DE898023C - Steuerventil fuer Druckluft od. dgl. bei elektrischen Schaltern - Google Patents

Steuerventil fuer Druckluft od. dgl. bei elektrischen Schaltern

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DE898023C
DE898023C DEA5505D DEA0005505D DE898023C DE 898023 C DE898023 C DE 898023C DE A5505 D DEA5505 D DE A5505D DE A0005505 D DEA0005505 D DE A0005505D DE 898023 C DE898023 C DE 898023C
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DE
Germany
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valve
piston
spring
tappet
plate
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Expired
Application number
DEA5505D
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Wohlgemuth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/28Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H33/30Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator
    • H01H33/32Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator pneumatic

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  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Description

  • Steuerventil für Druckluft od. dgl. bei elektrischen Schaltern Dne Erfindung betrifft ein Steuerventil für Druckluft oder andere !strömende Mittel bei elektrischen Schaltfern, insbesondere bei Druekgasschaltern, weilches durch einen Druckluftkolben angetrieben wird. Dem Kolben wird dabei die Luft über ein Hilfsventil zugeführt. Vorzugsweise ist dieses Ventil mit einer pneumatifschen Fortschalteinrichtung zum vollständigen Öffnen. und Offenhalten für eine bestimmte Zeitdauer versehen.
  • Bei einem solchen Ventil wird nun der Kolben mit dem Ventilteller durch einen Stößel verbunden. Zur Ermöglichung eines guten Ein.- und Ausbaues muß jedoch die Verbindung lösbar sein. Schraubverbindungen sind jedoch unzweckmäßig, da sie im Innern des Gehäuses- zusammengefügt werden müssen und bei. der Montage verhältnismäßig viel Zeit in Anspruch nehmen, insbesondere dann, wenn sie auch luftdicht ,sein. sollen.
  • Die Erfindung schlägt aus diesem Grunde vor, daß der Antriebskolben, der Ventilstößel und der Ventilteller lediglich zusammengesteckt und durch eine mit dem einen Ende am Kolben., mit dem anderen Ende am Ventilteller befestigte Feder miteinander verspannt sind. Dabei werden, auch harte Stöße beim Aufsetzen des Ventiltellers auf seinen Sitz vermieden.
  • Zweckmäßig wird zum Verspannen eine Schraubenfeder verwendet, die im Innern des hohlen Stößels untergebracht ist, der als Luftzufuhrrohr für das im Antiriebskolben untergebrachte Hilfsventil dient: Die erforderliche Abdichtung kann dann ohne weiteres dadurch erzielt werden, daß an denVerbindungsistellen zwischen Kolben undStößel sowie zwisfichen Ventilteller und Stößel Gummidichtungen eingelegt sind.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Diese stellt ein druckluftangetriebenes Steuerventil mit Fortschalteinrichbung dar, bei dem die erfindungsgemäße Verbindung zwischen Antriebskolben und Ventilteller angewendet ist.
  • Gemäß Fig. i sind in dem Gehäuse i das S:teuervenbil2 und das Hilfsvenbil3 untergebracht. Das Hilfsventil 3 sitzt in dem Antriebskolben 4 des Steuerventils. Die zum Schalster strömende Luft geht in Richtung der Pfeile 5 und 6 durch das Ventil hindurch. Bei der Ventilbetätigung wird zunächst fidas Hilfsventil 3 z. B. mittels eines hier nicht dargestellten Magneten, der auf den Stößel io wirkt, gelüftet. Dadurch strömt Luft durch den Stößel ii des Steuerventils in den Kanal 12 ein und setzt sich, da sich die Entlüftungsöffnung 13 inzwischen, geschlossen hat, hinfiter den Kolben. 4 und treibt diesen nach unten, so daß sich das. Ventil 2 öffnet. Die Luft kann, nun in Richtung des Pfeiles 6 zum Schalter strömen. Beim Öffnen des Ventils( 2 schließt der Schieber 14 die Entlüftungsöffnungen 15 ab. Das Hilfsventil 3 wird über ein hier nicht .dargestelltes Gestänge in Abhängigkeit von der Bewegung .des Kolbens 4 offen gehalten. Nun strömt über die Drossel 22 Luft in den Raum 23 und von hier in den Zylinderraum 24 ein. Sobald sich im Raum 24 ein genügender Luftdruck eingestellt hat, treibt dieser in Gemeinschaft mit der Feder a5 den Kolben 4 wieder nach oben, so daß sich die Ventile unter der Wirkung der Federn 25 und 26 wieder schließen.. Über die Öffnungen 13 und 15 findet wieder die Entlüftung statt, so daß das Gerät für einen neuen Betätigungsvorgang betriebsbereit st. Der Kolben 4, der Stößel ii und der Ventilteller 27 sind nur zusammengesteckt und werden durch die Schraubenfeder 28 zusammengehalten. Am Teller 2,7 ist die Feder mittels des flachen Haltegliedes 29 befestigt, welches in einen Schlitz des Tellers eingeschoben und um 9o0 gedreht ist. In Fig. 2 ist die Befestigung von unten gesehen dargestellt. Das obere Ende der Feder ist in die Hülse 30 eingehängt, die zu diesem Zweck, wie Fig. 3 zeigt, mit Schlitzen 31 versehen ist. Man kann aber auch, wie Fig. 4 zeigt, diese Hülse mit einem Langloch 34 und einem Rundloch 33 versehen, wobei das obere Ende der Feder gemäß Fig. 5 auszubilden ist. Es wird dann von unten her durch das Langloch eingeschoben, gedreht und mit dem Loch 33 in Eingriff gebracht. An den Verbindungsstellen zwischen: Kolben und Stößel sowie zwischen Stößel und Teller sind Gummidichtungen 34 und 35 vorhanden. Man erkennt, daß die Flieder außer der Möglichkeit des einfachen Zusammenbaues auch ein nachgiebiges Aufsetzen des. Ventiltellers 27 auf seinen Sitz zur Folge hat. Um zu vermeiden, däß die Feder 28 beim Herunterziehen des Gliedes 29 nicht zu sehr in die Länge gezogen wird, weist dass Glied 29 Begrenzungsnasen 36 auf, die ein. Ziehen an der Feder nur so weit gestatten, daß das Glied 29 gedreht werden kann. Zu diesem Zweck sind am Stößel i i entsprechende Nasen 37 vorgesehen, die allerdings im verdrehten Zustand ein Hindurchgrei.fen der Nasen 36 wegen des Zusammenbaues gestatten müssen. Um diese Möglichkeit entbehren zu körnen, kann man die Anordnung auch nach. Fig. 6 und 7 treffen.. Hier steht den Nasen 36 ein ununterbrochener Bund 38 entgegen. Um den Zusammenbau ermöglichen zu können, wird .das Glied 29 am unteren Ende durch einen eingeschobenen Stift 3.9 gehalten..

