DE897678C - Stromwenderelais fuer elektrische Uhrenanlagen - Google Patents

Stromwenderelais fuer elektrische Uhrenanlagen

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DE897678C
DE897678C DEW7405A DEW0007405A DE897678C DE 897678 C DE897678 C DE 897678C DE W7405 A DEW7405 A DE W7405A DE W0007405 A DEW0007405 A DE W0007405A DE 897678 C DE897678 C DE 897678C
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DE
Germany
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contact
relay
control circuit
duration
contacts
Prior art date
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Expired
Application number
DEW7405A
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English (en)
Inventor
Walter Schlenker
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BUERK SOEHNE WUERTT UHREN
Original Assignee
BUERK SOEHNE WUERTT UHREN
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/02Circuit arrangements; Electric clock installations
    • G04C13/021Circuit arrangements; Electric clock installations primary-secondary systems using transmission of singular pulses for driving directly secondary clocks step by step

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Stromwenderelais für elektrische Uhrenanlagen Bei den bis jetzt gebräuchlichen Stromwenderelais für Uhrenanlagen kann man in der Hauptsache zwei Arten unterscheiden: a) polarisierte Stromwenderelaiswerden verwendet, um mit einem Stromkreis, in welchem die Stromrichtung periodisch (meist minutlich, halbminutlich oder sekundlich) wechselt, mit kleiner Schaltleistung einen Stromkreis größerer Schaltleistung zu steuern. Dieses Stromwenderelais wird dann direkt an die Hauptuhr angeschlossen, wenn infolge der großen Anzahl angeschlossener Nebenuhren der periodisch fließende Strom und damit die Schaltleistung so groß wird, daß die vorhandenen Hauptuhrkontakte sich als zu schwach erweisen. Der Hauptuhr selbst kann die mechanische Arbeit des Umlegens schwerer, für große Ströme bemessener Kontakte nicht aufgebürdet werden, ohne ihre Ganggenauigkeit wesentlich zu beeinträchtigen. In diesem Fall muß die Hauptuhr eine für kleine Schaltleistungen bemessene Kontakteinrichtung besitzen.
  • Ferner werden polarisierte Stromwenderelais verwendet, um an einer vorhandenen Uhrenanlage eine zweite getrennte Anlage mit eigener Stromquelle anzuschließen. Die Polarisation dieser Stromwenderelais wird entweder durch Verwendung eines polarisierten Schwingankers, der nach dem Stromstoß wieder in seine Ausgangslage zurückkehrt, erreicht, oder es werden vor zwei getrennte Spulen je ein Trockengleichrichter, entgegengesetzt gepolt, vorgeschaltet. Bei einem Stromstoß sperrt dann der eine, beim nächsten Stromstoß entgegengesetzter Richtung der andere Gleichrichter, so daß die Spulen wechselseitig vom Strom durchflossen werden. Vielfach finden auch noch elektrisch polarisierte Systeme Verwendung. Diese bestehen aus zwei Spulen mit einem gemeinsamen Anschluß direkt an die Batterie, so daß die Spulen ebenfalls wechselweise vom Strom durchflossen werden. Dieses System erfordert jedoch einen dritten Leiter und ist deshalb dann schlecht zu gebrauchen, wenn das Relais in größerer Entfernung von der Hauptuhr bzw. Batterie montiert werden soll. b) die andere Art der nichtpolarisierten Stromwenderelais .besteht aus neutralen Magnetsystempaaren, die abwechselnd von der Hauptuhr elektrisch betätigt werden. Die Hauptuhr muß deshalb mit zwei getrennten Schaltkontaktpaaren versehen sein. Diese Schaltkontaktpaare können als Doppelhebelberührungskontakte mit einstellbarer Kontaktdauer (Fall I) oder als einfache Schleifkontakte mit isoliertem - Mittelstück ' ausgebildet sein (Fall II).
