DE233459C - - Google Patents
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- DE233459C DE233459C DENDAT233459D DE233459DA DE233459C DE 233459 C DE233459 C DE 233459C DE NDAT233459 D DENDAT233459 D DE NDAT233459D DE 233459D A DE233459D A DE 233459DA DE 233459 C DE233459 C DE 233459C
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D51/00—Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
- D03D51/18—Automatic stop motions
- D03D51/34—Weft stop motions
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86 c. GRUPPE
ALBERT HECK in WERDEN a. d. Ruhr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Januar 1909 ab
An den mechanischen Webstühlen sind bereits Vorrichtungen vorhanden, welche den
Zweck haben, bei Ablauf des Schußfadens oder aber beim Bruch desselben den Webstuhl
sofort zum Stehen zu bringen. Es werden bereits sogenannte elektrische Schußwächterschützen
verwendet, bei welchen die leitende Schußfadenspannfeder zur Verbindung der am Webschützen außen angebrachten Kontaktschienen
dient.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird zwecks Stromersparnis eine selbsttätige Umschaltvorrichtung
des elektrischen Stromes verwendet.
Durch diese selbsttätige Schaltvorrichtung wird der Stromkreis sofort unterbrochen.
Letzteres ist bei den bisherigen Vorrichtungen mit den sogenannten Schleiffedern nicht der
Fall. Vielmehr bleibt bei diesen der Magnet erregt, und der Stromkreis wird nicht unterbrochen,
bis der Stuhl wieder eingerückt ist. Die Neuerung besteht darin, daß an beiden Seiten des Webstuhls rechts und links am
inneren Ende des Schützenkastens in Form von Verbindungsschrauben elektrische Pole
angebracht sind, an welchen der Schützen vorübergehen muß. Der Stromkreis zum Elektromagneten
wird geschlossen, wenn der Faden auf der Spule des Schützens gerissen oder abgelaufen
ist und der Schützen dadurch in Berührung mit den stromführenden Polen gekommen
ist. Um jedoch auch das Herbeiführen eines Stromschlusses bei nur etwas schlaff gewordenem Schußfaden, insbesondere
beim Wiederauslaufen des Schützens aus dem Schützenkasten zu verhindern, sind besondere
Schaltvorrichtungen zum Öffnen bzw. Schließen des Stromkreises der jeweiligen Webstuhlseite
vorgesehen. Diese Umschaltung geschieht durch die in den Kastenvorderwänden angebrachten
Schaltwinkel a, b, welche durch die Schaltstange so verbunden sind, daß der
Schaltwinkel α aus der Vorderwand in den Schützenkasten hervortritt, wenn der Schaltwinkel
b von dem Schützen zurückgedrückt wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird also bei jedem Schuß der elektrische Strom
von links nach rechts oder umgekehrt umgeschaltet. Dieses hat den Zweck, beim Auslaufen
des Schützens aus dem Schützenkasten die erste Polstelle g bzw. h (Fig. 3) stromfrei
zu machen, weil dann der Spulfaden keine Spannung hat und ein Stillsetzen des Webstuhls
bewirkt würde, ohne daß ein Reißen des Spulfadens vorgekommen wäre. Durch die Umschaltung wird auch bewirkt, daß der
Stromkreis, welcher geschlossen war, um den Elektromagneten zum Ausrücken des Stuhles
zu erregen, sofort wieder unterbrochen wird. Es geht also kein Strom unnötigerweise verloren.
Die Schaltwinkel sind mit einem Messingbeschlag d versehen, welcher bei jedem
Schuß abwechselnd die nach Bedarf verstellbaren Verbindungsschrauben β und f der Leitung
zu den Kontakten g, h berührt. Die vorbezeichneten Pole bestehen in den verstellbaren
Verbindungsschrauben e, f, g, h. Ge-
langt der Schützen an das Ende des Schützenkastens, so drückt er den Schaltwinkel, welcher
bisher auf der Verbindungsschraube bzw. dem Pole ruhte, zurück, und es wird dieser
Pol stromfrei, während der Schaltwinkel auf die Verbindungsschraube bzw. Pol f geschoben
wird. Hierdurch wird der Strom nach der anderen Seite umgeschaltet und der Schützen auf dieser Seite stromfrei. Derselbe
ίο kann also die Polstelle passieren, ohne daß
der Stuhl zum Stehen kommt, was sonst bei den dann nicht gespannten Schußfaden der
Fall sein würde.
In der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. ι ein Schaltwinkel und in Fig. 2 eine Draufsicht
davon dargestellt. Fig. 3 zeigt die Gesamtanordnung und Fig. 4 den Webschützen. Der
Schützen befindet sich im linken Kasten. Der Winkel α ist nach außen gedrückt, und Winkel
b ist mit Kontakt β in Berührung. Beim Durchlaufen der Polstelle h findet bei etwa
gebrochenem Schußfaden durch den Schützen kein Stromschluß statt, sondern erst beim
Durchlaufen von g. Der Strom läuft alsdann von der Stromquelle durch den einen Kontakt
von g, den Webschützen, den anderen Kontakt g, zur Kontaktstelle e, den Winkel b,
durch die bei m an letzterem angreifende Leitung zum Elektromagneten, von diesem zur
Stromquelle. In Fig. 4 ist der übliche Webschützen mit den Schleiffedern E, D und der
Fadenspannvorrichtung B dargestellt, welche zur Herstellung der leitenden Verbindung zwischen
ersteren bei Fadenbruch dient.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum Umschalten des elektrischen Stromes für Webstühle mit Schußwächterschützen, dadurch gekennzeichnet, daß in jeden Schützenkasten je ein Schaltwinkel (a, b) hineinragt, welche miteinander verbunden sind und durch den einlaufenden Schützen derart umgestellt werden, daß von den am inneren Ende eines jeden Schützenkastens auf der Lade angeordneten Kontaktstellen (h bzw. g) diejenige in den Stromkreis eingeschaltet wird, welche sich auf der dem Standorte des Schützens gegenüberliegenden Webstuhlseite befindet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE233459C true DE233459C (de) |
Family
ID=493399
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT233459D Active DE233459C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE233459C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE854928C (de) * | 1951-05-27 | 1952-11-06 | Ver Seidenwebereien A G | Schussfadenwaechter fuer Webstuehle |
-
0
- DE DENDAT233459D patent/DE233459C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE854928C (de) * | 1951-05-27 | 1952-11-06 | Ver Seidenwebereien A G | Schussfadenwaechter fuer Webstuehle |
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