DE89755C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M5/00—Manual exchanges
- H04M5/12—Calling substations, e.g. by ringing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephonic Communication Services (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Dezember 1895 ab.
Die in den Vielfach - Umschaltern auftretenden hä'uOgen Störungen sind im wesentlichen
auf die aufserordentlich vielen Contactstellen an den Klinken zurückzuführen.
Bei dem vorliegenden System sind nun sämmtliche Klinkenfedern, in Wegfall gekommen
und finden demnach nur Stöpselbuchsen Verwendung.
Die Herstellungskosten eines solchen Vermittelungsamtes sind viel niedriger als die der
bisherigen Ausführung, wobei aufser der Vereinfachung
der Klinken eine Kabelersparnifs eintritt.
Die neue Schaltungs-Anordnung ist auf beiliegender Zeichnung schematisch dargestellt.
Jede Theilnehmerleitung ist in jedem Klappenschrank des Vielfach-Systems an eine Stöpselbuchse
A geführt und mit einer Anrufklappe JV1 N2 N3 . ... verbunden.
Von den Anrufklappen führt die Leitung nach einem hohen Widerstand W1 W2 ...
(etwa 3500 Ohm) und dann zur Erde. Eine Abzweigung der von der Anrufklappe kommenden
Leitung führt zum Hörschlüssel C1 C„ C3 ...
in Normalstellung über die Contactstücke a b, Hebel d zum Theilnehmerstöpsel .F1 F2 F3 ...
Die Contacte c der Hörschlüssel stehen mit den Tastern t und über den Ruhecontact derselben
mit den Abfrageapparaten und der Erde in Verbindung. Die Arbeitscontacte der Taster t
sind mit einem Pol der Anrufbatterie verbunden, deren zweiter Pol an Erde liegt.
In der Ruhelage nehmen die Hebel d der Hörumschalter C1 C2 C3 ... die dargestellte
Lage ein. Ruft z. B. der Theilnehmer I das Amt an, so fliefst ein Wechselstrom vom Magnetinductor
der Fernsprechstelle I in die Leitung 1 nach dem Vermittelungsamt, gelangt hier durch
die Windungen der Anrufklappe N1, durch Widerstand W1 zur Erde und zurück zur
Fernsprechstelle I. Die Klappe N1 im Vermittelungsamt
fällt und der Beamte schaltet seinen Abfrageapparat in die Leitung, indem
er den Hebel d des Hörschlüssels C1 in die Mittellage (y -y) stellt. Hierbei verbindet der
Hebel d die beiden Contactstücke α und c. Da
auch Theilnehmer I seinen Fernhörer abgenommen hat, so ist folgender Stromkreis geschlossen: Fernhörer des Theilnehmers I,
automatischer Umschalter, Kurzschliefsung des Magnetinductors, Leitung 1, Vermittelungsamt,
Anrufklappe N1. Von hier aus stehen dem Strom zwei Wege zur Verfügung, und zwar
über Hörschlüssel Cn, Contact α, Hebel d, Contact
c, Taster t, Abfrageapparat, Erde, und der zweite Weg über Widerstand W1 zur Erde,
Erde der Fernsprechstelle I, Controlelement und Fernhörer. Da der Widerstand W1 wesentlich
höher ist als derjenige des Abfrageapparates, so nimmt nur ein geringer Theil des Sprechstromes
den zweiten Weg über W1 zur Erde. Nachdem sich der Beamte gemeldet hat, ruft
der Theilnehmer I demselben die Nummer der gewünschten Verbindung zu. Der Beamte stellt
hierauf seinen Hebel d in die äufserste Lage rechts fc - %), in welcher der Hebel d mit dem
Abfrageapparat Verbindung hat. Zur Controle, ob die gewünschte Leitung frei oder besetzt
ist, berührt nun der Beamte mit der Spitze des Stöpsels F1 die Stöpselbuchse, welche der
gewünschten Verbindung entspricht. Ist die Leitung frei, so hört der Beamte in seinem
Claims (1)