  • Im Fall I besteht der Nachteil, daß das Gehwerk der Hauptuhr durch zwei Doppelhebelberührungskontaktpaare belastet wird. Letztere müssen genau um eine halbe Zahnteilung des Schaltrades gegeneinander versetzt sein, um minutlich gleichbleibende, sekundengenaue Kontakte zu geben. Dies erfordert doppeltes Einstellen der Kontaktdauer, da jedes Kontaktpaar einzeln eingestellt werden muß. Es ist deshalb schwierig, bei beiden Stromstoßrichtungen genau gleiche Kontaktdauer zu erhalten.
  • Im Fall II wirkt es sich sehr nachteilig aus, daß ein gesondertes Kontaktauslösewerk innerhalb der Hauptuhr nötig wird. Dies verteuert aber die Herstellung erheblich.
  • Bei der üblichen Verwendung nur einer Antriebskraft sowohl für das Geh- als auch für das Auslösewerk mittels Differentialgetriebe oder minutlich aufgezogenerZwischenfeder leidet erfahrungsgemäß die Ganggenauigkeit der Uhr.
  • Alle diese Nachteile werden nun bei der erfindungsgemäßen Anlage dadurch vermieden, daß das neue Stromwenderelais mit Hilfe eines Stromstoßes im Steuerstromkreis in einem Nebenuhrstromkreis Stromstöße wechselnder Richtung erzeugt. Dabei ist es vollkommen gleichgültig, ob es sich im Steuerstromkreis um Stromstöße gleichbleibender oder wechselnder Richtung handelt. Die Dauer des Stromflusses im Nebenuhrstromkreis ist jeweils gleich oder annährend der Dauer des Stromflusses im Steuerstromkreis.
  • Diese grundsätzlichen Vorteile werden nach vorliegender Erfindung dadurch erreicht, daß bei Erregung einer Relaisspule im Steuerstromkreis von zwei Kontaktsätzen des Nebenuhrstromkreises abwechselnd der eine und beim nächsten Stromstoß der andere Kontaktsatz durch ein die Relaisankerbewegung in abwechselnder Art steuerndes Zwischenglied betätigt wird, wobei die Kontaktdauer der so .betätigten Kontaktsätze des Nebenuhrstromkreises gleich ist der Erregungsdauer des Relais im Steuerstromkreis, vorzugsweise derart, daß die Erregerstromstöße gleichgerichtet sind, ihre Stromrichtung also nicht wechseln.
  • Besonders vorteilhaft ist die Anordnung eines an sich bekannten W-förmigen Wippenhebels, welcher einen von dem Relais des Steuerstromkreises in stets gleicher Richtung bewegten Stoßkeil abwechselnd auf die Kontaktträger der beiden Kontaktsätze ablenkt und sie umkippt. Die Kontaktsätze selbst bestehen vorzugsweise aus dreipoligen Ouecksilberkontaktröhren, in welchen an sich bekannte Trennwände eingebaut sind. Diese zwingen das Ouecksilber beim Kippen der Kontaktröhre, durch ihre untere Lücke hindurch den mittleren Kontaktnapf zu durchfließen.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar.
  • In einem Steuerstromkreis 1g, welcher von der Hauptuhr gesteuert wird, liegt ein Relais 17, i8. Der Anker 21 ist mit einem Stoßkeil io verbunden. Dem unteren Ende des Stoßkeils steht in seiner Bahn ein um Punkt A drehbarer W-förmiger Wippenhebel i gegenüber, welcher in an sich bekannter Weise unter der Wirkung einer Zugfeder :2 entweder in die eine (gezeichnete) oder in die ihr gegenüberliegende Endlage gezogen wird. Bei der Wippbewegung des Hebels i wird der Stoßkeil beispielsweise auf den linken Kontaktträger 3 abgelenkt und kippt diesen dabei um den Drehpunkt B.
