DE875601C - Absperrventil mit Entlueftungsoeffnungen fuer Druckluftanlagen - Google Patents
Absperrventil mit Entlueftungsoeffnungen fuer DruckluftanlagenInfo
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- DE875601C DE875601C DEL3388A DEL0003388A DE875601C DE 875601 C DE875601 C DE 875601C DE L3388 A DEL3388 A DE L3388A DE L0003388 A DEL0003388 A DE L0003388A DE 875601 C DE875601 C DE 875601C
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K24/00—Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures
- F16K24/02—Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures the enclosure being itself a valve, tap, or cock
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Description
- Absperrventil mit Entlüftungsöffnungen für Druckluftanlagen In Druckluftanlagen, beispielsweise für druckluftbetätigte Schalter in Hochspannungsanlagen, ist es erforderlich, die Leitung zwischen dem Absperrventil und dem Steuerventil zu entlüften, wenn das Absperrventil geschlossen wird. Es ist bekannt, mit dem Absperrventil ein besonderes Entlüftungsventil zu kuppeln und beide durch einen gemeinsamen Hebel zu betätigen.
- Ferner ist es bekannt, das Absperrventil selbst mit Entlüftungsöffnungen zu versehen und vom gleichen Ventilkörper, der zur Absperrung der Druckluftleitung dient, auch die Entlüftungsöffnungen schließen zu lassen. Hierbei ist eher Ventilkörper als Ventilteller ausgebildet, der in seiner untersten Stellung am Ende des Schließungshubes mit seiner unteren Fläche die Druckluftleitung absperrt und in seiner obersten Stellung ,am Ende des öffnungshubes die Entlüftungsöffnungen abschließt. In den Zwischenlagen des Ventiltellers sind sowohl die Entlüftungsöffnungen ,als auch .die Druckluftleitung vom Ventil freigegeben, und die Druckluft strömt dann durch die Entlüftungsöffnungen mit lautem Zischen nach außen. Wird das Absperrventil, beispielsweise wenn im Gefahrfall eine schnelle Bedienung des Ventils erforderlich ist, von einer nicht mit dieser Eigenart des Ventils vertrauten Person bedient, so kann diese ,durch das Abströmen der Druckluft ,aus den Entlüftungsöffnungen verwirrt werden, einen Fehler des Ventils annehmen und :die weitere Betätigung unterlassen oder in die ursprüngliche Stellung zurückdrehen, um das weitere Abströmen der Druckluft zu verhindern.
- Die Erfindung, die ebenfalls ein Absperrorgan mit Entlüftungsöffnungen betrifft, bezweckt, diesen Nachteil des bekannten Absperrventils dieser Art zu vermeiden, was erfindungsgemäß dadurch erreicht wird, daß das Absperrorgan als Kolbenschieber ausgebildet ist und der Kolben die Entlüftungs..-öffnungen bereits schließt, bevor die Druckluftzufuhr freigegeben ist und die Entlüftungsöffnungen erst freigibt, wenn die Druckluftleitung bereits abgesperrt ist.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispieleder Erfindung dargestellt.
- Fig. i und 2 zeigen in zwei zueinander s'enkrec'hten Längsschnitten eine Ausführung für unmittelbare Entlüftung oder vom Absperrorgan weiterführenden Leitung; Fig.3 und 4 zeigen in zwei zueinander senkrechten Längsschnitten eine Ausführungsform mit besonderer Entlüftungsleitung für die vom Absperrorgan über :ein Rückschlagventil weiterführende Leitung. Übereinstimmende Teile sind in den verschieden-en Figuren mit denselben Bezugszeichen versehen.
- Zn Fig. i und 2 ist der mit denn Schxebergehäuse a verschraubte Spindelführungskörper i mit einem Führungsansatz 3 für den mit der Spindel 7 g:e.-kuppelben Kolben 8 versehen, für dessen Führung im: Gehäuse die Führungshülsen 4 und 5 und die zwischen ihnen angeordnete Hülse 6 mit den Luftdurchtrittsöffnungen vorgesehen sind. Der Kolben B ist mit drei radialen Bohrungen 9 versehren, an die sich in der Kolbenmitte die von dort schräg nach oben verlaufenden Bohrungen. io und i i anschließen und die Verbindung der radialen Bohrungen 9 mit dem Innenraum des Spindelführungsgehäuses i herstellen. In diesem sind zwei nach .außen führende Bohrrungen 12 und 13 vorgesehen.