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuerventil für Druckluft oder andere strömende Mittel bei elektrischen Schaltern, insbesondere bei Druckgasschaltern, welches durch einen Druckluftkoliben angetrieben wird, dem die Luft über ein Hilfsventil zuströmt, vorzugsweise mixt einer pneumatischen Fortschalteinrichtung zum vollständigen Öffnen und Offenhaltfien desfi Ventils(für eine bestimmte Zeitdauer, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebskolben (4), der Ventilstößel (i i) und der Ventilteller (27) lediglich zusammengesteckt und durch eine mit dem einen Ende am Kolben, mit dem anderen Ende am Ventilteller befestigte Feder (28) miteinander verspannt sind.
  2. 2. Ventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verspannen eine Schraubenfeder (2-8) verwendet ist, die im Innern des hohlen Stößels (i i) untergebracht ist, der als Luftzufuhrrohr für das im Innern des Antriebskolbens untergebrachte Hilfsventil (3) dient.
  3. 3. Ventil nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, da3 an den Verbindungsfistellen zwischen Kolben und Stößel sowie zwischen Teller und Stößel Gummidichtungen (34, 35) eingelegt sind.
  4. 4. Ventil nach Ampruch i bis. 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder in eine besonders im Kolben eingesetzte Hülse (30) eingehängt ist, die zu diesem Zweck zwei Schlitze (3i) aufweifist (Fig.3).
  5. 5. Ventil nach Anspruch i bis. 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder in eine besonders im Kolben eingesetzte Hülse (30) eingehängt ist, die zu diesem Zweck ein Langloch (32) zum Einführen und ein Rundloch (33) zum Einhängen der Feder (28) aufweist (Fig. 4 und 5).
  6. 6. Ventil nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Feder (28) im Ventilteller (27) mittels eines flachen Haltegliedes (29) erfolgt, welches durch einen Schlitz des Tellers (27) geschoben und um 9o0 gedreht wird.
DEA5505D 1942-12-20 1942-12-20 Steuerventil fuer Druckluft od. dgl. bei elektrischen Schaltern Expired DE898023C (de)

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