  • Auf dem Kontaktträger 3 ist eine dreipolige Ouecksilberkontaktröhre 5 befestigt. Auf der anderen Seite ist dieselbe Kontakteinrichtung, bestehend aus Kontaktträger q, und Kontaktröhre 6, angeordnet. Auch diese Kontakteinrichtung steht unter der Wirkung des Stoßkeils io, wie oben beschrieben ist. Die Bewegung der Kontaktträger wird durch Anschläge ä, 9 begrenzt. Die beiden Quecksilberkontaktröhren liegen in der an sich bekannten Schaltung im Stromkreis 2o der Nebenuhrenanlage. Die periodische, abwechselnde Bewegung der Kontaktsätze 5 und 6 erzeugt im Nebenuhrenstromkreis 2o die gewollten Stromstöße wechselnder Richtung. Es ist ersichtlich, -daß die Dauer dieser Stromstöße praktisch übereinstimmt mit der Dauer des Erregerstromes im Steuerstromkreis i9.
  • Dieser Vorteil ist um so wichtiger, als die Dauer des Erregerstromstoßes nur noch von einem einzigen Kontakt abhängig ist, also immer gleich lang eingehalten wird.
  • Besonders hervorzuheben ist, daß im Steuerstromkreis mit geringer elektrischer Leistung gearbeitet werden kann, weil ja nur ein einziges leicht ansprechendes Relais ganz unabhängig von der Anzahl der Nebenuhren geschaltet zu werden braucht.
  • Ita der Hauptuhr ist also nur noch ein Kontaktpaar nötig, welches zudem infolge des geringen Stromdurchgangs mit schwachem, aber trotzdem noch sicherem Kontaktdruck arbeitet. Dadurch ist die mechanische Belastung der Hauptuhr, welche den Kontakt betätigt, außerordentlich klein.
  • Am vorteilhaftesten wird ein Doppelhebelberührungskontakt verwendet, so daß das ganze Auslösewerk bzw. ein zweites Kontaktpaar entfällt.
  • Dies alles wirkt sich auf die Ganggenauigkeit der Uhr vorteilhaft aus. Aber auch die Handhabung und Bedienung der ganzen Uhrenanlage wird wesentlich vereinfacht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Uhrenanlage mit periodisch z. B. von der Hauptuhr gesteuerten Stromwenderelais, dadurch gekennzeichnet, daß bei Erregung einer Relaisspule (i7) im Steuerstromkreis (i9) von zwei Kontaktsätzen (5, 6) des Nebenuhrenstromkreises (2o) abwechselnd der eine (z. B. 5) und beim nächsten Stromstoß der andere Kontaktsatz (6) durch ein die Relaisankerbewegung in abwechselnder Art steuerndes Zwischenglied betätigt wird, wobei die Kontaktdauer der so betätigten Kontakte (5 bzw. 6) des Nebenuhrenstromkreises (2o) gleich ist der Erregungsdauer des Relais (i7, 18) des Steuerstromkreises (i9), vorzugsweise derart, daß die Erregerstromstöße des Relais (i7, 18) im Steuerstromkreis (i9) gleichgerichtet sind, ihre Stromrichtung also nicht wechseln.
  2. 2. Anlage mit Stromwenderelais nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekannter W-förmiger Wippenhebel (i, 2) einen von dem Relais (i7, 18) bei jeder Erregung stets in gleicher Richtung bewegten Stoffkeil (io) abwechselnd auf den Kontaktträger (3) des einen (z. B. 5) und dann auf den Kontaktträger (4.) des anderen Kontaktes (6) ablenkt und ihn kippt.
  3. 3. Anlage mit Stromwenderelais nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kontaktsätze Quecksilberkontaktröhren (5, 6) dienen, in welchen an sich bekannte Trennwände (i5 bzw. 16) eingebaut sind, durch deren untere Lücke das Ouecksilber bei Kippen der Kontaktröhre gezwungen wird, den mittleren Kontaktnapf zu durchfließen.
DEW7405A 1951-12-12 1951-12-12 Stromwenderelais fuer elektrische Uhrenanlagen Expired DE897678C (de)

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