnrad 23 ist nicht rund, sondern länglich, wie aus Abb. 2 deutlich erkannt «-erden kann. Dadurch kann das Zahnrad 33 und demgemäß auch das Ritzel 22 ein 1_lein wenig über seine zur Verwindung der Drähte erforderliche Endlage hinausgedreht «erden. Sobald man dann die Kurbel 6 losläßt, wird durch eine Feder 4.3, die sich gegeit einen am Zahnrad 23 angebrachten Zapfen .-1.1. legt, das Zahnrad 23 und damit das Ritzel 22 wieder in seine ei-entliche Endlage zurückgedrückt. Diese Einrichtung bietet zwei Vorteile. Es wird dadurch erstens eine kleine Überspannung der Drahtschleife hervorgerufen, so daß man die Verwindungsstelle aus dem Schlitze 21 des Ritzels 22 leicht herausziehen kann, und ferner wird dadurch erreicht, daß das letzte Windungsende 45 (Abb. 5) so umgelegt wird, daß es nach dem Abschneiden durch das Messer 32 nach der Oberfläche des umschnürten Gegenstandes zu gerichtet ist. Aber auch das andere Ende 47 der Verwindung ist nach der Oberfläche des umschnürten Gegenstandes zu gerichtet, da es beim Einklemmen zwischen dem Bolzen 17 und einem in das Bodenstück 18 eingelegten zylindrischen Stift 48 nach unten hin gekrümmt worden ist. Die Enden der Drahtverwindung können daher niemals vorstehen und zu Beschädigungen und Verletzungen Anlaß geben. Die Auswechselbarkeit des Stiftes 48, dessen Form nicht unbedingt zylindrisch sein muß, bietet ferner noch den Vorteil, daß das .Festklemmen des Drahtes auch nach langer Benutzung der Vorrichtung immer mit vollkommener Sicherheit erfolgen kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Umschnüren von Kisten, Ballen u. dgl. mit Draht, bei der das Spannen der Drahtschleife, das Verwinden der Drahtenden und das Abschneiden des Drahtes durch Drehung einer Welle erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Antriebswelle (5) fest verbundenes Kupplungsglied (8) beiderseits in entgegengesetztem Sinne gerichtete, in dem Kupplungsglied federnd achsial verschiebbar gelagerte Schaltzähne (9) besitzt, die bei abwechselnder Drehung der Antriebswelle (5) im einen oder anderen Sinne die Verbindung dieser Welle entweder mit dem Spannwerk (12, 13) oder mit dein Triebwerk (22, 23, 24, 25, 29, 30, 32) zum Verwinden und Abschneiden der Drahtenden selbsttätig bewirken.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiederauslösung der nach Beendigung des Arbeitsganges selbsttätig in Wirkung tretenden Sperre (33, 34) für das Windewerk durch Drehung eines mit der Sperre durch einen Zwischenhebel (37) gekuppelten Handgriffs (40) um seine Längsachse herbeigeführt wird.
DEW68840D 1925-03-17 1925-03-17 Vorrichtung zum Umschnueren von Kisten, Ballen u. dgl. mit Draht Expired DE439822C (de)

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