- Abfrageapparat kein Knacken, da im Stromkreis keine Stromquelle vorhanden ist. Ist die Leitung bereits besetzt, d. h. mit einer anderen Leitung verbunden und es wird in diesen Leitungen gesprochen, so hört der Beamte in seinem Abfrageapparat ein Knacken. Letzteres wird von dem Strom hervorgerufen, welchen die bei den Theilnehmern aufgestellten Controlelemente liefern. Dieselben sind bei abgehängten Fernhörern in den Sprechstromkreis eingeschaltet. Der Controlstrom nimmt beim Prüfen folgenden Weg: Controlelement der verbundenen Theilnehmerstelle, Fernhörer, automatischer Umschalter, Kurzschliefsung des Magnetinductors, Leitungen zu der Klinke des Vermittelungsamtes zur Spitze des angehaltenen Stöpsels, Hebel d, Contact c, Taster t, Abfrageapparat, Erde, Erde der Theilnehmerstelle und zurück zu den Controlelementen.Ist die gewünschte Verbindung nicht anderweits besetzt, und der Beamte hört kein Knacken im Abfrageapparat, so stellt er den Hebel d in die Mittellagey -y, ruft dem Theilnehmer I zu: »Bitte rufen«,, und steckt den Stöpsel in die betreffende Stöpselbuchse ein. Hierauf wird der Hebel d des Hörschlüssels wieder in die Ruhelage χ - χ gestellt, und die beiden Theilnehmer sind verbunden.In der Zeichnung sind die beiden Theilnehmer II und III durch den punktirt gezeichneten Stöpsel verbunden. Der Theilnehmer III hat, nachdem der Beamte die von ihm 'gewünschte Verbindung mit Theilnehmer II hergestellt hat, den letzteren anzurufen. Der vom Magnetinductor der Fernsprechstelle HI kommende Strom nimmt den Weg über Leitung 3, Vermittelungsamt, Klappe 2V8, Hörschlüssel C3, Contacte α b, Hebel d, Stöpselschnur, Stöpsel F3, welcher in der betreffenden Stöpselbuchse der Leitung 2 steckt, Leitung 2, Fernsprechstelle II, Kurzschliefsung des Magnetinductors, automatischen Umschalter, Wecker, Erde — Erde und zurück nach Fernsprechstelle III. Durch das Ertönen des Weckers beim Theilnehmer II wird derselbe gerufen. Bei dieser Verbindung liegt, am Hörschlüssel C3 abgezweigt, der Widerstand W3 an Erde und von Leitung 2 im Vermittelungsamt führt ein weiterer Weg über Klappe N2 und Widerstand W2 zur Erde. Der durch diese beiden Verbindungen zur Erde fliefsende Strom beim Anrufen des Theilnehmers II ist jedoch infolge der hohen Widerstände W2 und W3 (im Verhä'ltnifs zu dem Widerstand der Leitung 2 und der Fernsprechstelle II) so gering, dafs die Klappe JV2 nicht zum Fallen kommt. Damit dies auch nicht geschieht, wenn die Wecker in den Fernsprechstellen mit Selbstunterbrechung arbeiten, ist im Nebenschlufs zu demselben ein Widerstand wx angeordnet. Nachdem der Theilnehmer II seinen Fernhörer abgehoben hat, kann die Unterhaltung beginnen. Da die Widerstände W2 und W3 hohe Selbstinduction besitzen, so dürfte auch der Sprechstrom durch die beiden Nebenschliefsungen im Vermittelungsamt nicht merklich beeinflufst werden.Will der Beamte im Vermittelungsamte prüfen, ob die beiden verbundenen Theilnehmer noch sprechen, so stellt er seinen Hörschlüssel C3 einen Augenblick in die Mittellage (y -jr); hört er ein Knacken in seinem Telephon, so haben die Theilnehmer noch die Fernhörer abgehängt.Beim Geben des Schlufszeichens fällt Klappe TV3 und der Beamte löst die Verbin- . dung durch Herausnehmen des Stöpsels, wodurch die Ruhelage wieder hergestellt ist. Der Taster t dient zum Anrufen eines Theilnehmers von der Centrale aus. Hierzu ist der Stöpsel in die betreffende Stöpselbuchse zu stecken und der Hörsclilüssel in die rechte Stellung fe - \) zu bringen.Patenτ-AnSpruch:Vielfach-Umschalter für Fernsprechämter, bei welchen die Federn an den Klinken in Fortfall kommen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Theilnehmerleitungen in der Centrale über die Anrufklappen und einen hohen Widerstand mit der Erde verbunden sind, wobei die Hörschlüssel mit den Stöpseln in einer Abzweigung zwischen den Anrufklappen und den Widerständen liegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89755C true DE89755C (de) |
Family
ID=361543
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89755D Active DE89755C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89755C (de) |
-
0
- DE DENDAT89755D patent/DE89755C/de active Active
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