DE969052C - In Ein- und Ausschaltrichtung druckgasangetriebener elektrischer Schalter - Google Patents

In Ein- und Ausschaltrichtung druckgasangetriebener elektrischer Schalter

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Publication number
DE969052C
DE969052C DEA9012D DEA0009012D DE969052C DE 969052 C DE969052 C DE 969052C DE A9012 D DEA9012 D DE A9012D DE A0009012 D DEA0009012 D DE A0009012D DE 969052 C DE969052 C DE 969052C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
valve
piston
seat
valve disk
Prior art date
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Expired
Application number
DEA9012D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Brockhaus
Dipl-Ing Werner Massmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE969052C publication Critical patent/DE969052C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/28Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H33/30Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator
    • H01H33/32Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator pneumatic

Landscapes

  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Description

und
Die Erfindung betrifft einen in Ein- und Ausschaltrichtung druckgasangetriebenen elektrischen Schalter, insbesondere einen Druckgasschalter, bei dem beim Schalten der Antriebsdruck des vorhergegangenen Schaltvorganges durch Betätigung eines Entlüftungsventils weggenommen wird. Solche Entlüftungsventile sind an sich bereits bei Schaltern bekannt, die nur in einer Richtung vom Druckgas angetrieben und in der anderen Richtung durch einen Kraftspeicher betätigt werden. Das Entlüftungsventil ist mit zwei Ventilsitzen versehen, von denen der eine das Entlüften des Antriebs und der andere
das Absperren der unerwünschten Luftströmung steuert. Der Antrieb wird dabei mittels eines einzigen Bedienungsknopfes abwechselnd über das Ein- und Ausschaltventil betätigt. Solche Vorrichtungen dienen dazu, das sogenannte Pumpen des Schalters, das aus einem mehrmaligen Aus- und Wiedereinschalten besteht und durch langes Drücken des Bedienungsknopfes hervorgerufen werden kann, zu vermeiden.
Der bekannte Schalterantrieb weist nun eine Steuerung des Entlüftungsventils in der Weise auf, daß erst bei Betätigung des Einschaltventils Druck-
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gas von diesem Ventil über das Ausschaltventil in das Entlüftungsventil gelangt und den Ventilteller in die Entlüftungs- und Sperrstellung bringt. Dabei führt eine vom Antriebskolben des Entlüftungsventils während seiner Bewegung freigegebene Umgehungsleitung des Ausschaltventils Druckgas unter den Kolben und hält diesen in der Sperrstellung so lange fest, bis die Umgehungsleitung durch Wegnahme des Einschaltkommandos entlüftet wird. ίο Diese Steuerungsart des Entlüftungsventils ergibt mit den verschiedenen zwischen den einzelnen Ventilen notwendigen Druckleitungen einen verhältnismäßig komplizierten Aufbau, der auch eine Verzögerung der Entlüftung mit sich bringen kann, da die Auffüllung der einzelnen Leitungen mit Druckgas immer eine gewisse Zeit beansprucht.
Die Erfindung geht ebenfalls von einem Entlüftungsventil mit zwei Ventilsitzen aus. Dieses zeichnet sich jedoch gegenüber dem bekannten Entlüftungsventil durch seinen wesentlich einfacheren Aufbau und seine Unabhängigkeit von einer Steuerung des Ausschaltventils durch das Einschaltventil aus. Es erreicht dadurch eine sehr kurze Ansprechzeit. Gemäß der Erfindung ist das Ventil so aufgebaut, daß beiden Seiten des Ventiltellers mit ungleichgroßen Sitzflächen je ein Antriebskolben zugeordnet ist, von denen der eine unter Federdruck stehende Kolben, der mit der größeren Sitzfläche des Ventiltellers verbunden ist, diesen bei Beaufschlagung mit dem Ausschaltimpuls in die zugleich zur Entlüftung und Absperrung dienende Stellung bringt, während der andere, der mit der kleineren Sitzfläche des Ventiltellers verbunden ist, durch Differentialwirkung den Ventilteller so lange in der Sperrstellung hält, als die Beaufschlagung des unter Federdruck stehenden Kolbens und seine eigene gegebenenfalls gleichzeitig erfolgende Beaufschlagung durch einen Einschaltimpuls andauert. Ein solches Entlüftungsventil benötigt nur je eine Druckleitung zu dem Ein- und Ausschaltventil, dazu kommt die Leitung zu dem Schalterantrieb, dessen eine Seite entlüftet werden soll.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführung. In dem Ventilgehäuse 1, dem in Pfeilrichtung a die Luft vom Ausschaltventil und in Pfeilrichtung b die Luft vom Einschaltventil zuströmt und von dem aus in Pfeilrichtung c die Druckluftströmung zur Einschaltseite des Schalterantriebes erfolgt, ist der Ventilteller 2 angeordnet. Er wirkt mit den beiden Ventilsitzen 3 und 4 zusammen und ist mit den Kolben 5 und 6 verbunden. Die Feder 7 hält das Ventil am Sitz 3 bei Nichtbetätigung geschlossen. 8 sind die Entlüftungsöffnungen des Entlüftungsventils. Beim Ausschalten des Schalters strömt die Luft außer dem hier nicht dargestellten Ausschaltantrieb dem Kolben 5 des Entlüftungsventils zu, der sich gegen den Druck der Feder 7 nach unten bewegt, den Ventilteller 2 von seinem Sitz 3 abhebt und gegen den Sitz 4 drückt. Hiernach wird die in Richtung c zum Einschaltantrieb führende Leitung und der Einschaltantrieb über die Öffnungen 8 entlüftet und die in Richtung b zugeführte Luft abgesperrt. Der Ausschaltvorgang kann so ungehemmt vor sich gehen. Um nun nach vollendetem Ausschaltvorgang ein sofortiges Wiedereinschalten infolge etwa noch bestehender Ventilknopf betätigung zu verhindern, ist der Kolben 6 vorgesehen. Seine Fläche ist größer als die durch den Ventilsitz 4 begrenzte untere Fläche des Ventiltellers 2. Kommt es also zum Einströmen von Einschaltluft in Richtung b, so überwiegt die Beaufschlagung der Kolbenfläche 6, und das Ventil wird am Sitz 4 geschlossen gehalten. Es kann also keine Einschaltluft zum Schalterantrieb strömen und somit keine Einschaltung des Schalters erfolgen. Eine Einschaltung kann vielmehr erst herbeigeführt werden, wenn vorher einmal der Ventilknopf losgelassen worden ist.
Entgegen der Beschreibung kann das Ventil auch so angeschlossen werden, daß die Ausschaltseite des Schalterantriebes entlüftet wird und nach erfolgter Einschaltung die Wiederausschaltung so lange gesperrt wird, als der Einschaltimpuls besteht.
Man kann natürlich auch beide Möglichkeiten bei einem Schalter gemeinsam vorsehen und die beiden Ventile in diesem Fall in
vereinigen.
geeigneter Weise baulich