- In der dargestellten Stellung des Schiebers ist der mit der Druckluftleitung verbundene Raum 1q. gegen den mit der weiterführenden Leitung verbundenen Raum 15 ,abgesperrt, und dieser steht über die Bohrungen 9 bis 13 mit der Außenluft in Verbindung, so daß die weiterführende Leitung hierüber entlüftet ist. Beim öffnen des Schiebers werden "die Bohrungen 9 im - Kolben 8 frühbar durch die Führuggshülse 4 abgedeckt, als das untere Ende des Kolbens B das obere Ende der Führungshülsie 5 verläßt rund den Durchtritt der Druckluft durch die Diurchtrittsöffnungen in der Hülse 6 zum Raum 15 !und damit zur weiterführenden Leitung freigibt. Der Durchtritt der Druckluft zu der weiterführenden Leitung wird ialso erst freigegeben, wenn die durch die Bohrungen g bis 13 gebildeten Entlüftungsöffnungen gegen -die weiterführende Leitung abgesperrt sind. Beim Schließen des Schiebers wird umgekehrt zunächst der Raum 14 gegen den Raum 15 abgesperrt, und dann gierst werden die Entlüftungsöffnungen mit dem Raum 15 wieder verbunden.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.3 und 4 ist außer den Führungshülsen 5 und 6 noch eine Führungshülse 4a vorgesehen, und zwischen den Führungshülsen 4 und 4a ist :eine Hülse 16 @eingesetzt, die mit beispielsweise vier radialen Bohrungen 18 versehen ist, die in einem Ringkanal i am äußeren Umfang der Hülse <endigen. Dien -Ringkanal 17 mündet in eine mit Innengewinde versehene Bohrung ig für den Anschlußeiner Entlüftungsleitung, die in bekannter Weise hinter einem Rückschlagventil in der an den Raum 15 angeschlossenen weiterführenden Leitung endigt. Das Rückschlagventil verbindet in bekannter Weise das Rückströmen der Druckluft vom Verbraucher über den geöffneten Absperrschieber in die Erzeugungsanlage, wenn deren Druck absinkt.
- In der dargestellten Schließlage des Schiebers steht die Entlüftungsleitung über die Bohrung i g, den Ringkanal 17, die Bohrungen 18, den Innenraum des Spindelführungskörpers i und die Bohrungen 12 und 13 mit der Außenluft in Verbindung.
- Beim öffnen des Schiebers werden auch hier zunächst die Bohrungen 18 durch den hochgehenden Kolben 8 abgedeckt und damit die Entlüftungsr leitung gegen die weiterführende Leitung abgesperrt, bevor das untere Ende des Kolbens den Durchtritt der Druckluft vom Raum 14 zum Raum 15 und damit zur weiterführenden Leitung freigibt, während beim Schließen des Schiebers .die Verbindung der Entlüftungsleitung über die Bohrungen 18 erst mit der Außenluft hergestellt wird, wenn das untere Ende des Kolbens 8 den Raum 15 gegen den Raum 14 abgesperrt hat.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. D.ruckluftabsperrschieber mit Entlüftungsöffnungen für die weiterführende Leitung; dadurch gekennzeichnet, daß der Schiehe< als Kolbenschieber ausgebildet ist und der Kolben die Entlüftungsöffnungen bereits schließt, bevor die Druckluftzufuhr zur weiterführenden Leitung freigegeben ist und die Entlüftungsöffnungen erst freigibt, wenn die Druckluftzufuhr zur weiterführenden Leitung bereits abgesperrt ist.
- 2. Absperrschieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiebekolben mit radialen Bohrungen (9) versehen ist, von deren Vereinigungsstelle in der Kolbenmitte Bohrungen (i o; i i), die an der der Spindel zugewandten Stirnfläche des Kolbens münden und zum Innenraum des mit Entlüftungsöffnungen ( 12, 13) versehenen Spindelführungsgehäuses ( i führen, in der Schließlage diesen Innenraum mit ,der weiterführenden Leitung verbinden (Fig. i und 2).
- 3. Absperrschieber nach Anspruch i, dadurch ;gekennzeichnet, daß das Spindelführungsbgehäuse mit Entlüftungslöchern (12, 13) versehen ist und daß der Kolben in Schließlage radiale Bohrungen (i8) in dem der Spindel zugewandten Ende einer Führung freigibt, an die reine hinter einem Rückschlagventil mit der weiterführenden Leitung verbundene Entlüftungsleitung angeschlossen ist (Fig. 3 und 4).
- 4. Absperrschieber nach Anspruch 3; dadurch ;gekennzeichnet, daß die Entlüftungsleitung an eine Bohrung (i g) des Gehäuses angeschlossen ist, die in einarm Ringkanal ( 17) am Umfang einer mit den radialen Bohrungen (18) versehenen Führungshülse (16) für en Schieberkolben mündet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL3388A DE875601C (de) | 1950-08-20 | 1950-08-20 | Absperrventil mit Entlueftungsoeffnungen fuer Druckluftanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL3388A DE875601C (de) | 1950-08-20 | 1950-08-20 | Absperrventil mit Entlueftungsoeffnungen fuer Druckluftanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE875601C true DE875601C (de) | 1953-05-04 |
Family
ID=7256173
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL3388A Expired DE875601C (de) | 1950-08-20 | 1950-08-20 | Absperrventil mit Entlueftungsoeffnungen fuer Druckluftanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE875601C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3608584A (en) * | 1969-02-19 | 1971-09-28 | Charles W Vaughn | Flow control device |
-
1950
- 1950-08-20 DE DEL3388A patent/DE875601C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3608584A (en) * | 1969-02-19 | 1971-09-28 | Charles W Vaughn | Flow control device |
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