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    In Ein- und Ausschaltrichtung druckgasangetriebener elektrischer Schalter, insbesondere Druckgasschalter, bei dem beim Schalten der Antriebsdruck des vorhergegangenen Schaltvorganges durch Betätigung eines Entlüftungsventils mit zwei Ventilsitzen, von denen der eine das Entlüften und der andere das Absperren der unerwünschten Luftströmung steuert, weggenommen wird und bei dem mittels eines einzigen Bedienungsknopfes abwechselnd das Ein- und Ausschaltventil betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß beiden Seiten des Ventiltellers (2) mit ungleich großen Sitzflächen je ein Antriebskolben (5, 6) zugeordnet ist, von denen der eine unter Federdruck stehende Kolben (5), der mit der größeren Sitzfläche des Ventiltellers verbunden ist, diesen bei Beaufschlagung mit dem Ausschaltimpuls in die zugleich zur Entlüftung und Absperrung dienende Stellung bringt, während der andere (6), der mit der kleineren Sitzfläche nc des Ventiltellers verbunden ist, durch Differentialwirkung den Ventilteller so lange in der Sperrstellung hält, als die Beaufschlagung des unter Federdruck stehenden Kolbens (5) und seine eigene gegebenenfalls gleichzeitig erfolgende Beaufschlagung durch einen Einschaltimpuls andauert.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 602053; SSW-Schaltbild G 31081 für Schalter R 620 v. 6.4.1934.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA9012D 1940-04-13 1940-04-13 In Ein- und Ausschaltrichtung druckgasangetriebener elektrischer Schalter Expired DE969052C (de)

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DEA9012D DE969052C (de) 1940-04-13 1940-04-13 In Ein- und Ausschaltrichtung druckgasangetriebener elektrischer Schalter

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DE969052C true DE969052C (de) 1958-04-24

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ID=6921659

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DE (1) DE969052C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2380450A1 (fr) * 1977-02-09 1978-09-08 Siemens Ag Soupape d'inversion pour commandes a fluide

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE602053C (de) * 1930-05-10 1934-09-04 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Schalterantrieb mit Einschaltung durch ein mit Ventilen ferngesteuertes Druckmittel und mit unabhaengiger Ausloesung

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE602053C (de) * 1930-05-10 1934-09-04 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Schalterantrieb mit Einschaltung durch ein mit Ventilen ferngesteuertes Druckmittel und mit unabhaengiger Ausloesung

Cited By (1)

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FR2380450A1 (fr) * 1977-02-09 1978-09-08 Siemens Ag Soupape d'inversion pour commandes a fluide

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